Bildungsreise nach Uplengen – Die Nachbeißer

Bildungsreise – Die Nachbeißer

 

Nächste Bildungsreise – erste Reservierung …

In der einschlägigen Esenser facebook-Gruppe, vor deren „Gedenk- und Erinnerungskultur“ sich Demokraten, Künstler und anderes Artfremde auch sonst in Acht nehmen sollten, klassifizierte ein Zeitgenosse die christdemokratische Dialogveranstaltung und deren Teilnehmer, unter ihnen der langjährige Bürgermeister und Ehrenbürger von Esens Klaus Wilbers, als:   „Rattenfänger“ und „Ratten„.

 

 

So demaskiert sich das „Gedenken“ dieser fb-Gruppendynamiker als bloße Popkultur;
nur deshalb können sie sich auch selber „Bravo!“ drunterschreiben.

 

Botschaft nach Esens – Annahme verweigert
Die Bildbetrachtung

 

 

 

 

Keineswegs muß man Overbeck-Bewunderer sein, um einem wachen Künstler zu konzedieren, daß er sich verpflichtet sieht, darauf hinzuweisen, wenn der Esenser Maler H.C. Petersen nicht nur den Lions-Kalender sondern auch faschistoide Publikationen illustriert hat, was wiederum dem Lions-Club durch den Gestaltungsauftrag an Petersen – in voller Kenntnis des Kontextes – zumindest den Ruch gewisser Distanzlosigkeit anzuhaften vermag.

Das häßlichste Antlitz des Deutschen gegen die heile Welt eines Esenser Postkartenidylls – Overbeck stellt zwei Extrem-Klischees gegenüber und dem Betrachter anheim, die Distanz zwischen beiden Metaphern zu ermessen und nachzudenken, welcher der Ilustrator nahesteht oder gar sonstwo zu verorten ist.

Das ist weder übersteigertes Ego, noch krank- oder zwanghaft, noch Selbstverleihung etc.

Vielleicht ist es aber so, daß Overbeck einfach nicht den Rassemerkmalen dieser popkulturellen Avantgarde in Esens entspricht, deren Sache affektfreies Nachdenken nicht ist, die jedoch die Definitionsmacht darüber beansprucht, wer Nazi, Antirassist, heimattreu, Gedenkprofi oder Künstler ist ?

 

Punkt

 

 

Platz für Rassismus?, 10.06.2019
„Den Parolen der Rechten wird zu wenig widersprochen“, Anzeiger für Harlingerland, 08.11.2019
über „Ratten“, 25.02.1980

Martinigedenkmeister

 

Martinigedenkmeister 

 

 

Esens‘ ältester 25-Jähriger, Selfie-Generator mit Schramme und Schummel-Mandat, fand sich erwartungs- und standesgemäß zum AEU-Martinisingen ein, um dem Geburtstag des Reformators Martin Luther zu gedenken, wie er ins weltweite Netz zu bekunden auf Deutsch versucht.

Wir hingegen gedenken mit tränenreicher Wehmut, jedoch im  Genitiv, jener Zeiten, da ein Arno Nerschbach und ein Erwin Schultz noch um des Adoleszenten kommunalpolitische Grundbildung bemüht waren und auch dessen sprachliche Kompetenz in Grammatik und Wortbedeutung meist vor Veröffentlichung noch hingebogen kriegten.

Wer der Kinder Laternenspaß, Frohgesang und Süßigkeitensammeln zudem als Gedenken wahrnimmt, hält Selfies für ein politisches Statement.

So geht die Sprache mit der Wahrnehmung einher.

 

 

Punkt

 

p.s.
Mit einer AEU-Plastik(!)tasche voller Süßigkeiten soll er noch zu später Stunde in Marktnähe gesehen worden sein.

Bildungsreise nach Uplengen

Jenseits von Esens

 

 


Bildungsreise nach Uplengen

 

 

Der Handel mit Kinderpornos steht unter Strafe, der mit Nationalpornos hingegen unter fürsorglicher Obhut eines Esenser Stadtrates insofern, als die Ratsmitglieder den Händler ungefragt und einstimmig ihrer ausdrücklichen Verbundenheit, Beistandschaft und Anteilnahme versicherten, nachdem der Ex-Esenser Künstler Cyrus Overbeck die Bedeutung vorbehaltloser Akzeptanz völkischer Gebrauchskunst für die Faschisierung des Alltags zu thematisieren versuchte.
Für Esens weitgehend erfolglos – für Kassel und Halle auch.

Der Bezug zwischen dem Overbeck-Anliegen seiner 2018er Kanzelrede nebst zweier Anregungen an den Stadtrat einerseits und den Geschehen von Kassel und Halle andererseits wurde erst durch Spiegel, dpa, WDR ausgeleuchtet und legte den dünnen Firnis einer vorgeblichen Ratsherrnsorge um den guten Ruf ihrer Stadt bloß. Bildungsreise nach Uplengen weiterlesen

Johanne Modder featuring Karl Liebknecht / update

 

Jenseits von Esens

 

 

Johanne Modder
featuring              Karl Liebknecht

 

 

Kaum schließt man sie in’s Herz, schon werden sie lästig; mit dieser SPD kommt man einfach nicht zur Ruhe.

Unlängst noch mußte man sie auf den Programmierfehler ihrer Webseiten-Suchfunktion hinweisen und danach an deren Esenser Erlebnisaufsatz vom Ministerfrühstück mehrmals den „Willi Brand“ korrigieren, bis sie nach Drohung mit  Herbert Karl Frahm  endlich zu ihrem richtigen Willy Brandt fanden.

Und nun müssen sie gar in eigener Geschichte zur Nachhilfe gebeten werden, da die Vorsitzende der Landtagsfraktion Johanne Modder zum Wiesmoorer Hundertjährigen vor allen Leuten trompetete, sie sollten „betrachten, was wir alles geschafft haben“ und sich  „an große SPD-Politiker wie August Bebel, Karl Liebknecht, Willy Brandt und Helmut Schmidt“ erinnern !

Besonders geschafft hatten sie: Karl Liebknecht, Spartakist und Mitbegründer der KPD – den hatten die Genossen Arbeiterverräter mit ihrem Ebert seinerzeit von Noske liquidieren lassen, so wie Rosa Luxemburg !

Da hängt er nun an dieser großen Glocke, der selbstbesoffen feiernde Historienverlust aus der Dame Dämlichkeit unter dem kleinen Vorbehalt, nämlich daß dieser Scheiß – Joh. Modder featuring Karl Liebknecht – etwa vielleicht von der Harlinger Schreibkraft MH zu verantworten wäre?
Dann aber sollten die Genossen jener Edelfeder doch mal gehörig in den Flaum zwacken, oder in’s Bürzel.
Bis dahin aber darf solche Sozialdemokratische Partei weiterhin als stets trendbemühte Selbsthilfegruppe gelten, die sich in ihrer Erinnerungskultur verlaufen hat.

Punkt

 

Nachtrag

SPD: Proklamation der überfälligen Entschuldigung vom Balkon des Reichstags durch Jan Böhmermann (21.10.2019)

***


Doppelpunkt

 

Kita Bärenhöhle – Faktenschreck zum Zwoten

Kita Bärenhöhle –
Faktenschreck zum Zwoten

 

 

AfH, 04.10.2019, Ausschnitt

 

Architektenwettbewerb Bärenhöhle – Wo war er ?

Es kennzeichnet ja gerade Architektenwettbewerbe, daß sie für die Fachwelt erkenntnis-, und meinungsbildend für’s Volk sind.
Daher werden sie in der Regel umfassend angekündigt und öffentlichkeitswirksam vorgestellt. Kita Bärenhöhle – Faktenschreck zum Zwoten weiterlesen

Sprechkrümel – Krümelsprech

Sprechkrümel –
Krümelsprech

 


Wenn der IME, sprachgymnastische Lokalredakteuse beim Anzeiger für Harlingerland, die Krümel in die Tastatur fallen, liest sich das über ein Schokocroissant so: „Hungrig wird es am Arbeitsplatz aus der Tüte gepackt“. Und es gibt Croissants, die so hungrig sind, daß sie ihren Besitzer anfressen, und gar mancher AfH-Redakteur, dessen Krümel man danach aus der Tastatur schütteln mußte, soll schon vormittags seinem gefräßigen Brötchen zum Opfer gefallen sein.

Hinein in die Tastatur aber fallen der IME „verzierte Schokokrümel“ – Was ist wohl ein verzierter Schokokrümel?
Wahrscheinlich das stolze Ergebnis mühsam-filigraner redaktioneller Kreativarbeit, die früher noch durch Volontäre erledigt und im Zuge der print-Medien-Krise den Redakteusen mitauferlegt wurde.

Obwohl sie die fünf Eierlikör-Berliner verschwiegen hat, kriegt man eine ungefähre Vorstellung von IMEs Arbeitsplatz.

 

***

Adabei, plastikfrei

 

 

Adabei, plastikfrei
Botschafter und hohle Botschaft

 

fb-Auftritt des Ratsmitglieds Ole Willms mit Wochenmarkt-Selfie

 

Wattenhuus-„Garten“ mit Patenschaftsbeet

 


… gute Sache !

sonstiges:
https://exit-esens.de/wechseljahre/
40 Jahre Jute statt Plastik 

30 Jahre Jute statt Plastik
Nachdenkseiten: Das Thema Klimawandel ist nicht neu  ***)

 

 

***) … was uns das lehrt:

Daß es ja doch bekannt ist, das hatten wir schon, und zwar umfassend, ganzheitlich, seriös, belastbar dokumentiert in sämtlichen komplexen und benachbarten Kontexten.  Es ist Bestandteil eines jedermann zugänglichen Allgemeinwissens.
Es stellt sich da die Frage, warum all das kein politisches Gehör fand und findet und immer wieder neu verwässert, infantilisiert, diskreditiert und ausgeblendet wird.
Und dann sind wir keinesfalls bei der Plastiktüte oder CO2-Steuer, sondern bei der Frage der kapitalistischen Geschäftsordnung – und wer, egal welcher Jahrgang, davon nicht reden will, sollte auch auf dem Esenser Wochenmarkt  „einfach mal …“ [Hier kein Nuhr-Zitat !] … still sein !

Punkt

 

 

Worüber Genossen lachen

Worüber Genossen lachen

 

6 Fotos: Silke Martens, SPD-Webseite

 

Vorzüglich gelang die Titel-Konfiguration auf der fehlerhaft programmierten Esenser SPD-Seite insofern, als hier Tagespolitik mit erwartbar sozialdemokratischen Positionen in Bezug gesetzt und als Aufmacher dargestellt werden konnte – im richtigen Ortsleben so selten wie ein Meteoriteneinschlag im Gezeiten-Brunnen.

Wo Betriebe privatisiert, zerschlagen werden, sollten Beschäftigtenrechte tagespolitisch Thema sein – nicht nur in Vietnam – ; wo das ausbleibt, bekommen Betroffene und Familien als Wähler besondere Relevanz; und wenn in anderen Zivilgesellschaften längst gesichert erkannt ist, daß Outsourcing von Bereichen der Gemeinwirtschaft das Instrument politischer Deppenwirtschaft der 80’er Jahre war, erfüllt’s im Esens-B’sieler Kontext wenigstens noch Treppenwitz-Funktion.
Womit an dieser Stelle die Humorkomponente wohl hinreichend erläutert sein dürfte. Im weiteren dann wird auf der exit-esens-Seite in Kürze eine WitzerklärungsApp installiert für jene, deren digitale Kompetenz weiter entwickelt ist als die kognitive. Worüber Genossen lachen weiterlesen

TEB: Unterstützung für Outsourcing-Opfer?

… aus dem SPD-Titel-Konfigurator:

[Hinweis: Die Fehlerfunktion des Do-it-yourself-Titel-Konfigurators auf der SPD-Seite ist nach Hinweis nunmehr behoben.]

AfH, 06.09.2019

 

weitere „Meldungen“:

        

 

 

… zum wahren Kern geht’s hier lang: klick*

 

***

Tourismuswirtschaft – meistbietend … !

Klebt Dir Defizit am Bein,
Stell‘ noch ’nen Direktor ein !


Tourismuswirtschaft – meistbietend … !

 

… die zweifelhafte Aufforderung zum gemeinsamen Entern eines sinkenden Schiffs – sonst hieße es ja: „Komm an Bord!“

Herr Schmitz, burnt out ?

Abgesagter TEB-Betriebsausschuß, ausgefallener Finanzausschußtermin; Wirtschaftsplan als power-point-Erzählcafé; ausbleibende Bilanzen; Haushaltsplanung als oral history; die seelische Belastung, unterbezahltem Personal bei der Arbeit wie beim Streik zusehen zu müssen; die stete Versagenserfahrung beim Vergleich mit anderen Destinationen und fachlich versierten Kollegen u.v.m. … – all das führt offenkundig zu einem burn out.
Burn out ist furchtbar, vielfach unterschätzt, erfordert unverzügliche Schonung und vor allem die Neubewertung von Leistungsmerkmalen, die alsbaldiger Genesung förderlich sind.

Streßfaktoren

Voraussetzung ist allerdings die so behutsame wie leidenschaftslose Analyse bisheriger Streßfaktoren, nämlich: Tourismuswirtschaft – meistbietend … ! weiterlesen

Platz für Rassismus ? – zum Dritten

Platz für Rassismus ?
„friedvolles Miteinander, Respekt und Wertschätzung“

 

 

 

 

Freitag vor einer Woche wurde an dieser Stelle der SPIEGEL-Artikel über Cyrus Overbeck weiterveröffentlicht sowie ein Kommentar zur Einordnung in die Esenser Verhältnisse. Am Mittwoch wurde hier der Hinweis auf den Fernsehbericht der WDR-Lokalzeit Duisburg zugefügt. Danach gelangte beides als eines Zeitgenossen Rundbrief u.a. an Presse und Politik, wobei stets erfreulich ist, wenn exit-esens-Produkten geschätzte Weiterverbreitung widerfährt.

 

Eigentlich war dem Bericht vom 16.08. nichts hinzuzufügen, weil die Reaktionen in der Overbeck-Geschichte absehbar waren und sind … hätten nicht Bürgermeisterin Karin Emken und Stadtdirektor Harald Hinrichs diese mit einer formellen Erklärung im heutigen Anzeiger für Harlingerland beträchtlich konterkariert.

Das Allbekannte schließt mit einer Aussage, die den „Bürgerinnen und Bürgern (…) ein vielfältiges und beständiges Engagement für ein friedvolles Miteinander, für Respekt und Wertschätzung“ zuschreibt.

Daß dies eine steile These ist, erweist sich abermals und absehbar bei der Sichtung der diesbezüglichen facebook-Hinterlassenschaften, wo sich aufrechte Esenser einfinden, die sich ihre Erinnerungskultur nicht von einem jüdischen Halbperser aus Duisburg streitig machen lassen wollen.
Unter dem Schlagwort „Künstlerstreit“ präsentiert gar mancher dort seinen KunstBegriff, mit dem er uns nochmals wissen läßt, was wir unter „entartet“ zu verstehen haben.

Allen voran der Anzeiger-Redakteur Frank Brüling, der, um Overbeck hinterherzubellen, unverzüglich der bezeichneten fb-Kampfgruppe Esens – Allgemeine politische Themen zugestiegen ist, wo sich auch mehrere Esenser Ratsmitglieder und sonstige „influencer“ auf’s Vorzüglichste beheimatet wissen. Denn in einer Echokammer, wo Brüling selber hetzt, ist die Verwertbarkeit des Echos für die Printausgabe („In den sozialen Medien…“) bestens gegeben. Brüling, der Petersen als „Konkurrenten“ Overbecks in Gänsefüßchen setzt, verkennt dabei im Genre, daß ‚Overbeck‘  zu ‚Petersen‘  sich verhält wie Rolling Stones zu Shanty-Chor oder Joe Cocker zu Franky Alcatraz … oder Journalismus zu Frank Brüling.

Und sobald die heutige AfH-Printausgabe per facebook-Anzeiger online ist, wird man dort der weiteren Beißwutentwicklung einer Gemeinde (community) für ein friedvolles Miteinander, Respekt und Wertschätzung beiwohnen können, der eigentlich nur eines zu wünschen ist: Zahngesundheit und glänzendes Fell.

Punkt

 

Nachtrag
Es gibt Prognosen, die den Prognostiker erfreuen, wenn sie nicht eintreffen:
So hat der Anzeiger für Harlingerland nach einer bemerkenswert sachlichen Dokumentation mit Kommentar zur o.b. Angelegenheit bislang auch darauf verzichtet, durch deren fb-Aufbereitung jener Community ein weiteres Forum zu bereiten. Chapeau !

*

Ratsbeschluß: Platz für Rassismus ? – zum Zwoten

Nicht jeder,
der mit ihren Lieblingsstücken handelt,
ist ein Nazi.


Platz für Rassismus ?
Nachtrag zum Ratsbeschluß vom 17.06.2019

DER SPIEGEL 2019/34 vom 17.08.2019

Foto: Mohssen Assanimoghaddam, DER SPIEGEL 2019/34

Nochmals erlangt Esens bundesweite Aufmerksamkeit.
Der SPIEGEL-Artikel (Volltext unten) ist das bedenkliche Dokument einer Auseinandersetzung, die in Esens wohl unterblieb.
Unpräzise allerdings wird der Artikel gegen Ende, wenn er darstellt: „Overbecks Antrag, Hans-Christian Petersens Kunstobjekte aus Esens zu entfernen, lehnte der Stadtrat ab“, weil er den Kontext beider Anträge vom 17.06. und vor allem die so offengelegten Reflexe und Impulsgesten nicht mehr überliefert.
Und eine gravierende Schwäche hat der Artikel dort, wenn er diese Darstellung mit dem Folgesatz erläutert: „In Esens stehen einige lebensgroße Bärenfiguren, Darstellungen des städtischen Wahrzeichens, die der Sohn des Nazikünstlers bunt angemalt hat“.
Durch diesen unmittelbaren textlichen Bezug diskreditiert der Autor Overbecks Anliegen, Bezüge völkischer Gebrauchskunst aus dem öffentlichen Raum zu entfernen, und suggeriert, Overbeck verlange die Entfernung irgendeines Deko-Kitschs, der von Petersen angemalt wurde – eine Unsauberkeit, die in der Folge via dpa in die meisten Medien hinein (waz-Gruppe, t-online …) vervielfältigt wurde.

Was war ?

Dem Esenser Stadtrat lagen zur Sitzung vom 17.06.2019 zwei Anfragen gem. § 34 NKomVG des Bürgers Cyrus Overbeck des Inhalts vor:
1. Objekte mit nachweisbarem Querbezug zum Nationalsozialismus aus dem öffentlichen Raum zu entfernen
2. O
rtseingänge mit der Aufschrift „Esens hat keinen Platz für Rassismus“ zu beschildern
Zum ersten hatte die Verwaltung keinen Beschlußvorschlag vorgelegt,
zum zweiten lautete der aus dem Anliegen entwickelte Beschlußvorschlag:
das Motto „Der Landkreis Wittmund ist bunt“ auf die Stadt Esens zu übertragen (…und) auf den Schildern eine Formulierung gewählt werden soll, die zur Offenheit und zum Respekt gegenüber anderen Menschen und Kulturen anregt.

Rat & Verwaltung – williger Teil der Inszenierung, und unprofessionell

Wenig souverän, gar unprofessionell, war dann der Umgang damit:
Rat und Verwaltung hätten z.B. festellen können, daß im Esenser öffentlichen Raum kein Bezug zu völkischer Gebrauchskunst auffindbar und ein Entfernen von Petersens Arbeiten nicht gerechtfertigt sei. Darüberhinaus hätte man feststellen können, daß Bekenntnispropaganda, gleichwelcher Art, nicht Aufgabe einer Stadt sei und die albernen „Respekt“-Schilder gleich mitkassieren können.

Stattdessen verengte den zerstreuten Blickwinkel Frau Bürgermeisterin Karin Emken  zu: „Der Rat hat zu entscheiden, ob das Gedankengut [des H.C. Petersen] rechtsextremistisch ist – ein ausgemachter Unsinn, infolgedessen im Rahmen einer allgemeinen Persilscheinparade verschiedene Personen als „Zeugen“ sowohl aus dem Publikum (!) als auch den Reihen der Ratsparteien auftraten, den Künstler H.C. Petersen einhellig positiv beleumdeten und somit fürderhin „entlasteten“ (Anzeiger für Harlingerland) –  grandios am Thema vorbei!

C.Overbecks Anträge wurden beide abgelehnt.

In den üblichen sogenannten Sozialen Medien, d.h. der AfH-facebook-Ausgabe, der Leserbriefecke der AfH-Printausgabe sowie der Esenser fb-Kampfgruppe Allgemeine politische Themen, folgte der übliche entgrenzte shitstorm, wo aufrechte Zeitgenossen ihren Antirassismus-Habitus sehr feinsinnig vom Fremdenhaß gegenüber „dem Duisburger“ oder „dem Dortmunder“ abzugrenzen wissen.

*

Bisheriges/weiteres:
https://exit-esens.de/holoween-hallocaust/#more-709
https://exit-esens.de/1792-2/ Platz für Rassismus?
DER SPIEGEL 2019/34 vom 17.08.2019
WDR Lokalzeit Duisburg 21.08.2019, min. 3:32-7:17-10:00

Punkt

 

 

Die frühen Wechseljahre

 

Ole Willms, fb-Profilbild, Ausschnitt

 

Die
frühen
Wechseljahre

 

Aktualisiere dein Profil   ermahnt facebook seinen User, Ratsmitglied Ole Willms, und dann geschieht das völlig Unerwartete:
OWi aktualisiert sein Profil !
Er nimmt sich ein paar Minuten Zeit und stellt sicher, dass alles aktuell ist !
Und zwar mit diesem Design von SPD Mitglieder für Vielfalt, Toleranz & eine bunte Gesellschaft.

Somit richtet sich des Betrachters suchender Blick auf ebenjenes Profil und dessen Aktualisierungsbedürfnis und die Frage, ob es sich lohnt, der Annahme seines Trägers nachzugehen. Die Antwort ist ein klares Nein. Die frühen Wechseljahre weiterlesen

Käseblatts Schmierspur – Der Dauer-Beekhuis -mit update-

 

Käseblatts Schmierspur
Der Dauer-Beekhuis

 

 

 

 

 

 

Bekenntnis

Farbenfrohe Verständigung führe ich gelegentlich mit Freunden, wenn wir uns manch wohlverdienten Zeitgenossen vor die Stoßstange wünschen und daß es aussehen müßte wie ein Unfall, und, wahrlich, auch wissen wir von bestimmtem Pfaffen, den der Satan in der Hölle mit einem extra heißen Kessel erwartet – opulente Sittenbilder also, die auch regelmäßiges Übermalen und Umhängen erfahren und als privat gesprochenes oder digitales Wort eben dem Daten- und Persönlichkeits- und Privatsphärenschutz unterstehen, was zweifellos weder dem ahnungsvollen Pfaffen noch dem fiktiven Stoßstangenaspiranten behagte, wenn die denn davon wüßten … wehe, Bürger, wenn das gehackt wird …! Käseblatts Schmierspur – Der Dauer-Beekhuis -mit update- weiterlesen

OVG Lüneburg veröffentlicht Urteilsbegründung

 

 

Veröffentlichung der Urteilsbegründung

 

Die schriftliche Begründung des Urteils des OVG Lüneburg vom 21.05.2019 (Az.: 4 KN 141/17) in Sachen Landschaftschutzgebietsverordnung des Landkreises Wittmund – auch und vor allem betreffend Umgehungsstraße Bensersiel – liegt nun vor  –   und es bleibt abzuwarten, wie lang die trunkene Freude jener Verantwortlichen anhält, die sich bislang um Rechtskonformität ohnehin wenig geschert haben.

Hier der Link zur Urteilsbegründung (Lesedauer: 45 min.;
für Claqueure, AfH-Redakteure: 180 min. bis ∞): klick

Weiteres:
Randbemerkung vom 30. Mai 2019
Das Urteil / Kommentar vom 22. Mai 2019

 

***

STREIK: Es gibt nichts zu verteilen ? +++ update ! +++

„Es gibt nichts zu verteilen“
Beschenktes Business

 

 

 

Daß es schwerfällt, das aktuelle Streikszenario in der örtlichen Tourismuswirtschaft sachgerecht zu kommentieren, hat einen komplexen Hintergrund.

Da ist einerseits eine Gewerkschaft, Verdi, weit weg in Wilhelmshaven und arglos gegenüber hiesigen trüben Zusammenhängen, die der Arbeitgeberseite lediglich in einem Maße „Respektlosigkeit“ vorwirft, als wäre „Respekt“ eine tarifrechtliche Kategorie, die arbeitskämpferisch durchzusetzen wäre. Für Arbeitgebers „Respekt“ zu streiken, ist aber de facto genauso sinnfrei wie für die Unterschutzstellung eines Wetters. STREIK: Es gibt nichts zu verteilen ? +++ update ! +++ weiterlesen

Ratsbeschluß: Platz für Rassismus ?

Platz für Rassismus?

 

Antrag des Bürgers Cyrus Overbeck, Ausschnitt

 

Grundsatzfrage ?

Bekenntnisse sind Privatsache, und Privaten ist es freigestellt, diese kundzutun, in Gemeinden, Gruppen, Parteien, Communities sich zusammenzufinden und im öffentlichen Raum einander damit zu bestätigen oder zu belästigen.

Es ist aber nicht Aufgabe von Gebietskörperschaften bzw. ihrer Politik und Verwaltung, öffentlich Bekenntnisse, gleich welcher Art, abzulegen, sondern einzig und vor allem, die Daseinsvor- und -fürsorge ihrer Bürger zu organisieren und sicherzustellen.

Deshalb bleibt Bekenntnispropaganda schlichtweg Impulsgeste, die vor allem dazu taugt, von vernachlässigter Bearbeitung der Kernaufgaben abzulenken. Ratsbeschluß: Platz für Rassismus ? weiterlesen

Paparazzos Scheinwelt Beekhuis-Daten-Hehlerei

Beekhuis-Daten-Hehlerei
Paparazzos Scheinwelt

 

AfH, 01.06.19, Ausschnitt

Den „Skandal“ aus der Produktion des Anzeigers für Harlingerland unter der Regie von Möller-Mandel-Modder hat einer der Produktionsleiter, da die Akzeptanz fürs Produkt rückläufig ist, nochmals aufgewärmt.

Also bekennt der Redakteur Hochmann unter dem Titel „… Scheinwelt“ zum Ende der Woche: „Wir verschieben unangenehme Dinge ins seelische Off, um Ballast abzuwerfen“, Paparazzos Scheinwelt Beekhuis-Daten-Hehlerei weiterlesen

Umgehungsstraße / OVG-Urteil *Randbemerkung

OVG-Urteil *Randbemerkung

 

 

Als Hintergrund nicht unerwähnt bleiben soll eine Episode, die dem Vorsitzenden Richter Herrn Meyer-Lang beim OVG-Termin am 21.05.2019 zu einer vermutlich als erfolgreich wahrgenommenen Wiederkehr  verholfen haben könnte, da Herr Meyer-Lang nicht zum ersten Mal gegen den Kläger entschieden hat.

Am 22.05.2008 hatte der 1. Senat des OVG den städtischen B-Plan Nr. 67 gegen den Kläger genehmigt, weil die Stadt Esens wahrheitswidrig vorgetragen hatte, daß das Plangebiet nicht im faktischen Vogelschutzgebiet läge – und eine Revision nicht zugelassen.
Im parallelen Flurbereinigungsverfahren hatte der Kläger gegen den ablehnenden Widerspruchs- bzw. Enteigungsbescheid der GLL-Behörden (heute: ArL Aurich) ebenfalls vor dem OVG Klage erhoben.

In diesem Verfahren war Herr Meyer-Lang der zuständige Richter; er urteilte im Februar 2009 gegen den Kläger – mit Unzulässigkeit der Revision.
Aufgehoben wurde seine Entscheidung jedoch durch das Urteil des Flurbereinigungsgerichts vom 25.02.2015 (wonach die Enteignung von Anfang an rechtswidrig war), was Herrn Meyer-Lang sicher nicht erfreute.

Weil aber gültige Rechtsnormen im Zivil- bzw. Verwaltungsrecht nicht offen handlungsleitend auf dem Rache– und Vergeltungsgedanken beruhen (anders als im Strafrecht), wollte Herr Meyer-Lang es diesmal vermutlich besser machen!

Es bot sich nun nochmals eine Gelegenheit, die richterliche Unfehlbarkeit unter Beweis zu stellen, allerdings ohne noch binnen des beruflichen Daseins dafür geradestehen zu müssen:
Am 01. Juni 2019 wird Herr VRiOVG Meyer-Lang 65 und hat somit alsbald das Pensionsalter erreicht.
Da mag, wer will, gratulieren.

 

***

Das Urteil zur Landschaftsschutzgebietsverordnung

 

Das OVG-Urteil zur Landschaftsschutzgebietsverordnung

 

 

Presswesen
Wenn eine Redaktion sich statt der Sachlage vorrangig der eigenen Berauschtheit verpflichtet sieht und heiße Texte raushaut  wie Batteriehühner ihre Eier, findet sich in der Eiablage solches:

„Die Kläger wollen den Abriss der umstrittenen Bensersieler Ortsumgehung erreichen. Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg stellte sich am Dienstag aber nicht auf ihre Seite.“
Fakt aber ist, daß weder die o.b. Ortsumgehung zur Verhandlung stand, noch gar deren Abriß, den auch bislang niemand ereichen wollte und ein Gericht sich nicht auf irgendeine Seite stellt, sondern urteilt, und daß diese fake-Nachricht ein ganzganz faules Ei ist Das Urteil zur Landschaftsschutzgebietsverordnung weiterlesen

Teddy-Stiftung – Werbung für Kinderlimo

Teddy-Stiftung
Werbung für Kinderlimo

 

AfH, 16.05.2019, Bildausschnitt

 

Die Esenser Teddy-Stiftung ist mit ihrer Bären-Idee eine begrüßenswerte Initiative, die es ermöglicht, Kindern in Notsituationen schnelle Tröstung zu verschaffen.
Die österreichische Klosterquell Hofer GmbH ist mit Dreh+Trink der marktführende Spezialist für „Kindergetränke“ der Zielgruppe 3 bis 8 Jahre. Teddy-Stiftung – Werbung für Kinderlimo weiterlesen

Hühnerstall-Architektur

Hühnerstall – Architektur!

 

AfH, 10.05.2019, Bildausschnitt

In der aktuellen Stadtentwicklung ist nun eine weitere Umdrehung der Faktenschreckschraube sichtbar geworden, da kürzlich die ersten fertiggestellten Alten- bzw. Sozialwohnungen Hayungshauser Weg im Beisein des AfH-Chronisten Kiesé besichtigt wurden.
Nachdem seinerzeit 55 städtische Altenwohnungen für 935.000 € an den Investor Real-Immobilien verramscht waren, gelobte Stadtdirektor Harald Hinrichs: „Das Stadtbild wird behutsam erneuert“ demselben Chronisten, ohne daß der was gemerkt hätte!

In der nun vorzufindenden Hühnerstall-Architektur der neuen Real-Immo-Sozialwohnungen allerdings manifestieren sich die Selbstpreisgabe kommunaler Planungskompetenz sowie Stadtentwicklung auf Nachkriegsniveau auf’s Vorzüglichste. Dagegen wirkten die abgebrochenen Alt- Baukörper architektonisch anspruchsvoll und intelligent gegliedert.

„Nach neuesten Gesichtspunkten gestaltet“ glaubt wahrzunehmen die Vorsitzende des Samtgemeinde-Seniorenrates Ulla Uden, und etwas Erkenntniszuwachs und Sachkundeerwerb sollte man sich auch im Alter zumuten wollen.

Offen bleibt dabei, ob die Kubatur der Legebatterie – hier in exponierter Esenser Wohnlage – den zukünftigen Insassen wohl genügend Auslauf ermöglicht, d.h. ob diese Quartiersentwicklung den Kriterien der Freiland- oder eher der Bodenhaltung entspricht.
Da macht’s dann auch nix, daß die Gestaltungswirklichkeit dieser Raiffeisen-Zweckbauten gar recht wenig noch mit dem einst dem Bauausschuß verheißenen Planungskonzept zu tun hat.

Fortgesetzte Stilsicherheit und Niveautreue an gleichem Orte stellt der Investor auch mit dem Antlitz seiner offerierten Eigentumswohnungen unter Beweis.

Die weitere Primitiv-Architektur der anthrazitfarbenen Blechwürfel vor den Lichtöffnungen der plattenbauweisen Baukörper, die zum dauernden Aufenthalt bestimmt sind, öffnen den Horizont des Betrachters für entzückende Planungsleistungen, für die Beliebigkeit der Regionaltype und ihrer so heimatverbundenen Entscheider und für die Sachzwänge zwischen Schlicht- und Profitbau bzw. ihrer Versöhnung.

***

Aedes-Insolvenz

 

Anzeiger-Redaktion entdeckt Aedes-Insolvenz

 

AfH, 12.05.2019, Ausschnitt

Bereits seit dem 03. Februar 2019 ist die Nachricht von der Aedes-Insolvenz in breiterem Umlauf, nachdem der Wattenrat-Rundbrief einen diesbezüglichen Hinweis von exit-esens aufgegriffen und verbreitet hatte.
Während ausführende Handwerksbetriebe bereits Personal, Werkzeug und Material aus dem Aedes-Projekt abzogen, blieb der Anzeiger für Harlingerland trotz / wegen umfassender Hinweise und Kenntnis der Sachlage … still.
Und auch der Dauerchronist der Esenser Prosperität durch Pächterwechsel (A wechselt mit B den Laden), Silberbärträger Detlef K., vor dem sonst keine Hauswand sicher ist („Historie“), hatte nicht ein einziges Blechschild parat.

Warum aber brauchte der Sachverhalt volle drei Monate, um zur Verwendungsfähigkeit zu reifen?
Nun, die Antwort ist einfach:
Im Stillen und Dunklen wurde er quartalsgepflegt, bis sich auf eine schnöde Insolvenzbekanntmachung der Glanz einer „guten“ Nachricht gelegt hatte, die da lautet: „Gläubiger haben Insolvenzplan zugestimmt, in wenigen Wochen werden Arbeiten wieder aufgenommen etc…“
Wie ein guter Wein also ruht die schlechte Nachricht unterm Redaktionsschreibtisch; ist er aber reif, haut er doppelt rein und macht die Leser schneller besoffen.

Das nämlich ist die Kante, wo die Heimatkunde aufhört und die Politik der Stadtentwicklung anfängt…

***

Faktenschreck – Kita Bärenhöhle

Kita Bärenhöhle –
Faktenschreck

 

AfH, 09.05.2019, Ausschnitt

Zitat Harald Hinrichs, Stadtdirektor und Samtgemeindebürgermeister:
Die Aufträge werden, wie bei Baumaßnahmen der Samtgemeinde Esens üblich, unter Beachtung des Vergaberechts in der Region vergeben.

 

Die Esenser Region, sie ist von endloser Weite, sie umfaßt:
Jever, Vechta, Rastede, Südbrookmerland, Bockhorn, Riepe, Lorup, Ardorf, Ihlow, Holtgast, Hude, Wittmund, Westerstede (Zitat Bauschild).
Wohlan!

*



Unter Verschluß
Nachtrag

 

Überdies bemerkenswert in der Sache ist diese stille Hemdsärmeligkeit, mit der die zuständigen Entscheidungsträger bei diesem Kita-Neubau „Bärenhöhle“ eine Kostensteigerung von gepriesenen 3 Millionen € auf 6 Millionen € wohlbefinden (mit 1 Mio. € pro Kita-Gruppe belegt Esens nun einen nationalen Spitzenplatz!), bevor überhaupt der erste Spatenstich erfolgte, wozu offenbar als Entscheidungshilfe ein Animations- Triller-Filmchen auf KiKa-Level genügte.

Denn mehr ist öffentlich nicht überliefert, wie etwa Anhaltspunkte jenes sog. Architektenwettbewerbs, Entscheidungskriterien wie beispielsweise Vergaberahmen, Problemstellungen, Kostenvergleiche, Einsparkonzepte etc. und was da mehr noch vorkommen mag bei der Verausgabung von 6 Millionen öffentlicher Mittel.

Was in neuzeitlichen Gemeinwesen sehr komplexe, sorgfältige und sachkundige Bearbeitung und Partizipationsprozesse erfordert, braucht in Esens wohl lediglich das Instrument Nichtöffentlichkeit, damit die politischen Akteure abseits von Kontrolle, Sachkunde und Verantwortlichkeit einmütig insbesondere Meinungs- und Zuneigungsübungen absolvieren.

***

Selbstgefällige Lachnummer

 

Selbstgefällige Lachnummer

 

AfH, 10.05.2019, Ausschnitt

Causa Beekhuis: Harlinger-Redaktionsleiter Klaus-Dieter Heimann referiert über Presse-Moral-Kodex.

 

 

Weitere Meldungen:
+++ Dealer referiert über sauberes Geschäftsmodell +++ Gaffer zeigen die schönsten Unfallfotos +++ Cum-Ex-Banker erklärt Steuerrecht +++ Todespfleger mahnt Nächstenliebe an +++ Warlord erarbeitet Friedensplan +++ Dreckspatz tadelt Nestbeschmutzer +++ Kinderschänder spricht über wahre Liebe +++ Lokalredakteur erklärt Grammatik ….

 

Dachmarke – Lachmarke Teil 4 -Gastbeitrag-

Dachmarke – Lachmarke

 

Teil 4 und Schluß
Der Gastbeitrag

 

 

Vorsicht Dachmarke !
Henning Meyer in Markenstrategie, 21.11.2008

Die Kernaussagen

„An Weltfremdheit kaum zu überbieten sind die in vielen Texten referierten Vorteile von Dachmarkenstrategien: Mit ungebrochenem Ernst werden die Synergien, Kosten- und Durchsetzungsvorteile aufgezählt, die man erzielt, wenn man ein neues Produkt nicht unter einem neuen Namen sondern unter seiner bereits etablierten Dachmarke aufbaut. Ach was?! Um das zu verstehen, muss man wahrlich kein Marketing studiert haben. (…)

Tatsächlich sind Dachmarkenstrategien in vielen Fällen Pseudo-Lösungen. Sie suggerieren die Lösung eines besonders schwierigen Problems, nämlich die konzeptionelle Ordnung komplexer Portfolios unterschiedlichster Produkte „unter einem Dach“ – ohne jedoch einen Anhaltspunkt zu liefern, wie diese Integrationsleistung im einzelnen von statten gehen soll. (…)

„Dachmarke“ als Alarmsignal
Eines aber muss man der Dachmarke lassen: Begrifflich ist sie kaum zu toppen und ein schönes Beispiel dafür, dass Anglizismen nicht automatisch die besseren Marketingbegriffe sind. „Umbrella brand“, das ist vom Bild her wesentlich schwächer und klingt nicht gerade sturmfest. „Dachmarke“ ist dagegen von höchster suggestiver Kraft, strahlt Stabilität aus – und bietet viel Raum für heterogene Sortimente. (…)

In der Praxis erweist sich der Begriff „Dachmarke“ als ein untrügliches Signal für latent instabile Markenarchitekturen. Denn mit dem „Dach“ soll meist eine semantische Klammer geschaffen werden, die zusammenhält, was de facto bereits auseinander driftet.“(…)

 

Die Dokumentation eines Erkenntnisstands von vor mehr als 10 Jahren ist somit überaus geeignet zur Verdeutlichung der heutigen Verhältnisse um die Esenser „Dachmarke“.
Zum vollständigen Text geht’s hier: klick!

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Dachmarke – Lachmarke Teil 3

AfH, 17.04.2019, Bildausschnitt

 

Dachmarke – Lachmarke

 

Teil 3
Hände waschen ! Eine die andere !!

 

Was den AEU-Vorsitzenden veranlaßt haben mag, seine Präsentation www.esens.de „zeitgemäß“, „zukunftsfähig“, „modern“ zu bekränzen, soll nicht weiter ergründet werden, weil es sich um beliebig verwendete Sprechhülsen (wie Digitalisierung, Herausforderung, aufgestellt, in aller Munde, Projekt etc.) handelt, die so gedankenlos empfangen wie sie gesendet werden, den Verwendern lediglich Trendbezug bescheinigen und sinnfreie Impulsgesten auslösen.

Von Interesse ist vielmehr die Innigkeit im Verhältnis von „Anzeiger“ bzw. Zeitungsverlag und Stadt Esens, dessen Anmut nicht erst zu funkeln beginnt, wenn sich Redakteure und Ratsmitglieder zum Weihnachtsschmaus im „Bären“ ihrer Achtsamkeit versichern. Dachmarke – Lachmarke Teil 3 weiterlesen

Dachmarke – Lachmarke Teil 2

AfH, 17.04.2019, Bildausschnitt

 

Dachmarke – Lachmarke


Teil 2

Ein risikofreies Geschäftsmodell

 

Manche Sparten der werbenden Wirtschaft müssen sich, wenn sie mit der avisierten Etablierung etwa einer „Dachmarke“ ihren Versuchsballon steigen lassen, am Markt behaupten und dort mit viel Einsatz und Potential ihr Produkt positionieren, bewirtschaften und pflegen.

Die AEU hingegen bedient sich einer aus öffentlichen Mitteln etablierten, bereits massenhaft verlinkten, solide eingeführten Domain – und schöpft diese Leistung unentgeltlich ab. Dachmarke – Lachmarke Teil 2 weiterlesen

Dachmarke – Lachmarke Teil 1 [mit update]

AfH, 17.04.2019, Bildausschnitt

 

Dachmarke – Lachmarke
Teil 1

 

Wer kürzlich wie gewohnt die Seite der Stadt Esens www.esens.de aufrufen bzw. mit einem der über 100 Links dorthin gelangen wollte, sah sich mit einer Fehlermeldung konfrontiert und landete nach tagelanger Nichterreichbarkeit dieser Adresse auf einer Startseite, wo dem Betrachter alsdann 13 Fenster gleichzeitig aufsprangen, ohne daß sich zunächst erschließt, wer denn diese nun eigentlich anbietet – und warum. Dachmarke – Lachmarke Teil 1 [mit update] weiterlesen