Politische Leistung: Pfötchenheben / Nachschlag 15.08.

 

 

 

 

 

 

Politische
Leistung:

Pfötchenheben

 

 

Nachschlag 15.08. – ganz unten im  Text 

 

Nachdem die SPD Esens ihre asozialen Medien wie Fb-Seite und Internetauftritt langjährig mit Belanglosigkeiten beschmächtigt hatte, flutet die Pistorius-Partei nun erwartungsgemäß zur Kommunalwahl ihre Kanäle mit Reklamemärchen rosiger Zukunft, die bereits 2021 und davor aufgetischt waren.

 

Aufguß

 

Wer mag, kann diese voneinander abgleichen und die Frage im Raum stehen lassen, warum die alten nicht verwirklicht und stattdessen bloß neue aufgelegt wurden.

Interessanter und erheblich aufschlußreicher in diesem Kontext aber ist die Vermessung der Kluft zwischen der Selbstwahrnehmung des Ortsvereins und des Einwohners Wirklichkeit.

„Was wurde bewegt? Ermöglicht?“
richtet da ein argloser Bürger, der dort noch nicht geblockt ist, seine Frage an die Propaganda-Ikonen in ihrem sozialdemokratischen Tutti Frutti.

 

Bescheiderteilung

 

Dafür bekommt er von einem wohl minderjährigen vorlauten Pimpf und ZweitJuso aus der Deckung der kommentargesperrten SPD-Seite heraus einen anonymen Bescheid erteilt, der sich gewaschen hat, nämlich „Eine kleine Auswahl dessen, was die SPD in Esens bewegt und auf den Weg gebracht hat“.

Übrigens dürfte das die Grünen, CDU und EBI, die ansonsten zusammen mit den Genossen stets die Einvernehmlichkeit ihrer Beschlüsse glorifizieren, über alle Maßen irritieren, von den folgenden Sozi-Anmaßungen wenig solidarisch ins Abseits gestellt zu werden.

 

Angemaßt

 

„… bewegt und auf den Weg gebracht“ heißt ja zunächst nichts weiter als bar jeglicher Kenntnis eines Zusammenhangs das Pfötchen gehoben zu haben.

Denn was sich da in pubertärer Naseweisheit gelistet findet, sind zumeist Pflichtaufgaben der Kommune, d.h. laufendes Geschäft der Verwaltung, nämlich zum kleinen Teil Maßnahmen, die allenfalls dem Leistungsverzeichnis beauftragter Firmen entsprechen und zum größeren Teil aber offensichtlich aus dem Auftragsbuch des Baubetriebshofes abgeschrieben sind.

Da beanspruchen die Genossen für sich unter anderem die Sanierung diverser Straßen, Stabilisierung des Tourismusbetriebs, Erweiterung des Barkeltiefs, Unterstützung eines Kunstrasenplatzes, Planungen, Anbauten und Modernisierungen verschiedener Baukörper bis zu Toiletten und Klassenraum usw. … nicht aufgeführt sind tägliche Leerung der städtischen Abfallbehälter, Reinigung der Gullys und Gräben, Weihnachtsschmuck, Winterdienst und Schützenfest-Regie.

Das ist die Sozi-Variante von Urheber-, Titel- und Leistungslüge einer Fake-Politik, die sich gewohnheitsmäßig mit fremden Federn schmückt und sich ins Bild schiebt, wenn Dritte eine Aufgabe sachgerecht fertiggestellt haben, mit der sie nicht das geringste zu tun hatte.

 

Dort bewegt sie sich in einem Wahrnehmungskosmos, der sie ihre Dauererzählung und fb-Selfies für Wirklichkeit halten läßt, wo jedes Hobby zum Ehrenamt und das bloße Pfötchenheben zu verdienstvoller Politik deklariert, als solche weitererzählt, und die Erledigung des laufenden Verwaltungsgeschäfts als eigene besondere Sozi-Leistung beansprucht wird.

 

High potentials

 

De facto würde wohl niemand von denen auch nur einen einzigen Antrag formuliert kriegen, kennt nicht das Geringste von Förderstrukturen etc., weiß nicht, wie auch ein Ministerium sich in Politik und Verwaltung gliedert, wie Ausschreibung, Leistungsverzeichnis, Verwendungsnachweis strukturiert sind, was Toilettensanierung beinhaltet und warum ein Barkeltief erweitert wird.

 

 

 

Da sei sie just an dieser Stelle ebenso erwähnt, die weitere „kleine Auswahl dessen, was die SPD bewegt und auf den Weg gebracht hat“, das heißt aber hier, was sie sich regieführend zuschreiben lassen muß, nämlich:

 

* Multipler Rechtsbruch der Causa Umgehungsstraße;
* getürkte Planung zur Kita Bärenhöhle =
* Umgehung des Europäischen Vergaberechts;
* Stadtwerkeverkauf samt Kläranlage an OOWV;
* Zwangsanschluß von Dunum, Moorweg, Stedesdorf;
* Verschenkung des Bensersieler Therapiezentrums;
* Sado-Maso-Puffbetreiber als B’sieler Kurdirektor;
* tiny-Häuser: Ausverkauf der B’sieler Quartiersentwicklung;
* Sandkasten als Freibadersatz;
* unrühmliche Causa Stadtrat-Petersen-Overbeck;
* Verhunzung gesunder Landschaft: Agri-PV und Windräder;
* Vereitelung des Bürgerantrags z. Wiederbelebung des JuPa;
* Baumschutzsatzung torpediert;
* kaputte, getürkte Windkraftbefragung;
* langjähriges Haushalts- und Absegnungsdebakel;
* Gewerbeflächenpolitik für Hobbybetreiber;
* karikativ-historisches Stadtbild:orangefarbene Asiabude…
* gläserner Fahrradständer an der Mühle für 52.000 €;
* größenwahn-kulturelle Aneignung:
    „Das Wattenhuus zeigt, wie erfolgreiche SPD-Politik aussieht“,
… wenn man nicht dahinterblickt !

 

Sonst noch was …?

 

Selbst im eigentlich politischen Bewegungsrahmen schaffte sie noch nicht mal die Etablierung einer dauerhaft verläßlichen Fußgängerzone.
Im Gegenteil, da pflegen Genossen noch spöttisch mitsamt ihrer Sippschaft das belebte Gästeaufkommen dort zu durchfahren, so daß der Bürger versucht ist, dem Ratsherrn den Schirm in die Speichen zu führen, und wenn Thedinga dann sowas von auf die Nase fällt, ist Holland in Not und schon hat man wieder Stadtrat, Kollegium usw. gegen sich … ich schweife ab…!

 

Daß jedenfalls die SPD-ausposaunten und -beanspruchten Leistungen in der Regel gemischt anspruchsvolle Verwaltungsaufgaben sind, die jene ja auch ordnungsgemäß erledigt, wirft aber dennoch ein Schlaglicht auf die polit-konzeptionelle Faulheit und Verwahrlosung des Esenser Parteibetriebs.

 

Miteinander – Füreinander?

 

Denn in einem intakten kommunalen Gemeinwesen bilden der Ausschuß/Rat einerseits und die Verwaltung andererseits in Summe das städtische Amt. Dort erarbeitet die Politik, d.h. die Parteien mit ihren sachverständigen Arbeitskreisen und -gruppen, z.B.Stadt-Konzepte mit Ziel und Inhalt und beauftragt die Verwaltung alsdann mit der methodischen Umsetzung, begleitet diese und fragt sie ab.
„Die Verwaltung wird beauftragt…“ lautet also der regelmäßige Schlußsatz in den Niederschriften gesunder Kommunen.

 

In Esens aber waltet seit langem eine hochbräsige, -näsige Umkehrung: Da wartet die Politik, was ihr die Verwaltung aus dem Fundus ihrer Pflichtaufgaben bzw. dem Spektrum etwa bekanntgewordener Förderprogramme bzw. anstehender Notwendigkeiten zum Beschließen vorzulegen geneigt ist, um alsdann durch bloßes Pfötchenheben ihr Dasein zu begründen und sich für ihr „Ehrenamt“ mit jeglicher Haftungsfreistellung für Handlungen, Ankündigungen o. Behauptungen konsensuale Ehrenbezeugungen und gefälschte Leistungsnachweise auszustellen. Deshalb entwickelt sich recht wenig außer leidlichem Erhaltungszustand, Legendenbildung, politischem Unverstand und Selbstgefälligkeit.

 

Blockade schützt Narrativ

 

Kein Instinkt sagt ihnen, daß Entwicklung und Fortschritt aus Dissens, Kritik und Widerspruch erwachsen, nicht aus einmütiger Einfalt.
Mit den sozialdemokratischen Leistungslügen einher geht deshalb die Abschottung gegen Kommentar und Kritik zu ihren falschen Verlautbarungen durch fb-Blocken, shadow-banning und geheime Themenverkasperung im nichtöffentlichen Verwaltungsausschuß. Die bezeichneten SPD-Seiten sind dann für kritische Bürger und deren Freundeskreise gar nicht mehr erreich- und sichtbar.

So agieren diese lupenreinen Demokraten, Transparenz- und Partizipationspropheten dauerhaft unwidersprochen im gesicherten Schutzraum ihrer Blase, die von einem sachgerechten Gedanken nicht getrübt werden kann. [Gerade die Ausweitung ihrer Zensurblockaden auf Kritiker-Angehörige – Sippenhaftung – rückt sie näher an einen gebrauchsfaschistoiden Einschlag, als er bei einer AfD bislang behauptet werden könnte.]

Da ist’s dann auch herzlich entbehrlich, vom city-cruisenden SPD-Vorsitzenden auf der Straße angegrüßt und -gesprochen zu werden.

 

Rechtsbehelfsbelehrung

 

Schließlich noch ward dann dem fragenden Bürger die spöttische Titulierung „Herzensprojekt“ hinterhergeschmissen für die wiederholte Thematisierung des fehlenden Radwegs von Hartward bis Ostbense, der seit über 40 Jahren fällig ist.

Und der finale Rechtsbehelf des schnoddrigen Bürgerbescheids lautet ebenso stilsicher:

„Dabei wäre es förderlich, wenn Sie nicht immer nur im Netz alles kritisieren, was unsere Partei tut, sondern sich auch selbst aktiv einbringen würden.“

 

Nachschlag 15.08.2026

 

Salopp gesagt …

 

… die Frage, ob die SPD Esens einen an der Waffel hat, stellt sich zunächst nur mit Sicht auf ihre Ausrüstungsgegenstände, aber dann umso eindringlicher, wenn man das zur Kommunalwahl ausgesendete Spitzenpersonal hinsichtlich seiner ans Wahlvolk gerichteten Verkündungsinhalte einer näheren Betrachtung unterzieht.

 

„Gerechte Bildung“ für alle verkörpert Kandidat Ole Willms, Listenplätze 2, 3, 3.  „Ich setze mich ein“, und zwar auch wieder mit aller Kraft, deren ausgeprägte Schmalbrüstigkeit er allerdings nach 14 Jahre währendem Wirtschaftsdings-Studium ohne Abschluß überzeugend darzustellen und sein Esenser Wahlvolk zu lebenslangem erfolglosen „Lernen“ aufzufordern weiß.

 

„Bezahlbarer Wohnraum“ mitsamt „keine rein wirtschaftlich orientierten Investoren!“
diese jahrzehntealte unerfüllte Programm-Floskel wird diesmal ebenfalls aufgeführt von Rm Ole Willms, der sich dazu paßgenau mit runderneuerter Berufsbiografie jetzt als „Immobilienmakler IHK Dresden“ ausgibt – was als widersinnigster Kontext ja bereits den sozialdemokratischen Arsch auf des Volksmunds Eimer setzt.

 

Kurze Recherche fördert dann zutage, daß dieser Arsch aus einem 4-monatigen Fernkurs (ab 16 Jahre!) des IHK-Bildungszentrums Dresden erwächst, 1.405 € kostet, montags von 18.30 bis 20.00 Uhr als online-„Vorlesung“ stattfindet und mit einem online-multiple-choice-Test von 30 zuHause-Fragen (= Zertifikat) abschließt. Gegen Aufpreis erfolgt die Ausstattung des Jodel-Diploms mit Profi-Equipment und Support auf orig. Maklerdeutsch.

 

Dazu paßt die Überlieferung, die SPD Esens spare schon auf des Oles rumänischen Doktor- oder Konsular-Titel.

 

Juso-Chef auf Toastbrot erschienen

Wahlkampf

 

 

 

 

 

 

 

 

Juso-Chef
auf Toastbrot
erschienen

 

 

 

 

Auch das noch:
Das Zweite Wunder zu Esens

Die ökumenische Backgruppe des exit-esens-Förderkreises (Hassbacken, Kommissbrot, Russisch Brot, Kosakenbrot) teilt mit, daß am 22. Juli um 17.30 Uhr beim Verkosten eines neuen Rezeptes Juso-Chef Ole Willms auf Toastbrot erschienen ist.

Das Zweite Wunder zu Esens!

SPD-Vorsitzender Fokko Saathoff:
„Da brauchen wir kein Wahlprogramm.“
Er beabsichtige nunmehr, bei der Glaubenskongregation der Friedrich-Ebert-Stiftung das Verifizierungsprozedere in die Wege zu leiten.

 

 

Betreutes Wählen / Ergänzt 10.08.

 

 

 

 

 

 

Betreutes Wählen
Kleine Kommentar-Umschau

 

 

 

Ergänzt 31.07. und 10.08.2026

Wer zu doof ist, geradeaus zu fahren, braucht einen Spurhalteassistenten.
So gilt ein AfD-Kandidatenverbot nicht umsonst als Leitplanke des betreuten Wählens.
Betreutes Wählen ist umso bekömmlicher, wenn die Betreuten beim Wahlvorgang nach Vorgabe gemeinsam mit der Obrigkeit singen „Die Gedanken sind frei“.
Um ganz sicher zu gehen, sollte bereits die Aufnahme ins Wählerverzeichnis abgeglichen werden mit der AfD-Mitgliederliste.


Allein aus Gründen der Selbstachtung behält der freidenkende, aufgeklärte Citoyen sich vor, Kandidaten aufgrund eigener Urteilsbildung abzulehnen oder zu wählen, ohne von SPD-, Grünen oder sonstigen fb-Blasen-Administratoren, von Shit– oder Bückbürgern, von Juso-, Grünen- oder AfD-Schützenmajestäten  Teelicht-Erhellung entgegenzunehmen, Compris?


(Bella) Ciao!

 

 

Kleine Umschau

 

Man hätte sich das vor einigen Jahren noch nicht vorstellen können, was inzwischen in dieser Republik als Recht gilt. Aber die Missachtung des Souveräns in Friesland ist nur ein kleines Bruchstück einer allgegenwärtigen Missachtung.
Dagmar Henn, 26.07.2026 via Weltexpress – Weiterlesen!

 

 

IhreDemokratie: SPD-Klüngel schließt AfD von Landratswahl aus.Norbert Haering, 21.07.2026 via Blog Geld & mehr – Weiterlesen!

Erst Ludwigshafen, nun ganz Niedersachsen – Wie die SPD ihre verbleibende Macht antidemokratisch missbraucht. Norbert Haering, 23.07.2026 via Blog Geld & mehr – Weiterlesen!

Abenteuerliche Begründung für Wahlausschluss eines AFD-Politikers
In ihrer geheim gehaltenen Empfehlung zum Ausschluss von Thorsten Paul Moriße von der Oberbürgermeisterwahl in Wilhelmshaven, die Stefan Homburg vorliegt, stützt sich die niedersächsische Kommunalaufsicht im Innenministerium von Daniela Behrens auf dessen aktive Mitgliedschaft in der AfD und, laut Homburg, auf im wesentlichen zwei Äußerungen. Seine Argumentation gegen ein AfD-Verbot wird als staatsdelegitimierend gewertet und die — von vielen Mainstream-Medien geteilte — Kritik an Sozialleistungen von 1,5 Mio. Euro im Jahr für einen Nigerianer mit 24 Kindern und vielen Verwandten als menschenfeindlich.
Norbert Häring, 07.08.2026 – Weiterlesen!

 

 

 

Die Überwachungsmaschine
Wer auch immer die Hoffnung hegte, die undemokratischen Neuerungen einer Frau Faeser würden vielleicht rückgängig gemacht, wird nun eines Besseren belehrt – es sind weitere Änderungen an Sicherheitsgesetzen geplant, die noch wesentlich weiter gehen.
Dagmar Henn, 25.07.2025 via Freidenker m- Weiterlesen!

 

 

Immer öfter kommt es zum Versuch, AfD-Politiker aufgrund ihrer Parteimitgliedschaft von Wahlen auszuschließen. Der renommierte Politikwissenschaftler Werner J. Patzelt meldet sich mit einem Beitrag zu dem Vorgehen zu Wort.
Wener J.Patzelt 26.07.2026 via Apollo News – Weiterlesen!

 

 

Der renommierte Staatsrechtler und ehemalige Verteidigungsminister Rupert Scholz empfing Apollo News zu einem Gespräch. Der Jurist, dessen Grundgesetzkommentar als Standardwerk gilt, erörtert das Vorgehen in Niedersachsen beim Wahlausschluss der AfD. Sein Urteil: Das Eingreifen der Aufsichtsbehörde sei verfassungswidrig. Dem vielbeschworenen AfD-Verbotsverfahren rechnet der erfahrene Verfassungsrechtler nur geringe Erfolgsaussichten zu.
Rupert Scholz 26.072026 via Apollo News / youtube –Weiter!

 

 

Die Stimmung ist Deutschland ist seit Jahren aufgeheizt, aber was wir derzeit erleben, trägt ein extrem – und ich sage bewusst: extrem – hohes Gewaltpotenzial in sich. Leute, das ist Wahnsinn! Tom J. Wellbrock 28.07.2026  via youtube – Weiter!

 

 

Morgen kommt der Russe, wir müssen alle sterben!

Regierende Bedrohungslügner gefährden den Frieden, beeinträchtigen das Kulturleben und ruinieren den Sozialstaat –

Eine fulminante Lageorientierung, die das gesamte Ausmaß der gegenwärtigen regierungsamtlichen militant-faschistoiden Zurichtung zudem noch sympathisch lesbar bleiben läßt
Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam 30.07.2026 via NachDenkSeiten – Weiterlesen!

 

 


Das Institut FORSA hat die Deutschen repräsentativ nach ihrem Vertrauen in den deutschen Staat befragt, und die haben ehrlich geantwortet: Nur eine Minderheit von 17 Prozent traut dem Staat zu, seine Aufgaben zu machen. Das ist ein neuer Tiefstand im Verhältnis Bürger/Staat.

Uli Gellermann 31.07.2026 via Rationalgalerie – Weiterlesen!

 

 

 

Die sogenannte Esenser Bürger Initiative

 

Die sogenannte
Esenser
Bürger
Initiative

Zeugnis der Entbehrlichkeit:
Doppelpunkt für Ehrlichkeit!

 

 

 

Die langjährige Frage „Gibt’s die EBI noch? Und warum?“ wurde aktuell, nämlich gerade gestern, wieder umfassend anläßlich ihres Wahlkampfauftakts beantwortet.

Die Etikettenschwindler mit Graswurzel-Simulation („Bürgerinitiative“) haben ihr Wahlkampfprogramm plakatiert und die zentrale Botschaft lautet:
Wir haben keins!

Diese frappierende Aufrichtigkeit verbinden sie mit der Aufforderung an den Bürger: „Sagen Sie uns, welche wichtigen Themen Ihnen wichtig sind!“, und entwerten die Botschaft mit dem Doppelmoppel just im Augenblick ihres Auftritts.

 

„IHRE THEMEN. UNSERE ZUKUNFT.“ lautet der zentrale Plakat-Titel, wobei die enorme Trefferquote dieser Kausal-Implikation, nämlich, daß des Bürgers Themen nichts weiter als die Zukunft der EBI darstellen, deutlich wird bei einem Blick in die Vergangenheit der Initiative.

Deren Internet-Auftritt beschreibt ihre Ziele zur Kommunalwahl 2021 und ist mit „aktuelle Themen“ aus einer Zeit gefallen, die wahrscheinlich nur wenige von uns noch parat haben. Also: No future.

Die Gegenwart aber, in die die Bürgerinitiativler sich eingebunden wahrnehmen, beschreiben sie sonderbegabt.
„Lebenswertes Esens!“ lautet deren imperative Forderung zur Kommunalwahl. Wer wollte da widersprechen – ein Schuft, wer was anderes wünscht.
Zu fragen ist da aber auch, was sie bisher unterlassen haben, daß ihnen wichtige Themen verborgen blieben, daß jetzt deren Esens nicht so lebenswert ist und daß gar diese öffentliche Forderung nötig wird!

Wer’s weiß, darf dem Vorsitzenden („BurgerKing“) eine e-mail schicken und auch gleich Bescheid sagen, daß die angegebene Internetadresse www.esenserburgerinitiative.de natürlich nicht funktioniert.

 

Deren Behauptung, dem Bürger jetzt ein Ohr schenken zu wollen, kommt ausgerechnet zum Ende der Legislaturperiode, zeigt aber den EBI-Humor und karikiert die vorgebliche Ernsthaftigkeit des Anliegens sondergleichen. Das entbindet sie von der schmerzhaften Aufgabe lokaler Problembetrachtung. Lösungsvorschläge erübrigen sich damit, sowie Rückschau, Fazit, Auswertung, Benennung offener Fragen und liegengebliebener Aufgaben, kurz: der Sinn eines EBI-Daseins.

 

Der EBI Bestimmung ist ja bislang stets das Dabeisein als persönliches olympisches Motto sowie Konsens, Einvernehmen und Mitläufertum als dessen lokalpolitische Rückseite derselben Medaille.
Sie mißversteht sich als Bereicherung demokratischer Partizipationsprozesse – wo aber eine strukturlose Heterogenität und Gemeinschaftshaufenbildung  Vielfalt suggerieren will, festigt die EBI-Beigabe bloß die politische glattgebügelte Einfalt.
Wo kein Profil vorhanden ist, bedarf’s auch keiner Schärfung.

 

Die bedingungslose Hingabe ans Ziel- und Inhaltslose, an Folgsam-, Anschlußfähig- u. Einstimmigkeit bei jedweder Beschlußvorlage macht diese kleine Selbsthilfe-Initiative für ihre Mitwirkenden sicher wichtig, ist aber fürs lokale Gemeinwesen überflüssig und dient allenfalls dazu, ein fortwährend gravierendes politisches Oppositionsvakuum kenntlich zu machen.

 

„Standpunkte, Ziele, Themen“ der EBI- Internetseite sind eine Endlosliste von Befürwortungsfloskeln und zeigt dieselbe Beliebigkeit wie das plakatierte Angebotssortiment des EBI-Wunsch- und Mitmachbäumchens mit seinen 8 Zweiglein „Was liegt Ihnen am Herzen?“, das sie dann wohl im September vor dem Rathaus aufpflanzen werden.

 

Fremde Kirche, fremde Mühle, fremdes Dorf

 

 

Sehr viel Text mit wenig Inhalt findet sich dort in den Plakatrahmen geworfen, so daß die Orientierungslosigkeit nicht verwunderlich ist, ja sich gewissermaßen zwangsläufig einstellt. Der Bürger möge der EBI heraushelfen, denn deren Stadtansicht ist nicht Esens, deren Kirche ist nicht St. Magnus und deren Windmühle ist nicht die Peldemühle!

 

Wo also sind die Esenser Bürgerinitiativler zu verorten?
Im virtuellen Raum, wo’s eh wurscht ist und KI die Texte und Heimatbilder macht…

 

 

 

Das Wunder zu Esens

 

 

 

 

 

 

 

Das Wunder
zu Esens

 

 

 

Die Betrachtung der bizarren Selbstwahrnehmung unserer lokalpolitischen Leistungsträger sollte Aufschluß geben über ihren Realitätsbezug, währenddessen deren Berliner Zentralkomitee und nachgeordnete Dienststellen die Bevölkerung grundgesetzwidrig in einen Angriffskrieg gegen Russland hetzen sowie damit einhergehend die größte Repression und Volksverarmung seit ’45 vollziehen.

 

Wider jegliche Selbstachtung

 

Ihre lautlose Befürwortung und ihr beharrlich einverständiges Schweigen einerseits und ihre jahrzehntealte stets wiederkehrende Wahlpropaganda andererseits lassen die örtlichen Kandidaten als hiesige Geschäftsträger ihrer dystopischen Bundesstrategen gruselig eskapistisch erscheinen.

Deshalb lohnt sich die weitere Beforschung dieses Krankheitsbildes, wo Kandidaten im Namen der faschistoiden, psychotischen Bagage ihrer Aussender  per Kommunalwahl vom Bürger eigentlich nichts weiter als Hinnahme und Einvernehmen einfordern.

Schnüffeln wir dazu das aufsteigende Wahlkampfaroma.

 

SPD-Wohnungsnotbekämpfungsprogramm

 

Die Beklagung von Wohnungsnot sowie die Verheißung ihrer Bekämpfung durch Schaffung bezahlbaren Wohnraums ist exemplarischer Standardbestandteil der unerfüllten Wahlprogramme der letzten zehn Jahre und hat bei der Esenser SPD personell eine auffällige programmatische toxische Essenz extrahiert:
Mehr Makler!
Mehr nicht.

 

Bereits vor rund 20 Jahren vernutzte dieser SPD-Ratsherr namens … verdammt, ich komm nich drauf… den Esenser Immobilienmarkt und sah sich wohl ausgesendet als Vertrauensvermittler gegen die Wohnungsnot und hat dann als sozialdemokratisches Ratsmitglied mittels seiner lokalpolitischen Reputation der Oma das Häuschen abgeschwatzt – und die Fraktion hat dessen Immobilienzuwachs nicht gewundert und nicht gejuckt …

Später dann der Jannek Redelfs, Makler und Immo-Juso: 
Zitat: Ich besetze das Gewerk des Immobilienmaklers im Chapter Harlingerland…“ – ach kuck – von dem aber das Sozi-Wahlkampfthema Wohnungsnot sich auch weiterhin unbeeindruckt zeigte.

Auf Jannek Red folgt Hoffnungsträger Ole Willms, Kandidatenlistenplatz N°3,  langjähriger Hochschulbesucher mit Studienplatz-Sitzfleisch und Beistellvermögen, tätig ehedem als Corona-Impfhelfer  und dann als CEO von WiKi-HealthCare, dem viel zu späten Prime-Dealer für Masken und Tests.

 

Jetzt geht’s los!

 

Auf diesem Juso-Chef ruhten die Erwartungen; nachdem er seine Internet-Seite, die ihn seit 15 Jahren lediglich als Studenten auswies, abgeschaltet hatte, lag es in der Luft; Großes bahnte sich an, und das kam so:

 

Also begab sich ein dauergescheiter(ter) Studiosus zu Bette –
und erwachte als:  Immobilien-Makler !

Es geschah quasi über Nacht, was schwer zu erklären ist:
Ein Wunder? Eine Metamorphose? Jener Art, wie sie bei der SPD historisch wiederkehrend erscheint?

Es war dem Ole Willms im Traume ein Portfolio beinharter Kernkompetenz widerfahren und unters Kopfkissen gelegt, das nicht zuletzt den ImmoJannek und den äh… verdammt, ich hab’s auf der Zunge … neidvoll erbleichen und zu Salzsäulen erstarren lassen dürfte:

Nämlich, er, der Ole, möge aufstehen, nehme sein Bett und wandle fortan als:  Geschäftsführender Gesellschafter der Nordsee-traum Immobilien Dunker & Willms GbR.

 

 

 

 

 

Über Nacht!

 

Gleich nach dem Erwachen, Aufstehen und Zähneputzen – beinah hätt er sich noch eingenässt – hat er die neue Berufsbiographie aufgeschrieben und als Selbstverkündung veröffentlicht, so daß sie fortan im Hochstapler- und Karriereportal LinkedIn nachzulesen ist für seine Fan-Blase und für jedermann!

Im Kontext der wahlkampfheißen SPD-Wohnungsnotoffensive ist dies jetzt eine beachtenswerte Preziose, insbesondere die Schwerpunktprogrammatik Immobilienfinanzierung, Immobilienbewertung und Immobilienverkauf, die der Ratsherr nunmehr beherrscht und offeriert.

 

SPD-Ertüchtigung

 

Darüberhinaus aber droht dem Esenser Gemeinwesen mit Ole – gleich nach dem Aufwachen und gem. Wahlvorschlag nun selbsttitulierter „Geschäftsführer“ – ein weiterer traumhaft akademischer SPD-Kompetenzzuwachs.
Dieser besteht aus Personalmanagement, Arbeitsrecht & Marketing.
Das ist so verheißungsvoll wie nachvollziehbar, denn Personalmanagement übt jemand ein und aus, der über Personal und Betriebsstruktur verfügt und dies langjährig zum Zwecke des Betriebserfolgs organisiert – wie zum Beispiel ein Juso-Chef seine sieben Jungsozialisten zum Wohle der Wirtspartei SPD.

Arbeitsrecht ist sogar noch anspruchsvoller, wenn man weiß, daß gar ehemalige Klassenkameraden des 32-jährigen Ratsherrn – vergleichsweise – nach fundiertem Studium der Rechtswissenschaft inzwischen neidlos als Fach-Anwälte erfolgreich sind.

Und Marketing, das ist halt was mit Medien, also TikTok, facebook, Instagram, LinkedIn, Schützenfest, Stadtrat, Samtgemeinderat, Kreistag etc.

Daß der Esenser SPD mit dem Ole nun ein innovativer Recruiter zugewachsen ist, dürfte ihr nicht ungelegen, wenn nicht gar auf den letzte Drücker (Volksmund) kommen. Recruiting bezeichnet Prozesse der Personalbeschaffung, Fach- und Führungskräfte zu suchen und zu gewinnen, was in der SPD Esens zweifellos als Akut-Strategie auch zur Senkung des Altersdurchschnitts außerordentlich willkommen ist.

Man sieht sie beim nächsten Recruiting-workshop quasi in diesen Jungbrunnen steigen, die greisen Genossen, um als frische Jusos wiederaufzutauchen und sich, flugs abgetrocknet, sogleich der nächsten Herausforderung vonseiten des frisch erträumten HR-Managers Ole Willms hinzugeben, die da lautet:
Human Resource Management.

 

Einer geht noch rein

 

HRM, das ist nicht wenig, weiß sogar KI, umfaßt es doch
alle strategischen und administrativen Prozesse zur Gewinnung, Entwicklung, Bindung und Verabschiedung von Mitarbeitenden. Die Hauptziele sind die optimale Nutzung der Humanressourcen und die Schaffung einer motivierenden Unternehmenskultur zur Erreichung der Unternehmensziele.
Gerade  die für die Sozis frisch zu erlangende Zusatzkompetenz zur Verabschiedung von Mitarbeitenden dürfte bei allem thematischen Ernst aus der Lektüre dieser Patientenakte dem Rezipienten ein Schmunzeln entlocken.

 

Und während der Ole mehr als 25 Semester lang an der Jade-Hochschule Sekundärkenntnisse in Wirtschaftsdingens sich anzueignen versuchte, wuchs sich solch wundersames Kenntnispäckchen wie HRM anderswo zu vollständigen Studiengängen aus:
Sogar Human Resource Management and Organizational Behavior (M.Sc.) in Kaiserlautern   können Trendfröschchen jetzt studieren, somit auf die Esenser Genossen und ihren Traumkompetenzler noch manche Stipendiatenperspektive wartet.

 

Dem Morgen graut …

 

… und eine unruhige Nacht neigt sich dem Ende zu –
Organisationsentwicklung, Führung und Kostenrechnung lauten die Potenziale, die Ole Willms schon im Morgengrauen noch unters Kopfkissen schlichen, um ebenfalls per LinkedIn-Performance berufsbiografisch annonciert zu werden.

Insbesondere Kostenrechnung dürfte jetzt angesichts des verfestigten Haushaltsdefizits das begehrte Werkzeug sein, dessen die Esenser Sozis seit Jahrhunderten so teilnahmslos wie geduldig harren und das sie aber nunmehr als stolze Sendboten der kulturpolitischen Metropole Esens mutig und unverzagt in anstehende Wahlkampfverheißungen reiten läßt.

 

Mirakel

 

Und sollte der over-night-Kompetenzerwerb sich als Wunder erweisen, werden die Jusos am Wohn- und Wallfahrtsort Gartenstraße 25 eine kleine rote Kapelle aus Brandmauer- und Stolpersteinen errichten  und am Vorabend der Kommunalwahl soll die Einsegnung erfolgen durch die zwei unvermeidlichen, stadtbekannten ambulanten Kleriker.

 

Politik der falschen Fuffziger

 

Wer aber ans Wunder nicht glaubt und gar meint, das Maklerportfolio sei auch bloß wieder Blendermitteilung, Hochstapelei mit angesagten Powerfloskeln und narzisstischer Psycho-Delle etc., der wird sich mit der Bedeutung des Eskapismus und der Notwendigkeit solcher Figuren in den Räten auseinandersetzen müssen.

Wenn das also die N°3 der Kandidaten ist, die sich wieder anschicken, das Gemeinwesen Esens führen und repräsentieren zu wollen, so erübrigt sich auch jegliche weitere Betrachtung ab N°4 ff. !

 

 

 

 

Am Vorabend von Barbarossa II / update 09. Juli 2026

 

Am Vorabend von
Barbarossa II

 

Wir sind die Drehscheibe
Der „Operationsplan Deutschland“ soll das entscheidende Konzept der Bundesrepublik für den Verteidigungsfall sein, wirkt jedoch eher wie ein Programm zur Kriegsertüchtigung.
von Reinhard Faudt via Manova 30.06.2026 – weiterlesen!

 

 

 

Das bundesdeutsche politische Ziel ist die Überfalls- und Erstschlagstüchtigkeit, der Spannungsfall, der jegliche Kriegswirtschaft und den fließenden Übergang in den Krieg legitimiert.

 

 

Das gesamte gesellschaftliche Leben wäre beendet, die Bundesregierung wird ihr dreckigstes Gesicht zeigen, wir werden uns in einer Art Militärdiktatur wiederfinden, in der nur ein Gesetz gilt: das der Kriegstreiber.
Unser altes Leben ist schon jetzt beendet, der soziale Kahlschlag ist Teil des Krieges, nicht Teil einer gesellschaftlichen Debatte darüber, was „wir uns leisten können“.
Wir könnten uns ALLES LEISTEN, Schulen, Renten, Brücken, Klos, Bildung, Gesundheit, es wäre überhaupt kein Problem.
Aber die Bundesregierung ist im Krieg. Sie strebt ihn nicht an, sie ist mittendrin.
(Tom J. Wellbrock)

 

Da sitzen sie, unsere lokalen Politdarsteller, wie zufällig im Zentrum der Drehscheibe und es wird ihnen nicht mal schlecht.
Was verstehen sie, was publizieren sie, wo verorten sie sich derzeit?
Welcher Wahrnehmung, welchen Habitus‘ bedarf es, um Barbarossa II zu ermöglichen, bei diesen Ortsvertretern einer verwahrlosten Europa- und Bundespolitik, die später jegliches Wissen von sich weisen werden?

Wer sich derzeit fragt, was unser lokalpolitisches Spitzenpersonal in dieser verschärften Vorkriegszeit so umtreibt, ist bei der Definition der „Spitze“ unserer Leistungsträger nun mal leider auf deren drollige Selbstwahrnehmung zurückgeworfen.

 

Mit dem Foto ihrer Kandidatenliste schaute sich der Ole für facebook selbst über die Schulter und publiziert eben die Liste, die sie für ihre Kommunalwahl ausbaldowert haben. Die Reihenfolge Karin Emken, Fokko Saathof, Ole Willms, Erwin Freimuth, Dörthe Utesch, Heiko Willms, Kurt Zart, Silke Martens, Udo Folkerts, Thilo Thedinga, Helmut Eiben usf. usw. … ist auch ein Hinweis auf der Sozis Personalproblem.

 

Denn siehe, letztens waren die Parteien und Wählergruppen von der Verwaltung aufgefordert, bis 16.04.2026 Personen zur Besetzung der Wahlausschüsse und -vorstände für die Kommunalwahl im September zu benennen.
Da kam aber nix, die haben niemanden benannt!
Denn eine Mitgliedschaft im Wahlausschuß o. -vorstand schließt gem. NKWO eine Kandidatur aus bzw. umgekehrt!
Somit sieht deren Rollenverteilung vor, daß die Politdarsteller vorrangig auf Kandidatenlistenplätze drängeln anstatt beim Wahlablauf mitzuhelfen; hingegen ihre Wahl zu organisieren, behalten sie dem Bürger vor.

 

Widmen wir uns der Liste, denn sie versammelt die örtlichen Repräsentanten der Nationalen Kriegswirtschaft in zweifelsfreier trauter Einmütigkeit, und zwar als Dreierwette auf Emken, Saathoff, Willms.

 

N°1: MdL Karin Emken

 

So posierte kürzlich MdL Karin Emken in der Esenser Hausarztpraxis Nagel (u.a. Sprecher der Kassenärztl. Vereinigung Niedersachsen KVN, Kreisstelle Aur/Wtm und des Berufsverbands der Hausärzte sowie Vorsitzender des Ärztevereins des Landkreises Wittmund) zur Kritik an der Unterfinanzierung der Gesetzl. Krankenversicherung, an Leistungskürzungen, Unterversorgung, Honorardeckelung und Ärztemangel, ohne daß ihr aufgefallen wäre, daß dies Teil des sozialen Kahlschlags ist, der die Kriegsmedizin als Effekt fortschreitender Verwahrlosung ihrer Politik mitfinanziert. Ihre geteilte Sorge werde sie dem Landesgesundheitsminister vortragen und ihn um Einflußnahme in Berlin bitten.

 

Damit befeuerte sie lediglich die infantile Suggestion, es gäbe eine demokratische Teilhabe und sozialpolitische Willensbildung von unten nach oben: Kommune > Kreis > Land > Bund – die kürzere Adresse aber wäre ja ihre Polit-Kollegin Siemtje Möller, deren pervers-üppiger Wirkungsbereich, nämlich die deutsche Kriegspolitik, sämtliche Kürzungen in der Daseinsvorsorge der Bevölkerung verantwortet und hemmungslos vorantreibt. Beim Sozi-Grillabend haben beide gewiß noch lange darüber gelacht.

Und dann hat SPD-MdB Siemtje Möller (mit CDU-MdB Anne Janssen) selbstverständlich für die GKV-Reform votiert, weil sie die Beute aus dem Raubzug am Gesundheitssystem für ihre Kriegskasse zugunsten von Pistorius, Selenskij und Rheinmetall vorgesehen hatten.

 

Und im Kleide der Sorge um’s Patientenwohl beanstandete daselbst Ärzte-Funktionär und Genosse Wolfram Nagel die gesetzlich vorgesehene Honorardeckelung.

Dazu erzählte – auf meine Nachfrage nach etwaiger Involviertheit in die anstehende Kriegsmedizin – jüngst ein befreundeter Facharzt von jenem Fragebogen, der die Kriegstauglichkeit der Arztpraxen erfaßt, u.a. hinsichtlich Vorräten an Desinfektionsmitteln, Verbandmaterial, Medikamenten, OP-Besteck, Personalkapazität, Ausstattung, Notstromaggregat etc. Dies entsprach tatsächlich weitgehend der laufenden Zurichtung aller zivilen Arztpraxen auf Kriegserfordernis sowie einer schlichten KI-Abfrage, die ja auch nix als bereits Bekanntes wiedergibt.

 

Update dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=4f6CL160bl4&t=1185s

„Kriegstauglich?
Arztpraxen werden auf Kriegstauglichkeit überprüft:
In wie weit sind Arztpraxen auf einen Kriegsfall an der Nato-Ostflanke vorbereitet?
Welche Aufgaben können sie übernehmen und wieviele Verletzte können versorgt werden.
Diese Fragen stellt derzeit das Zentralinstitut der kassenärztlichen Versorgung den niedergelassenen Ärzten.

0:00​ Einführung
0:45​ Fragenkatalog
10:22​ Bereit für Atomkrieg?
10:50​ Akute Kriegsszenarien
11:10​ Verteidigung Ukraine
12:00​ Nato-Ostflanke
19:45​ Schweiz macht dicht!

 

Doppelter Trümmerbruch – Der Hippokratische Eid

 

Hat man von Ärztefunktionär Dr. Nagel, der ja während des Corona-Feldversuchs als wenig schüchternes, gar aggressives  Sprachrohr  für Verhaltensappelle und die Organisation der regionalen Ärzteschaft fungierte, dazu je ein Statement vernommen?
Hat man nicht.

Dabei fällt es in seinen besonderen Kompetenzbereich als Medizin-Ethiker, wenn die Kriegswirtschaft ihr Personal gleich mehrfach vom Hippokratischen Eid entbindet, indem die Zurichtung auf Kriegsmedizin sowie deren Verschweigen den Krieg erst ermöglichen,
und wenn die erzwungene Triage zugunsten der Vorrangbehandlung von Militärs (und Politik- u. Verwaltungsexponenten) unzweifelhaft und programmiert die unterlassene Hilfeleistung an der Zivilbevölkerung bedeutet …

 

Und abermals kommt Freude auf, wenn dann Karin Emken zusammen mit Olaf Lies vor dem Landtag gegen sich selber – pardon – gegen einen Sozialabbau „demonstriert“ , an dem sie selber insofern maßgeblich beteiligt ist, als die Kriegswirtschaft sich mit dem behaupteten propagierten „Sozialstaat“ nun mal nicht verträgt, sondern dessen Zerschlagung deren Prosperität erst weiter möglich macht.

 

Ein einfacher Kontext, den zwar ein Durchschnittsbürger verspürt und versteht, weil er ihn täglich reingezwiebelt kriegt, der den lachenden Sommerfest-„Demonstranten“ aber so fern ist, daß sie ihn mehrfach verfloskelt präsentieren müssen:

„Reformen sind notwendig“„Soziale Sicherungssysteme zukunftsfest machen“„pauschale Kürzungen darf es nicht geben“ – stattdessen sollen sämtliche Verschlechterungen und Plünderung der Sozialsysteme mit den „Betroffenen gemeinsam gestaltet werden“ – und unsere „Ziele bleiben“, selbst wenn Pistorius sich vor Lachen nicht mehr einkriegt …

Wir erinnern uns: „Der soziale Kahlschlag ist Teil des Krieges, nicht Teil einer gesellschaftlichen Debatte“ – somit dies längst keine Debattenbeiträge mehr sind, sondern Kriegsvorbereitung.

 

N°2: Fokko Saathoff, SPD-Vorsitzender

 

Fokko Saathoff, der Vorsitzende der Esenser SPD und Inhaber von Listenplatz zwo, hat dazu nun schon seit längerem sein politprogrammatisches Potenzial heruntergefahren und präsentiert ein irritierendes Kognitionsrätsel:

„Wir müssen die Kosten im Gesundheitssystem reduzieren.
Da wird es auch schmerzhafte Veränderungen geben.
Wir können nicht nach Reformen rufen, tragen aber Einschränkungen zum Teil nicht mit.
Wir sind eine Solidargemeinschaft und tragen alles gemeinsam.“

Dem möge folgen, wer Fokkos Kosten kennt, der als Beamter nie eingezahlt hat. Wen schmerzen Veränderungen? Wer kann nicht nach Veränderungen rufen und warum nicht? Wer trägt Teile von Einschränkungen und welche Teile nicht? Und daß Beamte und Abgeordnete eine Solidargemeinschaft sind und alles tragen? Hmm …

 

Auch die sonstigen fb-Kommentare des 1. Vorsitzenden unter beliebigen Posts kennzeichnen besorgniserregend das kognitive wie das politische Profil der Esenser Sozis. Fokko Saathoff wäre von der SPD-PR-Agentur besser beraten, vorzugsweise optisch präsent zu sein, anstatt zwanghaft-unablässig in fb-1-Satz-Kommentaren sein Hiersein anzuzeigen.

 

N°3: Ole Willms, Vorstandsmitglied, Juos-Vorsitzender

 


Gibt’s einen knallhärteren Beleg für den Jahrhundertmördersommer mit Hirnschmelze, als daß der Ole als SPD-Poolboy für den kommunalen Hitzeplan badet?
Oder Hufeisenplan?

So wie er im Rahmen des Wohnungsnot-Jahrhundertprojekts der Sozis nun als Makler den lokalen Immobilienmarkt befruchtet, wohin er seit geraumer Zeit umgesattelt hat und nun nach 25 erfolglosen Semestern Wirtschaftsdingens mit 32 Lebensjahren ein neues Pferd besteigt und weiterreitet und reitet und reitet, auf daß niemand mehr behaupten möge, er sei berufsunfähig.

Offen bleibt dabei die Anwartschaft (kommt von warten) auf ein Seniorenstudium an der Uni Oldenburg ab 45. Denn was sind schon 12 Jahre? Doch auch nicht mehr oder weniger als ein Heimschläfer-Wirtschaftsdingensstudium in Wilhelmshaven.

 

 

Herrje, diese SPD bewirtschaftet so viele Schachtelstrukturen (Stiftungen, PR-Agentur, Tinnef-Großhandel etc.), da sollte es doch möglich sein, beschützende Werkstätten zu unterhalten, wo sonderbegabte Lokalsozis in virtuellen Politikräumen vom realen Gemeinwesen ferngehalten werden.

 

Mit der weiteren Betrachtung des Listenplatzinhabers N°3 wird die sozialdemokratische Selbstverortung am Vorabend von Barbarossa II beizeiten fortgesetzt …

 

*

 

Ergänzung:

Eine schmerzhafte Klarstellung, von welchen Charakteren und Obrigkeiten sich deren bzw. regional-hiesige lokalpolitische Stellvertreter (von: SPD, CDU, Grüne, EBI, FDP …) als kommunale Geschäftsführer der Bundes-Exponenten de facto oder unwidersprochen ausgesendet sehen und in deren Bezug gesetzt zu sein, sie vor Stolz schwellen und platzen läßt, liefert Leo Ensel via NachDenkSeiten.
Da lohnt sich der politische Herkunftsabgleich unserer Ratsschönheiten für’s Grauen und Gänsehautfeeling zum Wochenende …
Weiterlesen!

 

Jusos erwecken JuPa

 

 

Jusos erwecken
Jugendparlament
Selbstbezüglichkeit
als absurdes Theater

 

 

 

 

Diese jüngst plakatierte Forderung der Esenser Jusos stellt sich als kleiner Treppenwitz der Stadtgeschichte dar, dessen 6-jährige Entwicklung zur Wahlkampfposse hier  nachzulesen ist und der offenbar ihrem vorangegangenen Projekt Stammtisch am 01.07. im Milieú  zu fortgeschrittener Stunde entsprungen ist.

 

Das Jugendparlament ist seit 2020 nicht mehr existent und war 2023 Anlaß für einen fundierten Bürgerantrag, der aber im nichtöffentlichen Samtgemeindeausschuß versenkt wurde.
Im Folgejahr wurde dort noch eine überarbeitete JuPa-Satzung beschlossen, die abermals als Papiertiger gefaltet, gelocht und abgeheftet wurde.

 

Daß die Jusos mit der ihnen eigenen Sprachschwäche nun eine öffentliche Forderung nach Wiedereinrichtung des Jugendparlaments artikuliere[n], offenbart einerseits die Albernheit eines Pöstchensammlers Doppelfunktion als Juso-Chef und Ratsmitglied und andererseits die flatterhafte Orientierungslosigkeit der SPD-Nachwuchstruppe.
Denn deren Forderung richtet sich gegen sie selbst !

 

Wahlkampf und Rollenmuster

 

Die Jusos sind personell Teil der beschließenden Kommunalpolitik; die SPD als Mehrheitsgruppe im Rat hat die Macht, Zuständigkeit und Aufgabe, Anträge zu beschließen und als Vertreter des Souveräns die Verwaltung anzuweisen. Wenn die Jusos jetzt eine Forderung öffentlich propagieren, ist das ein altbekanntes politisches Manöver und bedient ein gebräuchliches Muster.

Rollenverteilung im Wahlkampf
Die Jusos möchten offiziell als kritische Jugendorganisation, als Speerspitze progressiver Politik, die Druck aufbaut, wahrgenommen werden, obwohl die eigenen Leute zugleich auch in der Wirtspartei SPD am Hebel sitzen. Das erlaubt der SPD, im ganzen Verheißerscheiß des anstehenden Wahlkampfs mit einem jungen Thema zu werben, ohne daß die Fraktion im Rat dafür unmittelbar Rechenschaft ablegen muß, warum seit 6 Jahren mit dem Esenser Jugendparlament nix passiert.

Verantwortungsverschiebung
Indem sie die Forderung öffentlich erheben, wird der Schwarze Peter an die Verwaltungsspitze geschoben und dabei verschwiegen, daß zunächst die zuständige Politik die Weiterentwicklung und die Ressourcen dazu beschließen müßte.

 

Witz-Erklärbär

 

Die lächerlich-paradoxe Konstellation, daß die Jusos sich hier im Grunde selbst zum Handeln auffordern, läßt sich einerseits an der Doppelrolle von Ole Willms festmachen:
Als Vorsitzender der Jusos fordert er die Politik zum Handeln auf – gleichzeitig sitzt er für die SPD selber im Stadtrat, Samtgemeinderat und Kreistag. Er blockiert und beantragt also als Politiker genau das, was er als Juso-Chef öffentlich einklagt.

Andrerseits ist die SPD in Esens stärkste Kraft und gestaltet maßgeblich – leidlich – die Politik. Die Jusos müßten also überhaupt nicht öffentlich plakatieren und fordern, sondern schlichtweg sich und ihre Parteikollegen unspektakulär dazu aufraffen, die seit 2024 archivierte JuPa-Satzung endlich zu verwirklichen.

Selbstbeschäftigung statt Initiative
Anstatt das Jugendparlament durch eigene praktische Arbeit mit den Jugendlichen vor Ort direkt wiederzubeleben – was ja die eigentliche Aufgabe einer parteipolitischen Nachwuchsorganisation ausmacht – wählen sie den bürokratischen Weg einer öffentlichen Soz.Media-Pressemitteilung und dokumentieren damit genau diese politische Trägheit und Tatenlosigkeit, die sie selbst seit 2020 praktizieren und mitzuverantworten haben.

 

Sie stellen öffentlich Forderungen, für deren Erfüllung sie selber verantwortlich und zuständig waren und sind – wenn sie so weitermachen, landen sie noch in der Politik.

 

 

 

Wehrdienst und Militarisierung – Fortsetzung

 

 

 

 

 

Wehrdienst
und
Militarisierung

Fortsetzung

 

 

 

 

 

Die zum anstehenden Krieg hier weiter vernehmlich schweigen, die werden gewiß alsdann in St. Magnus sich einfinden, den richtig monstergeilen Feldgottesdienst zu performen: Emken, Möller, Bengen, St. Anneus, Terhorst, Hadem, Grüne, Jung- und Altsozis, sonstige Politik- und Verbandsschönheiten – denn 2029 ist ja nur das empfohlene Mindesthaltbarkeitsdatum der adäquaten Fanausrüstung zum Unternehmen Barbarossa …

 

Das Manova-Magazin setzt seine unverzichtbar zu lesende Sonderausgabe Wehrdienst und Militarisierung fort.

 

Und die NachDenkSeiten hatten anlässlich des Gedenktages am 8. Mai ihre Leserschaft aufgerufen, kurze Schlaglichter und Eindrücke ihrer eigenen Erinnerungen (oder der ihrer Eltern) an die Schrecken des Krieges und der unmittelbaren Nachkriegszeit aufzuschreiben und zu übermitteln; dankenswert und mit einem breiten Echo ist eine Rubrik Erinnerungen gegen den Krieg entstanden, die an Herz und Verstand gehend laufend ergänzt wird.

 

Frank Blenz legt bei NachDenkSeiten die hintergründige Lüge eines propagierten „Zivilschutzes“ offen, (dessen niedliche Begriffsschwester „Blaulichtfamilie“ aktuell auch bloß die Eventschnecken an den Bratwurststand und die etwas Kenntnisreichen in den Keller treibt) dem mit etabliertem Kampagnen- und Gossenjournalismus die Abseite seiner passgenauen „Katastrophe“ gegenübersteht.

 

 

Immerhin beschert dessen früh eingehegte, doof konditionierte Nachzucht aus dem NWZ-Labor via Bekloppte-Kinder-TV   dem verzweifelnden Betrachter dann doch noch leckersatirische Labsal als TikTok-Journallje.

 

 

 

 

 

 

 

… des weiteren:

 

 

Fronttaugliche Seelsorger: Deutschlands Kirchen bewerben sich für den Kriegsdienst
Am Sonntag ist Pfingsten. Das Fest steht für Verständigung über alle Sprach- und Kulturgrenzen hinweg und will Mut machen, sich für Frieden, Liebe und Zusammenhalt einzusetzen. Wie feiern Deutschlands Kirchenführer? Sie predigen Russlandangst und denken schon heute über den Einsatz im Kampfgebiet von morgen nach. Ralf Wurzbacher 23.05.2026 via NDS – Weiterlesen!

 

 

Nur nehmen, ohne zu geben – Militärbischof stellt Wehrdienstverweigerer als Trittbrettfahrer hin
Der evangelische Militärbischof Bernhard Felmberg spricht in Hamburg anlässlich einer Veranstaltungsreihe zum Thema Wehrdienst. Bereits im Vorfeld rückt er Verweigerer in die Nähe von selbstsüchtigen Trittbrettfahrern, die vom Engagement anderer profitierten.  RT 31.05.2026 – Weiterlesen!

 

 

Mangelnde „Wehrbereitschaft“ – Widerstand oder Individualismus? Seit 1. Januar 2026 ist die Wehrpflicht wieder in Kraft. Alle Staatsbürger, die ab diesem Datum das 18. Lebensjahr erreichen, werden angeschrieben. Die männlichen Adressaten müssen, die weiblichen können den Fragebogen ausfüllen. Jüngst wurde berichtet, dass bislang rund 28 Prozent der männlichen Adressaten nicht geantwortet hätten. Ist das ein stiller Protest, reine Gleichgültigkeit oder einem Überindividualismus geschuldet? Es dürften alle drei Motive in unterschiedlichen Ausmaßen eine Rolle spielen. Und wenn ein stiller Protest, warum nur ein stiller Protest? Alexander Neu 25.05.2026 via NDS – Weiterlesen!

 

 

Bla, bla, bla. Von Bildung quatschen, aber viel lieber Kampfpanzer kaufen …
Ein schäbiges Spiel um eine Reform der Bundesausbildungsförderung steht nach monatelanger Hängepartie vor der finalen Entscheidung. Einiges spricht dafür, dass die Koalition das Projekt mindestens verschiebt oder vielleicht auch ganz abbläst. Ein besseres BAföG, während drumherum der Sozialstaat in Schutt und Asche zerfällt, das geht nun wirklich nicht – mit dieser Regierung. Ralf Wurzbacher, 29.05.2026 via NDS – Weiterlesen!

 

 

Stell dir vor, es ist Krieg – und du gehst doch hin … Junge Männer, die bekanntmachen, dass sie Deutschland in keinem Fall mit der Waffe in der Hand verteidigen würden, führen bei manchem zu Schnappatmung. Dieses Thema ist jedoch völlig bedeutungslos.
von Roberto De Lapuente via Overton-Magazin, 18.06.2026 – Weiterlesen!

 

 

 

 

 

Manova-Spezial: Wehrdienst und Militarisierung

 

 

 

 

 

 

Manova-Spezial


Wehrdienst
und
Militarisierung

 

 

 

Während die Esenser Jusos Schafhaltung und Stammtisch kultivieren und die Alsos ihrer defizitären Wahlkampfprogrammatik entgegendämmern, pflegen die wacheren Zeitgenossen den Diskurs zum Kontext von deren Gegenwart und einer Zukunft, an der die o.b. Politdarsteller völlig ahnungslos und unschuldig gewesen zu sein, sie gewiß später wieder begehren und sich gegenseitig bescheinigen werden.

Die aktuelle Sonderausgabe des Manova-Magazins Wehrdienst und Militarisierung thematisiert die relevanten Schauplätze jenseits des Esenser Bratwursthorizonts und verkörpert somit zeitgetreu jene Flamme der Erkenntnis, die der pfingstliche Heilige Geist den lokalpolitischen Unterhaltungsformaten wieder mal vorenthalten hat.

 

Unverzichtbare Beiträge von Roland Rottenfußer, Ullrich Mies, Friedrich Fellrocker, Walter von Rossum, Madita Hampe, Andreas Baron, Elisa Gratias, Jana Pfligersdorffer, Nicolas Riedl, Roberto De Lapuente und Felix Feistel.

 

Zum Töten dressiert
Wenn wir der erneuten Kriegsgefahr in Europa entgegentreten wollen, müssen wir uns auch mit der Mentalität von Soldaten beschäftigen und mit den „Ausbildungsmethoden“, die diese hervorbringen. Weiterlesen!

 

Krieg als Gangster-Politik
Adlous Huxeys Buch „Zeit der Oligarchen“ geriet zu Unrecht in Vergessenheit, denn es zeigte bereits 1946 mit erstaunlicher Klarheit wie wissenschaftlicher Fortschritt und oligarchische Machtstrukturen die Freiheit des Menschen bedrohen.  Weiterlesen!

 

Stell dir vor, es ist Krieg
Bestimmte gesetzliche Neuregelungen muss man kennen, weil sie von praktischer Relevanz für Kriegsdienstverweigerer sind. Teil 2 von 2.
Weiterlesen!

 

Unfreiwillige in Uniform
Im Manova-Gespräch diskutiert Walter van Rossum mit der Soziologin Mona Aranea, dem Oberstleutnant a. D. Jürgen Rose sowie dem Ex-Soldaten und YouTuber Richard Vox Vendetta über die Gefahr der Wehrpflicht und die Abgründe der Bundeswehr. 
Weiterlesen!

 

Kleidungstipps zur Musterung
Ein Lied des Protestlied-Königs Yann Song King widmet sich auf amüsante und nostalgische Art dem Thema „Kriegsdienst“. 
Weiterlesen!

 

 

Ein Bund fürs Ableben
Noch ist die Wehrpflicht keine beschlossene Sache, doch Medien und Politiker reden, als wäre sie es schon. Grund genug, dass Manova dem Ganzen ein Spezial widmet. 
Weiterlesen!

 

Kanonenfutter voller Inbrunst
Die feinfühlige Generation Z soll in der Knochenmühle des dräuenden Krieges verheizt werden. Ein Aufeinandertreffen verschiedener Welten bahnt sich an. Fast eine Glosse.
Weiterlesen!

 

Die Schrecken des Krieges
Um zukünftige Kriege zu verhindern, hilft es, sich die Gräuel der vergangenen vor Augen zu führen.
Weiterlesen!

 

 

 

 

 

Der Krieg, der niemals endet / update 20. Mai

 

Der lokale Bezug von Krieg und Kriegsfolgen sei an dieser Stelle abermals mit einem Bericht von Wolfgang Bittner dokumentiert, der im letzten Teil an die pathologische Ignoranz und Realitätsverweigerung insbesondere der örtlich heimattümelnden Politdarsteller gerichtet werden muß.

Nachpublikation mit freundlicher Genehmigung des Autors

 

 

Der Krieg,
der niemals endet

von Wolfgang Bittner, 11.05.2026

 

 

Am 8. und 9. Mai 1945 kapitulierte die deutsche Wehrmacht bedingungslos, Deutschland wurde besetzt und in vier Besatzungszonen aufgeteilt; Schlesien, Ostpreußen sowie Teile von Pommern und Brandenburg wurden unter polnische Verwaltung gestellt. Für Millionen Menschen, die mit dem Leben davongekommen waren, bedeutete das Vertreibung, Hunger und Not. Gehe ich in die Zeit um 1945 zurück, lassen sich meine Erinnerungen in Anlehnung an eine Gedichtzeile von Heinrich Heine in dem Satz zusammenfassen: Denk ich an Schlesien in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.

Noch während des Zweiten Weltkriegs geboren, wuchs ich bis zur Vertreibung im Oktober 1945 in Gleiwitz auf, das heute Gliwice heißt und in Polen liegt. Schon als Kind im Alter von vier Jahren nahm ich intuitiv wahr, dass das Leben endlich ist, also auch mein Leben. Als Jugendlicher wurde mir dann bewusst, dass ich meine Zukunft planen musste, wollte ich nicht in der Enge meiner damaligen neuen Umgebung verkümmern.

Meine frühesten Erinnerungen setzten bruchstückhaft im Herbst 1944 ein. Jedes Mal, wenn ich heute Sirenen höre, rieselt es mir kalt über den Rücken. In meiner Erinnerung bröckelt Kalk von der Kellerdecke, an der sich Risse zeigen, die Wände beben und der Boden bäumt sich auf unter meinen Füßen. Die Angst der Erwachsenen. Meine Mutter weint, die Großmutter betet. Im Hinterhaus ist eine Bombe eingeschlagen. Der Großvater wird zum Volkssturm, dem letzten Aufgebot, eingezogen. Die Front rückte immer näher.

In der Nacht zum 24. Januar 1945 kamen die Russen. Das Grollen der Front war immer heftiger geworden. Wir saßen im Keller. Die unteren Fenster waren zugenagelt, die Türen verbarrikadiert und das Hoftor mit einer dicken Kette und einem Vorhängeschloss zugesperrt. Artilleriefeuer, das Rattern von Panzerketten, peitschende Schüsse, manchmal vibrierte der Boden. Das Schloss am Hoftor wurde aufgeschossen, im Seitenhaus und Hinterhaus schrien die Frauen, die vor ihren Kindern vergewaltigt wurden. Aber wir hatten Glück, die Haustüren hielten den Kolbenstößen stand.

Am nächsten Tag begannen die Plünderungen. Soldaten drangen in unser Haus ein; sie nahmen alles mit, was ihnen gefiel. Auf dem Fußboden lagen Hausrat, Kleidungsstücke und der Inhalt von Schränken und Schubladen; unser Klavier zerschellte bei dem Versuch, es aus dem Fenster abzuseilen, auf dem Hof. Wir sollten erschossen werden, weil meine Mutter ihren Schmuck versteckt hatte und das Versteck nicht verraten wollte. Zwei Soldaten zerrten an ihr und meiner Tante herum, aber die Großmutter, die Polnisch und auch ein bisschen Russisch sprach, vermochte die Gefahr in letzter Sekunde noch abzuwenden. Tagelang ging das so weiter, der Krieg war zu uns gekommen. Ich verstand das alles nicht.

Wenige Tage später pochte es an der Tür: Russische Militärpolizei und ein Kommissar in Zivil. Jemand hatte meinen Großvater, der in der NSDAP gewesen war, denunziert. Er wurde „abgeholt“, so nannte man das. „Ziehen Sie lieber einen Mantel an“, riet ihm der Kommissar, obwohl das Wetter mild war und die Sonne schien. Die Frauen weinten, und der Großvater ging mit den Männern, die ihn in die Mitte genommen hatten, fort. Das sehe ich noch wie heute. Wir haben nie wieder etwas von ihm gehört.

Im April 1945 wurde in Gleiwitz eine polnische Verwaltung eingesetzt, und erneut fanden tagelang Plünderungen statt. Diesmal drangen Männer mit rotweißen Armbinden ein, die mit Pistolen herumfuchtelten und das mitnahmen, was die Russen übriggelassen hatten. Meine Mutter musste sich morgens um sechs zur Arbeit melden: In den Fabriken, wo demontiert wurde, beim Straßenbau, auf dem Rangierbahnhof. Abends wurden von den Betrunkenen Frauen gejagt. So vergingen die Tage und Wochen. Wir hatten kaum zu essen, obwohl die Großmutter alles, was uns geblieben war, auf dem Schwarzen Markt gegen Nahrungsmittel einzutauschen versuchte.

Ende August hieß es schließlich, dass alle, die nicht für Polen optieren, die besetzten Gebiete bis zum 1. Oktober zu verlassen haben. Zwanzig Kilo Gepäck durfte man mitnehmen, so war auf den Aushängen zu lesen. Meine Mutter wollte nicht polnisch werden, also mussten wir fort und alles, was uns gehörte, zurücklassen.

Anfang Oktober gingen wir zum Bahnhof, meine Mutter mit mir und den Großeltern aus Beuthen, deren Wohnung von einem polnischen Ehepaar besetzt worden war. Die Gleiwitzer Großmutter wollte bleiben, um auf den Großvater zu warten; sie hoffte immer noch auf seine Rückkehr, obwohl ein Nachbar berichtet hatte, er sei totgeschlagen worden. Der Zug war völlig überfüllt, aber wollten wir nicht in ein Lager gebracht werden, mussten wir Gleiwitz verlassen. Über diese Lager, die zum Beispiel in Lamsdorf, Zgoda, Myslowitz und Jaworzno eingerichtet worden waren, gab es grauenvolle Berichte.

Wir fanden nur noch etwas Platz auf dem Dach des Zuges, mit dem es zunächst nach Forst an der Neiße ging. Eine schreckliche Fahrt. Wenn Brücken oder Tunnel kamen, mussten wir uns flach hinlegen. Ich fror die ganze Zeit und hatte Angst, die Dachschräge hinunterzufallen. Unterwegs hielt der Zug plötzlich auf freier Strecke an, Männer mit Pistolen und Messern kletterten herauf. Sie schlugen auf die Menschen ein, rissen Koffer und Taschen auf, raubten alle Wertgegenstände und warfen jeden, der sich wehrte, hinunter.

Als der Großvater nicht schnell genug seine goldene Taschenuhr herausgab, stach ein Halbwüchsiger mit dem Messer auf ihn ein. Der Großvater, der viel Blut verloren hatte, wurde an der nächsten Station vom Roten Kreuz versorgt, so dass er am Leben blieb. Über Forst, kurz hinter der bereits streng bewachten Oder-Neiße-Grenze gelegen, ging es nach einem wochenlangen Aufenthalt in der Uckermark schließlich weiter nach Westen.

Helmstedt, so hieß der erste Ort hinter der so genannten Demarkationslinie (zwischen der russischen und der britischen Zone), wo wir in einem Sammellager notdürftig untergebracht wurden. Ich bekam nach den Entbehrungen der vergangenen Tage eine schwere Erkältung, der Lagerarzt vermutete Keuchhusten. Daraufhin erhielten wir die Genehmigung, weiter zu meinem Vater nach Ostfriesland zu reisen. Er lag dort nach einer schweren Verwundung in einem Lazarett und meine Mutter hatte ihn über den inzwischen eingerichteten Suchdienst ausfindig gemacht.

 

Ich erinnere mich noch genau an die Übernachtung in einem verwanzten Bunker in Braunschweig, an die Fahrt auf einem Lastwagen nach Hannover, an schrecklich kalte Bahnhöfe in Bremen und Oldenburg. Dort bekamen wir einen Zug an die Küste. Am 12. Januar 1946 erreichten wir endlich, halb verhungert, abends gegen neun Uhr Wittmund, eine Kleinstadt in Ostfriesland, damals am Rande der Welt.

Die Stadt, die vielleicht 4.000 Einwohner zählte, dazu etwa 2.000 Flüchtlinge und Vertriebene, lag auf einem Geestrücken am Rande der Marsch; bis zur Nordseeküste waren es nur zehn Kilometer.
1933 hatten die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei und die Deutschnationale Volkspartei zusammen einen Stimmenanteil von 85,6 Prozent erhalten.
Die damals wirtschaftlich und kulturell unterentwickelte Region hatte Tausende von heimatlosen Menschen aufzunehmen, was natürlich zu Lasten der einheimischen Bevölkerung ging, die ihren Unmut nicht zurückhielt.

Die Atmosphäre war feindlich, wir waren Eindringlinge, Störenfriede, für viele Einheimische „Polacken“ und „Rucksackgesindel“. Als meine Mutter im Herbst 1946 einen Bauern nach Falläpfeln fragte – der Garten lag voll davon –, wurden wir mit der Mistgabel vom Hof gejagt. Der folgende Winter war sehr kalt, wir hatten kaum zu essen und zu heizen.

Zuerst erhielten wir vom Wohnungsamt zwei Mansardenzimmer in einem Einfamilienhaus, später zogen wir dann ins Flüchtlingslager am Stadtrand, wo wir zehn Jahre blieben, bis es uns allmählich wieder besser ging. Ich verließ die Stadt, in der ich aufgewachsen bin, endgültig 1966, nachdem ich das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nachgeholt hatte, um an der Universität in Göttingen zu studieren. Wenn ich es mir rückblickend überlege, ging für mich der Krieg eigentlich erst dann zu Ende. Aber das Gefühl von Heimatlosigkeit blieb bis heute.

Wenn ich jetzt einige der meinungsführenden Politiker und Journalisten höre und sehe oder ihre Verlautbarungen lese, sträuben sich mir die Haare. Sie sagen, Deutschland müsse aufrüsten und wieder „kriegstüchtig“ werden, und die Bevölkerung müsse sich deswegen einschränken. Mir dreht sich dabei der Magen um. Gut, dass immer mehr Menschen begreifen, dass sie belogen und betrogen werden.

 

Der Schriftsteller Wolfgang Bittner lebt in Göttingen. 2019 erschien sein Roman „Die Heimat, der Krieg und der Goldene Westen“, 2014 das Buch „Die Eroberung Europas durch die USA – Eine Strategie der Destabilisierung, Eskalation und Militarisierung“.

 

 

 

… und die Narren halten Kurs:

Moskauer Nächte und Qualität aus Deutschland
Die Ukraine hat Moskau am Wochenende mit Drohnen angegriffen. Es war nicht das erste Mal. Neu ist, dass die Drohnen von der Ukraine aus gestartet sind. Über Drohnen mit hoher Reichweite verfügte die Ukraine bisher nicht. Viel spricht dafür, dass es sich um Drohnen aus deutscher Produktion handelt. Ganz unabhängig davon, ob sich das bewahrheitet, werden in Russland immer lautere Forderungen erhoben, den Krieg dorthin zurückzutragen, wo er befeuert und eskaliert wird: nach Deutschland.
Von Gert-Ewen Ungar via NachDenkSeiten 19.05.2026 – Weiterlesen!

 

 

Die Tauben müssen aufwachen – bevor es zu spät ist
In einem traurigen Artikel schilderte unser Moskauer Gastautor Gert-Ewen Ungar gestern auf den NachDenkSeiten die kippende Stimmung in Russland. Bei vielen Lesern und auch bei uns in der Redaktion löste dieser Artikel ein tiefes Unbehagen aus. Selbst wir, die wir uns immer für Deeskalation, Diplomatie und Völkerverständigung stark gemacht haben, haben offenbar tief im Inneren verdrängt, wie real die Eskalationsdynamik wirklich ist. Ist die Lage wirklich hoffnungslos, sind die Tauben wirklich müde und wachen wir schon bald in einem Zeitalter der Falken auf? Die bittere Antwort ist: Ja … wenn wir die Dynamik aus selbsterfüllenden Prophezeiungen nicht durchbrechen.
Von Jens Berger via NachDenkSeiten 20.05.2026 – Weiterlesen!

 

 

 

Pistorius erklärt Deutschland den Krieg


Pistorius
erklärt
Deutschland
den Krieg

 

 

Der ukrainisch-deutsche SPD-Kriegsminister Pistorius preist eine Militärstrategie, deren „Beschaffungskriminalität“ (Tom Wellbrock) eine Doktrin zugrundeliegt, der die erwartete Beute aus dem angestrebten „alternativlosen“ Russlandüberfall kalkuliert und noteingepreist ist, denn selbst mit der fortschreitenden Zerschlagung des deutschen Sozialstaats (Gesundheit, Rente, Bildung, Wohnen, Heizen, Essen) sind nicht einmal mehr die Zinsen seiner irren Kriegskredite annähernd zu bezahlen.


Fundiert und differenziert hat Sevim Dagdelen, BSW, dies bei NachDenkSeiten dargelegt, so daß es gar jene Landes- und Lokalpolitdarsteller wahrnehmen könnten, die ob des Kriegsministers niedersächsischen SPD-Stallgeruchs immer noch vor Stolz platzen und denen die Suhle des Milchkannen-Chauvinismus („Aus Liebe zum Wir“) wohl- und selbstgefällig weiter den Horizont begrenzt.
Jedoch „Solang der Trog gefüllt ist, herrscht Ruhe im Koben.“ (Volksmund)
Ausgesprochen authentisch visualisieren sie ihr Bedürfnis- und Wahrnehmungspotenzial mit der Publikation ihrer fb-Selfies:
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*

 

 

Mit dem EU-Kredit für die Ukraine beginnt eine grundlegende politische und wirtschaftliche Verschiebung – mit weitreichenden Folgen für Europa.
Von
Sevim Dagdelen via NachDenkSeiten   23.04.2026

Mit dem heutigen Beschluss der EU, der Ukraine einen 90-Milliarden-Euro-Kredit zu gewähren, beginnt nichts anderes als eine neue Epoche in Europa. Europa ist jetzt Kriegspartei. Europa übernimmt die alleinige Finanzierung des Krieges. Deutschland bürgt für rund 25 Prozent davon, 22,5 Milliarden Euro!

Dabei sind die Begleitumstände des Kredits, der allein von den europäischen Steuerzahlern – vor allem in Deutschland – abgesichert wird und dessen Profiteure US-Finanzinvestoren wie BlackRock, der größte Anteilseigner von Rheinmetall, sind, fast schon Nebensache. Entscheidend ist, dass die EU unter deutscher Führung allein die Finanzierung des Ukraine-Krieges übernimmt. Für die nächsten beiden Jahre wird damit der Fehlbedarf des ukrainischen Haushalts, der nur zur Hälfte durch Steuereinnahmen gedeckt ist, ausgeglichen.

Arbeitsteilung innerhalb der NATO

Brüssel übernimmt nun selbst die Verantwortung für die Ukraine. Während sich die USA zurückziehen und sich auf den Krieg in Westasien konzentrieren, mit dem Ziel, China von der Energieversorgung abzuschneiden, übernehmen EU-Kommissionschefin von der Leyen und Bundeskanzler Friedrich Merz die Führung.

Eine analytische Fehlleistung wäre es jedoch, in der Kriegsübernahme durch die EU und Deutschland eine Schwächung der USA und der NATO zu erkennen. Die EU verfolgt die strategischen Interessen von NATO und USA. Immer deutlicher wird dabei der arbeitsteilige Charakter und die Rolle, die der europäische Teil der NATO im Verbund mit der EU übernehmen soll.

Es sind die kleinen Meldungen, die aufhorchen lassen: Die USA haben ihre Munitionslieferungen an Estland eingestellt – zumindest bis zum Ende des Iran-Krieges. Was das Baltikum angeht, ist die Türkei bereits durch umfangreiche Rüstungslieferungen, unter anderem gepanzerte Radfahrzeuge, in die Bresche gesprungen. In naher Zukunft ist die Eröffnung einer Munitionsfabrik der türkischen Rüstungsindustrie in Estland geplant.

Auch dies ist Teil der Arbeitsteilung zwischen den USA und den europäischen NATO-Verbündeten. In der Ukraine geht es darum, dass deutsche Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall – die dort gemeinsam mit dem staatlichen ukrainischen Rüstungskonzern produzieren und am Joint-Venture-Unternehmen 51 Prozent halten – die Rüstung für den Krieg gegen Russland übernehmen sollen.

Auf der Hannover-Messe betonte der Aufsichtsratschef Pappberger am 22. April 2026 erneut, dass die Rüstungsproduktion weiter schnell steigen könne – trotz Störungen durch Rufe wie „Nie wieder Krieg“ und „Nie wieder Wehrpflicht“. Der EU-Kredit, den die Ukraine niemals zurückzahlen wird, sorgt dafür, dass hier erneut zugelegt werden kann.

Sozialer Kahlschlag und Umverteilung zugunsten von Oligarchen

Bereits jetzt wird deutlich, dass das Erobern des Fahrersitzes durch die EU – während das Navigationssystem weiter von Washington gestellt wird – für einen Krieg mit Russland mit einer sozialen Kahlschlagspolitik in Europa, insbesondere in Deutschland, verbunden ist. Nun wird manifest, was Kritiker der gigantischen Aufrüstung von Anfang an den Rüstungsclaqueuren ins Stammbuch geschrieben haben: Die Aufrüstung für den Krieg gegen Russland wird bezahlt von deutschen Rentnern, von ganz normalen Krankenversicherten, von Jugendlichen und behinderten Menschen, denen man jetzt soziale Hilfen zusammenstreichen will.

Die Aufrüstung für den Krieg gegen Russland ist der Marsch in eine andere Republik. Es findet eine gigantische Umverteilung statt – hin zu Oligarchen in den USA, die BlackRock kontrollieren und als Anteilseigner an Rheinmetall profitieren.

Zugleich werden auch die Oligarchen in der Ukraine gemästet. Wer besichtigen will, wohin das Geld deutscher Rentner in Zukunft geht, der muss nur nach Monaco fahren. Dort hat sich der ukrainische Oligarch Rinat Achmetow, Unterstützer von Selenskyj, die wohl teuerste Wohnung der Welt für 471 Millionen Euro gekauft – möglicherweise der teuerste Immobilienkauf der Geschichte. Die 21-Zimmer-Wohnung im Neubauquartier Mareterra erstreckt sich über rund 2.500 Quadratmeter auf fünf Stockwerken und befindet sich im Prestigebau „Le Renzo“ direkt am Meer. Sie verfügt über einen privaten Pool, einen Jacuzzi sowie mindestens acht Parkplätze und Terrassen mit Blick auf das Mittelmeer.

Achmetow ist stark in der Stahl- und Rüstungsproduktion engagiert. In der Ukraine gilt im Übrigen eine Flat-Tax von 18 Prozent – die Garantie, dass die Superreichen immer reicher werden. Das Bild wird vervollständigt durch die Forbes-Liste: Die Ukraine konnte die Zahl ihrer Milliardäre von 6 auf 7 für das Jahr 2026 aufstocken. Krieg lohnt sich. Krieg schafft Milliardäre.

Kein Frieden durch US-Ausstieg – nur ein Wechsel am Steuer

Der heutige Tag zeigt aber auch, dass nur schlichte Gemüter sich von einem Ausstieg der USA aus der Finanzierung des Krieges in der Ukraine eine Friedensdividende versprachen. Wenn der von denselben Simpeln als Friedenspräsident gerühmte Donald Trump eines bewiesen hat, dann ist es, dass Verhandlungen für die USA nur Teil der Kriegsführung im Interesse der US-Oligarchie sind. Das gilt auch für die Verhandlungen mit Russland. Diese Verhandlungen waren offensichtlich nichts anderes als ein Teil eines großen Täuschungsmanövers Washingtons. Hinter der freundlichen Verhandlungsfassade und dem Wechsel auf dem Fahrersitz verbirgt sich, dass die USA kein Jota von ihrem Kriegsziel des Stellvertreterkrieges in der Ukraine abgerückt sind.

Es geht auch nicht primär darum, China zu treffen, indem man Russland eine strategische Niederlage beibringt. Vieles deutet darauf hin, dass das Kriegsziel weiterhin bestehen bleibt, „Russland zu ruinieren“, wie es damals die grüne deutsche Außenministerin Baerbock in ihrer unnachahmlichen Naivität ausplauderte.

Die Aneignung des Krieges gegen Russland als deutsch geführtes europäisches Unternehmen zielt auf eine existentielle Bedrohung Moskaus. Wie sehr die Akteure dabei vom historischen Russenhass durchdrungen sind, zeigt die jüngste Entscheidung der EU-Kommission, die Zuschüsse für die Kunstausstellung der Biennale in Venedig zu kürzen, weil dort wieder Kunst von russischen Künstlern ausgestellt werden soll.

Die Frontstellung gegen Russland schreibt sich damit – sicherlich unfreiwillig – in die Traditionslinie des Unternehmens Barbarossa ein. Unter deutscher Führung wurde 1941 der Überfall auf die Sowjetunion organisiert, an dem sich viele andere europäische Staaten wie Rumänien und Italien beteiligten. Das Land, das durch den Völkermord an den Völkern der Sowjetunion „frei“ werden sollte, war nicht nur für deutsche Kolonisatoren, sondern auch für Räuber aus „germanischen“ Staaten wie den Niederlanden oder Dänemark vorgesehen. Der deutsche Raub- und Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion war denn auch ein europäischer Krieg zur Aneignung der Bodenschätze des riesigen Landes.

Der Versuch der EU und Deutschlands, heute die Atommacht Russland herauszufordern, ihren Ruin zum Kriegsziel zu erklären, Hass auf Russen zu schüren und dafür einen Gutteil der europäischen Ressourcen zu verbrennen und zu verschenken, ist ein Vabanquespiel mit dem Weltkrieg – nichts weiter. Es gilt, den Kriegstreibern von heute in den Arm zu fallen.

 

 

 

Neuste Verschwörungstheorie: Wiederholt die Merz-Regierung die Logik der NS-Kriegswirtschaft – nur diesmal unter dem Deckmantel von „Zeitenwende“ und demokratischer „Kriegstüchtigkeit“?
Von Rainer Rupp via RT 05.05.2026 – Weiterlesen!

 

 

 

Als die Nazis einst mit der Aufrüstung begannen und das Lied vom enger zu schnallenden Gürtel anstimmten, scherzte der Volksmund (wenn auch im Geheimen), damit könne doch Göring beginnen. Das Lied dröhnt gerade wieder aus allen Lautsprechern.
Von Dagmar Henn via RT 28.04.2026 – Weiterlesen!

 

 

 

Ein 108 Seiten langes „Vorschlagsbuch“ mit mehr als 70 Kürzungsideen wurde von einer Arbeitsgruppe von Bundeskanzleramt, mehreren Ministerien, Bundesländern und den kommunalen Spitzenverbänden ausgearbeitet. Der Paritätische Wohlfahrtsverband kritisiert das Vorgehen als Versuch, „im Hinterzimmer vollendete Tatsachen zu schaffen“
Von Gabriele Heller via Overton-Magazin 22.04.2026 – Weiterlesen!

 

 

Auf die Entscheidung der Bundesregierung, ukrainische Firmen in Deutschland Waffen für den Krieg gegen Russland produzieren zu lassen, hat Russland mit der deutlichen Warnung reagiert, diese Standorte würden zu legitimen Angriffszielen. Warum verschweigen deutsche Medien, die sonst so gerne von angeblichen russischen Drohungen berichten, das?  Anti-Spiegel 18.04.2026 – Weiterlesen!

 

 

Während europäische Medien die jüngsten russischen Warnungen wegen der gemeinsamen Produktion von Drohnen mit der Ukraine verschweigen, nimmt das Thema in Russland immer mehr Fahrt auf.  Von Thomas Röper via Antispiegel 19.04.2026 – Weiterlesen!

 

 

 

Klingbeils Zentralstelle für Sanktionsdurchsetzung

 

Klingbeils
Zentralstelle für
Sanktionsdurchsetzung

 

 

 

 

 

Teil der Kriegsvorbereitung!

Lars Klingbeil lässt Konten von Hüseyin Doğrus Ehefrau sperren

von Norbert Häring 28.03.2026
Am 27. März hat die Sanktionsdurchsetzungsstelle des Zolls die Konten der Ehefrau des deutschen Journalisten Hüseyin Doğru gesperrt, der wegen unbotmäßiger, pro-palästinensischer Berichterstattung von der EU sanktioniert wird. Die fünfköpfige Familie habe noch 104 Euro zur Verfügung. In dem auf X veröffentlichten Schreiben des Zolls, der zum Geschäftsbereich von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) gehört, an die Bank heißt es:
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Nach wie vor gibt es keine Beweise gegen den von der EU sanktionierten Journalisten Hüseyin Dogru. Jetzt droht ihm die Obdachlosigkeit.
506 Euro stehen Hüseyin Dogru zur Verfügung. Und das auch nur, weil die Deutsche Bundesbank, die für die Durchsetzung von Finanzsanktionen zuständig ist, ihm generös erlaubt hat, diesen Betrag für sogenannte grundlegende Bedürfnisse zu verwenden. Zur Einordnung: Einem Alleinstehenden steht 563 Euro Bürgergeld zuzüglich Miete zu – Dogru lebt also weit unter dem gesellschaftlich anerkannten Existenzminimum. Nun droht ihm die Obdachlosigkeit, wie die Berliner Zeitung berichtet.

von Roberto De Lapuente via Overton  26.03.2026 – Weiterlesen!

 

 

Was als Sanktionsverfahren gegen den Berliner Journalisten Hüseyin Doğru begann, ist inzwischen zu einer humanitären Krise für ihn und seine Familie geworden. Nachdem der seit Mai 2025 von der EU sanktionierte Journalist bereits selbst weitgehend vom Zahlungsverkehr abgeschnitten ist, hat die Zentralstelle für Sanktionsdurchsetzung (ZfS) nun auch die Konten seiner Ehefrau „sichergestellt“.
von Raphael Schmeller via Berliner Zeitung 29.03.2026 –
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Der Fall Jacques Baud erregt zumindest in der Schweiz öffentliches Aufsehen. Hüseyin Doğru hingegen sitzt weitgehend unbemerkt in einer Berliner Wohnung fest. Von Jozef Hambálek hat in Deutschland kaum jemand gehört. Nathalie Yamb wiederum ist nur französischsprachigen Antiimperialisten ein Begriff. Und über Alina Lipp und Thomas Röper schweigt sich die deutsche Linke aus. Von Hannes Hofbauer via Nachdenkseiten 30.03.2026 – Weiterlesen!

 

 

Nun wurden auch die Konten der Ehefrau des seit Monaten von der EU mit absurden „Begründungen“ sanktionierten deutschen Journalisten Hüseyin Doğru „sichergestellt“. Man findet gar keine Worte mehr: Eine Familie mit kleinen Kindern wird kollektiv bestraft, weil Doğru die „falsche“ Meinung vertritt. Die Praxis der EU-Sanktionen ist totalitär – das Schweigen weiter Teile der deutschen „Zivilgesellschaft“ dazu ist erbärmlich.   Von Tobias Riegel via NachDenkSeiten 30.03.2026 – Weiterlesen!

 

 

Vernichtung durch EU-Sanktionen: Seit zehn Monaten ist der Berliner Journalist Hüseyin Doğru vom Zahlungsverkehr abgeschnitten. Der deutschen Zollbehörde reicht das nicht. Auf ihre Anweisung sperrte die Commerzbank nun auch die Konten seiner Ehefrau. Mitbetroffen sind ihre drei Kinder.    Von Alexandra Nollok via RT 31.03.2026 – Weiterlesen!

 

 

 

(Red.) So versucht die EU, unliebsame Journalisten mit Sanktionen zum Schweigen zu bringen – inklusive die Gefahr, dass diese Sanktionen das Leben des oder der Betroffenen gefährden. Der Fall Hüseyin Doğru ist so einer und hat – siehe weiter unten – nun zu einer äußerst mutigen Strafanzeige gegen Lars Klingbeil geführt! Man kann Fred Schumacher dazu nur „viel Glück!“ wünschen, sein Mut ist bemerkenswert! (cm)
Von Stefano di Lorenzo via Globalbridge 30.03.2026 – Weiterlesen!

 

 

#FreeDogru und #FreeBaud? – Rufe nach einer Kampagne nach dem Vorbild der #FreeAssange-Bewegung werden lauter / Teil 1 und 2

Der Fall des sanktionierten Berliner Journalisten Hüseyin Doğru (red media) und die jüngsten Eskalationen sowie „Strafverschärfungen“ des Brüsseler Sanktionsregimes – jetzt wurde auch noch seiner Ehefrau das Konto gesperrt – sorgen zunehmend für Empörung bei vielen Menschen, die seinen Fall und den des Schweizer Sicherheitsexperten und geopolitischen Analysten Jacques Baud verfolgen. Dabei stehen auch die Fragen im Zentrum, welcher Widerstand möglich und welcher wirksam sein könnte.
Von Maike Gosch via Nachdenkseiten 01./02.04.2026 –
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Die Architektur der Entrechtung: Hannes Hofbauer über das EU-Sanktionsregime gegen Russland
Zwischen außergerichtlicher Willkür und dem Abbruch diplomatischer Brücken: Im Berliner Sprechsaal präsentierte der Wirtschaftshistoriker und Verleger Hannes Hofbauer jüngst sein neues Werk „Aller Rechte beraubt“. Er sezierte dabei, wie sich der europäische Rechtsstaat schleichend in ein autoritäres Sanktionsregime transformiert. Von der „Jedermannspflicht“ bis zur administrativen Existenzvernichtung unliebsamer Kritiker beschrieb er in seinem Vortrag eine Architektur der Entrechtung, die das Fundament der Gewaltenteilung zunehmend untergräbt.
Von Éva Péli via Nachdenkseiten 01.04.2026 – Weiterlesen!

 

 

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Der EU-sanktionierte Journalist Hüseyin Doğru ist samt seiner Familie dem bürgerlichen Tod geweiht und von akuter Armut bedroht, weil er nicht genehme Meinungen publizierte — Europa ist in voraufklärerische Zeiten zurückgefallen. Von Nicolas Riedl via Manova 04.04.2026 – Weiterlesen!

 

 

Ein erster kleiner Sieg – der von der EU sanktionierte Journalist Hüseyin Dogru teilte mit, die Sperrung der Konten seiner Ehefrau sei vom Gericht aufgehoben worden. Er selbst hat schon seit fast einem Jahr keinen Zugriff auf seine Konten mehr.
via RT 05.04.2026 – Weiterlesen!


Rasende Zerstörung – Perspektiven auf die Kriegsvorbereitung

 

Rasende Zerstörung –
Perspektiven
auf die
Kriegsvorbereitung

 

 

 

Beim diesjährigen Kongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie werden unterschiedliche Perspektiven auf die Kriegsvorbereitung der Gesellschaft präsentiert. Kurz vor der Konferenz entzog die Evangelische Kirche der NGfP die Tagungsstätte: Die Themen widersprächen kirchlichen Überzeugungen.

von Felicitas Rabe via RT 27.03.2026

 

 

 

 

Am Donnerstag begann in Berlin der diesjährige Jahreskongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie (NGfP) zum Thema „Rasende Zerstörung – Ursachen und politische, ökonomische und psychosoziale Folgen der Kriegsvorbereitung“.
Fünf Wochen vor der Konferenz hatte die evangelische Kirche der NGfP die vereinbarte AKD-Tagungsstätte in Berlin abgesagt. In der Begründung hieß es, dass man den Infos über die geplanten Vorträge entnehme, „dass während der Veranstaltung Positionen vertreten würden, die den Grundüberzeugungen der Kirche widersprechen könnten“, erklärte der NGfP-Vorsitzende Benjamin Lemke bei seiner Begrüßungsrede.

Dem Organisationsteam gelang es glücklicherweise in kurzer Zeit, einen Ersatztagungsort im Xelor-Kesselhaus in Berlin-Neukölln zu finden. So kann der schon ausgebuchte Kongress wie geplant stattfinden. Noch nie sei das Interesse am NGfP-Jahreskongress so groß gewesen wie in diesem Jahr, berichtete der Vorsitzende gegenüber der Autorin. Seien es zuvor immer etwa 80 Teilnehmer gewesen, komme man in diesem Jahr mit Referenten auf insgesamt rund 150 Personen.


Die Botschaft der Bergpredigt


Zur Eröffnung sprach am Donnerstag der Theologe und Psychoanalytiker Professor Eugen Drewermann in einem bewegenden Vortrag über die Botschaft der Bergpredigt: „Leistet dem Bösen keinen Widerstand.“ Die Bergpredigt hielt Jesus gemäß dem Matthäus-Evangelium auf einem Berg am See Genezareth im heutigen Israel. Drewermann erläuterte die Bedeutung ihrer maßgeblichen Botschaft in verschiedenen Kontexten, sei es in der Erziehung von Kindern, sei es im Umgang mit sogenannten Dämonen im psychotherapeutischen Kontext oder zuletzt auch im Umgang mit politischen Konflikten. Das angebliche oder tatsächliche Böse könne man nicht mit noch Böserem bekämpfen, laute die Botschaft von Jesus. Übersetzt für persönliche und politische Konflikte heiße das:

„Wir kommen nur zum Frieden, indem wir versuchen, die Probleme des anderen zu begreifen.“

Scharf kritisiere Jesus in der Bergpredigt das Führen von Kriegen und deren Motive ‒ im Gegensatz zu den Positionen der christlichen Kirchen heute. Jesus habe dazu erklärt: „Entweder dient Ihr Gott oder dem Mammon.“ Im kapitalistischen Wirtschaftssystem werde allerdings der Mammon verehrt, so Drewermann. Und dieses Wirtschaftssystem könne ohne permanente Ausweitung und ohne Mord und Krieg überhaupt nicht existieren. 

Zwar heiße es im bürgerlichen Gesetz: Du sollst nicht töten, nicht stehlen und nicht lügen – aber Soldaten würden schizophrenerweise genau diese Befehle erteilt: Du sollst töten, Du sollst rauben und Du sollst lügen. Die Institution der christlichen Kirche habe sich bereits im Jahr 312 unter Konstantin dem Großen von der Friedensbotschaft der Bergpredigt verabschiedet.

 

Der Mitbegründer der NGfP, Psychologie-Professor Klaus-Jürgen Bruder, hielt als Nächstes einen Vortrag zum Thema „Strategien der Entpolitisierung“. Er analysiert das Phänomen eines Rückzugs ins Private von zuvor engagierten Bürgern, die auf ihre Enttäuschung über das Scheitern ihres Engagements mit der Abwendung von der Politik reagieren. Potenziell sei dieser Rückzug bei manchen auch initiiert durch Ausschluss vom politischen Diskurs – und potenziell auch politisch gewollt und gefördert vonseiten des Staates.


Wie jedes Jahr erwartet die Kongressteilnehmer am kommenden Wochenende wieder ein fachlich hochkarätiges Programm, bei dem 19 Referenten aus unterschiedlichen Perspektiven die politische, ökonomische und sozialpsychologische Situation der Gesellschaft in Zeiten der Kriegsvorbereitung analysieren. Im Rahmen dieses Berichts werden vier Beispiele des umfangreichen Programms kurz präsentiert.


Indoktrinierung zur Einstimmung in den Krieg


Der Publizist Dr. Wolfgang Bittner wird zum Thema „Wie die Bevölkerung indoktriniert und auf einen Krieg eingestimmt wird“ vortragen. Aus seiner Perspektive wurde die Gesellschaft seitens der Regierung schon seit Jahren darauf vorbereitet, autoritäre politische Maßnahmen zu akzeptieren. In seiner Zusammenfassung führte er dazu aus: Die Verhältnisse in Deutschland haben sich in den vergangenen Jahren – politisch gesteuert – grundlegend verändert:

„Lebensunsicherheit und Angst grassieren, Egoismus statt Empathie […] Das macht es den Regierenden leicht, mit der Bevölkerung nach Belieben umzugehen.“ Angst erweise sich als probates Mittel zur Durchsetzung autoritärer politischer Maßnahmen, sowohl bei willfährigen Befehlsempfängern als auch bei einer indoktrinierten passiven Bevölkerung. Deutschland befinde sich bereits auf dem Weg in den Totalitarismus.


Die Gefahren beim potenziellen Untergang des westlichen Imperiums


Einen Blick über den deutschen Tellerrand wird der interventionistische Philosoph Dr. Werner Rügemer werfen. In seinem Vortrag „Broken America: Das gefährliche Endspiel des US-geführten Kapitalismus – und die globale Alternative“ stellt Rügemer die Gefahren beim Niedergang des kapitalistischen Westens dar: Während superreiche Profiteure dieses Wirtschafts- und Ausbeutungssystems mittels Kriegen gegen dessen Untergang kämpften, engagierten sich gleichzeitig Vertreter alternativer Wirtschaftsmodelle und Allianzen für eine gerechtere Weltwirtschaftsordnung. 


Willkürherrschaft zur Bekämpfung von Widerstand und Andersdenkenden


In seinem Beitrag „Aller Rechte beraubt. Mit außergerichtlichen EU-Sanktionen zum autoritären Staat“ wird der österreichische Historiker und Verleger Dr. Hannes Hofbauer die Funktion von EU-Sanktionen gegen engagierte Bürger analysieren und beleuchten, wie die Sanktionen bei der Etablierung eines autoritären Staates eingesetzt werden. Durch ohne jegliches juristisches Verfahren verhängte Sanktionen werden Personen und Organisationen ihre bürgerlichen Rechte entzogen. Dazu formuliert Hofbauer: „Die neue Sanktionspolitik erinnert an vormoderne Strafregime wie die Verbannung, die Reichsacht oder die Ausbürgerung. Dadurch kehrten außergerichtliche Maßnahmen als herrschaftliche Repressionsinstrumente zurück.“


Unterwerfung und Gehorsam als wichtigste Instrumente bei der Kriegsvorbereitung


Der Rolle der Medien bei der Vorbereitung der deutschen Gesellschaft auf einen Krieg widmet sich der Journalist Patrik Baab in seinem Vortrag: „Propaganda-Presse. Wie uns Medien und Lohnschreiber in Kriege treiben.“ Ihm zufolge sind die aktuellen westlichen Mainstream-Medien „ideologische Apparate, die postfaktischen Journalismus produzieren“. Den Hintergrund und die Funktion dieses postfaktischen Journalismus und strategischen Framings im Rahmen der Kriegsvorbereitung erläutert Baab auf dem Kongress.


Beim Betrachten des Konferenzprogramms und den vielfältigen Beiträgen zur Kriegsvorbereitung einer Gesellschaft bekommt man den Eindruck, die wichtigste Komponente bei der Vorbereitung auf einen Krieg besteht nicht nur in der Überzeugung der Gesellschaft von dessen angeblicher Notwendigkeit. Vielmehr scheint die Etablierung eines autoritären Staates, der Andersdenkende willkürlich ihrer bürgerlichen Rechte berauben kann, mit zu den wichtigsten Elementen zu gehören.


Die Verbreitung von Angst und die Erzwingung von Gehorsam unter einem Willkürregime gehört offenbar vorrangig zu den Kriegsvorbereitungen – neben der Aufsetzung eines Propaganda-Apparats, der kritischen Diskurs verdammt. Dass solche Einsichten und viele Einzelaspekte in Zeiten wachsender Zensur noch transportiert werden, verdanken wir auch der Arbeit der Neuen Gesellschaft für Psychologie.

*

… noch etwas Rückbesinnung!

*

Entscheidend für den militärischen, politischen und ökonomischen Vorteil ist die Geschwindigkeit, mit der die Mächte im Krieg agieren können: Wer rascher ist, gewinnt den Krieg. Dem Prinzip einer „rasenden Zerstörung“ muss sich auch der Alltag der Zivilgesellschaft beugen.
von Felicitas Rabe via RT 28.03.2026 – Weiterlesen!

 

 

Interkommunaler Agri-Solarpark Tonnenkamp / Update 19.03.: Auslegungsfrist!

 

+++ Update +++ Hinweis: Auslegungsfrist, Einwendungen +++

 

Interkommunaler Agri-Solarpark Tonnenkamp
Von der Verspargelung zur Verspiegelung

 

 

 

Die Drohung des letzten exit-esens-Beitrags, die städtische Bauausschußsitzung vom 23.02.2026 sowie die dort vorgestellte Projektkonzeption des sog. „Interkommunalen Agri-Solarparks Tonnenkamp“ eingehender zu behandeln, soll nunmehr zum Vollzug gelangen.

Zwar war die „Presse“ in Gestalt der Anzeiger-Schreibkraft Sabrina Holthaus dort anwesend, eine Berichterstattung zu Verlauf und Inhalt der Sitzung hat jedoch bis heute nicht stattgefunden.

Dies ist auch deshalb bemerkenswert, als dort ein politischer Befürwortungs- und Handlungsbeschluß auf der Basis von lediglich „Vorentwurfsunterlagen“ des Antragstellers erfolgte, deren Unverbindlichkeit, Falschaussagen und toxische Planungsbestandteile nicht nur einen seriösen Journalismus, sondern umsomehr die politischen Entscheidungsträger gleichermaßen hätten alarmieren müssen.

Hätte, hätte … hätten sie es denn vollständig gelesen und die Folgen der skizzierten Projektrealisierung für betroffene Anwohner und Anlieger sich ein wenig visualisiert.

 

Zugestanden sei ihnen dabei, daß der 91-seitige Text mit einem Zermürbungspotenzial daherkommt, das einer annähernd akademisch-textanalytischen Exegese bedarf und somit Aufschluß gibt über die messerscharfe Professionalität der Investoren gegenüber argloser Politik und Meinungsbildung, wie diese ja bereits durch die lancierte Propagandaerzählung von Anzeiger-Sabrina Holthaus und Investor Benedikt Nickel kenntlich wurde.

 

Schuldlos sind sie aber nicht, die beschlußfassenden Mitglieder des Bauausschusses, denn bereits am 11.06.2024 waren sie mit diesem Agri-PV-Vorhaben befaßt, so daß in der Nachschau einige Statements protokollarisch auffällig blieben (Zitate im Original):

Zudem fragt RM Mammen, ob auch eine dauerhafte Beteilgung für die Bürger ohne eine zeitliche Frist erfolgen kann.
StD Hinrichs teilt mit, dass im April beschlossenen Beteiligungsgesetz vorgesehen ist, dass vorsieht, nach Ablauf der Frist von der jeweiligen Fiirma ein Angebot zur weiteren Beteilgung der Bürger vorzulegen ist.
Herr Probst ergänzt, dass man sich am Wettbewerbsprinzip orientiert und es auch vom Umsatz abhängt.
RM Thedinga befürwortet das Projekt, da bislang noch kein Agri-PV Solarpark in der Samtgemeinde Esens vorhanden ist. [!?!]
RM Saathoff befürwortet das vorgestellte Projekt und merkt an, dass nicht noch einmal die gleichen Fehler wie bei der Windenergie gemacht werden sollen. [?]
Er erwähnt, dass die Samtgemeinde Esens eine Energiegesellschaft gegründet hat und fordert hier zeitnah einen gemeinsamen Weg zu finden.[!!!?]
Herr Probst erklärt, dass eine Zusammenarbeit mit regionalen Partnern (…) erfolgen kann.
… und ergänzt, dass kein demokratisches Prinzip bezüglich der Entscheidungshoheit des Solarparks vorliegt. Die Firma hat über 30 Jahre lang die Entscheidungshoheit über den Solarpark.
RM Siebelts empfindet die Errichtung eines Solarparks negativ, da durch die Errichtung das Landschaftsbild beeinträchtigt wird. Ein weiteres negatives Argument ist, dass die Pachten erhöht und somit andere Landwirte benachteiligt werden.

Einzig Siebo Siebelts‘ (CDU) Feststellung blieb dann in der Anschlußsitzung des Ausschusses am 23.02.2026 aufrechterhalten, als er noch sachkundig ergänzte: „Landwirtschaft unter erschwerten Bedingungen!“

Sonstige einstige Einwendungen und offene Fragen verschwanden zwischenzeitlich spurlos, während die Präsentation durch den Vorhabenträger im Ausschuß sich im wesentlichen auf das Vortragen eines 13-seitigen Skripts per Digitaltafel erschöpfte.

Auf Nachfrage gleich zu Anfang stellte Herr Nickel zunächst eine etwaige Blendwirkung in Abrede, weshalb man auf ein Blendgutachten habe verzichten können.

 

Mit dem Hinweis, daß im vorgelegten Vorentwurf der Begründung der Esenser Barkelweg inmitten eines Wohngebiets dann als Bau- und Betriebszuwegung in Anspruch genommen würde, setzte der Vertreter der AEU, Jann Willms, einen Einwendungsimpuls, der von weiteren Ausschußmitgliedern aufgegriffen wurde. Übereinstimmend wurde der Barkelweg als ungeeignet und unzulässig klassifiziert. Und die Vertreter der Gemeinde Stedesdorf äußerten ebenfalls ihre Vorbehalte hinsichtlich der Vorhabenerschließung über die Stedesdorfer Bargsteder Straße sowie zur Schwerverkehrsbelastung des unbeschrankten Bahnübergangs.

 

Gleichwohl erfolgte die Abstimmung bzw. Beschlußfassung auf der Basis der übrigen vorliegenden Unterlagen mit 5 Ja-, einer Neinstimme und einer Enthaltung mit der Einschränkung, daß die Anlieferung der Solarmodule nicht „durch die schweren Lastkraftwagen“ über den Barkelweg erfolgt – was verschiedene Lesarten zuläßt !
Weitere Einzelheiten sind nun in der Niederschrift nachlesbar.

 

Im übrigen folgte die Politik den Vorgaben des Antragstellers  zum Ablauf des Folgeverfahrens von S. 11 der Präsentation und goutierte somit auch die dortigen Statements über des Vorhabens „Mehrwerte für die Region“ – wenngleich sie eine Beleidigung des Verstands gleich in zwiefacher Hinsicht darstellen, nämlich einerseits die Behauptung der dortigen Projektmerkmale durch den Investor und andererseits deren doch weitgehend widerspruchslose Entgegennahme durch die politisch Verantwortlichen:

Die Bestückung von 157.000 qm mit Solarmodulen und Zubehör, so heißt es da, stelle eine „Stärkung der landwirtschaftlichen Betriebe“ dar durch „Diversifizierung, Erhöhung der Resilienz und der Flächenerlöse“.
Sie verkörpere „Regionale Wertschöpfung“, nämlich für „Gutachter*innen“ und Beschäftigte in der „Bau- u. Betriebsführung“.
Sie stärke die Kommune Esens durch „Pachteinnahmen, Gewerbesteuer, 0,2 Cent/kWh“ [also 20.000 € p.a.] sowie durch die „Bereinigung unklarer Grenzen & Eigentumsverhältnisse“ und bevorteile schließlich „die Bürger*innen“ durch „finanzielle Beteiligung am wirtschaftlichen Ergebnis der Agri-PVA“.

 

Daß dieser ausgemachte Blödsinn, vorgetragen per PowerPoint-Präsentation, keinerlei Gelächter, sondern Befürwortungsbeschluß hervorrief, ist dann nun doch etwas irritierend, und man muß im nachhinein froh sein, daß die „Presse“ diese Erzählung nicht auch noch weitergetragen hat und mit der selbständigen Lektüre der kompletten Begründung gewiß ebenfalls überfordert war.

 

Dieses 91-seitige Werk der Argus Concept GmbH bezieht sein Zermürbungspotenzial aus dem dauerhaften voranstellenden Zitieren der gesetzlichen Grundlagen in aller verfügbaren Breite als Zulässigkeitsrahmen, der permanenten unendlichen Wiederholung der Projektbausteine und schließlich der unablässigen Kontextbehauptung, diese erfüllen den Rechtsrahmen so über alle Maßen, daß ein Verzicht auf Agri-PV einem strafbewehrten Umweltverbrechen gleichkäme.

 

Diese Vulgärdialektik von These-Antithese-Prothese kommt nun im Tarnkleid eines respektablen Gutachtens daher und unterbindet von vornherein jegliche Zweifel, Hinterfragung oder gar Infragestellung.
Wer sich dennoch daranmacht, das dicke Opus seiner Pseudowissenschaft zu entkleiden, dem sei die gefestigt-reale Physik als Eingangslektüre empfohlen:

Versorgung von bis zu 2.800–3.000 Haushalten“? Und nachts und in der dunklen Jahreszeit? Da bringt der Solarpark noch nicht einmal eine Energiesparlampe zum Leuchten!
MWp und 50 Hertz
Wissen unsere „Volksvertreter“ im Rat eigentlich, was „10 MWp“ bedeuten? Diese zehn Megawatt (=10.000.000 Watt) werden als „peak“-Wert (p)  unter idealsten Bedingungen nur in der Mittagszeit bei voller Sonneneinstrahlung ins Netz eingespeist. Damit kann man rechnerisch z.B. 10.000 Staubsauger a´ 1000 Watt Leistung für ein bis zwei Stunden betreiben, wenn die Sonne mittags scheint. Bei bedecktem Himmel fällt die Leistung rapide ab. Ein Fliegenschiss der Stromerzeugung, kein Beitrag zur „Energieversorgung“, im Gegenteil. Verlässlich und bedarfsgerecht einspeisende Wärmekraftwerke müssen sekundengenau den nur unregelmäßig eingespeisten Wind- oder Solarstrom regeln (positive und negative Regelenergie ), das bekannte (oder auch nicht) 50-Hertz-Problem. Gelingt das nicht, kommt es zum flächendeckenden Blackout. Jedes neu ans Netz gehende Wind- oder Solarkraftwerk bei gleichzeitigem Rückbau von Wärmekraftwerken gefährdet daher die Netzstabilität.

schreibt Manfred Knake bei Dwarsloper, und wer zum Weiterlesen hinklickt, muß versprechen, wieder zurückzukommen!

Mehr „Biodiversität“?
Die Branche entblödet sich nicht, die Agri-PV-Anlagen inzwischen mit der Steigerung der Biodiversität, also der Artenvielfalt, in Verbindung zu bringen, weil unter den Paneelen Pflanzen wachsen und sich Insekten ansiedeln können. Das erinnert an den Nistkasten an einer Windkraftanlage, der als Beispiel der Unbedenklichkeit für Vögel herhalten musste. (Manfred Knake via Dwarsloper, 09.03.2026)

 

Alles Öko

Durch die massenhafte Aufreihung von Powerbegriffen der Ökologie kriegt ein vergittertes Industrieareal von 157.000 qm nun Biotopstrukturen zugeschrieben – je mehr wichtige Wörter, desto biotoper – ein Konvolut von Trigger-Termini, deren Wiederholungsschleife wissenschaftliche Sorgfalt und gute Laborpraxis suggerieren soll.

Neunzehnmal blitzt hier allein die „ökologische Aufwertung“, siebzehnmal die „Biodiversität“, „Klima“ (32), „Blühstreifen“ (12), „Bio“ (80), „Öko“ (60), „Natur“ (77), „Struktur“ (44) usw., so daß man sich freuen möchte, soviel Naturgesundheit heutzutage noch rezeptfrei zu erlangen.
Neben „Trittsteinbiotop“ und „Stein- u. Totholzhaufen“ fehlt schließlich nur noch die Pflasterritzenvegetation der Zufahrtspisten.

Ansonsten aber darf der Trick, fachwissenschaftliche Terminologie in den schlichten Investment-Kontext zu transferieren, zumindest gegenüber den Leistungsträgern der Genehmigungspolitik als gelungen bezeichnet werden.

Und weil im Text ohn‘ Unterlaß von „Wertschöpfung“ die Rede ist, wollen wir uns zunächst den verrücktesten unter den BemerkensWerten zuwenden.

 

Blendwirkung

Der Betreiber Next2Sun nennt zwei Referenz-Anlagen: Eine in Dörverden als Forschungsprojekt, um mit 400.000 € aus dem grünen Umweltministerium eine mögliche Parallelnutzung PV&Landwirtschaft auf 1 ha nachzuweisen; und eine weitere von rd. 30 ha am Frankfurter Flughafen, wo als ökologischer Mehrwert der Anlage parallel zur Startbahn West die Duldung eines Blühstreifens ausgewiesen ist.

 

Zwar suggeriert der hier vorgelegte Tonnenkamp-Text, so ziemlich jeden Grashalm unter Schutz und in größtmöglichen rechtlichen, sozialen, technischen und ökologischen Kontext zu stellen, verzichtet jedoch auffällig auf die Thematisierung der: Blendwirkung der Anlage!

Bemerkenswert daran ist, daß gerade die Hauptverkehrsadern von Flug-, Schienen- und KfZ-Verkehr sehr früh als besonders blendgefährdet durch Agri-PV-Anlagen gewertet wurden, bevor seit ca. 2012 die Thematik breiter erforscht und mit der Erstellung von Blendgutachten auch wissenschaftlich bearbeitet wurde.
Und zweifelsfrei erforderte auch die Anlagen-Genehmigung an der Startbahn West ein umfassendes Blendgutachten.

 

Seit 2012 existiert der LAI-Leitfaden  und 2025 hat die Thematik gar Eingang in die DIN 18199  gefunden, so daß Blendgutachten unverzichtbarer Bestandteil einer seriösen, belastbaren Bauleitplanung und in den meisten Kommunen Niedersachsens verpflichtend für diesbezügliche Genehmigungen sind.

In einschlägigen Handlungsempfehlungen für Verwaltungspraxis werden zudem die Genehmigungsbehörden dezidiert darauf hingewiesen, selber dazu ausschließlich akkreditierte Ingenieurbüros bzw. Institute zu beauftragen und keineswegs die Beibringung bloß dem Investor bzw. Vorhabenträger (als Parteigutachten) zu überlassen.

 

Daß ausgerechnet der Vorhabenträger Next2Sun mit der Referenz Startbahn West doch für Esens auf solch elementaren Standard verzichtet, sogar eine Blendwirkung auf Nachfrage lapidar in Abrede stellt, läßt nun gerade angesichts der trapsenden Nachtigall (auch so’n gefährdetes Schutzgut!) in diesem Habitat die dringende Notwendigkeit eines solchen Gutachtens angezeigt erscheinen!

Die Sorge um die Einwohner der geblendeten Esenser Siedlung Mühlenwarf westlich des Plangebiets und um die Verkehrssicherheit des ohnehin kritisch-sensiblen unbeschrankten Bahnübergangs Stedesdorf sollte hier für die Genehmigungspolitik handlungsleitend sein.

 

Barkelweg, Bau- und Bewirtschaftungsstraße

Und wenn im weiteren die noch trapsende Nachtigall das Plan- und Projektgebiet erreichen wollte, wird ihr vom Investor zunächst der Weg nach Tonnenkamp, ausgehend von der Landesstraße 6, Neuharlingersieler Straße, gewiesen.

Der trügerische Wegweiser lautet:

„Die übergeordnete Anbindung erfolgt über die L6. (…) Die Haupterschließung des Plangebietes erfolgt über den Tonnenkamper Weg. (…) Die übergeordnete Anlieferung von Solarmodulen und technischen Komponenten erfolgt voraussichtlich über die L6… Damit ist eine logistisch effiziente Anlieferung gewährleistet, ohne dass Ortsdurchfahrten in stärkem Maße belastet werden. … Die Errichtungsphase wird schwerpunktmäßig über den Tonnenkamper Weg abgewickelt“

… und unterschlägt, daß zwischen L6 und Tonnenkamp zwangsläufig Jüchertor und Barkelweg liegen, die als Zubringer für Baustellen-Equipment und Anlagenbestückung für 157.000 qm Projektfläche durch die Wohnsiedlung in Anspruch genommen werden sollen. Der Barkelweg ist weder für Schwerlastverkehr, noch für Spitzen-Dauerbelastung, noch für Begegnungsverkehr ausgelegt.

Es dürfte den Anwohnern keine Freude bereiten, möglicherweise später für die Kosten einer Erneuerung bei Schäden, die sie nicht verursacht haben, herangezogen zu werden.

 

Daß es nicht Aufgabe der Stadt ist, dem Investor ein behagliches Umfeld zu verschaffen und die kosten- und aufwandslose Vernutzung öffentlicher Infrastruktur für Privatprofit verfügbar zu machen, anstatt für die Daseinsvorsorge ihrer Bürger aufzukommen, ist die Antwort auf eine Frage, die sich im Zuge der Abwägung a priori verbietet.

 

Nach einem entsprechenden Impuls wurde die beabsichtigte Inanspruchnahme des Barkelwegs auch von den Mitgliedern des Bauausschusses zu Recht bemängelt und als Einschränkung der Beschlußvorlage ins Protokoll aufgenommen!

 

Weil aber eine Kontrolle, selbst wenn sie als textliche Festsetzung im B-plan fixiert würde, bislang (noch) nicht erdacht und verwirklicht ist, dürfte das Ansinnen bereits an der fehlenden Überwachungspraxis scheitern. Und die Leistungsträger der Genehmigungspolitik werden sich letztlich kaum an die Kreuzung Jüchertor/Barkelweg stellen und den Schwerlastverkehr zur Umkehr zwingen.

 

Zum anderen stellt ein B-Plan in Esens zwar eine gewisse Rechtsverbindlichkeit dar, deren Entfernung zur Ausführungspraxis allerdings wurde an dieser Stelle schon vor 5 Jahren veranschaulicht.
Auf Nachfrage kommentierte StD Hinrichs eine B-Plan-Verletzung seinerzeit:

„Dieses Ortsrecht [des Bebauungsplans] greift nur dann, wenn dessen Einhaltung überwacht wird und bei Hinweisen ordnungsbehördliche Maßnahmen ergriffen werden …
Letztlich muß eine Stadt davon ausgehen, dass die für die Überwachung zuständige Behörde [der Landkreis] ihrer Aufgabe auch nachkommt“.

Da konnte man bezweifeln, daß die politischen Entscheider überhaupt wissen, was sie da beschließen, daß nämlich der B-Plan jeweils die Rechtskraft, die sie ihm zu verleihen trachten, gar nicht entfaltet, weil’s da niemand durchsetzen kann und das Interesse fehlt, auf den Landkreis (Unser Holger!) zu dessen Durchsetzung explizit politisch einzuwirken.

 

Als weitere verrückte Positivbehauptungen werden dem vergitterten Industrieareal die Begriffe  Gewerbesteuer/EEG-Beteiligung, Arbeitsplätze/ Beschäftigungssicherung, Energiesicherung etc. zugeschrieben.

Während der Investor/Vorhabenbetreiber auf der Basis von 0,2 Cent pro erzeugter Kilowattstunde für die Gemeinde dem Ausschuß eine Spitzeneinnahme von 20.000 € pro Jahr prognostiziert, bleibt die spannende Frage, wieviel tatsächlich produziert wird und wie weit man mit 20.000 € bei der Sanierung einer Gemeindestraße kommt.

Im weiteren Textbaustein verheißt der Investor der Gemeinde Pachteinnahmen als „Regionale Wertschöpfung“, die allerdings lediglich dem Flächeneigentümer, also dem beteiligten Landwirt zugute kommen; insoweit dies als Regionale Wertschöpfung zu verallgemeinern wäre, unterliegt’s demselben speziellen Logik-Geheimnis, wie dieser Kategorie ein positiver Arbeitsmarkteffekt für „Gutachter*innen“ und Beschäftigte bei „Bau und Betriebsführung“ zugeschrieben wird.

 

Dem vielbeworbenen sogenannten Beteiligungsmodell für Esenser Bürger wurde bereits bei der Präsentation 2024 ein Riegel vorgeschoben, insoweit

dass kein demokratisches Prinzip bezüglich der Entscheidungshoheit des Solarparks vorliegt. Die Firma hat über 30 Jahre lang die Entscheidungshoheit über den Solarpark.“(Ausschußprotokoll v. 11.06.2024)

Gleichwohl wird der Terminus so dämlich verallgemeinert breitgetreten (S. 82 f.), daß er gar die „Stärkung der ökonomischen Basis der Region und Sicherung der Wohn- und Arbeitsbevölkerung“ darzustellen sich anmaßt.

Zudem beansprucht diese Großmäuligkeit die „Sicherung der Lebensgrundlagen für die örtliche Bevölkerung“, so daß bei Verzicht auf dieses PV-Projekt zweifelsfrei die örtliche Mortalitätsrate sprunghaft ansteigen würde, d.h. alle werden sterben wegen ungesicherter Lebensgrundlagen!

Und die Behauptung einer „dezentralen und verbrauchernahen Versorgung mit Energie“ bedient eine Suggestion, daß der erzeugte Strom unmittelbar in die umliegenden Stedesdorfer und Mühlenwarfer Steckdosen gelangt, eine Wahrnehmung also, die allenfalls einem Juso oder einer Anzeiger-Redakteuse nachzusehen wäre.

 

Ob dann die Errichtung von 2.000 lfdm Stahlgitterzaun oder der Aufbau der beim Vorhabenträger mehrfach patentierten Spezial-Tragwerke der PV-Module oder aber bloß das Rasenmähen dereinst tatsächlich einem Esenser GaLa-Baubetrieb oder Straßenbauer etc. übertragen werden, ist letztlich wurscht, weil hier einzig die redaktionelle Verheißung zählt, die sich annähernd pathologisch aufpumpt zu:

„Auswirkungen auf die Belange der Wirtschaft, auch ihrer mittelständischen Struktur im Interesse einer verbrauchernahen Versorgung der Bevölkerung und der Erhaltung, Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen“

und einer geht noch rein –

„… werden zusätzliche Arbeitsplätze im Bau- und Ausbaugewerbe geschaffen … insbesondere mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Tiefbau, Elektroinstallation, Logistik und Landschaftspflege … dauerhafte Aufträge für Wartung, Pflege und technische Betreuung“

– es fehlen: Betriebspsychologe, Lehrlingswart (Ja, die Jugend!) und Catering!

 

Verheißen wird am Tonnenkamp ein Strukturwandel, wie er sich ab Mitte der 70’er im Zuge des Niedergangs der Montanindustrie im Ruhrgebiet vollzog sowie im Aachener Becken mit dem Ende der Kohleförderung stattfand, als deren urbane Metropole sich im Zuge der Maßstabsvergrößerung im Zentrum der „Blauen Banane“ zu verorten suchten.

 

Da wundert’s nicht, wenn ein Blühstreifen achtert Thedinga per „Biotopvernetzung“ zu Natura 2000- bzw. NSG/FFH-Gebieten wie Schafhauser Wald, Ochsenweide, Feuchtgebieten in Bezug gesetzt wird:

„Die geplanten ökologischen Maßnahmen wirken vielmehr unterstützend und können eine ökologische Vernetzung zwischen Plangebiet und den angrenzenden Schutzgebieten fördern“ (S.45 f.)

 

Herrjeh, diese ganzen Erzählungen haben ja nicht die geringste Rechtskraft bzw. gesicherten Anspruch auf Verwirklichung, sondern bleiben stets, was sie sind: Investment-Prosa.

 

 

 

 

+++ Update +++ Ergänzung +++ Hinweis: Einwendungen +++

 

Auf seiner Sitzung am 23.02.2026 hat der städtische Bauausschuß zum „Interkommunalen Agri-Solarpark Tonnenkamp“ (B-Plan Nr. 111) unter anderem gem. § 3 Abs.1 bzw. § 4 Abs.1 BauGB die

> Aufstellung,
> frühzeitige Unterrichtung der Öffentlichkeit und
> frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange

beschlossen.

Die öffentliche Auslegung ist für den Zeitraum
vom 31.03.2026 bis 17.04.2026
vorgesehen.

Innerhalb dieser Frist haben auch Esenser Bürger die frühzeitige Möglichkeit, Einwendungen oder Bedenken gegen die vorab beschriebene Planung zum „Agri-Solarpark Tonnenkamp“ bei der Stadt Esens (Bauamt) vorzubringen und zu begründen, die dort behandelt, geprüft und abgewogen werden.

 

Dies betrifft vor allem die Anwohner des Barkelwegs (und Jüchertors) in Esens, da der Vorhabenträger beabsichtigt, den Baustellen-Schwerlast- sowie den Betriebsverkehr hierüber vorzunehmen. Damit wären, neben gravierenden willkürlichen unkontrollierbaren Beeinträchtigungen, diese Straßen erheblichen Beschädigungen ausgesetzt, für deren Instandsetzung die Anlieger später herangezogen werden könnten.

Im weiteren sind die Anwohner der Siedlung Mühlenwarf betroffen, weil von den erforderlichen Solarmodulen auf 157.000 qm Betriebsfläche eine erhebliche Blendwirkung ausgehen kann, deren Ausmaß bislang nicht bekannt und ermessen ist, weil der Betreiber auf ein diesbezügliches Blendgutachten verzichtet hat.

 

Nach der Auswertung und Würdigung der Anregungen, Einwendungen oder Vorbehalte erfolgt die weitere Ausarbeitung des Planentwurfs und schließlich die förmliche Auslegung gem. § 3 Abs. 2 und § 4 Abs. 2 BauGB. Dazu ist gesetzlich eine Mindestdauer von 30 Tagen geregelt.

 


AfD Fuck Fuck Fuck …

 

„AfD Fuck Fuck Fuck …“
affektgeladen und entsichert!

 

 

 

 

Wählerstimmen allein reichen nicht aus, um an die Macht zu kommen und etwas zu verändern. Da Deutschland seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs kein souveränes Land mehr ist, wirken hinter den Kulissen Kräfte, welche die „Alternative für Deutschland“ mäßigen, in akzeptable Bahnen lenken und immer tiefer in die etablierten Strukturen integrieren werden.
von Constantin von Hoffmeister via RT, 08.01.2026 – Weiterlesen!

 

 

Der AfD-Co-Vorsitzende Tino Chrupalla ist derzeit in China unterwegs. Seine China-Reise könnte ein dringend benötigtes Korrektiv zur Einbindung der AfD in transatlantische Strukturen darstellen.
von Astrid Sigena via RT, 10.01.2026 – Weiterlesen!

 

 

 

 

Fridays for Frieden II – Nur Mut! / update 20.Dez.

 

 

 

Fridays for Frieden II ?
Nur Mut!

 

 

 

Zuletzt zählte die Regenbogenflagge mit dem Bekenntnis zum „Transgeschlechtertum“ mehr als ein Bekenntnis zu Deutschland. Mit der neuen Wehrpflicht wird die Jugend aufgerufen, das „deutsche Vaterland“ zu verteidigen. Doch viele durchschauen die Propaganda, mit der sie zur Schlachtbank geführt werden soll.
von Felicitas Rabe via RT, 12.12.2025 – Weiterlesen!

 

 

 


Sand in das Wehrdienstgetriebe!
Der Staat will junge Menschen quasi in Dauerbereitschaft für einen möglichen Kriegseinsatz versetzen – Wer sich dem entziehen will, sollte wissen, wie das geht.
Susanne Bödecker, Das Gewerkschaftsforum, 11.12.2025Weiterlesen!

 

 

 

Der exit-esens-Schriftführer war dereinst Offizier der Bundeswehr, in seiner letzten Verwendung als Kompaniechef einer Panzergrenadierkompanie SPz Marder – und mit seiner Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer – der ehrenhaftesten Entlassung überhaupt – unter anderem in der KDV-Beratung der DFG-VK tätig und später auch langjährig Leiter einer Zivildiensteinrichtung.

 

 

 

 

Eine grandiose Zustandsbeschreibung dessen, was den zukünftigen Wehrpflichtigen erwartet:
Michael Hollister war sechs Jahre Bundeswehrsoldat mit Balkan-Einsätzen (SFOR, KFOR) und blickt hinter die Kulissen militärischer Strategien. Er deckt auf, wie Interventionen medial verkauft werden. Nach 14 Jahren im IT-Security-Bereich analysiert er heute NATO-Expansion, europäische Militarisierung und westliche Interventionspolitik. Hollister kombiniert operative Innensicht mit kompromissloser Systemkritik. Seine Arbeiten erscheinen zweisprachig auf www.michael-hollister.com sowie in kritischen Medien im deutsch- und englischsprachigen Raum.
Michael Hollister via Ständige Publikumskonferenz, 19. Dez. 2025 – Weiterlesen!

 

 

 

 

Dass die Sympathien auch für die widerlichsten Einheiten der ukrainischen Armee in deutschen Medien stark sind, ist nichts Neues. Aber dieses Mal hat die ARD einen Beitrag geliefert, der eigentlich alle Beteiligten vor Gericht bringen müsste.
von Dagmar Henn via RT, 20. Dez. 2025 – Weiterlesen!

 

 

Fridays for Frieden – Schulstreik in Esens? / update 03. u. 08. Dez.

 

 

 

*** Update 08. Dez.***

Fridays for Frieden

Schulstreik gegen Wehrpflicht in Esens ?

 

 

Bundesweit rufen zum 5. Dezember Jugendbündnisse zu Kundgebungen und Demonstrationen und Schülerschaften zu Schulstreiks gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht auf; sie werden in vielen Städten dabei von lokalen Nein-zur-Wehrpflicht-Bündnissen, Gewerkschaften und Friedensinitiativen unterstützt.
Und in Esens?

 

 

 

 

Daß seinerzeit auch in Esens angesagte Erzählungen von Klimawandel und Meeresspiegelanstieg zu obrigkeitsbetreuten Innenstadt-Demonstrationen (Trendschwänzen) führten, die freitags durch Politik und Verwaltung außerordentlich gepampert wurden,

und daß jüngst diese lokale Schülerschaft, angefeuert vom Stolz der Lehrkörper und des erweiterten Shitbürgertums eine Demo gegen etwas organisierte, was sie als „rechts“ deklarierten,

ja, das durfte bereits als Maßstab für die angestrebte politische und kognitive Reife, und für den Erfolg eines Bildungsbegriffs und einer Schulsozialisation gelten, auf deren steinigem Weg Politikprojekte von Jugendoffizieren moderiert und die Historie des israelischen Genozids an Palästina von einem israelischen Reiseführer erklärt wurden. 

 

Folgerichtig und schwersymbolisch wurde sodann auch der Schülerführer des Niedersächsischen Internatsgymnasiums Esens darob zum Abitur nicht nur mit besonderer Belobigung, sondern geradewegs mit dem Praktikumsplatz an der Seite der Ex-Staatssekretärin im Kriegsministerium Siemtje Möller ausgezeichnet.

Und man kriegt eine blasse Ahnung, daß sich Absolventen der Esenser Elite-Bildungsanstalt – wenn schon, denn schon – wohl eher für’s Offizierskasino und’s Kriegsministerium vorsehen, während die Bestimmung als Kanonenfutter den Abgängern übriger Schulformen vorbehalten bleiben dürfte.

 


Skepsis ist jedenfalls angezeigt über das Widerstands- und Erkenntnispotential der Paradefront (NIGE-Abifoto) – vorstellbar wäre wohl eher die klassenweise Teilnahme an der MusterungsChallenge in unbekümmert kolorierter Selbstorganisation der Schülerschaft.
Und andererseits: Welcher Einzelkämpfer in dem Habitat möchte da schon sein Abitur auf’s Spiel setzen?

 

Und wenn hier auch die unvermeidlichen Großmäuler der sonst breitesten „Bündnisse“ gegen Rechts oder was auch immer aber zur Wehrpflicht in Kriegszeiten schweigen, darf man deren Einverständnis und besonders das jener Omas zur Verheizung der Enkel getrost als gegeben voraussetzen.

 

Bei aller Enttäuschung verspricht allenfalls schwachen Trost wohl nur die Vision, daß nach ukrainischem Werte-, Freiheits- und Demokratievorbild auch der Nachwuchs von MdB Siemtje Möller, MdL Karin Emken und sonstigen Solidarpropagandisten, -distinnen oder -dierenden vom Rekrutierungskommmando auf offener Straße gekidnappt und den Kontaktlinien zugeführt würde.

 

Wer die Verknüpfung von Krieg und Faschismus nicht begreift, leugnet auch die derzeitige Verstetigung faschistischer Strukturen einhergehend mit den derzeitigen Kriegsvorbereitungen – und begrüßt Wehrpflicht und Mobilisierung gewiß als jugendemanzipatorisches Gemeinwesenprojekt.

 

Sollten sich aber in diesem Bezugsrahmen wider Erwarten Rudimente intelligenten Lebens in Esens finden (nämlich ein Statement gegen Aufrüstung-Wehrpflicht-Krieg von: Schüler-, Lehrer-, Elternschaft, Grünen, SPD, CDU, EBI, FDP, Jusos, JuPa, Bürgerforum gegen Rechtsextremente, AWO, DRK, Stadtrat, Samtgemeinde, Omas gegen Rechts, Rotarier, Evgl. Kirchenkreis, Jüdisches Museum, Heimatverein, Ökumen. Arbeitskreis Juden und Christen etc. … mit Grußworten von Landrat, Bürgermeistern, Stadtdirektor, MdL, MdB, Schülersprechern, Lokalzeitung etc.), dann, ja dann wird dieser Text unverzüglich umgeschrieben und korrigiert.

 


Es ist angeheizt – Siemtje liefert die Kinder

Die SPD-Fraktion im Bundestag will weiterhin keinen Beitrag zu einer Beilegung des Ukraine-Konflikts leisten. Das macht ein Statement der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der SPD deutlich. Statt die Ursache des Konflikts auszuräumen, will sie Bundeswehrsoldaten in die Ukraine entsenden.
Weiterlesen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Antifa und AfD-Jugendkongress

 

Gießen,
AfD-Jugendkongress
29.11.2025 

 

 

Antifa
und
AfD-
Jugend

 

 

Eine selbsttitulierte „Antifa“ – so antifaschistisch wie die CDU christlich, die SPD sozial, die FDP demokratisch, die AfD alternativ und die Grünen grün!

Da knallen doch bei Merz, Pistorius bis zu Möller/Mandel die Sektkorken: Diese „Antifa“ wird ganz gewiß nie gegen Krieg, Rüstungswahn, Verelendung, Wirtschafts-, Gesundheits- und Sozialhavarie auf die Straße gehen.
Wohl eher taugen die noch als Rekrutierungskommandos, Pistorius‘ Sturmabteilung oder wir finden sie – nach dem Marsch durch die Institutionen – in den Musterungsausschüssen des sich anbahnenden Vierten Reichs wieder …

 

Und selbst die bloß klammheimliche Freude einer örtlichen Senftube angesichts eines AfD-Jugendclowns verkennt die allgemeingültigen Regeln des Welpenschutzes mit dem verlorengegangenen Blick auf die hiesigen Kinderclowns beispielsweise der SPD-Kaderschmiede vor der Haustür.
„Solche Clowns wollen uns regieren“ …!

 

Regelmäßig und unverdrossen singen sie, die lokalen Jusos, Grünen, Klerikalen, Schüler- und Lehrkörper, Ommas und Forumsbürger gegen Rechts, die Bella-Ciao-Unterhaltungsformate und Gratismut-Kombattanten im Kanon „Anti-Anti-Antifa“, bis keiner mehr weiß, wo oben und unten, vorne und hinten, links und rechts ist.
Denn, wie’s so ist beim Kanon, wenn der Eine fertig ist, hat der Andere längst wieder von vorne angefangen – und es hört nicht auf …

 

Dringender Bedarf also, nach steter Umetikettierung das Label „Antifa“ mal wieder sauber einzuordnen.
Die Mülltrennung besorgen Dagmar Henn und Bernhard Loyen.

„Wer wissen will, was wirkliche Antifaschisten sind, der soll sich mit dem Auftritt von Georgi Dimitroff im Reichstagsbrandprozess beschäftigen, oder mit den Geschwistern Scholl, mit Olga Benario oder Ernst Thälmann. Und die Bezeichnung wie die Solidarität für jene reservieren, die sie verdient haben.“ (Dagmar Henn)

 

 

Die gestrigen Bilder und Ereignisse rund um die hessische Stadt Gießen belegen erneut, mit welchem bizarren Demokratieverständnis eine bekannte Querfront von Bürgerjägern gegen normale gesellschaftliche Ereignisse wie die Gründung eines Parteijugendverbands mobilisiert.
von Bernhard Loyen, 30.11.2025 via RT – Weiterlesen!

 

 

Das war schon bizarr genug bei den Sympathieerklärungen für Simeon „Maja“ T., der in Ungarn vor Gericht steht. Jetzt läuft der nächste große Prozess gegen die „Antifa Ost“ in Dresden. Und die Behauptung, dass sie Antifaschisten wären, wird nicht infrage gestellt.
von Dagmar Henn, 27.11.2025 via RT – Weiterlesen!

 

 

Jetzt wird also ein brutaler Schläger, der sich aus Furcht vor Seinesgleichen vor der Haft zum Mädchen erklärte, auch noch breit zum Helden stilisiert. Und als „Antifaschist“ gepriesen, den man vor Verfolgung schützen müsse. Und unbedingt aus Ungarn zurückholen.
von Dagmar Henn, 02.07.2025 via RT – Weiterlesen!

 

 

 

Endlich Spannungsfall – VW baut wieder Kübel

Endlich Spannungsfall –
Volkswagen baut wieder Kübel …

… und VW-Wurst kommt in Bundeswehr-EPa

 

 

 

Im Frühjahr 2025 fand in Frankfurt am Main ein streng vertrauliches Treffen des Volkswagen-Konzerns mit seinen Top-Händlern statt. Die Sicherheitsvorkehrungen waren drastisch: absolutes Handyverbot, keine Mitschriften erlaubt, Kontrollen am Eingang. Die zentrale Botschaft an die Teilnehmer war unmissverständlich: „2025 wird wirtschaftlich ein schweres Jahr. Aber halten Sie durch – ab 2026 wird Deutschland auf Kriegswirtschaft umgestellt. Der Staat plant, den Spannungsfall auszurufen.“
von Michael Hollister via Ständige Publikumskonferenz, 10. Nov. 2025 – Weiterlesen!

*

 

Ein weiteres Jahr Rezession in Deutschland? Das könnte man noch unter „Glück gehabt“ verbuchen. Tatsächlich sind die Probleme weit gravierender. Nicht nur, weil eine einmal geschehene Deindustrialisierung schwer rückgängig gemacht werden kann.
von Dagmar Henn via RT, 19. Nov. 2025 – Weiterlesen!

 

*

Segnung des Volksverrats!

Olaf Scholz ist vor einem Untersuchungsausschuss in Schwerin angetreten und hat dort ausgesagt. Und es ist fast überall eine große Nachricht. Nur, dass es der falsche Ausschuss mit den falschen Fragen war, weil die richtigen in Deutschland immer noch nicht gestellt werden.
von Dagmar Henn via RT, 22.Nov. 2025 – Weiterlesen!

 

 

Stadtbildreinigung – Wenn Jusos kärchern

 

 

 

 

 

Stadtbildreinigung – Wenn Jusos kärchern

 

 

Wenn also adoleszente Großmäuler der SPD gratismutig und in betreuter Unerschrockenheit einen politischen Gegner als „Müll“ klassifizieren lassen und ihre Kompetenz für die moralische Sauberkeit der Stadt reklamieren, wirft das die Frage auf, ob’s ein Paradoxon oder stramme Konsequenz ist, daß sie zwar allesamt in Geschichte gefehlt haben, aber nazideutsche Traditionslinie wohl trittsicher beschreiten:

 

 

Die Polarisierung „Müll“ versus „Herrenwesen“ wirft zweitens die Frage nach deren Selbstwahrnehmung auf, wenn sie alsbald ihrerseits wieder das Stadtbild mit ihrem sogenannten Infostand vorm Edeka ver… äh -edeln.

Ob -by the way- in der lustigen Gegenüberstellung aber nun ausgerechnet die vordergründige Kubatur der Kugel einen Beitrag zum „Guten Stadtbild“ zu leisten vermag, sei dahingestellt und diskutabel.

 

Ihre originelle Mülltrennung in nur eine einzige Fraktion, zudem mit dem Resultat des lupenrein-justiziablen Hass-Etiketts, überschreiben die Jusos mit:
#Vielfalt und #Demokratie.

Somit sollten auch bislang arglos-unbescholtene Esenser Bürger sich vor dem jungsozialistischen Demokratie- und Vielfaltsbegriff in Acht nehmen. Insbesondere jenen, die nicht dem „Guten Stadtbild“ entsprechend mit der Meute singen, daß die Gedanken frei sind, dürfte alsbald ebenfalls die gesonderte Klassifizierung drohen.
Parallel wächst ja die geeignete Infrastruktur, um komplexe politische Zusammenhänge und divergierende Meinungsbilder auf „Müll“ und „Gutmensch“ zu versimpeln, bereits mit sog. Bürgerforen -sui ipsius gratia- oder wahlweise Omas gegen rechtsirgendwas und anderen Meldestellen weiter heran.

 

Wehe, wehe, wenn das mal nicht zurückschlägt – der Letzte, der die Banlieues dergestalt gesäubert hat, trat letzte Woche seinen Knastvollzug an.

 

 

Tiefer:

Der Bundeskanzler sprach von Problemen im Stadtbild und empört damit den lautesten Teil der Öffentlichkeit. Nicht, weil Merz unrecht hätte, sondern weil er die Realitätsverleugnung der Empörten aufs Tapet bringt.
von Roberto de Lapuente, 26.10.2025 via Overton,  Weiterlesen!

Der aktuelle Anlaß – Die Wirklichkeit zum Juso-Spaß

 

 

Kontrafunk vom 26. Okt. 2025   –
Weiterhören!

 

Wirklichkeit, erweitert

Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer ziehen nach einem halben Jahr Merz-Regierung eine mehr als ernüchternde Bilanz. Beim BlackRock-Mann Friedrich Merz kann man sich nicht sicher sein, dass er ein Ehemaliger ist. Den Interessen der Mehrheit der Deutschen dient er jedenfalls nicht. Volker Bräutigam, Friedhelm Klinkhammer, 30.10.2025 via Ständige PublikumskonferenzWeiterlesen!

 

Kinderladen-Grammatik / update 22. Nov.

 

Kinderladen-Grammatik

 

Wenn sich Jusos die Volksaufklärung & Propaganda von ihrer Sozi-PR-Agentur, die nicht minder doof ist, grammatikalisch zusammenbasteln lassen, kommt sowas raus:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fürwahr!
Wer wen …?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jusos – die Jogginghose der Partei …

 

Esenser Juso-Chef im Krankenhaus / update 05.10./28.11.2025

 

 

 

 

 

 

Esenser
Juso-Chef
im
Krankenhaus

 

 

 

 

Der SPD-shop, der Fetisch- und Fanartikel-Vertrieb der Sozis, versüßt nicht nur die harte Parteiarbeit mit Kondomen, Badeente, Brausepulver, Gummibärchen, FliegenklatscheArbeitshandschuh & Bauzaunbanner (Brandmauer!), Seifenblasen, 17 cm Bildung, sowie Aufklebern „Demokratie zählt“ auf Ukrainisch und Russisch [sic!], sondern vermittelt offensichtlich auch Fortbildung und Personal Coaching.

 

Da trifft es sich doch, daß das berufsuntüchtige SPD-Sorgenkind Rm Ole Willms (32) im dreiundzwanzigsten (23.!) Semester Wirtschaft ein weiteres Standbein sucht und dual wohl einen Lehrgang für späte Nachwuchskräfte und angehende Kleinstadtbürgermeister an der Friedrich-Ebert-Akademie ergattert hat.

Deren renommierte Fakultät Profiling & personality shaping wird derzeit mit dem beliebten Habitus-Proseminar „Mimik & Körpersprache – Politiker bei Konzernbesichtigung“ (Spiegelübungen und intermittierende Praxisphase) von den Absolventen in Anspruch genommen.

Die praktische Erprobung also sollte den Ole diesmal zum „Tag des Offenen Neubaus“ ins Wittmunder Krankenhaus  führen – der Anzeiger für Harlingerland berichtete – dessen Geschäftsführung auf Nachfrage sich über mehrere tausend Besucher freuen konnte.

 

Daß der Ole es hier – beflissenes Intubator-Interesse darstellend – unter tausenden Besuchern mitsamt seinem DRK-Gespons Nele Kirchhoff  auf’s Anzeiger-Foto geschafft hat, verdankt er zweifellos nicht nur dem Landkreiswappen am Revers, das ihn als wichtigen Politiker ausweist, sondern spricht sicher auch für den Erfolg seiner Habitus-Spiegel-Übungen, wenngleich, was aber gewiß in keinerlei Zusammenhang steht, die zuständige Anzeiger-Schreibkraft danach wegen ihrer neuen „politischen Kontakte“ noch eine fette Lokalrunde geschmissen haben soll.

 

Gleichwohl vermochte die Flecktarnfigur Stabsarzt Stirnemann  weder beim AfH-Erzähler noch beim Esenser Juso-Chef Ole erwartungsgemäß irgendeine Synapse zu berühren, geschweige denn eine Irritation darüber hervorzurufen, daß der Inkubator im Krankenhaus Wittmund im Kampfanzug bedient wird.

Nun ja, die Affinität von Berufsuntüchtigkeit und Bundeswehr ist hier evident, gerade in Zeiten der Kriegswirtschaft, was hoffen läßt.

 

Dazu paßt, daß das Krankenhaus Wittmund als vergleichsweise Klitsche zwischen den Großvorhaben Georgsheil und Wilhelmshaven derzeit und weiterhin so üppig finanziell gepampert wird: „13 Millionen € hat sich die Krankenhausgesellschaft den Anbau kosten lassen“ zitiert der Anzeiger den Geschäftsführer Stephan Rogosik und „Wir investieren noch weitere 26 Millionen €“.

 

Als zukünftiges Kriegskrankenhaus ist es in die militärische Infrastruktur des Umfelds (Fliegerhorst) optimal eingebunden und in ein paar Minuten erreichbar. Es ist Teil des laufenden Projekts, im Kriegsfall rund 1000 verletzte Kombattanten täglich zu behandeln über Jahre hinweg, denen jenes Leistungsspektrum zuteil wird, das am Tag des offenen Neubaus zwar noch der Zivilbevölkerung vorgeführt, alsdann aber ganz sicher für sie unerreichbar bleiben wird – wobei natürlich Ausnahmen für Landkreiswappenträger nicht in Abrede gestellt werden sollen.

 

Nach Plan der deutschen Gesundheitsministerin darf Apothekenpersonal zukünftig diagnostizieren und Medikamente verordnen. In einem offenen Brief empören sich Ärzteverbände. Dabei müssten Mediziner am besten informiert sein über Kriegsertüchtigung und Reformen im Gesundheitswesen.
von Felicitas Rabe, 22.09.2025 via RT – Weiterlesen!

 

Kriegsvorbereitung

Der „Berliner Zeitung“ liegt der streng vertrauliche „Rahmenplan Zivile Verteidigung“ des Berliner Senats vor, mit dem die Kliniken der Hauptstadt auf einen Krieg mit Russland vorbereitet werden sollen. Dieser sieht unter anderem eine sogenannte Triage zugunsten des Militärs vor.
Berliner Zeitung, 04., RT, 05.10.2025 – Weiterlesen !

 

Die Militarisierung des Gesundheitssystems schreitet voran – und sie ist abzulehnen: Unter anderem wird damit die Illusion erzeugt, die Folgen eines großen Krieges seien beherrschbar.
Von Bernhard Trautvetter, 28.11. 2025 via NachDenkSeiten – Weiterlesen!

 

 

 

Friedensdemo / Nachtrag 12. Sept. / Fazit 19. Sept.

 

 

80 Prozent der Deutschen kritisieren Israels Vorgehen in Gaza, fast zwei Drittel sagen, Deutschland solle mehr Druck auf Israel ausüben. Wenn jedoch Demonstrationen gegen den Völkermord in Gaza und die deutsche Unterstützung Israels geplant sind, ist das für die Medien kein großes Thema. Am kommenden Samstag wird in Berlin eine Großdemo stattfinden, auf der Sahra Wagenknecht, Dieter Hallervorden, der Rapper Massiv und andere sprechen werden, doch in den Medien herrscht weitgehend Schweigen.
Von Jens Berger via NachDenkSeiten, 09.09.2025, Weiterlesen!

 

 

 

… und wir dürfen gespannt sein, wie Tochter Zion, die unangefochtene Esenser Landesbratwurst-Beauftragte, uns am Montag danach wieder mit einer neuen Challenge aus ihrem politisch-kulturellen Horizont zu überraschen weiß …!

 

 

 

Und weil alles mit allem zusammenhängt:

 

Sie verpulvern Geld, das sie nicht haben, für Rüstung, um sich mit Gegnern anzulegen, die sie nie und nimmer besiegen können. Sie zahlen Unsummen, damit Strom im eigenen Land fließt und nochmals sehr viel Geld dafür, damit uns das Ausland überschüssige Stromkapazitäten abnimmt. Sie alimentieren die halbe Welt auf hohem Niveau, während daheim die Brücken, Straßen und Schulen marode sind und sich Rentner durch demütigendes Müllsammeln ein Zubrot verdienen müssen. Sie produzieren Kritisierenswertes zuhauf und dämonisieren dann die Kritiker als „rechts“.
Die Rede ist — Sie ahnen es schon — von den Deutschen.
Was ist los mit diesem Land?
Es gibt mittlerweile mehr Arten, wie sich Deutschland selbst kaputt macht, als es nach Meinung der woken Community Geschlechter gibt. Warum vertrauen sich die Bürger dieses Landes immer wieder Politikern an, die ganz offensichtlich unfähig und dabei nicht einmal gutwillig sind? Warum zieht niemand die Reißleine, oder befinden wir uns womöglich auf einer unaufhaltsamen Schussfahrt in Richtung Abgrund?
Der Autor möchte noch nicht daran glauben, dass es zu spät ist, und führt seinen Landsleuten die Gefahr, in der sie schweben, noch einmal drastisch vor Augen.
von Günther Burbach via Manova, 11.09.2025    Weiterlesen!

 

 

 

Es war bislang die größte Friedenskundgebung des Jahres in ganz Deutschland. Es traten Redner auf, denen man nur zustimmen kann. Zudem gab es viel Musik und gegenseitiges Schulterklopfen. Ist dieser weitere Versuch, die deutsche Friedensbewegung aus dem Lethargieschlaf zu wecken, trotzdem gescheitert? Dazu sollte sich jeder selbst ein Bild machen. Unsere Korrespondenten liefern eine Dokumentation der Ereignisse. von Astrid Sigena und Wladislaw Sankin, 19.09.2025 via RT – Weiterlesen!

 

 

Die Menschen in den Krieg prügeln

 

 

 

 

 

 

Die Menschen
in den Krieg prügeln

 

 

 

„Und lange bevor der erste Schuss des geplanten Kriegs auf einen Russen abgegeben wird, müssen in Köln ein paar Studenten und Rentner verprügelt werden.“

 

 

 

„Lesen Sie die Schilderungen der Augenzeugen, schauen Sie die Videos der Demonstranten und Anwohner an und vergleichen Sie das mit den Berichten unserer Leitmedien – es lohnt sich. Und denken Sie einmal ernsthaft über die Frage nach, in welchen Fällen der Umstand, dass „es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kam“, gegen die Polizei und in welchen gegen die Demonstranten spricht.“

 

 

Polizeigewalt bei der Demo gegen Aufrüstung am 30. August in Köln – und was sie bedeutet
„Kriegstüchtig“ werden – dazu gehört neben der Beschaffung von Waffen und Soldaten: die Reihen im Innern zu schließen. Für den Kriegskurs …
von Renate Dillmann via NachDenkSeiten, 04.09.2025
Weiterlesen!

 

 

 

Wer im öffentlich-rechtlichen Fernsehen die Berichterstattung zur Kölner Friedensdemo verfolgt hat, musste annehmen, ein gewalttätiger Mob sei durch die Stadt gezogen. Doch der WDR-Bericht ist ein Paradebeispiel für subtile Staatspropaganda, um Aktivisten einzuschüchtern und gegen sie zu hetzen.
von Susan Bonath via RT, 04.09.2025 Weiterlesen!

 

 

 

Die Friedensdemonstration zum Antikriegstag in Köln wurde schon auf dem ersten Kilometer massiv von der Polizei gestört. Schließlich wurde der Umzug auf einer engen Straße gewaltsam und unter Einsatz von Tränengas unterbrochen, Teilnehmer wurden festgenommen.
von Felicitas Rabe via RT, 31.08.2025 Weiterlesen!

 

 

 

 

Am Montag instruierte Bundeswehrgeneral Funke die Stadtverwaltung zur Wehrhaftigkeit und zu kommunalen Aufgaben bei der Militarisierung. Zwei Tage zuvor wurde in Köln bei einem brutalen Polizeieinsatz gegen Friedensaktivisten durchexerziert, wie man in Kommunen gegen Antimilitaristen vorgeht.
von Felicitas Rabe via RT, 05.09.2025 Weiterlesen!

 

 

 

Wir berichteten ausführlich über die Ereignisse und maßlosen polizeilichen Übergriffe auf der Schlussparade von „Rheinmetall-Entwaffnen“ in Köln.
Wir publizieren aus mehreren Stellungnahmen, um die Ereignisse weiter zu beleuchten. Vor Ort in Köln ist Beweismaterial zu sichern! Wir wollen Wahrheit!  
pressenza – International press agency, 05.09.2025 Weiterlesen!

 

 

 

Russ‘ & Ravioli

 

 

 

 

 

 

Russ‘ & Ravioli

 

 

Die jüngste Forderung des Bundesministers für „Landwirtschaft, Ernährung und Heimat“, Dosenravioli zu bunkern, ist strategisch Idiotie und völlig kontraproduktiv, denn damit macht sich Deutschland ja gerade und besonders attraktiv für einen Überfall durch den Russen.


Es sind doch nicht die kaputte deutsche Wirtschaft, die rotte Infrastruktur, das morbide Gesundheits-, Bildungs- und Sozialsystem und die kranke, bildungsschwache Bevölkerung, die den Russen anlocken, sondern die mit Dosen, Kurbelradio, Streichhölzern, Klopapier gefüllten Bunker des kleinen Mannes, die zu okkupieren der heruntersanktionierten russischen Wirtschaft den Wiederaufschwung verheißen!

Denn seit jeher ist’s der russische Dosenöffner, der deutsche Zivilisation bedroht und permanente Aufrüstung erfordert.

 

 

 

Und es vergeht kein Tag mehr, an dem nicht irgendein unterbelichtetes Honigkuchenpferd – „…ein Stück vom Kuchen“ – sich auf den deutschen Überfall gegen Russland (mit Ravioli in die Falle gelockt?)  freut und eine lokale Deppenpresse den Krieg herbeijubelt.

 

 

Die Einordnung dazu im Einzelnen:

 

Das einstige „Autoland“ Niedersachsen soll nun, da es mit den Autos nicht mehr so gut läuft, zum „Rüstungsland“ werden – wenn es das nicht ohnehin schon ist. Diese Strategie, brandgefährlich, kann nur aufgehen, wenn Deutschland dauerhaft gigantische Mengen an Rüstungsgütern abnimmt und dabei noch gigantischere Mengen von Steuergeldern in die Rüstungsindustrie fließen. Es ist zu befürchten, dass dies das neue Standortkonzept der SPD ist. Armes Niedersachsen, armes Deutschland.
von Jens Berger via NachDenkSeiten, 29.08.2025, Weiterlesen!

 

 

In der Veranstaltung „Wir werden Euch nicht helfen können“ ging es um konkrete Kriegsvorbereitungen im Gesundheitswesen. Kliniken werden umgebaut, Ärzte, Pfleger und Sanitäter werden zwangsverpflichtet und die Versorgung der Soldaten wird priorisiert.
von Felicitas Rabe via RT, 28.08.2025
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Wehrdienst, Militarisierung, Waffenexporte: Abermilliarden pumpt die Bundesregierung in die Kriegsertüchtigung, während sie Normalverdiener abzockt und den Sozialstaat zerschlägt. Das ist kein Konjunkturprogramm für alle, sondern eine Profitmaschine für den westlichen Imperialismus.
von Susan Bonath via RT, 28.08.2025
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SPD-Blechbläsers Bum Bum

 

SPD-Blechbläsers
Bum Bum

 

 

 

Wenn die SPD Esens mit ihrem Internetauftritt im weltweiten Netz unterwegs ist, sieht sich der zunächst arglose Leser dann doch immer wieder veranlaßt, wahlweise nach Schulbegleiter oder Integrationshelfer zu rufen.


Als aktuelle Preziose hat sie bereits am 07. Juli unter ihrem satirischen Motto
„Wir gestalten die Zukunft“
sich in den Lendenschurz gekleidet und dargelegt, was ihren politischen Futurismus verkörpert, ohne daß sich Widerstand, Scham oder Gelächter geregt hätten:

„40 JAHRE „BUM BUM“ BORIS BECKER“

intoniert daselbst der Administrator der Seite namens Christoph Trompeter, somit sich der Genossen Blechbläser sprachartistisch in die Idiotentradition des Doppelwumms-Scholzomaten stellt.

Immens wirkte da die Anziehungskraft des gähnenden Sommerlochs auf den SPD-Herold, einen fehlenden Gedanken unfallfrei zu Papier zu bringen, sodaß der web-Gemeinde ein einzigartiges Erzeugnis beschert ist, das es gestattet, der Assoziationskette des Trompeters, nämlich Tuten & Blasen & Boris & Besenkammer bis zum Höhepunkt  „Danke Boris Becker!!“  unmittelbar beizuwohnen.


Man möchte sich das rahmen:
„Wenn wir als Sozialdemokraten deinen Kampfgeist in unser politisches Wirken umsetzen können, haben rechtsradikale Schleimer der AFD keine Chanze“,
tönt es weiter aus der Besenkammer, wo Boris ja „den Verlockungen der Menschen erlegen war“.

„Die NAZIS haben noch nie etwas Gutes für ihre Mitbürger ereicht, nur Hass und Elend.“,
kommt nun als letztes Glied in der absonderlichen Assoziationskette des Blechbläsers daher und bestätigt mit der Formel „AfD = Die Nazis“, daß die Unfallfreiheit sowohl des Gedankens als auch seiner Verschriftlichung abermals mißlungen und die Esenser SPD der Problematik ihrer Außendarstellung wohl abermals nicht gewachsen und ihrer Pflegestufe treu geblieben ist, die bereits an dieser Stelle hier, hier und hier beschrieben und prognostiziert war.
SPD Esens: Mit Bobele-Boris gegen die AfD!


Auch und gerade die finale Grußformel, ebfls. in Original-Deutsch, vermag den Legasthenie-besudelten Leser nicht zu versöhnen, sondern wirft die Frage auf, ob deren Trompete nicht mal dringend zur Dialogannahme gebeten werden müßte:

„Seit wachsam, bevor es aus Bequmiligkeit zu spät ist!“

 

 

 

p.s.
Gerade on air, erreicht den exit-esens-Schriftführer schon der erste kritische Leserkommentar:

„Du willst mich verarschen, stimmt’s? Wer heißt schon Trompeter, und wer schreibt ‚Bequmiligkeit‘ ? ‚Mit Tennis hat ich nie was am Hut‘. Ich kaufe ein ‚t‘ und ein ‚e‘. ‚Ereicht‘, ich kaufe ein ‚r‘. ‚Seit wachsam‘, ja, seid wann denn …. Coppy right, is klar. Kocht Vera jetzt Kekse mit Cannabis? Muss ich mir Sorgen machen, Herr Kujau?
Oder ist das einfach nur SPD?“

 

Geopolitik im Überblick – von Wolfgang Bittner – update 27. Juli 2025

Das Schreckgespenst
einer russischen Invasion

 

 

 

Ein Auszug aus dem Buch „Geopolitik im Überblick„: die deutsche Politik kompensiert die schrumpfende Wirtschaftsmacht mit Aufrüstung und Erzählungen von der „russischen Gefahr“. Fakten, die das begründen, sucht man vergeblich.

von Wolfgang Bittner

 

 

Deutschland soll „kriegstüchtig“ werden, und die Berliner Regierung hat astronomische Ausgaben für die Aufrüstung bereitgestellt. Denn angeblich will Russland nach der Ukraine Westeuropa erobern, auch wenn es dafür keinerlei Belege gibt und Putin solche Absichten niemals geäußert hat. Trotzdem wird in einem Maße hochgerüstet, dass inzwischen ein dritter Weltkrieg nicht mehr auszuschließen ist. Was aber zur gegenwärtigen prekären Lage geführt hat, scheint weder die Politik noch die meisten Medien zu interessieren. Hat Russland durch den Einmarsch in die Ukraine tatsächlich die „friedliche europäische Sicherheitsarchitektur“ zerstört? Gab es nicht eine Vorgeschichte, die schlicht verschwiegen wird? Während Deutschland auf den wirtschaftlichen Ruin zusteuert, will Kanzler Friedrich Merz die Führung in der Russland herausfordernden NATO übernehmen. Gegen diese destruktive Politik regt sich kaum Widerstand, ebenso wenig gegen die übermäßige Reglementierung, Digitalisierung und Überwachung, den Weg nicht nur Deutschlands in den Totalitarismus. Wie aber steht es um die deutsche Souveränität? Und welche Folgen wird die sich global abzeichnende Verschiebung der Machtverhältnisse haben, nachdem sich viele Staaten der Dominanz der USA entziehen? Fragen, die auf den Nägeln brennen und die es zu beantworten gilt.

 

Nachfolgend ein Auszug aus dem Buch Geopolitik im Überblick – Erscheinungsdatum: 28. Juli 2025

 

Während die Wirtschaft der Exportnation Deutschland ruiniert wird, hat im März 2025 die Mehrheit der im Bundestag vertretenen Parteien der deutschen Bevölkerung eine ungeheure Schuldenlast aufgebürdet. Am 18. März, wenige Wochen vor dem ersten Zusammentritt des neuen Parlaments, also in einer Übergangszeit, beschloss der Deutsche Bundestag nach einer kontroversen Debatte eine Änderung des Grundgesetzes und die Bewilligung einer Kreditaufnahme von etwa einer Billion Euro, verschlüsselt als „Sondervermögen“ und „Aussetzung der Schuldenbremse“. 

Beispiellose Hochrüstung

Dazu bedurfte es einer Zweidrittelmehrheit, die es im neuen Bundestag nicht mehr gegeben hätte. Die Eile, mit der sich die Befürworter dieser „Kriegskredite“ innerhalb weniger Tage verständigten, kann als böses Omen für die Zukunft gelten. Beschlossen wurde ein Sondervermögen von 500 Milliarden Euro für Investitionen in die marode Infrastruktur und zur Erreichung der Klimaneutralität bis zum Jahr 2045. Dafür musste das Grundgesetz geändert werden – neu ins Grundgesetz aufgenommen wurde der Artikel 143h.

Angeblich ist diese astronomische Summe vor allem für das Verkehrs- und Energienetz, Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser, Digitalisierung sowie den Ausbau und den Betrieb von Schulen und Kindergärten vorgesehen. Dass aber auch die Straßen und Brücken von West nach Ost „panzerfest“ für die Durchleitung von schwerem Militärgerät gemacht werden sollen, wird verschwiegen.

Des Weiteren wurde beschlossen, dass die Militärausgaben nicht mehr von der zuvor im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse begrenzt werden, die vorsah, dass im Haushalt der Bundesrepublik Einnahmen und Ausgaben grundsätzlich ohne Kreditaufnahmen auszugleichen seien. Künftig werden also unbegrenzte Ausgaben für die Vorbereitung auf einen Krieg möglich sein. Das ist eine Ungeheuerlichkeit, denn die Bevölkerung wird das bezahlen müssen; inzwischen ist von über 500 Milliarden Euro die Rede. Aber wenn man im Frühjahr 2025 auf der Straße jemanden fragt, bekommt man zur Antwort: „Es wird wohl nötig sein, die Russen wollen uns ja angreifen.“ Kriegsgeschrei allerorten, es ist zum Weinen.

Der seinerzeit designierte Bundeskanzler Friedrich Merz, der im Wahlkampf versprochen hatte, dass die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse eingehalten werde, und nun sein Versprechen brach, hielt vor der Abstimmung eine bösartige antirussische Rede, in der er faktenwidrig behauptete, Russland führe bereits Krieg gegen Deutschland: „Es ist ein Krieg gegen unser Land, der täglich stattfindet, mit Angriffen auf unsere Datennetze, mit der Zerstörung von Versorgungsleitungen, mit Brandanschlägen, mit Auftragsmorden … Verteidigungsminister Boris Pistorius, bekannt für seine kriegstreiberischen Äußerungen, warnte: „Wir dürfen keine Zeit verlieren … Wer heute zaudert, wer sich heute nicht traut … der verleugnet die Realität.“

Nur wenig Beifall erhielt die Co-Vorsitzende des BSW, Sahra Wagenknecht, die den Befürwortern der „Kriegskredite“ vorhielt: „Früher war die Bundesrepublik ein wirtschaftspolitischer Riese, der sich außenpolitisch zurückhielt und deshalb internationales Ansehen genoss. Heute ist Deutschland auf dem Weg zum wirtschaftlichen Zwerg, und die dafür verantwortlichen Politiker kompensieren ihre Unfähigkeit durch außenpolitische Großmannssucht und beispiellose Hochrüstung.“ 512 Abgeordnete von SPD, CDU/CSU und Bündnis 90/Die Grünen stimmten für das Schuldenpaket, 206 der übrigen Parteien dagegen.

Die Aufhebung beziehungsweise Lockerung der Schuldenbremse fand Zustimmung selbst beim Deutschen Gewerkschaftsbund, der wie folgt argumentierte: „Deutschland spart sich kaputt. Ein wesentlicher Grund dafür ist die Schuldenbremse. Sie verhindert Investitionen in die öffentliche Infrastruktur und den Klimaschutz, die für unsere Zukunft wichtig sind. Deshalb ist es gut, dass Union und SPD angekündigt haben, die Schuldenbremse zu lockern und ein Sondervermögen für Investitionen zu schaffen.“ Kein Wort zu Hochrüstung, Sanktionspolitik und Hetze, was nach den bisherigen Erfahrungen mit der Gewerkschaft auch nicht verwundert.

Ein konstruiertes Bedrohungsszenarium

Dass für das Militär wahnwitzige Milliardenbeträge veranschlagt werden, wird mit angeblichen imperialistischen Bestrebungen Russlands begründet. Unterstellt wird, die baltischen Staaten und Polen seien bedroht und im Übrigen ganz Westeuropa. Russland bereite sich nach seinem „brutalen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine darauf vor, die NATO anzugreifen. An vorderster Front stehen Politiker wie Johann Wadephul (CDU), Roderich Kiesewetter (CDU), Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Lars Klingbeil (SPD) oder Anton Hofreiter (Bündnis 90/Die Grünen).

Aber auch andere in den USA im „Yale World Fellows Program“ oder im „Global Young Leaders“-Progamm des Weltwirtschaftsforums als globale Führungskräfte geschulte Politiker warnen gebetsmühlenartig vor der Gefahr einer russischen Invasion, zum Beispiel die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaité, die estnische Ex-Premierministerin Kaja Kallas und der lettische Präsident Edgars Rinkēvičs, der ein Studium an der Dwight D. Eisenhower School for National Security and Resource Strategy, einer militärischen Bildungseinrichtung der USA, absolviert hat.

Litauen hat 2,87, Estland 1,37, Lettland 1,87 Millionen Einwohner, aber ihre Vertreter stehen in der EU in vorderster Propagandafront gegen Russland. Dass in diesen Ländern die russischsprachige Minderheit unterdrückt wird, entwickelt sich zu einem immer größeren Problem. Dass die extrem russophobe Kaja Kallas 2024 EU-Außenbeauftragte und Vizepräsidentin in der EU-Kommission wurde, ist ein Skandal und kann als Beweis für die Einflussnahme antirussischer Kreise in Washington und Brüssel gelten.

Für die Behauptungen, Russland wolle Westeuropa angreifen, gibt es keinerlei Beweise. Es handelt sich um reine Propaganda, mit der ein Bedrohungsszenarium konstruiert wird, unterstützt mit Aussagen von sogenannten Experten und ideologisch vereinnahmten Wissenschaftlern, die in den Nachrichtensendungen und Talkshows das große Wort führen. Der Ukraine-Krieg soll bis zum letzten Ukrainer fortgesetzt werden, um Russland weiter zu schwächen. Der Präsident des Bundesnachrichtendienstes, Bruno Kahl, hat die Bedrohungslüge am 8. März 2025 nochmals bekräftigt: „Ein frühes Kriegsende in der Ukraine befähigt die Russen, ihre Energie dort einzusetzen, wo sie sie eigentlich haben wollen, nämlich gegen Europa.“ Die Hetze nimmt kein Ende.

In seiner Regierungserklärung am 14. Mai 2025, in der Friedrich Merz wiederholt die von Russland ausgehende Gefahr beschwor, versprach er: „Die Bundesregierung wird zukünftig alle finanziellen Mittel zur Verfügung stellen, die die Bundeswehr braucht, um konventionell zur stärksten Armee Europas zu werden.“ Anscheinend ist ihm entgangen, dass er sich mit dieser Aussage in Konkurrenz zum polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk befindet, der beabsichtigt, die polnische Armee zur größten Europas aufzurüsten.

Statt abzurüsten, was vernünftig und nötig wäre, wird aufgerüstet und die Ukraine mit Waffen beliefert. Eine von dieser offiziellen deutschen Politik abweichende Ansicht vertrat der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder in einem Interview am 29. Dezember 2024: Man müsse darüber nachdenken, ob „Waffenlieferungen allein und die militärische Unterstützung der Ukraine“ das Richtige seien. Denn der Ukraine-Krieg sei militärisch „kaum zu beenden“, weil Russland nicht dazu gezwungen werden könne. Außerdem sei der Krieg „durch Europa allein nicht zu beenden“, dazu bedürfe es der USA. Schröder plädierte für Friedensverhandlungen und Abrüstung.

Das kam den Ex-Kanzler teuer zu stehen, wie sich schon bald zeigte. Die Sparkasse Hannover blockierte Überweisungen der Nord Stream 2 AG aus der Schweiz, bei der Schröder Vorsitzender des Verwaltungsrates ist. Sie begründete ihre Maßnahme mit der Sorge vor Strafmaßnahmen wegen Verstoßes gegen Sanktionen. Zwar steht Schröder nicht auf einer Sanktionsliste, aber die Nord Stream 2 AG ist eine Tochtergesellschaft des sanktionierten russischen Gaskonzerns Gazprom. Es wird vermutet, dass die Zurückweisung der Zahlungen auf Druck des Hannoverschen Oberbürgermeisters Belit Onay (Bündnis 90/Die Grünen) erfolgt sein könnte, der seit Juni 2025 Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hannover ist. In den Medien wurde der Vorgang allgemein begrüßt. Die Titelzeile in der Bild-Zeitung lautete: „Sparkasse sperrt Schröders Konto für Russen-Geld.“

Wolfgang Bittner, 20.07.2025 via RT

 

 

Der Schriftsteller und Publizist Dr. jur. Wolfgang Bittner lebt in Göttingen. Er hat über 80 Bücher veröffentlicht, u.a. „Der neue West-Ost-Konflikt. Inszenierung einer Krise“ (2021), „Deutschland – verraten und verkauft“ (2021), „Ausnahmezustand. Geopolitische Einsichten und Analysen unter Berücksichtigung des Ukraine-Konflikts“ (2023) sowie den Roman „Die Heimat, der Krieg und der Goldene Westen“ (2019). Der vorstehende Beitrag ist ein Auszug aus dem Buch „Geopolitik im Überblick. Deutschland-USA-EU-Russland“, das am 28. Juli im Verlag Hintergrund in der Reihe WISSEN KOMPAKT erscheint.

 

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Zwischen den Vereinigten Staaten, die eher eine Entspannung mit Russland manövrieren, und den aufsteigenden BRICS-Staaten hat sich Deutschland in die Ecke manövriert. Keine der Antworten, die die deutsche Politik vorschlägt, ist im Interesse der Bevölkerung.
von Wolfgang Bittner via RT, 27.07.2025
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Eine Zehn ist eine Zehn ist eine Zehn / update: Karins Grundeinstellung

 

 

 

 

 

Eine Zehn
ist eine Zehn
ist eine Zehn

 

 

 

 

 

Moralische Empörung ist eine grundlegende Technik,
um einem Idioten Würde zu verleihen.
(Marshall McLuhan)

 

 

Sehen wir uns also sowohl die Technik als auch die Idioten an.

Zur Technik dürfen hier facebook, der Anzeiger für Harlingerland, die Handvoll unvermeidlicher Esenser Provinzfluenzer sowie die Schützencompagnie gerechnet werden, zu den Idioten hingegen facebook-Kommentatoren, Schreibkräfte des Anzeigers für Harlingerland und die Handvoll Esenser Provinzfluenzer.
Austragungsort war das Esenser Schützenfest 2025, Schützenkönig wurde Achim Postert, der die beste Zehn geschossen hat, aber als ehemaliger AfD’ler bei der nachträglichen fb-Gesinnungsprüfung im Esenser Stürmerkasten der einschlägigen Kommentarkanäle durchfiel.
Da kam die fb-Frage an den Schützenkönig, ob er denn die Nationalhymne mitgesungen habe, zwar doof, aber noch vergleichsweise zivilisiert daher.

 

Forensische Kommentar-Analyse

Bemüht man die Forensische fb-Kommentar-Analyse läßt sich eine lokale Hetzarchitektur verifizieren:
Zur gesamten Causa Schützenkönig schweigt nämlich ein wortführender Januskopf und Saubermann, der ansonsten tagtäglich in diversen Blasen und Gruppen die Lufthoheit über den fb-Stammtischen und sein B’sieler Einfaltstor „Herzchen der Küste“ beansprucht.

 

Während nun also Frank Sziedat signifikant abgeschaltet erscheint, erheben sich gleichzeitig, just in time und überdeutlich, zwei frische fb-fakeprofile aus dem Meinungs- und Gesinnungssumpf:
In Anschlag gehen „Bierre Kasten“ und „Hil De mokratie“ (kürzlich noch dabei: „Christina Block„), um sogleich in sämtlichen verfügbaren Kommentarspalten als Heckenschützen aus dem Hinterhalt jeglichen Einwand- und Kritikfunken mit verschärfter Hetze gegen AfD und den diesjährigen Schützenkönig Achim Postert herunterzugiften.

 

Sniper

Bierre Kasten“ tritt dabei betont als persönlich beleidigender Duz-Pöbler auf, „Hil De mokratie“ versucht sich hingegen als pseudosachlicher Propagandist mit längeren Meinungsketten und Gesinnungsstatements.
Zusammen mit Sziedats sonstigem eingespielten fb-Buddy Harald Tobias liefern diese sich gekonnte Trialoge nach wohlstrukturierter Hass-, Hetz- und Pöbel-Choreografie, die den im Ansatz frisch angerührten Volkssturm gegen „den Nazi“ Postert weiter aufquirlt und verstärkt.

 

„schlitzäugig, nicht Ostfriese, nicht Mensch“

Es gilt, sich diese Tüpen zu merken!
Und mit Stand Freitag, 19.00 Uhr hat dann diese Combo – aufschlußreich für deren psychischen Aggregatzustand – bereits über 130 (!) sniper-Kommentare zum Schützenkönig geschaltet und ihre Blase zu solchen Spitzenleistungen wie dieser von der Leine gelassen:

 

wäre es eine Selbstverständlichkeit, dass seine eigene Frau als erstes dieses Land verlassen müsste, weil sie eben nicht blond, oder reinrassig ist.
Sie ist eine „schlitzäugige“ Migrantin, die es aus finanziellen Gründen gewagt hat, sich mit einem Arschloch einzulassen, der aus menschlichen Gründen keine Frau finden kann, eben nicht in der Lage ist, eine Frau für sich zu begeistern, also wohlgemerkt ein Loser, ein Vollversager ist!
Wen wundert es da, dass er sich, als minderwertiger Mensch auf die Seite der Faschisten stellt, um möglichst abzuwägen, dass er ein Versager mit einem kleinen Pimmel ist?!
…Postert ist 2007 zugezogen, er ist also weder Ostfriese, noch Mensch!
Er ist einfach nur ein Arsch! „

 

schreibt dort jenes stadtbekannte fb-Profil Stone Henge unter dem Beifall der Meute.
Und die schlichten AfH-Schreibkräfte haben komplizenhaft ihre Netiquette so erweitert, daß der Meinungskorridor zwischen AfH- und fb-Leitplanken unpassierbar ist und niemand mehr ohne Dach- und Kotflügelschaden durchkommt.

 

Schrottpresse, ahnungslos

Die OZ hatte es wohl in weiser Vorausschau mit dem 16.07. bei einem einzigen Schützenkönig-Artikel bewenden lassen und sinnvollerweise die Kommentarfunktion außer Betrieb genommen.

Der Anzeiger für Harlingerland hingegen gefiel sich im ständigen Wiederaufkochen des streitigen Sachverhalts in mehreren, teils wiederholten fb-Erzählungen ohne jegliche Kenntnis seiner Struktur und bediente sich als klassische Schrottpresse gewohnheitsmäßig schließlich des Nachdrucks seiner eigenen fb-Kommentar-Spalten ohne Rücksicht auf z.B. strafrechtlich relevante Beleidigungen. Da hätschelt er vorzugsweise jene Profile der beschriebenen Hass- und Hetz-Architektur, befeuert die Meute, die dieser folgt und nennt es Kommentar.

 

Diese Entwicklung reicht dann nicht mal mehr zum faschistoiden Tendenzblättchen, sondern kippt ins Lächerliche, wo die Schreibkräfte zum journalistischen Gegenstand  weder über Ahnung noch Interesse noch über schlichte Grundbildung verfügen und unverdrossen über die „Wahl des Schützenkönigs“ daherplappern [analog: TuS Esens wurde in die Landesliga gewählt! ].
Da schreiben Idioten bloß noch für ihresgleichen und die o.g. Hetz-Architekten.
Aber warum?
Sie generieren Klicks, lenken von komplexeren Sachverhalten des Alltags ab, deren journalistischer Darstellung sie ohnehin nicht gewachsen wären, und sie sähen sich gern als Influenzer, die – snipergleich – gern Einfluß auf Politik und Compagnie ausübten.

 

Die toxische Politisierung dieser, wenngleich bizarren, Sportgeselligkeit kommt zweifellos auch den lokalen Politdarstellern entgegen und ihrem Interesse, als Vertreter ihrer Landes- und Bundesganoven von deren desaströser Politik, der fortschreitenden Wohlstandsvernichtung, Dezivilisierung und Faschismusneuauflage abzulenken.
Niemand redet vom Krieg, alle arbeiten dran.

 

Gesinnungsprüfer

Sogleich meldet sich folgerichtig für das sogenannte Bürgerforum gegen Rechtsextremismus wie aus dem Loch gesprungen die Maus ebenjener Grünen zu Wort, die seinerzeit und zuletzt mit dem Team Robert“ deutschem Faschismus, Russenhass und Morgenthau-Plan wieder zu europäischer Salonfähigkeit zu verhelfen wußten – besser, als eine AfD es je vermocht hätte – und deren Politik die AfD erst ermöglichte.

 

Dann flutete Pistorius-Siemtje Möllers Oma Roswita, der unvermeidliche Horror- Popcorn-Clown, ebenfalls die fb-Kommentarspalten „gegen Rechts„, um die SPD-Kriegsgeilheit zu verbrämen, die Deutschland derzeit das komplette bürgerliche Gemeinwesen zugrunde richtet.

 

Wieder mal war die Selbstinszenierung ausgerechnet der Hetzer und Mitläufer als folgsame lupenreine Originaldemokraten so erwartbar und anachronistisch wie zum 29.01.2024 in Esens,  23.05.2024 in Wittmund und 27.01.2025 in Esens.

 

Karin Emkens Grundeinstellung“

Eilfertig noch hatte auch Esens Bürgermeisterin und SPD-Landtagsabgeordnete die Presse wissen lassen, daß sie dem Schützenkönig die Gratulation verweigert habe, „weil ich persönlich seine Grundeinstellung nicht teile“ (OZ, 16.07.2025).
Das klingt schneidig, ist aber bescheuert im Sinne der von ihr reklamierten „Toleranz und Weltoffenheit“ – sowie Rückschau !

 

Wohlgemerkt: Karin Emken war als Bürgermeisterin und Zylinderschützin Ehrengast im Festzelt [ihr persönlicher Aktualmodus hat da draußen zu bleiben!] und eigentlich ist es Aufgabe einer Bürgermeisterin, auszugleichen und zu befrieden, anstatt dort, wo sie „nur“ Gast ist, zu polarisieren.
Sie erteilte dem Schützenkönig Achim Postert ein Gesinnungszeugnis aufgrund seiner fb-Seite.
Ihrem eigenen facebook-Gesinnungszeugnis zufolge ist sie bekanntlich vorbehaltlos solidarisch mit Israel und begrüßt das Abschlachten von rd. 55.000 Palästinensern im Gaza-Streifen, Zivilisten, vornehmlich Frauen, Kinder, sowie den systematischen Abschuß der Verhungernden, die dazu zur Essensausgabe gelockt wurden.
Wollte man ihren wirren Maßstäben folgen, hätte man sie einerseits wegen Unhöflichkeit und Mißbrauchs der Gastfreundschaft und andrerseits wegen zutiefst inhumaner Gesinnung und Praxis mit einem Tritt in den Hintern aus dem Festzelt werfen müssen.

Mag aber sein, daß es mit Karin Emken komplizierter ist, da ein berufsuntüchtiger Juso-Chef, weil der sich für ihren Bm-Posten ausersehen hat, Karin Emken mal bei höflichem Umgang mit Postert ertappt haben will, was diese nun bemüßigt haben mag, vorschnell und in Unkenntnis ihrer Bürgermeisterrolle bloß dem widerlichen Gesinnungsmainstream zu entsprechen.

 

Saubermachen! Putzregiment, ja bitte!

Wer also nun die weitere Politisierung auch der bizarrsten Sportveranstaltung fordert, möge konsequent die Folgen bedenken:

Zunächst müßten alle Gesinnungsflittchen nach Prüfung ihres fb-Eintrags mit Tritt in den Hintern bzw. mit was hinter die Löffel des Festzelts verwiesen werden – Gäste und Compagniemitglieder – also CDU’ler, deren Merz die Drecksarbeit des Völkermords für sie erledigen läßt; Genossen, deren Pistorius auf Kosten der deutschen Bevölkerung Russland zu überfallen und zu plündern plant; Grüne, deren Bundespersonal schamlos Dezivilisierung, Kriegshetze und Deindustrialisierung verkörpert; FDP’ler, deren Strack-Zimmermann stets den vorgenannten Apokalyptischen Reitern vorneweg galoppiert.
Auch Pfaffen müssen draußen bleiben wegen Kriegsverherrlichung und Russenhass.

 

Der verbliebene Rest der Compagnie sollte zum Behufe von Toleranz, Würde und Weltoffenheit alsdann nach dem Antreten in Marschordnung zu Textilhaus Willms, um diese bescheuerten Knautschhüte und Knackwurstuniformen neuschneidern und die Bux vorne reinigen zu lassen, und dann Gleichschritt einüben.

Sodann sollte eine 14. Corporalschaft mit Omas gegen Rechts aufgelegt werden, die einen H.C.Petersen-Pokal auslobt sowie den Schützen Cyrus Overbeck post habitantum zum Corporal befördert als Wiedergutwerdung und Signal gegen die immense lokale Prägewirkung von Rechts und daß sie auf allen Seiten steht.

Und schließlich sollten, nachdem traditionell der neue Schützenkönig gewählt ist, jeweils der neue Bürgermeister und Stadtdirektor ausgeschossen werden. Jo!

 

 

 

 

 

Kein Gewinn für Bensersiel IV – Etikettenschwindel

 

Kein Gewinn für Bensersiel IV

 

 

Multipler
Etikettenschwindel

 

 

In der Tat, es konnte einem wirklich langsam zum Hals raushängen, die immergleiche Verwertungsliturgie dieser Sorte „Vorhabenträger“ zur Quartiersentwicklung von Bensersiel, die einer ungetrübten politischen Hoffnung auf Inwertsetzung des Ortes stets aufs neue und doch wieder nur ihr freches, dreistes Verwertungsinteresse entgegensetzen, unterjubeln und reinzwiebeln.

An ihren Vorlagen läßt sich ermessen, für wie bescheuert sie die politischen und administrativen Entscheidungsträger halten.
Indes, ein Lichtstrahl blitzte auf am Bensersieler Horizont während der vergangenen Bauausschußsitzung, da dem Vorhaben „Tiny House Resort“ am Taddigsweg eine flotte Änderung des Flächennutzungsplans sowie die Erstellung eines Vorhabenbezogenen Bebauungsplans zunächst versagt werden konnte.

In der städtischen Bauausschußsitzung vom 19. November 2024 war dem Geschäftsführer des Vorhabenträgers Friesische Huus & Heim, Dirk Brand, im Ergebnis das Ersuchen mitgegeben worden, die vorgelegten Plan-Draufsichten dergestalt zu visualisieren, daß die Zuordnung der 40 Baukörper untereinander deutlich würde.

Auf der Basis des Grundrißlageplans hatte exit-esens daraufhin mit Vergnügen verschiedene Ansichten, u.a. Vogel- und Anflugperspektiven, fertigen und den führenden Bauausschußmitgliedern am 21. Februar 2025 zukommen lassen und an dieser Stelle veröffentlicht und kommentiert.

Der Vorhabenträger selber brachte dann eine neue Projektkonzeption in die Bauausschußsitzung am 17. Juni 2025 mit, die von > Georg Hölting vorgestellt wurde, die Kardinalfrage der aussagekräftigen Visualisierung jedoch weiter ziemlich unbearbeitet gelassen hatte. Stattdessen pries Herr Hölting die angeblichen Konzept- und Planungsnovitäten, die sich allerdings im Verlaufe als eine Reihe von Etikettenschwindeln erwiesen.

 

Nomenklatur

So hieß die ursprüngliche „Deichdorfferienanlage Taddingsweg“  (O-Ton!) des Herrn Brand jetzt bei Herrn Hölting Tiny House Resort, was sogleich einen zwiefachen Etikettenschwindel beinhaltet.
Der Begriff Tiny House knüpft an die Assoziation einer kleinen mobilen Wohnunterkunft, wie sie z.B. als Cubes oder Humbles auch Bensersiel und Harlesiel  schon bereichern.
Der Begriff Resort bezeichnet eine touristische Hotelanlage mit vielerlei Freizeit-, Erholungs- und Unterhaltungsangeboten.
Weder das eine noch das andere trifft hier zu: die sog. Tiny Häuser sind hier massive, voll erschlossene, immobile Baukörper auf erforderlicher Betonfundamentplatte, und das sog. Resort offeriert hier außer Beherbergungsschlaf keinerlei weiteres Angebot.
Eine diesbezügliche Nachfrage des SPD-Vorsitzenden Fokko Saathoff ließ Herr Hölting dann schlichtweg im Raume stehen.

 

Überraschung

Mitgebracht hatte er aber den Ausschußmitgliedern Übernachtungs-, Belegungs- und Buchungszahlen 2022-2024 vom Esens-Bensersieler Tourismusbetrieb aus dem ganzen Landkreis einschließlich Inseln, um ihnen einfach mal ihre aufstrebende Tourismuswirtschaft zu verdeutlichen und daß da auch im Winter was los sei; aber das richtig abzuschöpfen, bedürfe es eines Hotels –  und – tja – am Aquantis zerscheppert bereits der Sinn dieser Aussage …!
Daß er noch für jeden einen Tidekalender dabei hatte, ist natürlich Quatsch!

Zudem habe er die Anzahl der Häuschen von 40 auf 37 reduziert und deren Wohnfläche verkleinert; und es wurde ein vergrößertes Wirtschaftsgebäude für ganzjährigen Hotelbetrieb dazugeplant.

Eine weitere neue Besonderheit eröffnete Herr Hölting dann: „Der entscheidende Punkt: Es muß den Gästen gefallen!“
Zu diesem Zwecke habe man die österreichische Firma wood_space für Holzmodulbau als Partner gewinnen können,  deren Selbstportrait ebenfalls ein endloses optisches Silberglöckchengeklingel darstellt, und H. unterlegte dies mit dem Gruppenfoto eines wood_space-Teams.
Allerdings erweist sich deren sog. „Vollholzmodulbau“ bei näherem Hinsehen de facto als gewöhnlicher Holzrahmenbau mit gedämmten Sandwichmodulen. Und dies ist auch keine spezifisch österreichische Spitzentechnologie, sondern Anbieter dieser Bautechnik finden sich bei einer Umkreissuche von <100 km um Esens zuhauf, so daß sich die Frage erledigt, was am Modultransport für 38 Baukörper von Österreich nach Bensersiel so „ressourcenschonend“ (Konzepttext) sein soll. [Frage an Rm Martin Mammen, Grüne, … für einen Freund…]
Im übrigen mögen Material und Technik, die im Umkreis selbstverständlich genauso verfügbar sind, doch bittschön vorrangig die örtlichen Betriebe erfreuen.

 

Keine Haustechnik

Ein weiterer Etikettenschwindel findet sich in der neuen Darstellung „Lageplan Konzept“:
Hier
sind die Zuwegungen zu den Baukörpern nunmehr als filigrane, feine Linien nur angedeutet und als „Pfade“ beschrieben, um den Eindruck von komfortabler Gelände-Struktur und großzügiger Räumlichkeit vorzutäuschen. Diese Pfade sind in der neuen „Visualisierung“ jedoch als Schotterwege von mindestens 1,20m Breite entwickelt!
Der entsprechende Hinweis von Fokko Saathoff dazu blieb unbeantwortet, jedoch ist dies sehr aufschlußreich für die Beurteilung der Ernsthaftigkeit der Planungsvorlage hinsichtlich Haustechnik und Erdarbeiten.

Sowohl in der Alt- als auch z.T. in der Neuvorlage der Planunterlagen ist für jedes Häuschen eine Wärmepumpe vermerkt, deren Unsinn bereits thematisiert worden war.
Fokko Saathoffs Nachfrage unter anderem zur Geräuschentwicklung wurde von Herrn Hölting flott gekontert: „Das machen wir jetzt zentral.“
Die Hemdsärmeligkeit dieses Statements wird offenbar, wenn man im vorgeblichen „Hotel- u. Wirtschaftsgebäude“ die entsprechende Haustechnik sucht. Eine Fernwärmezentrale für die 37 Baukörper erfordert ein Aggregatvolumen, das in etwa der Anlage hinter dem Esenser Sparkassenbau entspricht! Dazu gibt’s hier keinerlei tatsächlichen Planungsgedanken.

 

Kollossaler Abtrag

Abgesehen vom Geräuschaufkommen erfordert solches Fernwärmenetz entsprechende Leitungsgräben. Hinzu kommt die sachgerechte Auskofferung für die in der Visualisierung dargestellten Schotterwege sowie die Betonbodenplatten der 38 Baukörper, für die zentrale Straßentrasse, sowie für die 40 Parkplätze, für die sonstigen befestigten Flächen und für das Regenrückhaltebecken.
Übrigens sind für Bensersiel bei Vorhaben ab 5 Wohneinheiten pro Wohnung 1,25 Parkplätze verpflichtend, so daß hier rund 50 Parkplätze erforderlich wären!
Das bedeutet, daß das gesamte Areal ! (mit Ausnahmen von 1000 qm nördlicher Grabenabstandsfläche) zunächst vollständig abgetragen werden und alsdann unterschiedlich tief ausgekoffert und gegründet werden muß, worüber das vorgelegte „Planungskonzept“ völlig aussagelos ist, weil es de facto gar keine Haustechnikplanung gibt !

Der Hinweis, welchen Beitrag denn Photovoltaikanlagen zur Energieversorgung leisten sollen, wenn sie nach Norden ausgerichtet sind, wurde von Herrn Hölting in Abrede gestellt – „Natürlich weisen unsere PV-Anlagen nicht nach Norden“ – und belegte einmal mehr den Fake-Charakter seiner angeblichen Neukonzeption: Im präsentierten Plan wurden nur die alten Grafikbausteine etwas anders sortiert, so daß weiterhin 25 Anlagen nach Norden, 6 nach Osten, 3 nach Westen, 3 nach Süden zeigen.

Zwar trug Herr Hölting im folgenden gern aus dem „Konzept“ vor; warum aber das ganze ein „neues, hochwertiges Beherbergungskonzept“ darstellen soll, vermochte er nicht zu begründen; ebensowenig, warum „junge Paare, Familien und Freundeskreise“ Bensersiels neue Zielgruppe wären, denn es liegt dem ja keinerlei Kenntnis, geschweige denn Analyse der bestehenden Strukturen und Angebote zugrunde!

 

Historische Experimente

Und daß „Kurse, Seminare, Workation-Gruppen“ eine „ganzjährige Auslastung“ garantieren sollen, ist ein Treppenwitz gegen alle lokalen Vermieter und Touristiker, den auch Fokko Saathoff unter Verweis auf solche bereits mehrfach gescheiterten Ambitionen (Strandportal, Aquantis) richtigzustellen wußte.
Solches halluziniert ja, daß junge, woke, urbane Startup-Teams den Winter in B’siel verbringen, weil dort die multifunktionale Infrastruktur so klasse wäre – extrem lächerlich und völlig ohne Ahnung und Analyse der lokalen Tourismusstruktur, -angebote und -zielgruppen.

Auch Herrn Höltings dargelegte Annahme, daß außerhalb der Saison ein gewisser Erholungswert ebenso in der Stille der fehlenden Vollbelegung läge, hieße dann im Fazit: Ein Mehrwert ist, wenn im Winter nix los ist, und Workation geht dann besser, wenn keine kinderreichen Familien drumrum toben.
Im Gegenteil, die Selbsttitulierung als „neu, zeitgemäß, abseits klassischer Ferienhausstrukturen, hochwertiges Konzept“ diskreditiert abermals das bestehende Bensersiel, ohne es überhaupt zu kennen und ermittelt zu haben!

Und die betonte Ansage des Herrn Hölting via Anzeiger für Harlingerland (!) „Das ist ein hohes Engagement von uns. Wir machen das, weil wir wirklich große Lust auf dieses Projekt haben“  kann man auch als selbstgefällige Benotung eines Bremer High-Performers an die Adresse rückständiger Provinzpolitiker für ostfriesisch-touristische Inkompetenz lesen.

 

Worthülsen

Eine elementare Oberflächlich- bzw. Kenntnislosigkeit manifestiert sich in einem weiteren Etikettenschwindel: „Hotelbetrieb„!
Man muß nicht erst eine DTV-Definition  bemühen, um herauszufinden, daß ein Hotel ohne tägliche Zimmerreinigung und wo’s nichts zu essen und nicht mal’n Kaffee gibt, gar manches ist, aber kein Hotel.
Bei Friesische Huus & Heim bedeutet „Hotel“ nur:  Anmeldung+Rezeption; aber die Sesselecke davor heißt hier Lounge und der Saal dahinter Multifunktionsraum für Events, open space und meetings, sowie Lager, Wäsche und Technik.

 

Ad-hoc-Hotelier

War das bei der letzten Performance noch ein „leistungsfähiger Rundum-Betreiber„, den der Vorhabenträger Herr Brand vor Ort suchte, ist das jetzt ganz anders.
Zwar hat Friesische Huus & Heim bislang noch nie überhaupt ein Vorhaben, geschweige denn ein Hotel, selber bewirtschaftet, aber jetzt auf Nachfrage von Bürgermeisterin Karin Emken werde nämlich Herr Hölting das Hotel selber leiten – eine schneidig-spontane Entgegnung im Wortklang eines angehenden Existenzgründers !
Und weil’s ja auch, ebfls. auf Nachfrage, im Hotel nichts zu essen gibt, so ließ sich der Performer Hölting von Bm’in Emken auch zu wenigstens dem Gedanken eines Brötchendienstes anregen ! Hmm.

 

Alte Hausaufgaben

Im weiteren ersuchte Frau Emken noch um die Visualisierung eines Raumkonzepts für Hotel und Beherbergungsshäuschen und verwies bezüglich des veränderten Baukörperdesigns auf erforderliche Dachüberstände wegen Schlagregens.
Rm Dave Münster für die EBI bemängelte die nach wie vor fehlende hinreichende Visualisierung in verschiedenen Perspektiven und real sichtbare gliedernde Elemente an den Gebäuden zur optischen Milderung des Containerzuschnitts und weniger grafische Idealisierung.
Auch Rm Mammen (Grüne) und Siebo Siebelts (CDU) wünschten erneut eine Visualisierung in verschiedenen Perspektiven und letzterer freute sich noch angesichts der geplanten Holzfassaden im Seeklima bereits auf die prosperierende Auftragslage für’s örtliche Malerhandwerk.
Kriegen wir hin, nehm‘ ich mit„, versprach Herr Hölting.

 

Merkwürden

Gleichwohl wirkte es durchaus etwas bizarr, daß der Vorhabenträger nun wiederholt um diese Visualisierung gebeten werden mußte – und diesmal verbietet die Selbstachtung dem exit-esens-Schriftführer, abermals seine Nichte um Fertigung solcher Draufsichten etc. zu bitten, wie er sie im Februar den führenden Ausschußmitgliedern zukommen ließ !

Überaus bizarr aber wirkte die Personalkonstellation in dieser Aufführung:
Anwesend waren im Raum Stephan Müller (PGN Projektgesellschaft Nord), also der bezeichnete Planer der Unterlagen zur Projektkonzeption, sowie Dirk Brand, Geschäftsführer bzw. Investmentgesandter der Friesische Huus & Heim – der als Performer der Bauausschußvorführung vom 19. November 2024 auch Verursacher der offenen Fragen war.

Beide saßen aber im Publikum und studierten sowohl die unzulängliche Präsentation von Georg Hölting, der alte Fragen ziemlich unbeantwortet ließ und neue aufwarf, als aber auch die Reaktionen der Ausschußmitglieder, ohne daß da irgendeine Interaktion vonstatten ging !?

Irritierend ist zudem, daß Herr Hölting, der hier im Ausschuß nun schon den Hotelier gab, zuletzt noch als Journalismusstudent an der Hochschule Magdeburg-Stendal in Erscheinung getreten war und in keinerlei unmittelbarem Geschäftskontext zu Friesische Huus & Heim steht!

Irritierend ist weiter, daß die vorgelegte (PGN-) Planung fortgesetzt und hartnäckig weit unter dem Level eines Architektur-Erstsemesters verharrt – indes, die Visualisierungen, die exit-esens dazu am 21. Februar publizierte, hatte nämlich eine Architekturstudentin in 2 Stunden erstellt !

 

Unbeteiligt beteiligt

Dirk Brand war zuletzt als Geschäftsführer der Friesischen Huus & Heim vorgestellt worden. Diese existiert aber nur auf dem Papier ohne jegliche Geschäftstätigkeit und als Hülse.
Deren persönlich haftender Geschäftsführer ist die Hanseatische Verwaltungsgesellschaft mbH und ihre Kommanditisten sind Dirk Brand zu 20% (= 800 €) und eine Heimstätten GmbH zu 80% (= 3.200 €).
Brand ist auch alleiniger Geschäftsführer der Hanseatischen Verwaltungsgesellschaft mbH, die als Maklerbüro ohne weitere Geschäftstätigkeit agiert.

Alleinige Geschäftsführung der o.g. HeimstättenGmbH ist Jaqueline Hölting.
Diese ist mit Georg Hölting nicht nur mütterlich verbunden, sondern auch in der Interna GmbH (Georg Hölting 30%, Karolin Hölting 30%, Jaqueline Hölting 40%).
Geschäftsführer dieser Interna GmbH sind Georg Hölting und Jaqueline Hölting (Januar 2025).
Zudem verbunden sind beide in der Integral AG (März 2025) als Vorstand und als Geschäftsführung.
Weitergehende Verbindung besteht zwischen HeimstättenGmbH zu Heimstätten II GmbH & CoKG Wohnen und Gewerbe und zu Heimstätten III GmbH & CoKG Wohnen und Gewerbe.

[Stand: heutiges Datum – Es gelten, wie beim Lidl-Gemüse, die aktuellen Tagespreise und -konstellationen!]

Die aufgeführten sind Holdings und Beteiligungen des Immobilien- und Investmentmarktes zur Erzeugung von Betriebsgeräuschen ohne Geschäftstätigkeit.

 

Graue Divergenz

Divergenz bezeichnet die Trennschärfe zwischen Antragsteller, Ansprechpartner, Performer, Eigentümer, Planer, Geschäftsführer, Kommanditist, alleinhaftender Gesellschafter und wer was zu sagen hat: > Mit wem verhandeln wir eigentlich?
Vor dieser Investmentkulisse bleibt zunächst die Frage offen, für wen aber Georg Hölting im städtischen Bauausschuß aufgetreten ist (da ja bislang kein Bezug zu Friesische Huus & Heim besteht) bzw. wie belastbar oder verbindlich Aus- und Zusagen sind, die in diesem Kontext getroffen wurden.

Update
Herr Hölting hat sich der Redakteurin des Anzeigers für Harlingerland, Sabrina Holthaus – „im Gespräch mit dieser Redaktion“ – wohl als „Projektmanager“ vorgestellt, also der Lokalpolitik noch mal zusätzlich publizistisch „Dampf gemacht“.  Was dann dort über die Genesis des Gesamtvorhabens verstanden wurde, ist erwartungsgemäß deprimierend  hier erzählt.

Es sollte den Verwaltungs- und politischen Entscheidern auch nicht gleichgültig, sondern festzustellen sein, wer eigentlich laut Grundbuch der tatsächliche Eigentümer des Areals Taddigsweg-Friesenstraße ist – Körperschaft, natürliche Person, … ? – was prinzipiell unproblematisch ist, weil jeder örtliche Immobilienkaufvertrag zwecks Vorkaufsrechtsverzichtserklärung über den Schreibtisch der Stadt Esens geht !

 

Knietief

In der Gesamtschau läßt die völlig fehlende Ernsthaftigkeit der bisherigen Aufführung hinsichtlich Entwurfs- und Planungsninveau, Vortragsqualität, Vermittlungstiefe und kooperativer Verläßlichkeit den bösen Schluß zu, daß der Antrag des Vorhabenträgers auf Aufstellung eines B-Plans sowie Änderung des Flächennutzungsplans gar nicht der Realisierung des Vorhabens, sondern lediglich der Aufwertung des Areals (von derzeit landwirtschaftlich genutzter Fläche zu touristischem Wohnen) zum Zwecke des Weiterverkaufs dienen soll.

Da schließt sich die Frage an, welche vertragliche Notbremse dazwischenzuschalten wäre, da Bensersiel vielleicht schon wieder mit einem Bein in einem verheißungsvollen Schachtelkonsortium steht.