„Abonniert unsere Kanäle!“

„Abonniert unsere Kanäle!“

Digitaloffensive der SPD Esens,
Nachruf

 

 

Weit unterschätzt wurde die Entwicklungsgeschwindigkeit der Esenser SPD-facebook-Seite zum Witzeblog in der Kenntlichmachung eines Esenser (Jung-) Sozialismus zwischen Wahn und Wirklichkeit, zwischen Hartz IV und Wärmeflaschenausgabe, zwischen Wohnungsnot  und Maklerzunft, zwischen Opfergedenken  und Kollateralparty .

Dabei veranschaulicht eine solche Besitzanzeige wie #unserEsens einmal mehr jene Selbstgefälligkeit, mit der die Herausgeber sich für jeglichen politischen Scheiß eben persönlich Haftungsfreistellung verschaffen, mit der sie ihre Lieblingskneipe mit Ausnahmegenehmigung versorgen, dort mit ihrer Lieblingsmusik die Fußgängerzone penetrieren und Passanten abfilmen, mit der sie Spötter zu ihrer schwarz-weiß-roten Kneipen-Heraldik juristisch verfolgen lassen, mit der sie exit-esens der Beschädigung des (ihres!) Gemeinwohls“ bezichtigen etc. und somit nur die eine Erwiderung verdienen:
Es ist nicht euer Esens, auch wenn ihr euch seit Jahren so benehmt!

Putzig auch, daß dazu einzelne Genößchen sich eine kleine like-Manufaktur  gebastelt haben, die mit sich selbst befreundet ist, um innerhalb der fb-Echokammer die junge Meinungsbildung herbeizutöpfern.

Und was treiben die assoziierten Kanalarbeiter?
Sie fluten derweil die Propagandakanäle mit Sonnenuntergängen, Strand- und Stadtansichten, Empör- und Moralpäckchen und inszenierten Teilhabe-Dialogen.
Einziges Licht am bisherigen Ende eines Abwassertunnels ist ein Hinweis auf jene – tatsächlich öffentliche! – fb-Gruppe „Quo Vadis Esens“ von A. Nerschbach.

Und manche Janusglatze testet mit der aktuellen Beschränkung ihrer Hetzspalte auf „nichtöffentlich“ die weitere Shitstorm-, d.h. digitale Pogromfähigkeit ihrer Follower und Freunde gegen exit-esens. Wehe wehe, wenn der Verfassungsschutz, da sie ihre Leckstellen vernachlässigt, deren Chatverläufe hochnimmt!

Weil es sich besser hetzt hinter’m Rücken dessen, der davon nichts wissen kann und soll, ist neuerdings auch manch schneidig wirkende Moralia (s. Brüling, a.a.O.) des SPD-assoziierten fb-Kanals nicht nur für den exit-esens-Schriftführer, sondern ist gar diese ganze „öffentliche“ fb-Gruppe sowohl für ihn als auch für dessen Gattin, Familie und einige Freunde gar nicht sichtbar ! SPD-Volksaufklärung oder Agitprop für follower ?! Beides eben.

Und aberputzig unterfüttert alsdann ein Administrator, der sich beim Googeln von den angezeigten Treffern belästigt fühlt, dies mit der „öffentlichen“ Forderung, die Stadt Esens möge den Betreiber von exit-esens wegen „Image-Schadens“ an der Stadt strafrechtlich belangen!

So jemand, der sich polnische Verhältnisse („Strafgesetz zum Schutz des guten Namens Polens“) wünscht und der die > Sippenhaftung anwendet, ist in einer Esenser SPD beheimatet, die etwas aus der Zeit gefallen scheint: ca. 80 Jahre.

Somit manifestiert sich wiederum treffend jene zartfaschistoide Nuance, die auch zur Unterschutzstellung der Esenser Handelswege für Nazigebrauchskunst geführt hat.

Zum Nuancenreichtum gehört da ebenfalls, daß ja diesem Overbeck seinerzeit von seinen Genossen des Esenser Ortsvereins überhaupt das rechtliche Gehör verweigert worden war – „weil es sich besser hetzt hinter’m Rücken dessen …“

 

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Aus aktuellem Anlaß:

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noch weiterführend: klick!

Platz für Rassismus ? – zum Dritten

Platz für Rassismus ?
„friedvolles Miteinander, Respekt und Wertschätzung“

 

 

 

 

Freitag vor einer Woche wurde an dieser Stelle der SPIEGEL-Artikel über Cyrus Overbeck weiterveröffentlicht sowie ein Kommentar zur Einordnung in die Esenser Verhältnisse. Am Mittwoch wurde hier der Hinweis auf den Fernsehbericht der WDR-Lokalzeit Duisburg zugefügt. Danach gelangte beides als eines Zeitgenossen Rundbrief u.a. an Presse und Politik, wobei stets erfreulich ist, wenn exit-esens-Produkten geschätzte Weiterverbreitung widerfährt.

 

Eigentlich war dem Bericht vom 16.08. nichts hinzuzufügen, weil die Reaktionen in der Overbeck-Geschichte absehbar waren und sind … hätten nicht Bürgermeisterin Karin Emken und Stadtdirektor Harald Hinrichs diese mit einer formellen Erklärung im heutigen Anzeiger für Harlingerland beträchtlich konterkariert. Platz für Rassismus ? – zum Dritten weiterlesen

Bitte freimachen

Bitte freimachen

Der Anzeiger für Harlingerland sucht „eine/n Kaufm. Mitarbeiter (m/w/d); Einsendeschluß ist der 28. November 2018.“
Wer also einen übrig hat, möge den, ausreichend frankiert – es empfiehlt sich DHL-Paket, ermäßigte Rolle oder Sperrgut – alsbald aufgeben, es gilt das Datum des Poststempels.

 

facebook-AfH, 20.11.2018

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Stets und einfach und positiv

Wer dies ernst nimmt und weiterklickt, gelangt zu Chefredakteur Klaus-Dieter Heimann, dessen halbes Antlitz dazu verheißt: „Stets konstruktives Miteinander und einfach positiv in den Tag gehen, bestimmt unseren Redaktionsalltag“, was nicht weniger heißt als daß die besten Bewerbungschancen hat, wer als Einstandsgeschenk ein e mitbringt (für stetes konstruktives Miteinander) und das KDH-Deutsch etwas verbessert, wo auch das und ja zwo Sachverhalte zu verbinden trachtet, die ihren Plural fordern, der hier aber fehlt. Dafür ist das Komma übrig, aber es gibt im AfH-Medienhaus ja noch die beliebte Artikulationsbörse, wo Kommata, Plurale, grammatikalische Hürden und Startlöcher zum Tauschen annonciert sind.

AfH, online, 20.11.2018, (Bildausschnitt)

 

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Kulturstühle – Stuhlkulturen

 

AfH, 15.11.2018

„Interkulturelle Woche“ – zum Abspann des Schabrackenzirkusses schließlich mobilisierten die unvermeidlichen Diakonie- bzw. AWO-Kultur-Muhmen ihr gesamtes Kreativpotential: „Alte Stühle sollten von Teilnehmern jedes Alters aus unterschiedlichen Kulturräumen gemeinsam mit Einheimischen bunt bemalt werden.“
Ja, und dann?
„Dann sollen die Kulturstühle für gutem Zweck versteigert werden“.

„Denn siehe“, so spricht mit Wohlgefallen des Reformators Proktologiebeauftragter, „vor die Grammatik hat der HErr den Stuhlgang gesetzt.“

 

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Grammatik-Horror

 

AfH, 29.10.2018

Über „das schaurige Hurdy-Gurdy-Wife mit ihrer Drehorgel“ berichtet der Halloween-AfH-Beilagenredakteur soweit schon ganz ordentlich für diesen Dienstgrad. Das Wife ihre Drehorgel also wie das Frank ihr Brüling oder dem Redakteur ihre Beilage.
Dazu wurde „Ohrenschmalzbrot“ gereicht, um das Grauen zu steigern und die behauptete Schaurigkeit von hurdy-gurdy zu halluzinieren, was nicht verwundert, denn die gewiß viel wertvolleren Hirnschmalzhäppchen hätten sich ohnehin als Ladenhüter erwiesen.

 

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Leichte Sprache schwerfällt

AfH, 16.10.2018

 

 

 

 

Einen „adeligen Gutssitz“ hat am Sonntag auf Gut Fiekensholt eine Harlinger Schreibkraft vorgefunden, die sich darob fragen lassen muß, wie der Dachstuhl wohl den Ritterschlag verkraftet hat und ob jetzt blaues Blut in den Heizungsrohren fließt.
Da zudem dortige Märkte sich „durch ihrem gemütlichem Ambiente“ auszeichnen, möchte man Genaueres dann aber auch nicht mehr wissen…

 

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Setzen !!!

AfH online, 12.10.2018, Ausschnitt

Zeitung und Abgeordneter, welch kryptische Ambivalenz!
Der Herr Beekhuis also setzt sich … setzt er sich nun über was hinweg, oder aber setzt er sich für was ein?
Beides vielleicht, da kann man nix falsch machen, dachte sich der Redakteur.

 

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Megasuperlatief

Bildzitat: AfH, 10.10.2018, Ausschnitt

Von einer „befahrensten“ Kreuzung erzählt IME, die schreibenste Redakteuse von der redaktionellsten aller Zeitungen.

 

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Info-Hülse

Bildzitat: AfH, 06.10.2018, Ausschnitt

Journalistische Substanz dieses Zeitungsberichts?
Daß zwei Menschen (und zwei Hunde?) bisweilen diese Zeitung lesen.

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AfH, 04.10.2018, online

Harlinger Klimawandel, grammatikalisch

„Durch den Klimawandel, [durch] dem damit einhergehenden Starkregen und [durch] der Vergrößerung des Einzugsgebietes …“ … läuft die Buchstabensuppe ungebremst in’s Hinterland und flutet das Oberstübchen (Foto unten) des Harlinger Grammatikbeauftragten.
Und während andernorts „Kosten“ entstehen, verursacht werden und/oder alsdann ihrer Deckung harren, so werden sie im Sprachkosmos der redaktionellen Plaudertasche: „abgesichert“ – die sich dazu gewiß der hauseigenen Semantik-security bedient.
Wohlan !

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