Käseblatts Schmierspur – Der Dauer-Beekhuis

 

Käseblatts Schmierspur
Der Dauer-Beekhuis

 

 

 

 

 

 

Bekenntnis

Farbenfrohe Verständigung führe ich gelegentlich mit Freunden, wenn wir uns manch wohlverdienten Zeitgenossen vor die Stoßstange wünschen und daß es aussehen müßte wie ein Unfall, und, wahrlich, auch wissen wir von bestimmtem Pfaffen, den der Satan in der Hölle mit einem extra heißen Kessel erwartet – opulente Sittenbilder also, die auch regelmäßiges Übermalen und Umhängen erfahren und als privat gesprochenes oder digitales Wort eben dem Daten- und Persönlichkeits- und Privatsphärenschutz unterstehen, was zweifellos weder dem ahnungsvollen Pfaffen noch dem fiktiven Stoßstangenaspiranten behagte, wenn die denn davon wüßten … wehe, Bürger, wenn das gehackt wird …!

Die m&m&m-Affäre

Mit der Datenhehler-Affäre des Anzeigers für Harlingerland gegen MdL Beekhuis hat die Möller-Mandel-Modder-Connection der siechen SPD auf dem Sterbebett nochmals einen Tritt verpaßt.
Wem die Sozialdemokraten in ihrer historischen Dauerrolle des verläßlichen Verräters der Arbeiterklasse schon immer zuwider waren, darf sich jetzt gar auf kleinkommunaler Ebene bestätigt sehen. Der Umgangston unter- und übereinander wurde exemplarisch blankgezogen, als m&m&m rechtswidrig den Anzeiger („… halb sank er hin“) auf breiteste Veröffentlichung der abgelauschten privatesten Beekhuis-Zwiegespräche drängten, um sich hernach als Verletzte zu inszenieren – Parademarsch der Traumatisierten.

Das vernebelt – abnehmend erfolgreich – daß solches bloß der gewöhnliche, häßliche und als überaus professionell geltende Habitus der Hauptakteure ist („mit heißem Herzen!“, Möller), die Beekhuis vorwerfen mögen, zu diesem Dreck den Teppichzipfel gelupft gekriegt zu haben.
Die Verwerflichkeit dieses Drecks aber liegt in seiner sonst gepriesenen Professionalität als Sondermarke des homo politicus. Im privatimen Rahmen ist er geschützt, normal und harmlos. Im Politischen aber ist er mehr als nur Rahmen, sondern Ziel und Inhalt und Methode, handlungsleitend und nachhaltig stilbildend, was aber auch nicht wirklich mehr erstaunt – nämlich, daß ja „Politik ein schmutziges Geschäft“ und umso unterhaltsamer ist, wenn Dreckspatzen gegeneinander Nestbeschmutzung inszenieren.

Aufschlußreich sind dabei Verschlagenheit, Selbstgefälligkeit und Größenwahn, mit denen m&m&m, Eigentümer des Gemeinwesens eo ipso, bürgerliche Rechtsnormen und gesellschaftlichen Konsens so selbstverständlich wie routiniert außer Kraft setzen möchten und Redakteure das volksverhetzend orchestrieren:
Wenn Beekhuis sich gegenüber sogenannten Parteifreunden anwaltlich vetreten läßt, so titelt der Anzeiger : „Druck auf Zeugen“ und „Bedrohung und Einschüchterung“ und schreibt dem MdL gleich zwei nicht unerhebliche kriminelle Tatbestände zu.
Deren Wahrheitsgehalt wird suggeriert durch die propagierte Zusicherung bzw. gar Aufforderung, „… alle Mitglieder, die gegen Beekhuis aussagen wollen, juristisch und moralisch zu unterstützen.“
So biegt die Redaktion eine Lüge zur Wahrheit.
Heimtückischer und nachhaltiger kann man wohl kaum jemanden diffamieren, als durch breite Veröffentlichung eines Hilfeversprechens an dessen „Opfer“. Die herbeigezogene Analogie zu Sarrazin und Edathy schafft ein übriges.

Was scheren uns Rechtsnormen

Die Geringschätzung des Persönlichkeitsrechts eines Mitbürgers macht die agierenden Genossen um m&m&m sicher nicht vertrauenswürdiger, aber besser einschätzbar.
Und wenn sie per Beschluß ein MdL aus dem Bürgerbüro-Mietvertrag werfen, macht die Geringschätzung des Mietrechts sie ebenfalls nicht vertrauenswürdiger, sondern besser einschätzbar. Und falls der SPD-Spendenaufruf (in die Mobbing-Kasse?) zum Mietausfall nicht fruchtet, soll der Anzeiger dort eine Feldlager-Redaktion beziehen – embedded, Möllers vierte Waffengattung.
Die Verwerfung ihrer eigenen Beschlüsse – sie hatten Beekhuis einst mit 100%iger Zustimmung zum Kandidaten gekürt – macht sie ebenfalls nicht seriös oder verläßlich, sondern dem Wählervolk unberechenbar.
Und daß sie ein MdL zur Aufgabe seines Landtagsmandats zwingen wollen, macht ihre Verachtung gegenüber dem Wählerwillen, der Wahlgesetzgebung, dem Landesrecht, der Landtagsgeschäftsordnung etc. nur allzu kenntlich.
So verkörpern sie den ideellen Gesamt-Sozi bis auf Ortsvereinsebene, den man sich auf größtmögliche Distanz halten sollte.

Spartenblatt für Hetz-Entertainment

Dazu versammelt der Anzeiger nun sämtliche Schmähungen, derer er habhaft werden kann und bewirtschaftet sowohl in seiner Leserbriefecke als auch und v.a. auf seiner Facebookseite ein ausgeprägtes Forum des Hetz-Entertainments.
Statements über Beekhuis wie:
„Ein intriganter, homophober Sauhaufen da kann sich Herr B. so richtig suhlen“ (Arne Wilken)
„Der Mann ist psychisch schwer krank“ (Daniel Veith)
„…an Dummheit nicht zu überbieten“ (Ewald Hagedorn)
„…so stumpf“ (Vanessa Filosa)
„…nur zum kotzen“ (Hermann Dirksen)
„…was raucht der die ganze Zeit“ (Lüke Freese)
sind dabei noch die harmloseren und passieren gerngesehen die Netiquette der augenzwinkernden Anzeiger-Redaktion, die ja auch Ausfälle wie „Was für ein Idiot, dieser Overbeck“ (Michael Paulke) begrüßt und publiziert.

Weil aber die bloße Aufwiegelung des User-Pöbels nicht genügt, fordert die Redaktion, wenn sie nicht gerade über Presse-Moral-Kodex referiert , ihre Konsumenten nun offensiv zu Beekhuis-Kommentaren auf , denn deren fortschreitende Entgrenzung vermag abermals die nächste print-Ausgabe zu bereichern – Haßgemälde mit Einfaltspinseln – für Hetzer ein Forum, andere schätzen das Blatt für seine gute Verpackungsqualität, besonders die Fischhändler.

Zwar zitiert die Anzeiger-Schreibkraft unter „Beekhuis-Pressestimmen“  die Süddeutsche Zeitung: „Die Botschaft lautet: Obacht bei der Kandidatenwahl“, unterschlägt dabei aber einen wichtigen expliziten Rechtshinweis : Faktenfrisieren, bis die Haare zu Berge stehen.

Auch die Komplizenschaft der nachstellenden Ostfriesischen Nachrichten wird hierzu gern in Anspruch genommen, die sich empören: „Mit abwehrender Handbewegung lehnte der Land- und Kreistagsabgebordnete Beekhuis am Sonntagvormittag in der Auricher Innenstadt die Bittte der ON um eine Stellungnahme in seinem Fall ab.“
In gesunder Zivilgesellschaft heißt solche „Bitte am Sonntagvormittag in der Auricher Innenstadt“ neuzeitlich: „Stalking“ und solch „Bittsteller“ hätte von manchem Zeitgenossen wohlverdient dafür was hinter die Löffel bekommen.

Wenn aber dereinst die Chat-Accounts von Möller-Mandel-Modder geknackt sind, darf man gespannt sein auf die Ehrenerklärungen, die diese Genossen einander ausstellen werden.

Lokaler Abspann

Und wann, bittschön, wollen denn endlich die Bezirksvorstände, Kommissionen, Untersuchungsausschüsse, Ehrengerichte etc. die verantwortlichen Esenser Genossen aus dem Verkehr und auf die Untersuchungsliege ziehen, die dem wählenden Esenser Gemeinwesen z.B. mit der Umgehungsstraße einen fetten Vermögensschaden von rd. 9 Mio. € zugefügt haben; und mit dem Ex-Kurverein ein Defizit von rd. 14 Mio. €, bevor sie sich aus der persönlichen Vorstandshaftung stahlen; die mit dem quasi Verschenken von Therapiezentrum und Altenwohnungen erhebliche öffentliche Daseinsvor- und -fürsorge zerschlugen; die mit der Kita Bärenhöhle einer 6 Mio.€ schweren getürkten Vergabe (wirklich nur?!) beiwohnten; die ihren streikenden Bürgern mitsamt ihren Familien verraten haben, daß die Mittel für die berechtigte Lohnerhöhung von den Genossen längst verbraten seien?
Als Zugabe wäre da noch ein Landrat, dessen Kommunalaufsicht seit langem als verschollen gilt, peinlich zu befragen.

Es gibt jedenfalls noch viel zu tun für Tatortreiniger und aufrechte Sozis !

 

***

Bisheriges:
Skandal-Skandal, 07.03.2019
Die Dealer, 19.03.2019
Beekhuis-Daten-Hehlerei / Paparazzos Scheinwelt, 01.06.2019
Datenmissbrauch / Klare Kante, 23.03.2019