Käseblatts Schmierspur – Der Dauer-Beekhuis

 

Käseblatts Schmierspur
Der Dauer-Beekhuis

 

 

 

 

 

 

Bekenntnis

Farbenfrohe Verständigung führe ich gelegentlich mit Freunden, wenn wir uns manch wohlverdienten Zeitgenossen vor die Stoßstange wünschen und daß es aussehen müßte wie ein Unfall, und, wahrlich, auch wissen wir von bestimmtem Pfaffen, den der Satan in der Hölle mit einem extra heißen Kessel erwartet – opulente Sittenbilder also, die auch regelmäßiges Übermalen und Umhängen erfahren und als privat gesprochenes oder digitales Wort eben dem Daten- und Persönlichkeits- und Privatsphärenschutz unterstehen, was zweifellos weder dem ahnungsvollen Pfaffen noch dem fiktiven Stoßstangenaspiranten behagte, wenn die denn davon wüßten … wehe, Bürger, wenn das gehackt wird …! Käseblatts Schmierspur – Der Dauer-Beekhuis weiterlesen

Paparazzos Scheinwelt Beekhuis-Daten-Hehlerei

Beekhuis-Daten-Hehlerei
Paparazzos Scheinwelt

 

AfH, 01.06.19, Ausschnitt

Den „Skandal“ aus der Produktion des Anzeigers für Harlingerland unter der Regie von Möller-Mandel-Modder hat einer der Produktionsleiter, da die Akzeptanz fürs Produkt rückläufig ist, nochmals aufgewärmt.

Also bekennt der Redakteur Hochmann unter dem Titel „… Scheinwelt“ zum Ende der Woche: „Wir verschieben unangenehme Dinge ins seelische Off, um Ballast abzuwerfen“, Paparazzos Scheinwelt Beekhuis-Daten-Hehlerei weiterlesen

Das Urteil zur Landschaftsschutzgebietsverordnung

 

Das OVG-Urteil zur Landschaftsschutzgebietsverordnung

 

 

Presswesen
Wenn eine Redaktion sich statt der Sachlage vorrangig der eigenen Berauschtheit verpflichtet sieht und heiße Texte raushaut  wie Batteriehühner ihre Eier, findet sich in der Eiablage solches:

„Die Kläger wollen den Abriss der umstrittenen Bensersieler Ortsumgehung erreichen. Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg stellte sich am Dienstag aber nicht auf ihre Seite.“
Fakt aber ist, daß weder die o.b. Ortsumgehung zur Verhandlung stand, noch gar deren Abriß, den auch bislang niemand ereichen wollte und ein Gericht sich nicht auf irgendeine Seite stellt, sondern urteilt, und daß diese fake-Nachricht ein ganzganz faules Ei ist Das Urteil zur Landschaftsschutzgebietsverordnung weiterlesen

Hühnerstall-Architektur

Hühnerstall – Architektur!

 

AfH, 10.05.2019, Bildausschnitt

In der aktuellen Stadtentwicklung ist nun eine weitere Umdrehung der Faktenschreckschraube sichtbar geworden, da kürzlich die ersten fertiggestellten Alten- bzw. Sozialwohnungen Hayungshauser Weg im Beisein des AfH-Chronisten Kiesé besichtigt wurden.
Nachdem seinerzeit 55 städtische Altenwohnungen für 935.000 € an den Investor Real-Immobilien verramscht waren, gelobte Stadtdirektor Harald Hinrichs: „Das Stadtbild wird behutsam erneuert“ demselben Chronisten, ohne daß der was gemerkt hätte!

In der nun vorzufindenden Hühnerstall-Architektur der neuen Real-Immo-Sozialwohnungen allerdings manifestieren sich die Selbstpreisgabe kommunaler Planungskompetenz sowie Stadtentwicklung auf Nachkriegsniveau auf’s Vorzüglichste. Dagegen wirkten die abgebrochenen Alt- Baukörper architektonisch anspruchsvoll und intelligent gegliedert.

„Nach neuesten Gesichtspunkten gestaltet“ glaubt wahrzunehmen die Vorsitzende des Samtgemeinde-Seniorenrates Ulla Uden, und etwas Erkenntniszuwachs und Sachkundeerwerb sollte man sich auch im Alter zumuten wollen.

Offen bleibt dabei, ob die Kubatur der Legebatterie – hier in exponierter Esenser Wohnlage – den zukünftigen Insassen wohl genügend Auslauf ermöglicht, d.h. ob diese Quartiersentwicklung den Kriterien der Freiland- oder eher der Bodenhaltung entspricht.
Da macht’s dann auch nix, daß die Gestaltungswirklichkeit dieser Raiffeisen-Zweckbauten gar recht wenig noch mit dem einst dem Bauausschuß verheißenen Planungskonzept zu tun hat.

Fortgesetzte Stilsicherheit und Niveautreue an gleichem Orte stellt der Investor auch mit dem Antlitz seiner offerierten Eigentumswohnungen unter Beweis.

Die weitere Primitiv-Architektur der anthrazitfarbenen Blechwürfel vor den Lichtöffnungen der plattenbauweisen Baukörper, die zum dauernden Aufenthalt bestimmt sind, öffnen den Horizont des Betrachters für entzückende Planungsleistungen, für die Beliebigkeit der Regionaltype und ihrer so heimatverbundenen Entscheider und für die Sachzwänge zwischen Schlicht- und Profitbau bzw. ihrer Versöhnung.

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Aedes-Insolvenz

 

Anzeiger-Redaktion entdeckt Aedes-Insolvenz

 

AfH, 12.05.2019, Ausschnitt

Bereits seit dem 03. Februar 2019 ist die Nachricht von der Aedes-Insolvenz in breiterem Umlauf, nachdem der Wattenrat-Rundbrief einen diesbezüglichen Hinweis von exit-esens aufgegriffen und verbreitet hatte.
Während ausführende Handwerksbetriebe bereits Personal, Werkzeug und Material aus dem Aedes-Projekt abzogen, blieb der Anzeiger für Harlingerland trotz / wegen umfassender Hinweise und Kenntnis der Sachlage … still.
Und auch der Dauerchronist der Esenser Prosperität durch Pächterwechsel (A wechselt mit B den Laden), Silberbärträger Detlef K., vor dem sonst keine Hauswand sicher ist („Historie“), hatte nicht ein einziges Blechschild parat.

Warum aber brauchte der Sachverhalt volle drei Monate, um zur Verwendungsfähigkeit zu reifen?
Nun, die Antwort ist einfach:
Im Stillen und Dunklen wurde er quartalsgepflegt, bis sich auf eine schnöde Insolvenzbekanntmachung der Glanz einer „guten“ Nachricht gelegt hatte, die da lautet: „Gläubiger haben Insolvenzplan zugestimmt, in wenigen Wochen werden Arbeiten wieder aufgenommen etc…“
Wie ein guter Wein also ruht die schlechte Nachricht unterm Redaktionsschreibtisch; ist er aber reif, haut er doppelt rein und macht die Leser schneller besoffen.

Das nämlich ist die Kante, wo die Heimatkunde aufhört und die Politik der Stadtentwicklung anfängt…

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Selbstgefällige Lachnummer

 

Selbstgefällige Lachnummer

 

AfH, 10.05.2019, Ausschnitt

Causa Beekhuis: Harlinger-Redaktionsleiter Klaus-Dieter Heimann referiert über Presse-Moral-Kodex.

 

 

Weitere Meldungen:
+++ Dealer referiert über sauberes Geschäftsmodell +++ Gaffer zeigen die schönsten Unfallfotos +++ Cum-Ex-Banker erklärt Steuerrecht +++ Todespfleger mahnt Nächstenliebe an +++ Warlord erarbeitet Friedensplan +++ Dreckspatz tadelt Nestbeschmutzer +++ Kinderschänder spricht über wahre Liebe +++ Lokalredakteur erklärt Grammatik ….

 

Dachmarke – Lachmarke Teil 4 -Gastbeitrag-

Dachmarke – Lachmarke

 

Teil 4 und Schluß
Der Gastbeitrag

 

 

Vorsicht Dachmarke !
Henning Meyer in Markenstrategie, 21.11.2008

Die Kernaussagen

„An Weltfremdheit kaum zu überbieten sind die in vielen Texten referierten Vorteile von Dachmarkenstrategien: Mit ungebrochenem Ernst werden die Synergien, Kosten- und Durchsetzungsvorteile aufgezählt, die man erzielt, wenn man ein neues Produkt nicht unter einem neuen Namen sondern unter seiner bereits etablierten Dachmarke aufbaut. Ach was?! Um das zu verstehen, muss man wahrlich kein Marketing studiert haben. (…)

Tatsächlich sind Dachmarkenstrategien in vielen Fällen Pseudo-Lösungen. Sie suggerieren die Lösung eines besonders schwierigen Problems, nämlich die konzeptionelle Ordnung komplexer Portfolios unterschiedlichster Produkte „unter einem Dach“ – ohne jedoch einen Anhaltspunkt zu liefern, wie diese Integrationsleistung im einzelnen von statten gehen soll. (…)

„Dachmarke“ als Alarmsignal
Eines aber muss man der Dachmarke lassen: Begrifflich ist sie kaum zu toppen und ein schönes Beispiel dafür, dass Anglizismen nicht automatisch die besseren Marketingbegriffe sind. „Umbrella brand“, das ist vom Bild her wesentlich schwächer und klingt nicht gerade sturmfest. „Dachmarke“ ist dagegen von höchster suggestiver Kraft, strahlt Stabilität aus – und bietet viel Raum für heterogene Sortimente. (…)

In der Praxis erweist sich der Begriff „Dachmarke“ als ein untrügliches Signal für latent instabile Markenarchitekturen. Denn mit dem „Dach“ soll meist eine semantische Klammer geschaffen werden, die zusammenhält, was de facto bereits auseinander driftet.“(…)

 

Die Dokumentation eines Erkenntnisstands von vor mehr als 10 Jahren ist somit überaus geeignet zur Verdeutlichung der heutigen Verhältnisse um die Esenser „Dachmarke“.
Zum vollständigen Text geht’s hier: klick!

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Dachmarke – Lachmarke Teil 3

AfH, 17.04.2019, Bildausschnitt

 

Dachmarke – Lachmarke

 

Teil 3
Hände waschen ! Eine die andere !!

 

Was den AEU-Vorsitzenden veranlaßt haben mag, seine Präsentation www.esens.de „zeitgemäß“, „zukunftsfähig“, „modern“ zu bekränzen, soll nicht weiter ergründet werden, weil es sich um beliebig verwendete Sprechhülsen (wie Digitalisierung, Herausforderung, aufgestellt, in aller Munde, Projekt etc.) handelt, die so gedankenlos empfangen wie sie gesendet werden, den Verwendern lediglich Trendbezug bescheinigen und sinnfreie Impulsgesten auslösen.

Von Interesse ist vielmehr die Innigkeit im Verhältnis von „Anzeiger“ bzw. Zeitungsverlag und Stadt Esens, dessen Anmut nicht erst zu funkeln beginnt, wenn sich Redakteure und Ratsmitglieder zum Weihnachtsschmaus im „Bären“ ihrer Achtsamkeit versichern. Dachmarke – Lachmarke Teil 3 weiterlesen

Dachmarke – Lachmarke Teil 2

AfH, 17.04.2019, Bildausschnitt

 

Dachmarke – Lachmarke


Teil 2

Ein risikofreies Geschäftsmodell

 

Manche Sparten der werbenden Wirtschaft müssen sich, wenn sie mit der avisierten Etablierung etwa einer „Dachmarke“ ihren Versuchsballon steigen lassen, am Markt behaupten und dort mit viel Einsatz und Potential ihr Produkt positionieren, bewirtschaften und pflegen.

Die AEU hingegen bedient sich einer aus öffentlichen Mitteln etablierten, bereits massenhaft verlinkten, solide eingeführten Domain – und schöpft diese Leistung unentgeltlich ab. Dachmarke – Lachmarke Teil 2 weiterlesen

Lückenpresse – Die Kunst des Weglassens

AfH online, 26.04.2019

 

Lückenpresse –
Die Kunst des Weglassens

 

 

Eine Pressemitteilung des OVG Lüneburg „zu einer neuen Klage in der Causa Entlastungsstrasse hat für Verwirrung gesorgt“ behauptet AfH-Redakteur Hochmann in seiner heutigen Aufsatzankündigung. Verwirrung? Bei wem? Lückenpresse – Die Kunst des Weglassens weiterlesen

Die Dealer

Die Dealer

Der Lauscher an der Wand
hört seine eig’ne Schand‘.

Unser Omma

 

 

Das Strafgesetzbuch sagt dem Bürger im 15. Abschnitt – Verletzung des persönlichen Lebens- und Geheimnisbereichs unter § 201d Datenhehlerei:

(1) Wer Daten (§202a Absatz 2), die nicht allgemein zugänglich sind und die ein anderer durch eine rechtswidrige Tat erlangt hat, sich oder einem anderen verschafft, einem anderen überlässt, verbreitet oder sonst zugänglich macht, um sich oder einen Dritten zu bereichern oder einen anderen zu schädigen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

AfH, 15.03.2019, Foto: Händel

Die Bildbetrachtung
Das Foto zeigt drei Dealer – der vierte knipst derweil das Foto – beim Sichten der Ware, die sie sich bei einem weiteren Komplizen, der inzwischen dingfest gemacht wurde, beschafft haben. Sie haben einige ausgesuchte Stammkunden angefixt, ihnen die ach so gestreckte Ware zur Verkostung angeboten und bestätigt bekommen: „Das ist guter Stoff!“ Die Dealer weiterlesen

Skandal ! Skandal !

 

Skandal! Skandal!
Seenot in der Teetasse

Sollte eine Redaktion sich nicht freuen, wenn ein sonstiger Grußonkel mal einen Leserbrief schreibt?

 

Au weia, was ist passiert? Wir wissen es nicht. Und der Anzeiger kann’s nicht sagen. Aus moralischen Gründen. Und falls wirklich was passiert sein sollte, war es eine Belanglosigkeit. Alltäglichkeit im öffentlichen Raum: Texte zu- und übereinander entwerfen; der Casus: ein mutmaßlicher Leserbriefentwurf des Jochen Beekhuis, MdL. Gefunden von den Moralgranaten der Anzeiger-Redaktion, bestückt mit der Explosivkraft des Pressekodex:   BUM
bzw. KDH bzw. MH. Skandal ! Skandal ! weiterlesen

Sinnlich nekrophil

AfH, 08.02.2019, S. 11, Ausschnitt, Ems-Jade

Sinnlich nekrophil – Floskelfleddern


„Mit allen Sinnen dem Tod auf der Spur

Dr. B. Vennemann und Dr. V. Preuss obduzieren eine Leiche

Halten wir also einen Moment inne und lassen dies auf uns wirken – – –
… der Sinnzusammenhang wird hier gewissermaßen: auseinandergenommen!

Obduktion mit allen Sinnen ?
Unter den wichtigsten wäre da zunächst der Tastsinn, also wie sich Leiche anfühlt: Erleben von akzentuierter Haptik.
Es folgt das Gehör, also was ist akustisch wahrzunehmen, legt man sein Ohr an die Leich‘.
Alsdann – das Auge weidet mit – gelangt das Sehen zur Anwendung, die optische Wahrnehmung: Wie sieht sie aus, die Leiche.
Der Geruchssinn wird nun gleichfalls erprobt, nämlich festzustellen, wie die Leiche riecht.
Und schließlich behandelt der Geschmackssinn bei der Obduktion, also wie Leiche schmeckt, folgerichtig die allerhellste erkenntnisbildende Recherchefrage, wenn Hochjournaille ihren Feinschmeckern eine „Wissenschaftsreportage“ serviert.

Dann aber auch wollen Populär- und Hilfswissenschaften der gleichsam bekannten Nebensinne ihre Beachtung finden; zur Gesamtheit aller AfH-Sinne gehören zweifellos gleichberechtigt: Blödsinn und Unsinn, Flach- und Schwachsinn, Hinter-, Fein- und Frohsinn und was da mehr noch vorkommen mag bei einer Obduktion, sowie nicht zuletzt und abermals herausragend: der Siebte Sinn (Verkehrstote!).

Der Lebenssinn [da ist noch einer!] des Blattes jedoch dient wiederum seinem alleinigen Adressatenkreis, der werbenden Wirtschaft, die – nachahmendes Lernen – sogleich und gleichermaßen folgsam einfältig und blähsprachig und sinnfrei textet:
„Eine Auszeit für alle Sinne“!

Anzeige, AfH, 08.02.2019, S. 28

Also tot: Erlösungspflege !

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SPD-Abgeordnete hebt ab

Bildzitat, AfH, 06.02.2019, Ausschnitt

 

SPD-Abgeordnete hebt ab
Besser hätt‘ ich’s auch nicht sagen können!

Gern hat der Anzeiger für Harlingerland seine IME, Redakteurin im Kombattantenstatus und auf stetem Kriegsfuß mit Grammatik und Rechtschreibung, einer abgehobenen Siemtje Möller hinterhergeschickt. SPD-Abgeordnete hebt ab weiterlesen

Redakteursverwirrung oder Doppelbeschluß ?

AfH, online, 20.12.2018

Redakteursverwirrung oder Doppelbeschluß ?


G
ongggg !!! –
„Die Streitigkeiten gehen in eine neue Runde“ verkündet der AfH-Redakteur Händel in der heutigen online-Vorschau und wieder kann er nicht sagen, was er meint, nämlich das Gegenteil: „Klage gegen das Land ausgesetzt“. Und wo die Unsicherheit am größten, wählt der Redakteur beides, nämlich: Wir bleiben sitzen! und Der Kampf geht weiter!
Dies erklärt zumindest, warum diese AfH-Sitzkämpfer der Vierten Gewalt nach der letzten Ratssitzung vom 10.12.2018 nicht den Hauch einer Berichterstattung haben verlautbaren lassen, ja gar nicht präsent und wohl so tief eingebunden waren, daß sie diese Vorabinformation offenbar behüten und bebrüten mußten, bis der Hof dann 10 Tage später zur Berichterstattung läutete.
Die neue Version der alten Klagenachricht lautet nun, die Stadt habe „in der jüngsten Ratssitzung einen Vorbehaltsbeschluss gefaßt“ und wirft die spannende Frage auf, was das denn wohl sei – zumindest etwas sehr Flüchtiges, da es weder auf der Tagesordnung zu dieser Ratssitzung erschien, noch in der diesbezüglichen Niederschrift thematisiert ist, und auch die assoziierten Sitzkämpfer der OZ – Frau Susanne Ullrich war spitzohrig vertreten – wußten nichts vom „Vorbehaltsbeschluss“ zu erzählen, sondern im Gegenteil: „Stadtrat macht Weg für Klage frei“

Was also haben die Ratsmitglieder da öffentlich beschlossen … und was nichtöffentlich ?!

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Der heutigen AfH-print-Ausgabe ist zu entnehmen, daß die Tatbeteiligten nun gemeinsam und sorgfältig prüfen wollen, wie es überhaupt zu der Tat kommen konnte.
Wetten, daß sie sich gegenseitig Freispruch erteilen werden  – aus Mangel an Beweisen.

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Fake-Akkumulation

… auf den zweiten Blick – Fortsetzung

Fake-Akkumulation und Tätersprache

AfH, 08.12.2018, Ausschnitt

Auch im Folgetext des AfH-Redakteurs Hochmann „Langer Irrweg …“ werden Euphemismus und Verniedlichung zur Beschreibung eines de facto-Rechtsbruchs beibehalten; die einschlägigen Attribute lauten: „wechselseitige Vorwürfe“, „je nach Betrachtungsweise“, „Ungereimtheiten“, „sich schlecht behandelt sehen“, „sich übergangen sieht“, „Diskussion“.

Inhaltlich führt der Redakteur die Leserschaft immer weiter weg von der Umgehungsstraße über mehrere Irrwege auf Kulissenschauplätze: Fake-Akkumulation weiterlesen

„Auge um Auge“?

„Auge um Auge“ –
Halbe Wahrheit als ganze verkaufen

 

AfH, 08.12.2018, Ausschnitt

 

 

Recht ausgewogen erscheinen Redakteur Hochmanns Wochenendartikel „Langer Irrweg…“ sowie sein Kommentar Auge um Auge…  auf den ersten Blick, weshalb sich stets ein zweiter lohnt – Sprache ist verräterisch. „Auge um Auge“? weiterlesen

fake, fake, fake !

 

AfH, 05.12.2018, Ausschnitt

fake, fake, fake !

„Kläger klagt gegen Campingplatz Bensersiel!“ lautet der Subtext, der jüngst allerdings als Aufmacher daherkam, bei Kaufhausradio Nordseewelle halbstündlich, in der NWZ  als Ganzseiter und im Anzeiger für Harlingerland als kleiner Flankenschutz für’s Tischfeuerwerk „Stadt Esens verklagt Land Niedersachsen“.

Was aber ist dran an der Erzählung des AfH-Redakteurs Händel? fake, fake, fake ! weiterlesen

Knoten und Kragen

Knoten und Kragen

 

 

AfH, 19.12.2018, Ausschnitt

Ojeojeh – abermals müssen wir teilhaben an einer karzinogenen Wortfindungsstörung, denn abermals ist dem Herrn Händel ein Knoten geplatzt; und das auch noch in der Kanalisation
Und sollte nicht, ob seiner Knoten-Affinität, der Redakteur mal eine Teppich-Galerie besuchen: bis zu 1 Million Knoten pro Quadratmeter !


„Der Knoten“
, so berichtet der AfH-Erzähler zum 05.12. gleich zwiefach, „ist geplatzt“, und der verwunderte Leser denkt sich: „Nun gut, dann braucht er nicht operiert zu werden.“
Das meint der Redakteur HÄ aber gar nicht, kann jedoch, was er meint, nicht sagen. Denn was die deutsche Sprache hergibt, lautet: Der Knoten ist durchgeschlagen – hingegen: Der Kragen ist ihm geplatzt.
Und wahrlich, ich sage euch: Wem der Knoten platzt, dem soll der Kragen durchgeschlagen werden!

 

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Doppelmoppels Potenz

AfH, 03.12.2018, Ausschnitt

Es weihnachtet sehr samstags im Museumshafen und da ist Herrn Händels „Hellleuchtendes Highlight“ als sein exquisitester Stabreim zugleich die bestechendste Potenz eines Doppelmoppels, quasi der schneeweißeste Schimmel von hellstem Fell, der den Erzähler zurück in die Redaktionsstube trägt.

 

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AfH, 26.11.2018, Ausschnitt

Balla

Hand- und Wirtschaftsball – über Ballspiele erzählte zum 26.11. Detlef Kiesé, der AfH-Chronist des steten Betreiberwechsels Esenser Ladenlokale, genauer gesagt über den Zusammenhang von Wirtschaftsball und Handball, wie ihn der Wirtschaftsförderkreis Harlingerland (WfK) kürzlich in Wittmund aufführte. Weil dessen Binse lautete „Der Sport ist zunehmend ein Wirtschaftsfaktor“, denn „dabei profitierten auch Gastronomie, Gewerbe und Handwerk“, war ein jeglicher überrascht, der noch nie zuvor eine Bandenwerbung gesehen hatte. Knoten und Kragen weiterlesen

Holoween & Hallocaust

Holoween & Hallocaust

AfH, facebook, 30.10.2018

Der facebook-Anzeiger für Harlingerland, dessen Redakteure da gerne die eigenen Beiträge liken, bis sie für die print-Ausgabe relevant sind, hat seiner community zum Reformationstag eine Umfrage erstellt. „Was wird morgen bei Ihnen zelebriert?“ wird da zur Meinungsbildung anheimgestellt, die Ehrung Luthers oder der Halloween-Horror? Damit bringt die Redaktion zwei Optionen zusammen, ohne im mindesten zu ahnen, daß diese Komplexe tatsächlich einander so nahe sind, daß man sie getrost zusammen „zelebrieren“ darf. Holoween & Hallocaust weiterlesen