Mitra, Krummstab, Armbanduhr

Mitra, Krummstab, Armbanduhr,
das schafft Sankt Anneus nur.

 

 

AfH, 03.12.2020, Ausschnitt

Wenn Esenser Kaufleute die Kinder bescheren, meinetwegen auch am 05. Dezember, ist das schön. Punkt.

Wenn aber Gläubischkeit, zumal in ihren Aber-Blüten, statt verdientermaßen verschärfte Ignoranz zu ernten, in schwarze Pädagogik mündet, bedarf sie der Besprechung.

Im bischöflichen Mummenschanz – Halloween fiel aus – versprüht er seinen Segen über die Esenser Kinder per Anzeiger für Harlingerland; Verfasser: Anneus Buisman, Foto: Anneus Buisman, Verkünder: Anneus Buisman, mitteilender Heimatverein-Schriftführer: Anneus Buisman, freier Redaktionsmitarbeiter: Anneus Buisman; dritte Person, in der er von sich spricht: Anneus Buisman. Omnipräsent segnet und preiset er dem, was er für’s Gemeinwesen hält, seine dringende Unverzichtbarkeit; und die wenig frohe Botschaft lautet: „ICH ICH ICH, Anneus Buisman!“

 

So fasziniert wie geblendet von der eigenen Evidenz denkt da jemand, er müsse nach neun Monaten Pandemie  Kindern die Coronawelt erklären und ihren Eltern dieses Delirium als Christen-Pädagogik anempfehlen („Eltern mögen ihn ihren Kindern vorlesen“).

„Unsere Kinder müssen seit März viel zu schnell erwachsener werden und sind Fachleute in Sachen Corona. Sie haben über viele Wochen geschlossene Kitas und Schulen erlebt, lernen seit Monaten, Masken zu tragen, Abstand zu halten, zuhause über mehrere Wochen Schulstoff zu bewältigen, auf ihre Freundinnen und Freunde zu verzichten, in Armbeugen zu husten, Hygieneregeln einzuhalten …“ schreibt mir hingegen eine hellwache Bürgerin.

Fernab dieser Wirklichkeit aber publiziert eine pastorale Edelfeder nikolausige Kindsverachtung und Elternverarsche!
Wer solcherart die intellektuelle Entwicklung unserer Kinder diskreditiert, schändet ihre reifende Lebenswelt und Wahrnehmung. Der wird – wahrlich, wahrlich! – dereinst enttäuscht vorm Wolkentor stehen, da er sich auf einen himmlischen Polstersessel disponiert hatte, jedoch alsdann mit seinesgleichen sich weitweiter unten im Purgatorium wiederfinden, Demut zu lernen !

 

 

HOHOHO

Laudatio pro domo

 

„Schreiben Sie doch mal was Schönes.“

Laudatio pro domo

 

 

Okay, mal was Schönes….

Zunächst jedoch muß an dieser Stelle von einem gravierenden Schicksalsschlag Mitteilung gemacht werden, der den exit-esens-Schriftführer schon am 20. April heimgesucht hat:
Er ist EWE-Kunde!
Die Eigenschaft bescherte ihm die Abschaltung seiner Telefonleitung zum o.b. Datum, der eine schlichte Adreßänderung vorausgegangen war.
Seitdem gilt ein Alltag ohne Festnetz, Internetzugang, Mail-Kommunikation, E-paper, onlinebanking, dafür täglich-stündlicher Dauerkontakt zu jenem verwilderten Idiotentum der berüchtigten Service-, Vertrags-, Netz-, Leitungs-, Vergabe-, Managementabteilungen, in denen die quasibehördlichen Schweinebackenfirmen Telekom und EWE um den plattesten Kundenterror konkurrieren.
Ein Ende ist nicht absehbar, weil die Dauerschleife aus Terminmitteilung, Nichterfüllung und DreiServicefloskeln einem kaputten Algorithmus unterliegt, der zudem noch die Medikation der geschulten Kräfte in den Callcentern des Beschwerdemanagements miterledigt.

Okay, was Schönes.

Schön ist dabei: Es sehen sich die Verantwortlichen offenbar so unerreichbar, daß sie sich sicher wähnen vor einer bewaffneten Konzernkritik betrogener Kundschaft – wenn das man gut geht … dann drücken Sie die 2 !

Schön aber auch, daß jetzt ein überaus provisorischer Internetzugang über eine virtuose netzakrobatische Versuchsanordnung aus Handy, Tablet, fritzbox und Nachbars W-Lan gelungen ist und nunmehr mit einem ersten demütigen Vitalitätsbeleg dieses achso beliebten Heimatblogs exit-esens eine Antwort auf  der Unken Rufe wiedergestattet.

Schön auch, daß zwischenzeitlich der Anzeiger für Harlingerland der einstigen exit-esens-Prognose Mehr müssen Sie gar nicht wissen  treu Folge leistet und erwartungsgemäß eine Redakteurshomestory nach der anderen raushaut: Herr Nähler lief vor 10 Jahren einen Marathon, Herr Schipper hat auch mal geboxt, Herr Kiesé: Redaktör beim Frisör etc., große Bilder, kleine Texte, und nächste Woche erzählt IME von ihrer Freischwimmerprüfung …

Überschrieben ist das witzigerweise nun mit „Weil auch du mehr wissen mußt“ – die verzweifelte Duzbuden-Antwort in schweren Zeiten – und mit „Was sonst noch wichtig ist“ winkt die Redaktion der letzten vernarbten Synapse mit dem Zaunpfahl.

Schön auch, daß zwischenzeitlich Adolar Ole Willms ebenso exakt prognosetreu des Esenser Jugendparlaments sich anzunehmen in Aussicht stellte – ganz so, wie es der preiswürdigen exit-esens-Romanouvertüre  Venceremos – Die SPD kapern  entspricht.

Schön überdies, daß auch bei Esens Faktencheck aufmerksame Zeitgenossen ihn als geschichtskastrierten Neosozi wahrnehmen, da er zum 08. Mai an die Befreiung der Mitläufer und Täter von ihren Taten „erinnert“ – und somit in etwa dem Bilde der infantilen Witzfigur aus dem exit-esens-Aufsatz  Gedenkwirtschaft  entspricht.

Der Thematisierung des Esenser Jugendparlaments daselbst – auch schön! – wird diesseits noch eine Ergänzung nachzuschieben sein, sobald das Schweinebackentandem EWE-Telekom auch der Seite exit-esens wieder ungehinderten Netzzugang ermöglicht hat.

Und gar besonders schööön, wenn dann auch an dieser Stelle unter der Rubrik Bau & Stil umfassend auf eine immense Bereicherung der Esenser Architektur einzugehen sein wird, welche das berüchtigte „Deutsche Dach“ dermaßen in den Schatten stellt, daß sie eine etwaige Anwärterschaft auf eine Blechtafel des Silberbärdetlefs ein für allemal verwirkt haben dürfte.

Genug der Schönheit.

 

***

Blindes Auge, schützende Hand

 

Blindes Auge,
schützende Hand

 

 

 

 

„Hitler-Gruß auf Langeoog: Verfahren eingestellt“ titelt, stets eigener Wahrheit verpflichtet, der Anzeiger für Harlingerland vom 06.03.2020 und beteuert – weil’s nötig ist – gleich dreifach dazu: „Vorwürfe nicht erwiesen“.

 

Bei solch guter Nachricht fällt dem besorgten AfH-Leser ein Wackerstein vom Herzen – und schmerzhaft auf die Füße, wenn er den Wortlaut der staatsanwaltlichen Einstellungsmitteilung (NZS 520 Js 15129/19) damit abgleicht: „Obwohl der Beschuldigte die Tatvorwürfe bestreitet, dürfte aufgrund dieser Zeugenaussagen feststehen, dass es tatsächlich zu solchen Parolen durch den Beschuldigten gekommen ist sowie „Nach dem Gesagten ist festzustellen, dass der Beschuldigte solche Parolen (…) offensichtlich getätigt hat.

Jawattennu, sagt der Verstand, und neben der brennenden Frage, in welchem Gewohnheitshabitus jener (ehemalige) Langeooger Tourismusmanager und SPD-Vorstand Mario Kramp seine Funktionen bewältigt haben mag, funkelt des Lesers Wunsch zu erfahren, was in einer Redakteursbirne klopft, die gleich dreifach diametral das Gegenteil von der staatsanwaltlichen Erklärung  behauptet!

Ist’s der übliche Dingdong aus Dusseligkeit und Rechercheverzicht, ist’s die urtümliche SPD-Verbundenheit eines online-Redakteurs, ist’s der Reiz im fake-Produktionsprozeß, ist’s die zwanghafte Disposition zur Erzeugung nur guter Nachrichten vor allem für’s Langeooger Soziotop, ist’s gar unverhohlene Sympathie für den untätigen Dienstherrn und den ihm Anvertrauten?

Tja, komplex ist das redaktionelle Syndrom, das den belegten alltäglichen Hitlergruß des Touristikers noch nicht mal als Taktlosigkeit redigiert, sondern zur Lüge kehrt.
Komplex ist also auch die Anamnese. Diese presswesentliche Berufskrankheit bekannte einst der AfH-Redakteur Manfred Hochmann daselbst in eigener Sache als „Eskapismus„. Dies erklärt das meiste, so auch die empathiegeladene AfH-Nacherzählung der rechtsanwaltlichen Belastungsreklamation zum engsten Umfeld des Hitlergrußaugusts – wiederum dreifach zitiert dessen mitleidende Familie – und man fragt sich, wie denn in einer Familienaufstellung solch mental drückende Beschmutzung eines Nazi-Kostüms vonstattengegangen sein könnte, das ja letztlich durch die AfH-Presse nun wieder als gründlich gereinigt gelten darf.

Begründet aber wird die Einstellung der staatsanwaltlichen Ermittlung mit einer fehlenden Öffentlichkeit des Sieg-Heil-Begrüßungsrahmens – und gestattet somit straffrei die Grußformel in eben anderem Rahmen: Firmenfeier, Betriebsversammlung, Gästeansprache, Mitgliederforum, Parteiplenum etc..

„Entscheidend dabei ist nicht die Öffentlichkeit des Verwendungsortes an sich“, befindet Herr StA Laumann, „sondern die vom Täter nicht überschaubare kommunikative Wirkung der Verwendung.“ Solche nämlich erlaubt dem Hitlergrußaugust, die subjektive Überschaubarkeit (z.B. des Publikums in vollem Saale) im Verhältnis zur eigenen Position zu empfinden, je nachdem, ob er vom Hocker, Stuhl, Podest oder von der Bühne grüßt, unter Dach oder freiem Himmel – gibt er sich jedenfalls hernach erstaunt ob des Zuspruchs, bleibt’s ebenfalls straffrei. „Das allerdings immer nur einem bestimmten oder bestimmbaren Personenkreis gegenüber und immer in geschlossenen  oder  abgetrennten Räumlichkeiten“.  Siehstewohl.

Das ermöglicht natürlich der Langeooger Tourismuswirtschaft „unter Betrachtung der Gesamtumstände“ bei fruchtbarer Kooperation zwischen Dienstherrn und schutzbefohlenem Siegheiler eine neue, sehr breite, Zielgruppe mit aktuell erheblichem Wachstumspotenzial. Denn gerade die Verheißung der Straffreiheit vermag als Alleinstellungsmerkmal, gar Leuchtturmprojekt, für diverse angesagte Grußaugusts und deren Fangemeinden diese Destination überaus weiter zu ertüchtigen.

 

Punkt

 

Nachtrag:

Vollumfänglich entlastet
   behauptet dazu der Anzeiger für Harlingerland (11.03.2020) in einem erläuternd sich gebenden Nachschlag zum o.b. Fake-Bericht und erweckt den – irreführenden – Eindruck, dies sei zitiert aus der staatsanwaltlichen Stellungnahme.
Tatsächlich aber stammt dieser Wortlaut keineswegs aus der Begründung und Einstellungverfügung der Staatsanwaltschaft, sondern – im Gegenteil – aus der Presseerklärung des Täteranwalts – ein Sachverhalt also, den der Anzeiger wiederum gekonnt unkenntlich macht !

 

Mehr müssen Sie gar nicht wissen!

Der Anzeiger für Harlingerland, das heimatliche Sturmgeschütz der Volksverdummung, hat seine Ladeschützen vorgestellt.
Eine ganze Woche lang täglich bekam die Leserschaft eine Doppelseite mit allen Schreib- und Erzählkräften serviert, die sich in famoser Selbstgefälligkeit als schärfste Spitzenkräfte der Branche inszenierten, als Redakteure und ähnliches beschäftigt, weil Journalisten nicht mehr bezahlbar sind – nachdem wir vorausschauend „gestähltes Zwerchfell und robusten Magen“ zu Neujahr gewünscht hatten.

crossmediale Jogginghose

Zudem sind dem Blatt wohl die Banalitäten zur Überlieferung ausgegangen, nachdem nun umfassend dargelegt war, wo IME ihre aufgetragenen 4XL-Klamotten als Nachhaltigkeitshabitus offeriert, daß Redaktionsleiter JNA öfter Raucher- und Nichtraucherstatus wechselt, daß er auch kürzlich ein Gewürzbeet angelegt hat, daß Kea den Internationalen Tag der Jogginghose als Content berichtet und darin ein Leserforum aufmacht, BUM sich als kantiger Ur-Ostfriese sieht usw. usf. …
Was kömmt als nächstes? Homestory, Haustier, Schwiegereltern, in der bekannten Komposition aus Anzeigentext, amtlicher Bekanntmachung, Polizeifunk, Apothekenumschau – gerührt, nicht geschüttelt – aus einer Welt von: Drahtesel, Ordnungshüter, Langfinger, Hüftgold, bessere Hälfte, Rauschgift, fahrbarer Untersatz, Rückstau, Außenfassade, Verköstigung von Köstlichkeiten etc. … mit crossmedialem Dativgedenken und was Schrottsprache noch zur Verwertung bereithält.
„Schon wieder so ein Kurzschluß zwischen Effizienz und Unterhaltung“, Georg Seeßlen, Blödmaschinen.

Akute Phrenitis

Noch einer draufgesetzt aber war jene Verbrämung des AfH-Redaktionsalltags vom 21.01.2020 um „Presserat und -Kodex und ethische Standards“ herum sowie vom 23.01. „Eine Zensur findet nicht statt“ – da drechselten sich die Musterschüler der Alfred-Hugenberg-Academy eine feine Lügenpreziose zurecht.

Sie richtet sich gegen den Teil der Leserschaft, der längst aus eigener Erfahrung weiß, daß Leserbriefe über Wochen unterm Redakteursschreibtisch ruhen, um dann ganz zu verschwinden; AfH-facebook-Kommentare nach Belieben und Bedarf für die Printausgabe aufsummiert sind, um ein getürktes Meinungsbild zu kreieren; Sachverhalte nicht nur zur Umgehungsstraße frei erfunden werden; Skandale, wie die sog. Beekhuis-Causa, in der Redaktion als Kampagne geplant, angemischt, befeuert und in enger Kumpanei mit interessierten Politikerinnen bedarfsgerecht aufgekocht werden; Mißstände stets zuerst dem Täter zur Erstellung seiner Presseerklärung mitgeteilt werden, bevor ein Betroffener dann sehr lange auf Annahme seines Leserbriefs wartet; oder wo redaktioneller Unverstand zu Frau Connemanns DNA-Metapher den Shitstorm der empörten Gleichdummen auslösen muß.

Bannstrahl

Einer Redakteurs-Fatwa des damaligen Chefredakteurs Klaus-Dieter Heimann unterfiel einst der Bürger Manfred Knake als politik- und pressekritischer Wattenrat-Publizist („Was gedruckt wird, bestimmen wir!“, KDH), die erst im Laufe langer Zeit mit Wohlverhalten im Sinne freundlicher, gemäßigter Leserbriefe, gepaart mit unschuldigsten Naturfotos, aufzuweichen war, so daß heute Knakes Berichte als thematischer Steinbruch oder willkommene Zuarbeit auch gern wieder genommen werden.

Die Entstehung dieses beliebten Heimat-blogs exit-esens verdankt sich ebenfalls einem AfH-Hauptquartierserlaß von 2016, grundsätzlich keine Leserbriefe des Bürgers Lohs zu veröffentlichen. Weil dem aber keine Naturfotos folgten, erweiterte die AfH-Redaktion die Blockade bis in die facebook-Kommentar- und Nutzerfunktionen hinein.

Und mit ihrer jüngsten Verschärfung blockiert die online-Redaktion inzwischen gezielt fb-Kommentare von anderen Nutzern, die Hinweise, Erwähnung oder Links zu exit-esens.de beinhalten und machen diese für die Öffentlichkeit unkenntlich (während sie jedoch einzig für den Kommentator sichtbar bleiben) – ein perfides Instrument, jedoch auch Auszeichnung, und wenn’s anders wäre, wär’s ein Qualitätsalarm!

 

Bevor also die Press-Aktivisten ihr Gefrömmel von Zensur, Presserat, -kodex und -ethik weitertreiben, müßten sie doch die erfolgreiche Teilnahme an einem purgativen Integrationskurs zur postfaschistischen Zivilgesellschaft nachweisen – statt an einer so paradoxen SPD-„Zukunftswerkstatt“.
Bis dahin aber sind solche wie die o.b. Redaktions-homestories die permanente Degradierung intelligenter Leserschaft zu Borderlinern zwischen Lachen und Erbrechen.

 

 

Und wer, der Einfalt fest verbunden, der Verdunklungsanordnung Folge leistet, läßt die Finger auch von dieser Erhellung:

 

 

 

 

 

Heimat shoppen !!!

 

 

 

 

 

Punkt

 

p.s.
„Glaube wenig…“ gibt es jetzt als Hörbuch!

Platz für Rassismus ? – zum Dritten

Platz für Rassismus ?
„friedvolles Miteinander, Respekt und Wertschätzung“

 

 

 

 

Freitag vor einer Woche wurde an dieser Stelle der SPIEGEL-Artikel über Cyrus Overbeck weiterveröffentlicht sowie ein Kommentar zur Einordnung in die Esenser Verhältnisse. Am Mittwoch wurde hier der Hinweis auf den Fernsehbericht der WDR-Lokalzeit Duisburg zugefügt. Danach gelangte beides als eines Zeitgenossen Rundbrief u.a. an Presse und Politik, wobei stets erfreulich ist, wenn exit-esens-Produkten geschätzte Weiterverbreitung widerfährt.

 

Eigentlich war dem Bericht vom 16.08. nichts hinzuzufügen, weil die Reaktionen in der Overbeck-Geschichte absehbar waren und sind … hätten nicht Bürgermeisterin Karin Emken und Stadtdirektor Harald Hinrichs diese mit einer formellen Erklärung im heutigen Anzeiger für Harlingerland beträchtlich konterkariert.

Das Allbekannte schließt mit einer Aussage, die den „Bürgerinnen und Bürgern (…) ein vielfältiges und beständiges Engagement für ein friedvolles Miteinander, für Respekt und Wertschätzung“ zuschreibt.

Daß dies eine steile These ist, erweist sich abermals und absehbar bei der Sichtung der diesbezüglichen facebook-Hinterlassenschaften, wo sich aufrechte Esenser einfinden, die sich ihre Erinnerungskultur nicht von einem jüdischen Halbperser aus Duisburg streitig machen lassen wollen.
Unter dem Schlagwort „Künstlerstreit“ präsentiert gar mancher dort seinen KunstBegriff, mit dem er uns nochmals wissen läßt, was wir unter „entartet“ zu verstehen haben.

Allen voran der Anzeiger-Redakteur Frank Brüling, der, um Overbeck hinterherzubellen, unverzüglich der bezeichneten fb-Kampfgruppe Esens – Allgemeine politische Themen zugestiegen ist, wo sich auch mehrere Esenser Ratsmitglieder und sonstige „influencer“ auf’s Vorzüglichste beheimatet wissen. Denn in einer Echokammer, wo Brüling selber hetzt, ist die Verwertbarkeit des Echos für die Printausgabe („In den sozialen Medien…“) bestens gegeben. Brüling, der Petersen als „Konkurrenten“ Overbecks in Gänsefüßchen setzt, verkennt dabei im Genre, daß ‚Overbeck‘  zu ‚Petersen‘  sich verhält wie Rolling Stones zu Shanty-Chor oder Joe Cocker zu Franky Alcatraz … oder Journalismus zu Frank Brüling.

Und sobald die heutige AfH-Printausgabe per facebook-Anzeiger online ist, wird man dort der weiteren Beißwutentwicklung einer Gemeinde (community) für ein friedvolles Miteinander, Respekt und Wertschätzung beiwohnen können, der eigentlich nur eines zu wünschen ist: Zahngesundheit und glänzendes Fell.

Punkt

 

Nachtrag
Es gibt Prognosen, die den Prognostiker erfreuen, wenn sie nicht eintreffen:
So hat der Anzeiger für Harlingerland nach einer bemerkenswert sachlichen Dokumentation mit Kommentar zur o.b. Angelegenheit bislang auch darauf verzichtet, durch deren fb-Aufbereitung jener Community ein weiteres Forum zu bereiten. Chapeau !

*

SPD-Abgeordnete hebt ab

Bildzitat, AfH, 06.02.2019, Ausschnitt

 

SPD-Abgeordnete hebt ab
Besser hätt‘ ich’s auch nicht sagen können!

Gern hat der Anzeiger für Harlingerland seine IME, Redakteurin im Kombattantenstatus und auf stetem Kriegsfuß mit Grammatik und Rechtschreibung, einer abgehobenen Siemtje Möller hinterhergeschickt. SPD-Abgeordnete hebt ab weiterlesen

Redakteursverwirrung oder Doppelbeschluß ?

AfH, online, 20.12.2018

Redakteursverwirrung oder Doppelbeschluß ?


G
ongggg !!! –
„Die Streitigkeiten gehen in eine neue Runde“ verkündet der AfH-Redakteur Händel in der heutigen online-Vorschau und wieder kann er nicht sagen, was er meint, nämlich das Gegenteil: „Klage gegen das Land ausgesetzt“. Und wo die Unsicherheit am größten, wählt der Redakteur beides, nämlich: Wir bleiben sitzen! und Der Kampf geht weiter!
Dies erklärt zumindest, warum diese AfH-Sitzkämpfer der Vierten Gewalt nach der letzten Ratssitzung vom 10.12.2018 nicht den Hauch einer Berichterstattung haben verlautbaren lassen, ja gar nicht präsent und wohl so tief eingebunden waren, daß sie diese Vorabinformation offenbar behüten und bebrüten mußten, bis der Hof dann 10 Tage später zur Berichterstattung läutete.
Die neue Version der alten Klagenachricht lautet nun, die Stadt habe „in der jüngsten Ratssitzung einen Vorbehaltsbeschluss gefaßt“ und wirft die spannende Frage auf, was das denn wohl sei – zumindest etwas sehr Flüchtiges, da es weder auf der Tagesordnung zu dieser Ratssitzung erschien, noch in der diesbezüglichen Niederschrift thematisiert ist, und auch die assoziierten Sitzkämpfer der OZ – Frau Susanne Ullrich war spitzohrig vertreten – wußten nichts vom „Vorbehaltsbeschluss“ zu erzählen, sondern im Gegenteil: „Stadtrat macht Weg für Klage frei“

Was also haben die Ratsmitglieder da öffentlich beschlossen … und was nichtöffentlich ?!

*

Der heutigen AfH-print-Ausgabe ist zu entnehmen, daß die Tatbeteiligten nun gemeinsam und sorgfältig prüfen wollen, wie es überhaupt zu der Tat kommen konnte.
Wetten, daß sie sich gegenseitig Freispruch erteilen werden  – aus Mangel an Beweisen.

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Fake-Akkumulation

… auf den zweiten Blick – Fortsetzung

Fake-Akkumulation und Tätersprache

AfH, 08.12.2018, Ausschnitt

Auch im Folgetext des AfH-Redakteurs Hochmann „Langer Irrweg …“ werden Euphemismus und Verniedlichung zur Beschreibung eines de facto-Rechtsbruchs beibehalten; die einschlägigen Attribute lauten: „wechselseitige Vorwürfe“, „je nach Betrachtungsweise“, „Ungereimtheiten“, „sich schlecht behandelt sehen“, „sich übergangen sieht“, „Diskussion“.

Inhaltlich führt der Redakteur die Leserschaft immer weiter weg von der Umgehungsstraße über mehrere Irrwege auf Kulissenschauplätze: Fake-Akkumulation weiterlesen

„Auge um Auge“?

„Auge um Auge“ –
Halbe Wahrheit als ganze verkaufen

 

AfH, 08.12.2018, Ausschnitt

 

 

Recht ausgewogen erscheinen Redakteur Hochmanns Wochenendartikel „Langer Irrweg…“ sowie sein Kommentar Auge um Auge…  auf den ersten Blick, weshalb sich stets ein zweiter lohnt – Sprache ist verräterisch. „Auge um Auge“? weiterlesen

„Haltet den Dieb !“ / update

„Haltet den Dieb !“

Sitzungsvorlage_Stadtklage

 

„…dreht die Stadt den Spieß um und wird selbst zur Klägerin“, titelt der Anzeiger für Harlingerland in seiner heutigen facebook-Vorschau und suggeriert zunächst, nun sei gar der erfolgreiche Kläger der Strafverfolgung auszusetzen. Gemeint aber ist das Land Niedersachsen, gegen das eine städtische Klage sich richten soll, als Mittäter einer von mehreren Beteiligten, die sich üblicherweise kloppen und einander bezichtigen, wenn die Tat aufgeflogen ist.
Die NWZ nennt das „Posse“: „Haltet den Dieb !“ / update weiterlesen

Radiodiskussion im Harlinger

„Straße ist nachträglich zu heilen“

Heiländer Tendenzpresse zur Radiodiskussion um die Entlastungsstraße vom 23.09.2016.

Es ist wirklich durchgelabert und man kann es nicht mehr hören, dieses Mantra, das die Wunderheilung verheißt!

Unverdrossen behauptet dieser Euphemismus, es läge halt ein Projekt krank darnieder und nicht etwa, daß sich dessen Betreiber rücksichtslos und mit Tunnelblick des mehrfachen Rechtsbruchs schuldig gemacht hätten. Radiodiskussion im Harlinger weiterlesen