Fokko lacht sich ins Juso-Fäustchen

Weil dem Fokko sich ein Zwerg auf die Schulter setzt,
hält sich der eine für einen Riesen
und der andere für weitsichtig.

Fokko lacht sich ins
Juso-Fäustchen

 

 

 

 

Einen tückischen Botschafter hat die Esenser SPD da ausgesendet, nachdem der Ole Willms seinen diplomatischen Dienst seit 2016 mit vorzüglichsten Anpassungsleistungen in solch herausragender Bravour absolviert hatte, daß man geneigt ist, ihn für den Vorsitz der SPD-Arbeitsgruppe 70plus zu nominieren. Seine stete Kopie der aberalten Genossen in Statement, Habitus, Gedankengang und reaktionärer Einfalt übertrafen bislang noch jede ihrer Karikaturen – deshalb ward er so gern genommen – als hätte Heinrich Mann ihm Der Untertan auf den Leib geschrieben.

Ein großes Rätsel bleibt dabei die Ursache seiner Halluzination, gerade er bringe in Zukunft „frischen Wind“ in die Esenser SPD-Politik, war er doch die letzten 5 Jahre vor allem am Fortbestand jenes Muffs beteiligt, der ihm den Einschlupf unter den Talar so erstrebenswert und willkommen machte.

Wer da noch „die Jugend“ als politisches Eignungsmerkmal – ohne Ansehen der Person Ole Willms und ihrer juvenilen Vergreisung – hochschreibt oder gar jenem weiter secret support spendet, in der naiven Hoffnung, der erfrische die SPD, ist de facto dem Fokko auf den Leim gegangen bzw. dem Ole auf die Schleimspur.

Verwertungslogik

Jugend interessiert die Esenser SPD gerade mal im Modus der unerfahrenen Zielgruppe zum Stimmengewinn, nicht wissend, daß hinter Oles Powerfloskel- und facebook-Fassade keinerlei Wirklichkeit steht.
Dieses Marktsegment abzufischen hat der Ole als seine Mission dienstbar angenommen – Jugendhype in eigener Sache – und nur dafür ist er verwendungsfähig.


So gilt: Wer Ole wählt, kriegt Fokko!
Bis dahin lacht sich Fokko in Oles Juso-Fäustchen.

Wären die Genossen an Jugend auch nur annähernd interessiert, hätten sie längst veranlaßt, daß z.B. endlich dem Esenser Jugendparlament im Rahmen qualifizierter seriöser Anleitung auch ein Minimum an politischer Bildung zuteil würde. Bislang fungiert’s eher als deren Vakuumpumpe: Das letzte hatte 21 Sitzungen auf einen Kita-Malwettbewerb verwendet und auch dieses JuPa ist seit 12 Monaten totgelegt.

Füllhorn

„Dafür setze ich mich auch in Zukunft ein“, und zwar mit „Leidenschaft und aller Kraft“, kündet der Akquisiteur, nämlich:
Schutz von Wattenmeer, Tier- und Pflanzenwelt und Menschen; Schutz des Klimas in Stadt, Samtgemeinde und Landkreis, vor Meeresspiegelanstieg; nachhaltige Entwicklung; Zukunft unserer Kinder; Biodiversität und Blühwiesen; LED-Beleuchtung; Regionale Produkte; Umweltbildung; Transparenz; Grüne Lungen; Radwege; Discos, Bars, Clubs als Kultur, Freizeit, Erholung für junge Menschen; Stärkung des starken Bildungsangebots; Digitalisierung in Grundschulen; Briefwahl; Dreimal X für Ole Willms!; Barrierefreie gesamte Innenstadt, z.B. historische Lampen; junge Leute  und weitere wahlkampfkonforme lifestyle-Artikel. Es fehlt das Markenzeichen des Propagandisten: die Gemüsereibe.


Hinzu aber kommen die Kernthemen aus seiner im Nov. 2020 ausgerufenen Juso-Agenda:
Jugend, Bildung, Europa, Feminismus, Antifaschismus, Arbeit, Ausbildung.

Das ist nicht wenig !

Menschenskind, fragt sich da der Adressat der Botschaft, was hat denn bloß die Parteien und Spitzenkräfte zwischen 2016 und 2021 gehindert, solch edle, altbekannte Vorhaben zu verwirklichen? All diese Transparenzverheißer, wurden sie etwa vom blöden Bürger, der einfach noch nicht so weit war, gar immer wieder in die Geheimratsecke Verwaltungsausschuß zurückgetrieben?

„Ich setze mich auch in Zukunft ein..“
Durchforstet man Rats- und Ausschußprotokolle, Sitzungsvorlagen, Anträge, Posts und Publikationen zu Ole W., so findet man: nichts – außer einer Patzigkeit gegen den illegal enteigneten Kläger in Sachen Umgehungsstraße sowie einem Juso-Auftritt „Atomkraft – Nein danke“ und ein paar Selfies und Likes mit Imbiß-, Shopping-, Verpackungstips.
Ja, und eine Randerscheinung: Als der Kreistag dem Wittmunder Klinikchef das Vertrauen aussprach, nachdem der sich für eine Impfung selbst priorisiert hatte, erklärte Oles fb-Gruppe: „Wir als Jusos Esens sind über dieses Statement zutiefst irritiert“.
Die Aussage blieb kryptisch bis heute, wohl weil Ole Willms als Herzchen von Nele Kirchhoff (knipst zumeist seine Selfies) einen Rote-Kreuz-Kittel erlangte (DRK-Geschäftsführer: Hans-Günther Kirchhoff), ein gutes Taschengeld als Parkwächter und Fiebermesser im Esenser Impfzentrum und gewiß vor allem: eine 1A-Impfpriorisierung…

Oles kalte Eisen

Vorlagen zu „sonstigen“ Problemthemen waren ja reichlich:
Thermenkostenexplosion, Verramschung des Therapiezentrums, Causa Petersen-Overbeck, Stolpersteine, Causa Beekhuis vs. Möller-Mandel-Modder-Harlinger, Personalie Schmitz, Umgehungsstraße, Haushaltsüberschuldung, Streik, Freibad B’siel, Privatisierungen Tourismusstruktur, Arkaden, Baumschutzsatzung,  Durchsetzung von B-Plänen … und einiges mehr, das jedoch höchst rätselhaft Oles Kraft und Leidenschaft … entbehren mußte [Nicht nur im Versfuß liegt die Wahrheit].
Doch nahm er bereits mit Müllsammeln in B’siel Einfluß auf’s Klima, bei Dosen-IceTea Einfluß auf Verpackungsmüll, mit Juso-Makler Jannek Redelfs Einfluß auf’s Grundrecht Bezahlbares Wohnen, mit Wärmeflaschenausgabe Einfluß aufs Hartz-Existenzminimum!

„Ich setze mich auch in Zukunft ein …“ – auch ! – mit diesem verräterischen Partikel sendet des Influencers Traumschiff eine Vielzahl kleiner Satelliten-Lügen aus. Sie besagen, er habe sich auch in der Vergangenheit bereits für alldas eingesetzt. Da sucht man sich aber wund.

Doch Stop – Ist jede Unwahrheit gleich eine Lüge?
Und gilt nicht die Penetranz des hohlen Wahlkampfgetrötes für alle anderen Vuvuzelas  Kandidaten gleichermaßen? Fünf Jahre die alten liegenlassen und dann „neue“ Herausforderungen ausrufen?

Und ist nicht „sich einsetzen“ ebenfalls politisch beliebig, somit relativ?
Der Schwätzer setzt sich ja besonders gern ideell ein oder im Herzen, per Gebet und Fürbitte oder per Aufruf an Dritte sich einzusetzen, durch Klatschen oder durch fb-Profil-Deko (Regenbogen), mit einem Aufkleber  oder durch Widmung eines Gesangsstücks („This one is dedicated to…“) usw.

Eignung

Was also hebt es heraus, Oles breitestes Portfolio der angesagtesten Powerlabels? Positiv formuliert: Was qualifiziert den jungen Mann dazu, dem ideellen Esenser Gesamtwähler dessen Lebensraum und -zusammenhang erklären und gestalten zu wollen und sich ihm gegenüber enkeltrickreich auszugeben als „Ihr Vertreter im Rat seit November 2016“ und sich selber dort „fünf Jahre erfolgreiche und intensive Arbeit“ zu bescheinigen ?

Zunächst einmal ist es wohl diese drogenverdächtige  Selbstbesoffenheit; gleichwohl spricht die Psychologie der Selbstverliebtheit eine gewisse Therapie- und Reinigungsfunktion zu, was erahnen läßt, wie mentalschmutzig es da unter Hempels Sofa wohl aussieht.

Zum anderen studiert der junge Ratsherr seit fast 10 Jahren Wirtschaft, verfügt somit über einen Erfahrungsschatz, der weder von akademischem oder sonstigem Abschluß, noch von Berufskenntnis oder gar -ausübung getrübt ist.

Gewiß, ungelernte Berufspolitiker wie Spahn, Scheuer, Kühnert, Baerbock, Lindner, Roth, Fischer, Göring-Eckardt, Kurz … wurden und werden ja auch genährt und einige erst streitgegenständlich, wenn sie Millionen in den Sand setzen … und benötigen bis heute keine Sachkunde.

Frühverrentung

Die Verantlitzung dieses „jungen Sozialismus“ sei nochmals rückgekoppelt an die liegengebliebenen „Kernthemen“ der Esenser Jusos und läßt vermuten, diese halten Friedrich Ebert für den Namensgeber einer Versorgungsstiftung für ausbildungs- und berufsunfähige Parteiangehörige – und Rosa Luxemburg für die Monarchin eines Benelux-Staates.

Es dürfte die Summe der angestrebten Sitzungsgelder und Aufwandsentschädigungen aus Stadtrat, Samtgemeinderat, Kreistag als quasi frühe „Berufsunfähigkeitsrente“ zu klassifizieren sein, insofern diese ganze persönliche Wahlpropaganda des Ratsherrn „Alle Stimmen für mich!“ auch nur eine einzigartige Forderung an den Bürger nach mehr Taschengeld darstellt, also einen Spendenaufruf in eigener Sache.

Er braucht kein Kreistags-, Samtgemeinderats- und Stadtratsmandat –
der Junge muß an die frische Luft!

 

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Venceremos – Die SPD kapern
Unterwanderstiefel
Wechseljahre

 

 

Jusos auf Ostermarsch

 

Jusos Esens

auf Ostermarsch

 

Landauf, landab sind Jusos traditionell an Ostermärschen für Frieden und Abrüstung beteiligt.
So auch in Esens.
Mit MdB Siemtje Möller („Kampfdrohne“), deren Bundeswehr derzeit weltweit 13 Kriegsschauplätze bewirtschaftet, verteilten sie Eier und Autogrammkarten an arglose Wochenmarktbesucher.
Sollte man sie nicht über den Kriegsgebieten abwerfen?
Ja doch, das sollte man!
Also die Eier und Autogrammkarten.

 

Bildnachweis: facebook Siemtje Möller, SPD Esens, Jusos Esens

weiterführend:
Zum Ostermarsch

 

 

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„Abonniert unsere Kanäle!“

„Abonniert unsere Kanäle!“

Digitaloffensive der SPD Esens,
Nachruf

 

 

Weit unterschätzt wurde die Entwicklungsgeschwindigkeit der Esenser SPD-facebook-Seite zum Witzeblog in der Kenntlichmachung eines Esenser (Jung-) Sozialismus zwischen Wahn und Wirklichkeit, zwischen Hartz IV und Wärmeflaschenausgabe, zwischen Wohnungsnot  und Maklerzunft, zwischen Opfergedenken  und Kollateralparty .

Dabei veranschaulicht eine solche Besitzanzeige wie #unserEsens einmal mehr jene Selbstgefälligkeit, mit der die Herausgeber sich für jeglichen politischen Scheiß eben persönlich Haftungsfreistellung verschaffen, mit der sie ihre Lieblingskneipe mit Ausnahmegenehmigung versorgen, dort mit ihrer Lieblingsmusik die Fußgängerzone penetrieren und Passanten abfilmen, mit der sie Spötter zu ihrer schwarz-weiß-roten Kneipen-Heraldik juristisch verfolgen lassen, mit der sie exit-esens der Beschädigung des (ihres!) Gemeinwohls“ bezichtigen etc. und somit nur die eine Erwiderung verdienen:
Es ist nicht euer Esens, auch wenn ihr euch seit Jahren so benehmt!

Putzig auch, daß dazu einzelne Genößchen sich eine kleine like-Manufaktur  gebastelt haben, die mit sich selbst befreundet ist, um innerhalb der fb-Echokammer die junge Meinungsbildung herbeizutöpfern.

Und was treiben die assoziierten Kanalarbeiter?
Sie fluten derweil die Propagandakanäle mit Sonnenuntergängen, Strand- und Stadtansichten, Empör- und Moralpäckchen und inszenierten Teilhabe-Dialogen.
Einziges Licht am bisherigen Ende eines Abwassertunnels ist ein Hinweis auf jene – tatsächlich öffentliche! – fb-Gruppe „Quo Vadis Esens“ von A. Nerschbach.

Und manche Janusglatze testet mit der aktuellen Beschränkung ihrer Hetzspalte auf „nichtöffentlich“ die weitere Shitstorm-, d.h. digitale Pogromfähigkeit ihrer Follower und Freunde gegen exit-esens. Wehe wehe, wenn der Verfassungsschutz, da sie ihre Leckstellen vernachlässigt, deren Chatverläufe hochnimmt!

Weil es sich besser hetzt hinter’m Rücken dessen, der davon nichts wissen kann und soll, ist neuerdings auch manch schneidig wirkende Moralia (s. Brüling, a.a.O.) des SPD-assoziierten fb-Kanals nicht nur für den exit-esens-Schriftführer, sondern ist gar diese ganze „öffentliche“ fb-Gruppe sowohl für ihn als auch für dessen Gattin, Familie und einige Freunde gar nicht sichtbar ! SPD-Volksaufklärung oder Agitprop für follower ?! Beides eben.

Und aberputzig unterfüttert alsdann ein Administrator, der sich beim Googeln von den angezeigten Treffern belästigt fühlt, dies mit der „öffentlichen“ Forderung, die Stadt Esens möge den Betreiber von exit-esens wegen „Image-Schadens“ an der Stadt strafrechtlich belangen!

So jemand, der sich polnische Verhältnisse („Strafgesetz zum Schutz des guten Namens Polens“) wünscht und der die > Sippenhaftung anwendet, ist in einer Esenser SPD beheimatet, die etwas aus der Zeit gefallen scheint: ca. 80 Jahre.

Somit manifestiert sich wiederum treffend jene zartfaschistoide Nuance, die auch zur Unterschutzstellung der Esenser Handelswege für Nazigebrauchskunst geführt hat.

Zum Nuancenreichtum gehört da ebenfalls, daß ja diesem Overbeck seinerzeit von seinen Genossen des Esenser Ortsvereins überhaupt das rechtliche Gehör verweigert worden war – „weil es sich besser hetzt hinter’m Rücken dessen …“

 

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Aus aktuellem Anlaß:

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noch weiterführend: klick!

Trittbrett Tafel

Auch als Juso-Trittbrett o. -PR-Agentur beliebt:  Die Tafel

 

 

 

 

Sparvariante des Gutmenschen:
Andere zu guten Taten auffordern

 

 

Jusos bitten um
Sachspenden für die Tafel

 

Am Montag, 14. Dezember um 18.00 Uhr inspiziert der Juso-Vorsitzende im Beisein der Presse die eingegangenen Spenden.

Im Anschluß erklärt er den Empfängern die SPD-Jahrhundert-Erfindung der Hartz IV-Gesetze und spendet den Ehrenamtlichen  Beifall.

 


So vorzüglich gedeiht der Zynismus dort, wo sich Dummheit, Geschichtsunkenntnis und Selbstgefälligkeit paaren,  wo also ein JungSozialist  Wärmeflaschen an HartzIV-Empfänger ausgibt und erklärt, er „schenkt damit in dieser kalten Zeit  Wärme und ein bißchen Geborgenheit“ – und die vorhersehbaren fb-Goutierungen auf allen Kanälen bestätigen den intendierten Propagandazweck.
Neidlos anrechnen muß man darin mancher fb-SPD-Glatze, daß sie die Volksverhetzung  um jene heimatliche Nuance cleverer betreibt als die AfD.

 

[Wir spenden nun regelmäßig den Nachdenkseiten.
Einrichtungen politischer Bildung sind wichtiger als Versorgungswerke für berufsunfähige Polit-Aspiranten.]

 

 

 

 

Hände-in-den-Schoß-Appell