Meditatives Malen

 

Meditatives Malen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gabriele Buisman hat ein Bild gemalt (mit Putin und Hitler) und dazu dem Anzeiger von einem Kunstbegriff erzählt, der ohne eigenen Gedanken auskommt; und Richard Schuberth schreibt sich dazu wie folgt in unsere Herzen:

 

Ich habe eine Liste angefertigt von allen hier, die noch nicht ihre Meinung, noch nicht ihr Traktat zum Krieg sekretiert haben.
Morgen werde ich sie bekanntgeben. Nicht um euch zu brandmarken, sondern um erst mal die Gelegenheit zu geben, euch eines Besseren zu besinnen. Sollte dann euer wehrkraftzersetzendes Schweigen, dieser Frevel an der Pflicht zur Selbstgefälligkeit, aber anhalten, müssen wir leider an eurer Solidarität zweifeln, und ihr werdet mit Konsequenzen rechnen müssen, wie ihr sie in der Geschichte noch nie erlebt habt.
(…)
Und auch ihr, die ihr keine Spezialisten seid, sondern bloß die Infanterie der guten Herzen bildet, seid deshalb noch lange keine Trottel. Auch ihr könnt euren Beitrag leisten zum Sieg, indem ihr ganz viele Herz-und Trauer-Emojis nach Kiew, Charkiw und Odessa schickt. Das gibt den Ukrainern, mit denen ihr sicher alle befriendet seid, sehr viel Hoffnung und Zuversicht und nicht zuletzt euch selbst das Gefühl, auch außerhalb der geistigen Luftschutzbunker, die vor dem Krieg Blasen hießen, wirksam zu sein.
Ganz, ganz wichtig ist, dass ihr euer Profilbild nicht vergesst dabei, damit die Opfer des Krieges auch genau wissen, wem sie diese tiefe Betroffenheit zu danken haben, und es mit den ukrainischen Nationalfarben anpinselt, damit sie checken, wem diese Betroffenheit gilt: nicht ihnen, sondern dem Staat, in dem sie gehalten werden.
(…)

(Richard Schubert, Das Homeoffice als Feldherrnhügel, in konkret 4/22)

 

***

 

Erledigte Fälle 2021

 

 

 

 

Erledigte
Fälle
2021


Lowlights
Eine Chronik in Rück-Sicht

 

Herrschaftszeiten! –
Existenz und Alltag werden
politisch so weit corona-zerrüttet,
bis die Menschen wohl
einen Russlandfeldzug
als Erlösung empfinden sollen.

 

 

 

 

Im Januar empfiehlt der Esenser Juso-Vorsitzende und Ratsherr eine Waffel und einen Coffee-to-go im Plastikbecher.

*

Und die Esenser CDU eröffnet zur Vorwahlkampfeinstimmung ihre Digitaloffensive als Vorreiter der neuen Medien facebook etc. und kündigt neue politische Ziele, Inhalte, Methoden an. Nach 20 Metern bricht der Gaul zusammen und begräbt die Vorreiter unter sich. Alle tot. Die Unfallstelle wirbt „aktuell“  bis heute 20.12.2021 mit Armin Laschet „aus Verantwortung für unser Land und #wegenmorgen“

*

J’accuse!   Ein AfH-Beilagenredakteur beprangert die Beleidigung (s)eines Hundes als „Hass & Hetze“.

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Im Februar erringt der Juso-Vorsitzende einen DRK-Kittel und eine priorisierte Impfung, und die Esenser SPD verkündet – noch unter CDU-Sputnik-Schock – ihrerseits die Digitaloffensive zum Wahlkampfauftakt.
Ihre „Kanäle“ werden nun vollgemacht vom bundesweiten SPD-Redaktionssystem SOZ.IS („Vorsprung für die Sozialdemokratie im Netz“ – sic!), vom online-SPD-shop, von Weils wöchentlichen warmen Worten, dem Juso-Vorsitzenden und zunächst auch noch den Tokens eines Dorfdeko-Assistenzsystems.

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Im März erlangt der Moorweger SPD-Architekt Ingo Eschen mit Mühe einen Freispruch wegen Hehlerei und Unterschlagung im Langeoog-Sumpf, wird aber kurz drauf beauflagt mit Honorarverzicht und Schadensersatzzahlung wegen Baupfuschs und Architektenpflichtverletzung in einem Bauvorhaben Barkelweg.

*

Auch wird die berühmte ehedem gesperrte Umgehungsstraße nun freigegeben „ohne viel Aufhebens“, also mit großem Tamtam aus Presse, TV, Polit- und Verwaltungsprominenz.
Eine lange Lebensdauer wird ihr beschieden, weil sie am Problem des Bensersieler Zielverkehrs vorbeigebaut ist. Die Angaben zur Gesamtschadenshöhe des Projekts gehen auseinander, irgendwas zwischen 13 und 15 Mio. €; verantwortlich ist keiner, insbesondere Fokko Saathoff und Heiko Willms … äh … nicht.

*

Auch noch im März verschärft die SPD online, was sie als Wahlkampf ausgibt, zur Wahnhaftigkeit und rührt keck eine weitere Umdrehung in der Jauche ihrer digitalen fb-Kanäle.
Im AprilApril nimmt die SPD eine wichtige Hürde im Bereich interner Kommunikation. Mit der Entdeckung der sog. Leichten Sprache entkräftet sie fürderhin den Vorwurf, sie stehe mit der deutschen Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung und Wortbedeutung auf Kriegsfuß, etabliert eine völlig neue Qualität der Vermittlung sonst komplexer Sachverhalte und erschließt die ihr adäquaten Zielgruppen.

*

Das Dorfdeko-Assistenzsystem erweitert sein facebook-Portfolio auf den Vollzug sogenannter Pandemie-Maßnahmen, hält dort seine Blase sauber und so als „Spur-Assistent“ gläubige Zeitgenossen auf Kurs.

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„Baumschutzsatzung, Baumschutzsatzuuung“ kräht es auch noch im April von allen Misthaufen – doch siehe: „Ehe der Hahn kräht, wirst Du mich dreimal verleugnen“ (Matth. 26:34).
Das hätte ich auch nicht besser sagen können.

Und der frisch entdeckte Kampfbegriff lenkt das Augenmerk kurzzeitig auf die grundsätzlich zweifel- und mangelhafte Rechtskraft städtischer Bebauungspläne, weil deren Unverbindlichkeit bzw. Kontrolle ausschließlich der Willkür des Landkreises unterliegt.
Harter Fakt, schwer zu ertragen – so überfordert der Sachverhalt alle Esenser Fachpolitiker und stellt dummgestählte Ignoranz auf eine harte Probe, die sie letztlich aber unversehrt und erfolgreich bestehen wird. Chapeau!

Unterdessen übt der Landkreis in Form eines Gebührenbescheides „für Tätigwerden“ (§ 168 StGB) Rache am Bürger wegen dessen Bitte um Durchsetzung des o.b. städtischen B-Plans sowie in Form einer weiteren Kostennote für die Ablehnung des diesbezüglichen Widerspruchs.
Das Ergebnis  (Die gemäß B-Plan u.a. verbotenen Stellplatzflächen im Grünbereich werden nun als unversiegelte Parkplätze behördlich geduldet!)  stellt hinsichtlich Umweltschutz, Baurecht und administrativer Kooperation einen Meilenstein dar, der aber ebenso wie die > Baumschutzsatzung nach dem 12. September der politischen Generalamnesie anheimfallen wird.

*

Zu Ostern unterstützen die Jusos (Kampfdrohnen-)Siemtje Möller und stellen unter Beweis, daß sie auch ihre geopolitische Meinungsbildung im Waffelbruch schürfen.

Mal sehen, ob sie wohl ihr Sturmgepäck gegen Russland schnüren, wenn die BmVg-Staatssekretärin verkünden darf, Putin habe den Sender Gleiwitz überfallen und ab 5.00 Uhr werde zurückgeschossen. Oder ob sie doch wieder nur andere zum Einsatz auffordern. 

Bis dahin jedoch planen sie gewiß eine Wärmeflaschen-Rückruf-Aktion, weil Hartz IV ja jetzt  Twix  „Bürgergeld“ heißt.

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Im Mai wird am Fall eines AfH-Redakteurs bekannt, daß auch Journalisten prioritär geimpft werden – also nicht nur Redakteure 🙂 .

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Bereits 2020 unter Erledigte Fälle abgehandelt, exponiert sich Ex-Kurdirektor Michael Schmitz im Juni unerwartet mit Nachdruck als bewährter klassischer Satiregegenstand in unsere Aufmerksamkeit zurück.
Nachdem er einst das B’sieler Therapiezentrum an Investor Wollmann pachtvertraglich verscherbelt und dem noch 715.000 € öffentlichen Zuschuß hinterhergeworfen hatte, wurde Frau Schmitz bei Wollmann Personalchefin.
Für die politisch Verantwortlichen schien’s belanglos, ob ein ehemaliger SadoMasoBums-Betreiber die Deals abwickelt oder ein Minderqualifizierter, jedenfalls sieht Schmitz durch das Esens-typische vernehmliche Schweigen sich wohl ermuntert, gegen die exit-esens-Veröffentlichungen gerichtlich vorzugehen. Fatal !
Anstatt ebenfalls zu schweigen, erzählt er in öffentlicher Verhandlung Details aus seinem Dienstverhältnis und bestätigt abermals sowohl seine eigene fehlende persönliche Eignung als auch ebenden personellen Fehlgriff seines Dienstherrn.
Obendrein reklamieren er und Gattin Rufschädigung und persönlichen Karriereknick. Damit löst er die Recherche und Thematisierung seiner früheren Tätigkeit als SadoMaso-Clubdirektor in Karlsruhe aus, so daß man meinen möchte, ihn treibe eine gewisse Beweislast für die zwiefache Inkompetenz von Dienstnehmer und Dienstgeber.

Nach seiner gerichtlichen Niederlage aber offenbart Herr Schmitz mit seinem neuen Internetauftritt abermals den Schnitt ins eigene Fleisch als Kernkompetenz, denn siehe, die gruselige Performance dieser einstigen städtischen Spitzenkraft diskreditiert ihren letzten Dienstherrn fortgesetzt und empfiehlt sich ihrem nächsten.

So inhaltlich unbedeutend die Person für exit-esens ist, so aufschlußreich ist der Kontext, nämlich für einen Satirebegriff, für städtische Personalauswahlkompetenz, für die Symbiose lokaler facebook-Gossen (Frank & Chrissy) und wieder mal für die Funktionsweise der Esenser Politik; insoweit rächt sich deren standardisiertes Beschweigen bzw. Wohlwollen gegenüber jeglichem abseitigen, devianten, rechtswidrigen oder ganovenhaften Sachverhalt (siehe auch Umgehungsstraße, Overbeck…).

Auch die seither sprunghaft vermehrten Zugriffe auf die Seite exit-esens werden jetzt vor allem von Schmitz selber hervorgerufen und dürften auf seine Bewerbungsintensität und die so ausgelöste Recherche potentieller Arbeitgeber zurückgehen.
Schmitz, der nach jedem Treffer am Kopf durch seinen eigenen Bumerang diesen nur umso heftiger wirft, bewirtschaftet einen Teufelskreis; daß sich daran so bald nichts ändert, ist seiner Eskalationsdominanz geschuldet. Er publiziert in der Erwartung einer juristischen Reaktion und verkennt, daß diese ein satisfaktions- und rechtsfähiges Gegenüber erfordert.

Weit weg von seinem berufsbiographisch wohl kreativsten Wirkungsort BlackStage Karlsruhe verdingt sich Herr Schmitz in Bensersiel nun als Kleinvermieter von 4 Fewos in eben den Tourismusstrukturen, die er selber zuvor als Kurdirektor ziemlich beschädigt hat – ein Purgatorium, das sicher am Verstande zehrt und zerrt und die Psychohygiene mehr als Burnout, zuviel facebook oder manche Linie zu belasten vermag.

Er führt jetzt den beliebten „Berater“-Titel, seine Internet-Vita ist eine Bewerbung in den Orkus und es bleibt zweifelhaft, ob nach BlackStage und TEB eine Partei, Gruppe oder Körperschaft ihren Wertekanon von einem ehemaligen BDSM-Bums- und Kurdirektor abgebildet sehen möchte.

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Manchen gilt er (Symbolbild) als Fremden-Verkehrskasper, Hilfs-Kiesé, Beilagen-Volontär, Ü60-Ole, ventriloque autoritaire, Caféschaufenster-Habitant, Glückskekspastor, Counterpart bei „Frank & Chrissy“ … was auch immer.
Im Juni jedenfalls wechselt er von der Esenser SPD zu den Grünen, nachdem sein fb-Kanal „Esens – allgemeine politische Themen“ trocken- und er aus der SPD-Postenliste wohl rausgefallen war, und gemahnt fürderhin von dort aus als Blog- und Blockwart die Untertanen an ihre Einkaufs-, Konsum-, Masken-, Impf-, Test-, Klimaschutz-, Jubel-, Schmäh-, Like- und andere, die er als Esenser Bürgerpflichten empfindet und feilhält.
Und am 24. November blökt’s aus seiner fb-Seite an die Menschen draußen im Lande: „Da ist er: Unser Koalitionsvertrag“ [tatsächlich: „Unser“!] und offeriert ihn als örtlich zuständigen Heimatbock, damit die Klügeren wissen, wen sie dafür in die Wüste schicken könnten. „Gesamtkonzeptionell und vom Ziel her…“ (Swami Sz)   ist jedoch diese „Banalität des Blöden“ (Tim Wolff) diagnostisch umfassend in konkret 01/22 betrachtet.

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Der Esenser Kunstbegriff zwischen Overbeck und Oldewurtel ist nach unten offen, sodaß dort immer noch Einschlupf ist für manchen Kulturchampignon.
Das Zweite Esenser Alleinstellungsmerkmal, also (die Causa) C. Overbeck – zwischen N°1 Umgehungsstraße und N°3 Personalie Schmitz – hat Strafanzeige gegen G. Jacobs, M. Mammen, D. Münster, J. Ritter, F. Saathoff erstattet; die Ermittlung wird am 07. Juni von der Staatsanwaltschaft Aurich eingestellt.

Als Retourkutsche erstatten dann Ritter und Münster Strafanzeige gegen Overbeck, die hingegen im Anzeiger für Harlingerland breite meinungsbildende und feuilletonistische Behandlung genießt, über das Ergebnis aber wohl Stillschweigen vereinbart ist, das der Anzeiger – gewohnt investigativ – auch strikt befolgt.
Jedenfalls dürften die Esenser Verhältnisse für die Staatsanwaltschaft zunehmend von einigem Unterhaltungswert sein.

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Im August erfolgt mit dem Urteil des Amtsgerichts Wittmund in Sachen Michael Schmitz u. Christiane Anuschka Schmitz eine umfassende Unterweisung, was in Esens Satire sein kann und muß – für alljene, die’s zwar dringend brauchen, aber nicht möchten.

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Im September ist dann endlich Ruhe.
Jäh erkaltet ist der heißeste Verheißungsscheiß, und der Bürger kann – unbehelligt von Kugelschreiber, Schwarzbrot, diverser Floristik (welche intelligente Frau möchte schon von OWi öffentlich ’ne rote Rose kriegen, außer Schwiegermutti), Eiern und Lügen sowie den Antlitzen der stets nie verantwortlichen Wegelagerer – wieder den Markt und andere sympathische Orte (Edeka) aufsuchen.

Die Jusos hatten nach erfüllter taktischer Mission zugunsten ihres vorsitzenden Hohlkammerpaneels bereits im April ausgehaucht. Unvergessen, aber gegenwärtig bleiben deren allbegeisternde Kampagnen zu ihren propagierten Kernthemen Jugend, Bildung, Europa, Feminismus, Antifaschismus, Arbeit, Ausbildung, nichtwahr ?
Ja, ganz besonders natürlich Europa, Feminismus und Antifaschismus!
Und eben Arbeit: Nach seiner Akkreditierung für das Berufsschnupperprogramm „Fleißig ab dreißig“ der Friedrich-Ebert-Stiftung bringt insbesondere der sog. Partei-Rebell der Vorstandsspitze mit seinem selbstbeglaubigten herzblutigen Einsatz die Esenser Verhältnisse ja schon seit 5 Jahren und jetzt immer weiter sowas von zum Tanzen, daß gar der linke Flügel der Programmkommission das gesamte progressive Spektrum … äh … des Arbeiterkampfs über … also … hmm …äh … Waffel-waffel-fleischtöpfchen …

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Der Oktober bleibt leer und mit dem Kommunalwahlergebnis zeichnet sich ab, daß die Esenser Politik ihre Kenntlichkeit zurückgewinnt, ihr Spezifikum nämlich, daß sie nicht vorkommt bzw. auf Grundschulniveau bleibt und ihr niemand mehr wenigstens zu Mittlerer Reife verhelfen kann und mag.

*

Anfang November findet die konstituierende Stadtratssitzung statt.
Zur Einlösung der Schallblasenrufe der Bufo viridis in Karriereerwartung hat dann die Grüne Partei doch bloß einen älteren Herrn und seine sympathische  Enkeltochter entsenden können, während die CDU daselbst ihre Posten eher widerwillig entgegennimmt, sich jedoch als „Opposition“ bezeichnet. Ihr einziger Neuer ist von der FDP ausgeliehen.
Die SPD-hat ihr Onno-Haak-Jahresabo für Blumensträuße final noch ausgeschöpft und holt ständig von backstage Nachschub, mit dem ihre Leute sich gegenseitig ehren für Leistungen, die sie nur behaupten, aber nie erbracht haben.
Im Publikum sitzt nicht ein einziger interessierter politischer Mittuter und -bläser der nun verstummten Wahlkampfposaunen; die warten wohl zu Hause, daß ein Platz frei wird.

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Im Zuge des antifaschistischen Straßenkampfes kriegt Overbeck im November von den Protagonisten seiner Esenser „Ausbürgerung“ unter klammheimlicher Genugtuung noch jene Stolpersteine in den Rücken geworfen, die er selber erfolglos beantragt hatte, so daß man sich nach deren Verlegung wieder ungestört der historischen Aufarbeitung widmen kann.
So aber sind die Esenser Stolpersteine bereits vor ihrer Verlegung wiederum belastet, und das wirft die Frage auf, ob der Antragsteller und Initiator zur feierlichen Verlegung überhaupt eingeladen wird und/oder von H.C. Petersen handsignierte Wittmunder Klinker ausgewogen dazugepflastert werden (bricks of shame).

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Im November schreibt Arno Nerschbach: „Die Frage ‚Quo vadis Esens‘? hat sich für die nächsten 5 Jahre erledigt.“
Weiter im Kreis! kann man ergänzen.

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Und wem die Feiertage im Dezember traurig zu werden drohen, möge im trauten Familienkreis aus den Wahlprogrammen der Esenser Parteien nochmals vortragen, gern mehrstimmig, dies wärmt das Herz, hebt die Stimmung und man hat die Lacher auf seiner Seite:
zum Beispiel (EBI) „Wir setzen uns weiterhin [!] ein für … eine aktive Unterstützung unseres Jugendparlaments“
… welches aber ja schon seit Oktober 2020 mausemausetot ist …
usw. usf. …

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Klick-Bilanz 2021 
Die Statistik des exit-esens-Servers Strato verzeichnete vom 15.12.2020 bis zum heutigen 15. Dezember  1.078.096  hits  (2020: 1.027.566),   394.866  pageviews  (2020: 247.945) und  103.573  sessions (2020: 101.141).
Hits zählt die Aufrufe der Einzelelemente der Seite; mitgezählt werden alle hinterlegten Links, Bilder, Textdateien.
Pageviews zählt die tatsächlich erfolgten Seitenabrufe.
Sessions gibt an, wieviele unterschiedliche Domains auf die Internetpräsenz exit-esens zugegriffen haben; gewertet wird der Zugriff einer Domain pro Tag jeweils nur einmal.

Schönen Dank, insbesondere für die diesjährigen Rückmeldungen !

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Ausblick
Wieviel schöner käme man durch die Zeit, wenn die Kandidaten für jede Lüge was hinter die Löffel kriegten. Wenn die dann aus der Reha entlassen werden, ist schon wieder Wahlkampfauftakt.

 

***

 

weiterführend:
* Georg Seesslen, Markus Metz, Wir Kleinbürger 4.0, Edition Tiamat
* Caroline Fourest, Generation Beleidigt, Edition Tiamat
* Martin Sonneborn, 99 Ideen zur Wiederbelebung der politischen Utopie, KiWi
* Duisburger Jahrbuch 2022, Mercator

 

Erledigte Fälle 2020

 

 

 

 

 

 

Erledigte Fälle
2020

Lowlights,
und worüber bei exit-esens zu lesen war (und noch ist)

 

 

 

 

Umgehungsstraße

Froh und munter sein  sollten alle Verantwortlichen und Unverantwortlichen darüber, daß „der Dortmunder“  Esens / Bensersiel eine, wenn auch klägliche, Entwicklungsperspektive gerettet hat, also: die Straße und die annähernd gesamte touristische Infrastruktur und das Verfahren.
Wer lesen kann, kommt aber auch von selber drauf.
klick

 

 

TEB-Chef und Bensersiels Verschmitzung

Der Kontext von Politik, Personal und Bensersiels Niedergang wurde hier ziemlich umfassend dokumentiert. klick
Ex-Kurdirektor Michael Schmitz und Gattin Christiane Anuschka Schmitz versuchten erfolglos, diese Berichte, insbesondere zur > Privatisierung des Therapiezentrums, anwaltlich zu verhindern und strafrechtlich verfolgen zu lassen.
Die Staatsanwaltschaft Aurich aber vermochte keinerlei Straftatsbestand (angezeigt waren Verleumdung, Beleidigung, Üble Nachrede) zu erkennen und sich der Sache weiter anzunehmen: Az. NZS 110 Js 20532/20.

 

 

Die Esenser Anti-Antifa …

… ist das Kleinste Gemeinsame Vielfache einer gängigen lokalen Vergangenheitsbearbeitung und vereint den Lehr- und Aufschlußreichtum einer Causa Overbeck, die sehr spezielle Gedenkwirtschaft im Sinne selbstgefälliger Wiedergutwerdung und des Schutzes der Handelswege von Nazis Lieblingsstücken, die exzessive Stolpersteinpflasterung als innerstädtisches historisches Gestaltungskonzept, die Silberbärverleihung an den Ökumenischen Arbeitskreis Juden und Christen als Rache an Cyrus Overbeck, die Doppelgarage jetzt mit moderner jüdischer Dialogannahme, bis hin zur schwarz-weiß-roten Lieblingskneipe von Schaufenster-Genossen, die nach eigenem Musikgeschmack jeweils tagesaktuell den dortigen RechtsRahmen neu definieren.

 

 

Café Ostfriesensterz

Da ließ das vielfache Bespötteln von dessen werbender Farbverwendung manchen Reichskaffeehaus-Philosophen – oder: Reichscafé-Hausphilosophen? – abermals zum Triebkopf werden. Doch auch hier vermochte die Staatsanwaltschaft Aurich in der mehrfachen Koloritverspottung keinerlei Straftatsbestand, gem. § 185 ff StGB Verleumdung, Beleidigung, Üble Nachrede, zu erkennen und stellte alle [ ja, es hatten Mehrere gespottet! ] Verfahren ein, Az. NSZ 220 Js 24586/20.

 

 


Die Kita Bärenhöhle

… mit ihrer Genesis bestätigte vor dem Hintergrund des EU-Vergaberechts abermals die einstige 2017er Sozialprognose des VG Oldenburg für die Stadt Esens: „Angesichts des über Jahre andauernden rechtsuntreuen Verhaltens (…) ist nicht auszuschließen, dass sie ihr rechtsuntreues Verhalten fortsetzen bzw. bei nächster Gelegenheit wieder aufnehmen wird“ – und die Kommunalaufsicht ist wahrlich hier auch kein geeigneter Bewährungshelfer. klick

 

 

Jusos und ratsherrlicher Vorsitzender

Die Esenser Juso-Formation als SPD-Posten-Bude für den einen Novizen, der zunächst bei BfB und dann bei BZE/OWi politisch geflattert hat, definiert sich über nix weiter als die Anflanschung an jedes und jedermann und hat ihr frühes Dasein bereits so weit entpolitisiert, daß sie es als Zierpflanze fristen kann.
Dieser sehr spezielle Esenser Sozialismus-Begriff der Plüschkarotten treibt jedem Erwachsenen, gleich welcher politischen Couleur, die Lachtränen in die Augen und die Zerrung ins Zwerchfell.
Inmitten agiert der Jusos Ratsherrchen  als Vorsitzender  mit seinen facebook-accounts: 5 Stück Ole, mit sich selbst befreundet und liking each other steadily, daß man ob solcher Persönlichkeitsstruktur annehmen möchte, er sei einem Sankt Anneus abgestammt.
Dabei haben sie bislang noch nicht mal einen Kindergottesdienst gestaltet.
klick 1, klick 2, klick 3

 

 

Die Schrottpresse,

also Anzeiger für Harlingerland und Jeversches Wochenblatt, bedauert, beim Henri-Nannen-Preis 2020 keine Berücksichtigung erlangt zu haben und berichtet nicht darüber.
Seinerzeit hatte die Redaktion mit ihrer selbstangelegten Schmierspur zu MdL Jochen Beekhuis die Verwertungsreste der Story der Jury des bedeutenden Journalistenpreises in der Hoffnung auf Restverwertung angeboten und schrieb das dann so: „Unsere Redaktion ist für den Henri-Nannen-Preis nominiert“  – dessen Jury sich dann aber letztlich wohl angewidert abgewandt haben mag. Wie man im Anzeiger auch fürderhin nicht lesen konnte, wurde der Preis dann im April 2020 anderweitig vergeben.
klick

 

 

Klick-Bilanz 2020

Die Statistik des exit-esens-Servers Strato verzeichnete 2020 bis zum heutigen 15. Dezember
1.027.566 Seiten-Zugriffe (hits) und 247.945 Seitenaufrufe (pageviews).
Hits zählt das Ansteuern der Seite, mitgezählt werden alle hinterlegten links;
Pageviews zählt das Aufrufen der Seite pro Tag von verschiedenen Aufrufern; tägliche Wiederholungen werden nicht mitgezählt.
Vielen Dank.

 

 

Ausblick

Gegen den Corona-Blues der langen Winterabende mag man die exit-esens-Kategorien > 9. heiter weiter sowie > 8. Harlinger Sprech-Perlen durchblättern.
Und zur Einstimmung auf die Kommunalwahl 2021 sei die Lektüre des Komplexes > 2. Politik & Personal empfohlen;
„Eltern mögen ihn ihren Kindern vorlesen“ (Sankt Anneus).
Des Wahlkampfs erste Phrase liegt bereits auf dem Gabentisch:


also:    Mehr Spielzeug und größere Buchstaben!

 

Diesen Wünschen schließen wir uns an.

 

 

 

Laudatio pro domo

 

„Schreiben Sie doch mal was Schönes.“

Laudatio pro domo

 

 

Okay, mal was Schönes….

Zunächst jedoch muß an dieser Stelle von einem gravierenden Schicksalsschlag Mitteilung gemacht werden, der den exit-esens-Schriftführer schon am 20. April heimgesucht hat: Laudatio pro domo weiterlesen

Coronavirus? Nicht bei uns! > UPDATE 17. März !

 

Jenseits von Esens ?

 

Coronavirus?
Nicht bei uns!

 

 

 

Hinter China, Südkorea und Italien hatte sich in Iran der viertgrößte Ausbreitungsherd für die vom neuen Coronavirus ausgelöste Covid-19-Erkrankung gebildet.
An der türkisch-griechischen Grenze werden 13.000 Flüchtlinge aus Iran (!), Irak, Libanon, Syrien, Afghanistan, Pakistan, Marokko nach Erdogans Grenzöffnung von EU-finanzierten griechischen Ordnungskräften auseinandergeprügelt.

Auch insofern sei „Deutschland gut vorbereitet“ (Jens Spahn) für das Coronavirus, Coronavirus? Nicht bei uns! > UPDATE 17. März ! weiterlesen

Gedenkwirtschaft

        

Die Asche der Opfer
wird zu einem Diamanten gepreßt und ausgestellt;
die Täter werden mit einem Schweigegelübde sanktioniert.

 

 

Es mag den Cyrus Overbeck nun mancher als Belästigung empfinden, aber seine reizbasierten Hervorrufungen bei Obrigkeit, Untertanen und Bürgertum liefern immer wieder noch Grundierung für Erkenntnis und Volksaufklärung.
So war in der Niederschrift der Esenser Ratssitzung vom 17.06.2019 unter Bezug auf dessen Anregungen die Rede von einem „ökonomischen Arbeitskreis Christen und Juden“.
Der Freud’sche Versprecher (er wurde nach Hinweis im Folgeprotokoll korrigiert) trifft auf die Annahme, es gebe in Esens eine Gedenkökonomie, also eine wie auch immer geartete Gedenkwirtschaft, deren Aktiva, Passiva, Akteure, Affekte und Ziele einer sorgfältigen Betrachtung lohnen. Gedenkwirtschaft weiterlesen

Ratsbeschluß: Platz für Rassismus ?

Platz für Rassismus?

 

Antrag des Bürgers Cyrus Overbeck, Ausschnitt

 

Grundsatzfrage ?

Bekenntnisse sind Privatsache, und Privaten ist es freigestellt, diese kundzutun, in Gemeinden, Gruppen, Parteien, Communities sich zusammenzufinden und im öffentlichen Raum einander damit zu bestätigen oder zu belästigen.

Es ist aber nicht Aufgabe von Gebietskörperschaften bzw. ihrer Politik und Verwaltung, öffentlich Bekenntnisse, gleich welcher Art, abzulegen, sondern einzig und vor allem, die Daseinsvor- und -fürsorge ihrer Bürger zu organisieren und sicherzustellen.

Deshalb bleibt Bekenntnispropaganda schlichtweg Impulsgeste, die vor allem dazu taugt, von vernachlässigter Bearbeitung der Kernaufgaben abzulenken. Ratsbeschluß: Platz für Rassismus ? weiterlesen

Teddy-Stiftung – Werbung für Kinderlimo

Teddy-Stiftung
Werbung für Kinderlimo

 

AfH, 16.05.2019, Bildausschnitt

 

Die Esenser Teddy-Stiftung ist mit ihrer Bären-Idee eine begrüßenswerte Initiative, die es ermöglicht, Kindern in Notsituationen schnelle Tröstung zu verschaffen.
Die österreichische Klosterquell Hofer GmbH ist mit Dreh+Trink der marktführende Spezialist für „Kindergetränke“ der Zielgruppe 3 bis 8 Jahre. Teddy-Stiftung – Werbung für Kinderlimo weiterlesen

Sinnlich nekrophil

AfH, 08.02.2019, S. 11, Ausschnitt, Ems-Jade

Sinnlich nekrophil – Floskelfleddern


„Mit allen Sinnen dem Tod auf der Spur

Dr. B. Vennemann und Dr. V. Preuss obduzieren eine Leiche

Halten wir also einen Moment inne und lassen dies auf uns wirken – – –
… der Sinnzusammenhang wird hier gewissermaßen: auseinandergenommen!

Obduktion mit allen Sinnen ? Sinnlich nekrophil weiterlesen

Trendschwänzen

Trendschwänzen

AfH, 09.02.19, Bildausschnitt

Die Frage ist nicht, ob das NIGE-Trendschwänzen sogleich Ausweis politischen Bewußtseins ist, sondern welche Art Lehrkörper dahintersteht, der seinen Schülern noch nicht mal differenziert zu vermitteln vermag, was Klima ist und wie Strom erzeugt wird:

Der jeweils aktuelle Stand des adoleszenten politischen Bewußtseins übrigens erschließt sich von selbst bei Lektüre der Protokolle des  Jugendparlaments oder der Seite eines Ratsmitglieds Ole Willms.

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ParkART – Die Große-Ansichtskarten-Ausstellung

 

AfH, 02.07.2018, Ausschnitt

ParkART – die Große-Ansichtskarten-Ausstellung

Schön, wenn jemand ein Hobby hat, dann kommt er nicht auf dumme Gedanken.
Noch schöner aber, wenn er beides miteinander verbinden kann. ParkART – Die Große-Ansichtskarten-Ausstellung weiterlesen

Mummenschanz und Maskerade

Mummenschanz und Maskerade
Nachklapp

„Bereicherndes Miteinander der Kulturen“ (Bildzitat: AfH, 01.10.2018)

Die „Kultur“, deren Plural „Kulturen“ sachgerecht sonst nur in Petrischale oder Käsekeller Verwendung findet, da sie als virulent oder frohwüchsig gelten, die also wird hier mehrzahlig propagiert und zum Kampfbegriff der Integratoren, wenn auch nur zwei Spezies unterschiedlicher Herkunft beisammen sind. Mummenschanz und Maskerade weiterlesen

Maskenball mit Gruselfaktor

Maskenball mit Gruselfaktor

Dieser Integrationsbegriff richtet seinen rücksichtslosen Anpassungsimperativ gegen jeden „Fremden“ aus der selbstgefälligen Wahrnehmung als Hoch“kultur“, denn ginge es den Trägern um Respekt und Akzeptanz des Fremden und Andersseins, hieße es Inklusion!

Bildzitat: AfH 22.09.2018, Ausschnitt

Arglos schlägt der Leser die Samstagsausgabe des „Anzeigers“ auf und sieht sich konfrontiert mit einer kopftuchdekorierten AWO-Vorsitzenden Maskenball mit Gruselfaktor weiterlesen

In die Gedankenferne – Esenser Sparkassenlauf

Esenser Sparkassenlauf – in die Gedankenferne

„Dass die Hitze Laufsportfans nichts ausmacht, haben gestern zahlreiche Teilnehmer beim Esenser Sparkassenlauf bewiesen.“ … und auf die Beweisführung wider jeglichen Verstand mit verkündeten 617 Starts darf man gespannt sein: „Mehr dazu folgt in der Montagsausgabe“ verheißt schonungslos der Anzeiger für Harlingerland (Foto). In die Gedankenferne – Esenser Sparkassenlauf weiterlesen

Das Beißleder

Der historische Gastbeitrag

Das Beißleder

Alter Brauch und üblich ist, daß der Antragsteller auf eine Baugenehmigung, sofern er nicht Ratsmitglied, Verwaltungskollege, deren Anverwandter oder Ex-VW-Manager ist, zum Formblatt Bauantrag auch ein sogenanntes > Beißleder erwirbt.

      

Das Beißleder weiterlesen