Digitaloffensive der CDU Esens

 

 

 

 

Die Digitaloffensive der CDU Esens

 

Auf Reste der CDU Esens stieß man kürzlich bei digitalen Ausgrabungsarbeiten!
Die Überraschung war groß, war doch eine langjährige online-Suche stets mit error! quittiert worden und die letzten zwei Jahre sowas von under construction, daß besorgte Politikinteressierte gar Erinnnerung und Altstadtbilder Revue passieren lassen mußten.

Denn ganz früher war sie ja hinter Henschens blinden Fenstern in der Westerstraße eingehaust, später dann bezog sie eine ausgediente Familiengruft einer Kirchplatzecke, die somit lange als Ausgangspunkt der partiellen Marktverdunklung galt.
Zwar wurde sie bereits von Ex-Ratsmitglied Erwin Schultz sehr früh als vermißt gemeldet, doch auch der Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes mußte erfolglos bleiben, weil die CDU Esens einfach keine Erkennungsmarke hatte.

Seither blieb sie verschollen. Wenngleich zwischenzeitlich mal eine Mutation im politischen Raum nachgesagt wurde – eine sogenannte Neue CDU – so blieben die Mutanten in Gremien doch gleichsam nichtgreifbare Erscheinungen; Phantome ohne Herkunftsnachweis, aus Zeit und Raum oder vom Lkw gefallen, kein Daseinszweck und -sinn, displaced im Stadtrat …

Die zum Ausgrabungsfunde aufkeimende Verspottungs-Hoffnung in Richtung Programmatik und Inhalt dieser sog. Partei zum kommunalen Wahladvent aber blieb weiterhin so enttäuscht, daß wir uns nunmehr allenfalls noch Stil und Form des CDU-Internetauftritts in all seiner professionellen Üppigkeit widmen können.
Nun ja, versuchen wir’s trotzdem.

Also sagt sie neben einem betagten sommerlichen Marktplatz-Foto erstmal „Hallo“, die CDU Esens, und daß sie sich freue, „sie hier zu sehen“.
Weil’s aber mit der Groß- und Kleinschreibung der Anrede hapert, bleibt zunächst offen, wer wen hier sieht.

Im weiteren hofft man, „dass sie sich zurechtfinden, egal ob sie ein Neuankömmling oder bereits fester Bestandteil unserer Community sind“. Egal aber, wer wen zurechtfindet, die Seite ist so übersichtlich, daß ihre Macher sogar als Neuankömmlinge in einer Community aufgehen und Platz finden, solange sie ausreichend Powersätze von den jimdo-Webfröschchen leihen können.

Dann folgt das schonungslose Coming-out dieser CDU-Esens-Community, nämlich so:
„Jeder fängt mal klein an – so wie wir.“ Okay. „Aus einer gemeinsamen Vision haben wir zusammen Schritt für Schritt etwas Großes gemacht“.
Selbstverständlich weckt eine Vision der CDU Esens, insbesondere eine gemeinsame  (Stuhlkreis?), das neidvoll ungeteilte Interesse des Besuchers und spannt ihn auf die Folter, was denn das Große sei. Vielleicht ein Schneemann?
Aber wir erfahren es nicht!
Nur soviel: „Darauf sind wir stolz“ – falls aber diese Web-Seite gemeint sei, möchte man das gemeinsame Kleine besser nicht kennengelernt haben.


Ein kleiner Pfeil zeigt nun nach unten, da steht „Neuigkeiten“, gemeint sei damit „News rund um das politische Esens“ – Sachen gibt’s! – „Was wurde beschlossen? Was haben wir für Sie erarbeitet? Dies und vieles mehr finden Sie hier.“
Belegt wird die Verheißung durch das Foto einer jungen Frau, die so fassungs- wie ratlos in’s Notebook schaut, wo sie gerade die CDU-Esens-Seite aufgerufen hat.

 

In einer hochgestellten task-Leiste ist dazu ebenfalls „Neuigkeiten aus Esens“ hinterlegt, die da lauten: „CDU Esens investiert in Digitalisierung“ und die Fragen aufwerfen Wieviel? und Wessen? und Warum?, wenn sie doch noch nicht mal die Fenster ihrer Henschen-Bude geputzt kriegte.
Hauptsache Powersätze. Weiter heißt’s wörtlich: „Der Samtgemeindeverband der CDU Esens ist online, wie der Johannes Tooren in einer Pressemitteilung verkündete“ – eine Verkündung des Johannes also, die in keiner Presse auffindbar war und ist.

Der Verband nahm auch die Pandemie zum Anlaß sich mit neuen Kommunikationswegen an die Bürgerinnen und Bürger zu wenden“ – wozu die Pandemie doch gut ist; und wehe, wenn der Bürger merkt, daß auch die neuen Einbahnstraßen so schlecht sind wie die alten.
„Der Kontakt ist uns wichtig“, sagt aber der Johannes stolz über ihre kalten Lötstellen, die „den Esenserinnen und Esensern noch bessere Erreichbarkeit bieten, so Tooren in einer Pressemitteilung“, die wir in der Presse aber immer noch suchen.

 

Alsdann bedroht den Besucher der kategorische Imperativ „Lernen Sie uns kennen“, und „Über unser Team“ zeigt ein Gruppenbild, und zwar vier Knie zu zwei Hintern, die auf einer Fensterbank sitzen, Füße auf’m Tisch, sowie ein Päckchen Buntstifte: Teamplayer?
Egal, „wichtig ist uns der Kontakt und Austausch mit Ihnen … und der richtige Ansprechpartner wird sich gerne mit Ihnen in Verbindung setzen.“ – Okay, ich nehm die Buntstifte.

 

Aber es gibt auch Schnäppchen: „Sie sind bereits Mitglied in unserem CDU Samtgemeindeverband Esens? Dann haben wir hier Ihren exklusiven Service für Mitglieder.“ Wer? Wessen? Hmm!
„Detaillierter Informationen, Beschlüsse, Planungen und viele mehr erwartet sie in unserem Angebot.“ – wie die Sprache, so das Kästchen; und solange man sie nicht mit Rechtschreibung und Grammatik belästigt, kämpft die CDU Esens für: „Unser Land nach vorne bringen“.


Deren Kombattanten werden nun mit Portraitfoto vorgestellt; bei „Über uns“ zunächst „Der Vorstand“:
Da haben wir erstens den mandeläugigen Johannes trendy am Notebook sitzend.

 

 


Zwotens ein Auto mit Blick zum Horizont, das auch so guckt. Sein Name ist „Name“ und ebenfalls voll im Trend, nämlich „StellverTrend“.

Dritter Vorständler ist eine anmutige Fjordlandschaft namens „Name“; die Vierte steht für Vorstandsvielfalt und zeigt eine junge Frau zwischen Kaffeetassen im Büro-Chaos: Office-business?
Die Fünfte ist dunkelhäutiger Ethnie mit Brille, Rastalocken und Blick ins Handy. Potztausend Exotik, CDU!
Vorständler Nr. 7 ist ein Paar mit Notebook im Draußen-Café; Vorständler 8 und 9 sind ein Notebook und ein Kugelschreiber, wahrscheinlich Beisitzer.

„Der Vorstand“ der CDU Esens ist identisch mit ihren dort gelisteten Ratsmitgliedern, vom mandeläugigen Johannes bis zum Kugelschreiber, auch die Namen entsprechen sich vollständig.
Wer ist dafür verantwortlich? Wie immer: keiner.
Doch, im Impressum lauert nämlich ein „Vorist zender“ (vielleicht VierzehnEnder…?) eines sogenannten „Sant[kasten?]gemeindeverbands“

Last not least und unvermeidlich ist sie dann jetzt auch bei facebook und instagram, die CDU Esens, weiß aber noch nicht, wozu. Erwartungsgemäß leer ist auch dort ihre „Community“.

Sofern aber gar mancher Schelm nun einwenden mag, das seien doch Platzhalter für irgendwas, so soll dies der CDU im Stadtrat als bestimmungsgemäß und wirklichkeitsnah abgebildet nicht in Abrede gestellt werden.

Die Einzelteile dieser Ausgrabung übrigens, so geht die Kunde, werden derzeit im Ausschuß für Archäologische Performance und Brauchtumspflege der Kreis-CDU neu sortiert und zusammengesetzt und dann zum Wahlkampfauftakt mit Stehtischen und Infoständen in Marktflecken und Schaufenstern auf-, hin- und weggestellt.

 

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Erledigte Fälle 2020

 

 

 

 

 

 

Erledigte Fälle
2020

Lowlights,
und worüber bei exit-esens zu lesen war (und noch ist)

 

 

 

 

Umgehungsstraße

Froh und munter sein  sollten alle Verantwortlichen und Unverantwortlichen darüber, daß „der Dortmunder“  Esens / Bensersiel eine, wenn auch klägliche, Entwicklungsperspektive gerettet hat, also: die Straße und die annähernd gesamte touristische Infrastruktur und das Verfahren.
Wer lesen kann, kommt aber auch von selber drauf.
klick

 

 

TEB-Chef und Bensersiels Verschmitzung

Der Kontext von Politik, Personal und Bensersiels Niedergang wurde hier ziemlich umfassend dokumentiert. klick
Ex-Kurdirektor Michael Schmitz und Gattin Christiane Anuschka Schmitz versuchten erfolglos, diese Berichte, insbesondere zur > Privatisierung des Therapiezentrums, anwaltlich zu verhindern und strafrechtlich verfolgen zu lassen.
Die Staatsanwaltschaft Aurich aber vermochte keinerlei Straftatsbestand (angezeigt waren Verleumdung, Beleidigung, Üble Nachrede) zu erkennen und sich der Sache weiter anzunehmen: Az. NZS 110 Js 20532/20.

 

 

Die Esenser Anti-Antifa …

… ist das Kleinste Gemeinsame Vielfache einer gängigen lokalen Vergangenheitsbearbeitung und vereint den Lehr- und Aufschlußreichtum einer Causa Overbeck, die sehr spezielle Gedenkwirtschaft im Sinne selbstgefälliger Wiedergutwerdung und des Schutzes der Handelswege von Nazis Lieblingsstücken, die exzessive Stolpersteinpflasterung als innerstädtisches historisches Gestaltungskonzept, die Silberbärverleihung an den Ökumenischen Arbeitskreis Juden und Christen als Rache an Cyrus Overbeck, die Doppelgarage jetzt mit moderner jüdischer Dialogannahme, bis hin zur schwarz-weiß-roten Lieblingskneipe von Schaufenster-Genossen, die nach eigenem Musikgeschmack jeweils tagesaktuell den dortigen RechtsRahmen neu definieren.

 

 

Café Ostfriesensterz

Da ließ das vielfache Bespötteln von dessen werbender Farbverwendung manchen Reichskaffeehaus-Philosophen – oder: Reichscafé-Hausphilosophen? – abermals zum Triebkopf werden. Doch auch hier vermochte die Staatsanwaltschaft Aurich in der mehrfachen Koloritverspottung keinerlei Straftatsbestand, gem. § 185 ff StGB Verleumdung, Beleidigung, Üble Nachrede, zu erkennen und stellte alle [ ja, es hatten Mehrere gespottet! ] Verfahren ein, Az. NSZ 220 Js 24586/20.

 

 


Die Kita Bärenhöhle

… mit ihrer Genesis bestätigte vor dem Hintergrund des EU-Vergaberechts abermals die einstige 2017er Sozialprognose des VG Oldenburg für die Stadt Esens: „Angesichts des über Jahre andauernden rechtsuntreuen Verhaltens (…) ist nicht auszuschließen, dass sie ihr rechtsuntreues Verhalten fortsetzen bzw. bei nächster Gelegenheit wieder aufnehmen wird“ – und die Kommunalaufsicht ist wahrlich hier auch kein geeigneter Bewährungshelfer. klick

 

 

Jusos und ratsherrlicher Vorsitzender

Die Esenser Juso-Formation als SPD-Posten-Bude für den einen Novizen, der zunächst bei BfB und dann bei BZE/OWi politisch geflattert hat, definiert sich über nix weiter als die Anflanschung an jedes und jedermann und hat ihr frühes Dasein bereits so weit entpolitisiert, daß sie es als Zierpflanze fristen kann.
Dieser sehr spezielle Esenser Sozialismus-Begriff der Plüschkarotten treibt jedem Erwachsenen, gleich welcher politischen Couleur, die Lachtränen in die Augen und die Zerrung ins Zwerchfell.
Inmitten agiert der Jusos Ratsherrchen  als Vorsitzender  mit seinen facebook-accounts: 5 Stück Ole, mit sich selbst befreundet und liking each other steadily, daß man ob solcher Persönlichkeitsstruktur annehmen möchte, er sei einem Sankt Anneus abgestammt.
Dabei haben sie bislang noch nicht mal einen Kindergottesdienst gestaltet.
klick 1, klick 2, klick 3

 

 

Die Schrottpresse,

also Anzeiger für Harlingerland und Jeversches Wochenblatt, bedauert, beim Henri-Nannen-Preis 2020 keine Berücksichtigung erlangt zu haben und berichtet nicht darüber.
Seinerzeit hatte die Redaktion mit ihrer selbstangelegten Schmierspur zu MdL Jochen Beekhuis die Verwertungsreste der Story der Jury des bedeutenden Journalistenpreises in der Hoffnung auf Restverwertung angeboten und schrieb das dann so: „Unsere Redaktion ist für den Henri-Nannen-Preis nominiert“  – dessen Jury sich dann aber letztlich wohl angewidert abgewandt haben mag. Wie man im Anzeiger auch fürderhin nicht lesen konnte, wurde der Preis dann im April 2020 anderweitig vergeben.
klick

 

 

Klick-Bilanz 2020

Die Statistik des exit-esens-Servers Strato verzeichnete 2020 bis zum heutigen 15. Dezember
1.027.566 Seiten-Zugriffe (hits) und 247.945 Seitenaufrufe (pageviews).
Hits zählt das Ansteuern der Seite, mitgezählt werden alle hinterlegten links;
Pageviews zählt das Aufrufen der Seite pro Tag von verschiedenen Aufrufern; tägliche Wiederholungen werden nicht mitgezählt.
Vielen Dank.

 

 

Ausblick

Gegen den Corona-Blues der langen Winterabende mag man die exit-esens-Kategorien > 9. heiter weiter sowie > 8. Harlinger Sprech-Perlen durchblättern.
Und zur Einstimmung auf die Kommunalwahl 2021 sei die Lektüre des Komplexes > 2. Politik & Personal empfohlen;
„Eltern mögen ihn ihren Kindern vorlesen“ (Sankt Anneus).
Des Wahlkampfs erste Phrase liegt bereits auf dem Gabentisch:


also:    Mehr Spielzeug und größere Buchstaben!

 

Diesen Wünschen schließen wir uns an.

 

 

 

Trittbrett Tafel

Auch als Juso-Trittbrett o. -PR-Agentur beliebt:  Die Tafel

 

 

 

 

Sparvariante des Gutmenschen:
Andere zu guten Taten auffordern

 

 

Jusos bitten um
Sachspenden für die Tafel

 

Am Montag, 14. Dezember um 18.00 Uhr inspiziert der Juso-Vorsitzende im Beisein der Presse die eingegangenen Spenden.

Im Anschluß erklärt er den Empfängern die SPD-Jahrhundert-Erfindung der Hartz IV-Gesetze und spendet den Ehrenamtlichen  Beifall.

 


So vorzüglich gedeiht der Zynismus dort, wo sich Dummheit, Geschichtsunkenntnis und Selbstgefälligkeit paaren,  wo also ein JungSozialist  Wärmeflaschen an HartzIV-Empfänger ausgibt und erklärt, er „schenkt damit in dieser kalten Zeit  Wärme und ein bißchen Geborgenheit“ – und die vorhersehbaren fb-Goutierungen auf allen Kanälen bestätigen den intendierten Propagandazweck.
Neidlos anrechnen muß man darin mancher fb-SPD-Glatze, daß sie die Volksverhetzung  um jene heimatliche Nuance cleverer betreibt als die AfD.

 

[Wir spenden nun regelmäßig den Nachdenkseiten.
Einrichtungen politischer Bildung sind wichtiger als Versorgungswerke für berufsunfähige Polit-Aspiranten.]

 

 

 

 

Hände-in-den-Schoß-Appell

 

Mitra, Krummstab, Armbanduhr

Mitra, Krummstab, Armbanduhr,
das schafft Sankt Anneus nur.

 

 

AfH, 03.12.2020, Ausschnitt

Wenn Esenser Kaufleute die Kinder bescheren, meinetwegen auch am 05. Dezember, ist das schön. Punkt.

Wenn aber Gläubischkeit, zumal in ihren Aber-Blüten, statt verdientermaßen verschärfte Ignoranz zu ernten, in schwarze Pädagogik mündet, bedarf sie der Besprechung. Mitra, Krummstab, Armbanduhr weiterlesen

Umgehungsstraße – Abspann

Umgehungsstraße –
Abspann

 

Foto: AfH, 03.11.2020, bearbeitet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Er sei ihm gegönnt, der sicher nicht unbeträchtliche Vermögenszuwachs !

Mit geringstem Einsatz im günstigsten politischen Bedingungsrahmen bei galoppierendem Bodenrichtwert für B’siel den größtmöglichen Ertrag zu erzielen, über den Stillschweigen zu vereinbaren sei, ist sicher auch nicht verwerflich, sondern im Gegenteil, Gebot der Stunde, zumal es der infrastrukturellen Entwicklung von Bensersiel nicht nur förderlich ist, sondern ihr gar in schwerer Zeit einen außerordentlichen Karfunkel, ja Solitär, hinzufügt. Umgehungsstraße – Abspann weiterlesen

Herr Hinrichs teilt aus

 

 

„Bravo-Harald!“ –
Herr Hinrichs teilt aus

 

 

Stadtdirektor u. Samtgemeindebürgermeister, Abb. ähnlich, fb

 

Wenn Esens‘ oberster Verwaltungsbeamter als Stadtdirektor und Samtgemeindebürgermeister via facebook die Meute 2.0 bedient und den Bürger anpöbelt, dann klingt’s schneidig und liest sich so und so:

„Etwa 60 Bürgerinnen und Bürger nahmen heute die Gelegenheit wahr, die neue Esenser Kita Bärenhöhle zu besichtigen. Architekt Ralph Thater führte die Interessierten durch das Gebäude. Aber wo waren denn die selbsternannten Faktenchecker und Esenser „Exiteers“? Sie haben offenbar andere Quellen für ihre Fake-News…“

 

 

Daß solches nicht unwidersprochen bleiben kann, liest sich so:

weiterlesen…

Eine Antwort, gar eine sachliche, blieb aus.
So eignet sich eines Stadtdirektors Statement als Ermunterung zu jenem Grad administrativer Frechheit, der zwar den asozialen Medien, nicht aber der Niedersächsischen Kommunalverfassung zu Gebote steht.
Und da möchte man einer Verwaltung, die per facebook-Schmuddelforum  Bescheid erteilt, empfehlen, ihre Öffnungszeiten entsprechend zu modifizieren:

mo – do:  Einwohner, die mit Spitzenbeamten per facebook befreundet sind
fr:            Restbürger

 

 

 

zur Sache, Herr Hinrichs!
> Kita Bärenhöhle II
> Kita Bärenhöhle I

 

 

 

Abenteuer-Camping Bensersiel Teil 2

 

 


Abenteuer-Camping, Teil 2

 

 

14 Tage kaute und würgte die Anzeiger-Redaktion an der Replik auf einen fundierten Bericht der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 26.08.2020, bis es nicht mehr anders ging – es stand zu lange woanders; gern hätte man’s verschwiegen.

So gelang dem Redakteur Hochmann zum 09.09.2020 wieder ein anzeigertypisches Kleinstkunstwerk der Einseitigkeit in der Maske einer Gegendarstellung, ohne die eigentliche Darstellung offenzulegen. Es ist „Richtigstellung“ im luftleeren Raum und dort dauerelastisch aufgehängt. Und weil sie nicht mit Erkenntnisinteresse geschrieben wurde, sondern wohl Kollegenneid und Dünkel dem Redakteur die Edelfeder führten, fällt’s umso schwerer, sie mit Verstand zu lesen.
Wagen wir trotzdem den Eiertanz zwischen Stilkritik, Formenspott und Substanzanalyse. Abenteuer-Camping Bensersiel Teil 2 weiterlesen

Schmitzens Veilchen

 

Schmitzens Veilchen

 

Foto: Händel/AfH, 09.07.2020, Ausschnitt, bearbeitet
AfH, 03.09.2020, Ausschnitt

Über die Neigung eines Bensersieler Kurdirektors mag zu rätseln sein, wenn dieser um Prügel bittet – und seiner „Hoffnung auf ein blaues Auge“ öffentlich Ausdruck verleiht ! Schmitzens Veilchen weiterlesen

Abenteuer-Camping Bensersiel

 

Abenteuer-Camping

 

 

Einen angenehm zu lesenden Bericht über Esenser Verhältnisse von Redakteur Bert Strebe bietet die heutige Hannoversche Allgemeine Zeitung (26.08.2020.)
Zwar ist, um dieser unaufgeregten Sachverhaltsdarstellung in Gänze zu folgen, der Abschluß eines -kostenfreien- HAZ-Monatsabos erforderlich, doch stellt sie in sauberer Recherche vom Kopf auf die Füße, was bereits Ende 2018 von der Harlinger-Redaktion als schmutzige Sau durchs Dorf getrieben wurde. Abenteuer-Camping Bensersiel weiterlesen

Distanzlos und großzügig +++ UPDATE +++

Bildzitat: NWZ online, 10.06.2017

Anmerkung

Prof. Stüer abermals verurteilt

Nochmals manifestiert sie sich, die gewisse Distanzlosigkeit Esenser Politiker zum Rechtsbruch, die seinerzeit in Sachen Umgehungsstraße auf die Verfolgung von Schadensersatzansprüchen gegen ihren Rechtsvertreter großzügig verzichtet hatten, nachdem ebenjener Prof. Bernhard Stüer mit erwiesener Falschberatung der Stadt Esens mindestens einen Honorarschaden über eine Viertelmillion € zugefügt hatte – von den Folgekosten ganz zu schweigen. Distanzlos und großzügig +++ UPDATE +++ weiterlesen

Nazi-recreatie – der Lockstoff

 

Nazi-recreatie – der Lockstoff

 

 

Da er seinen Mail-Verteiler nun mit annähernd immer gleichlautenden Texten flutet, muß Herr Overbeck sich wohl vorhalten lassen, daß seine Aktionen zwar die Feinde weiter kenntlich machen, jedoch in deren Schaum- und Sekretaufkommen die angesagt wichtigen Inhalte zunehmend unkenntlich werden. Nazi-recreatie – der Lockstoff weiterlesen

Schmitz geht – Burn-out – zuviel facebook !

 

Die Esenser Politik kommt als Ziel für Polemik abhanden,
weil sie sich „in einen Gegenstand der
allgemeinen anthropologischen Betrachtung“ (W. Pohrt)
verwandelt.

Foto: Händel / AfH, 09.07.2020 – Ausschnitt, bearbeitet

 

 

Schmitz geht – Burn-out – zuviel facebook

 

so ungefähr titelt der Anzeiger für Harlingerland in seiner heutigen Ausgabe und humpelt Seit‘ an Seit‘ mit den politischen Entscheidungsträgern abermals der harten Wirklichkeit hinterher.

Auf den Tag genau vor einem Jahr war an dieser Stelle zu lesen:
„Schmitz dürfte bei fortlaufenden Bezügen und großzügiger Abfindung vorzeitig freigestellt werden … Denn Michael Schmitz ist ein Zugvogel, ständig bereit, seine Umzugskartons zu packen“ und wechselt regelmäßig seinen Wirkungskreis, während Frau Schmitz ja ebenfalls „bereit ist für Neues“ und die „berufliche Neuorientierung sucht“. “ Schmitz geht – Burn-out – zuviel facebook ! weiterlesen

Ostfriesenherz am rechten Fleck

 

Ostfriesenherz am rechten Fleck

 

 

Wenn Esenser Genossen für ihre Lieblingskneipe den rechten Rahmen neu definieren, dann liest sich das so:
Nach einem Treffen zwischen dem Musiker und der Stadt gibt es jetzt eine Lösung mit der wohl alle leben können. Es wäre schade, wenn eine so wertvolle Bereicherung jäh unterbunden worden wäre.“
(erklärt Fokko Saathoff via facebook) Ostfriesenherz am rechten Fleck weiterlesen

Wenn die bunten Fahnen wehen …

 

Wenn die bunten Fahnen wehen ...

 

 

           

 

… und die diesbezügliche Erläuterung besticht zunächst durch gewisse Plausibilität:

„Wer öffentlich Schwarz / Weiß / Rot werbend verwendet, unterfällt stets dem Risiko der mitbürgerlichen Assoziation …“, Wenn die bunten Fahnen wehen … weiterlesen

Laudatio pro domo

 

„Schreiben Sie doch mal was Schönes.“

Laudatio pro domo

 

 

Okay, mal was Schönes….

Zunächst jedoch muß an dieser Stelle von einem gravierenden Schicksalsschlag Mitteilung gemacht werden, der den exit-esens-Schriftführer schon am 20. April heimgesucht hat: Laudatio pro domo weiterlesen

Blindes Auge, schützende Hand

 

Blindes Auge,
schützende Hand

 

 

 

 

„Hitler-Gruß auf Langeoog: Verfahren eingestellt“ titelt, stets eigener Wahrheit verpflichtet, der Anzeiger für Harlingerland vom 06.03.2020 und beteuert – weil’s nötig ist – gleich dreifach dazu: „Vorwürfe nicht erwiesen“.

 

Bei solch guter Nachricht fällt dem besorgten AfH-Leser ein Wackerstein vom Herzen – und schmerzhaft auf die Füße, wenn er den Wortlaut der staatsanwaltlichen Einstellungsmitteilung (NZS 520 Js 15129/19) damit abgleicht: Blindes Auge, schützende Hand weiterlesen

Coronavirus? Nicht bei uns! > UPDATE 17. März !

 

Jenseits von Esens ?

 

Coronavirus?
Nicht bei uns!

 

 

 

Hinter China, Südkorea und Italien hatte sich in Iran der viertgrößte Ausbreitungsherd für die vom neuen Coronavirus ausgelöste Covid-19-Erkrankung gebildet.
An der türkisch-griechischen Grenze werden 13.000 Flüchtlinge aus Iran (!), Irak, Libanon, Syrien, Afghanistan, Pakistan, Marokko nach Erdogans Grenzöffnung von EU-finanzierten griechischen Ordnungskräften auseinandergeprügelt.

Auch insofern sei „Deutschland gut vorbereitet“ (Jens Spahn) für das Coronavirus, Coronavirus? Nicht bei uns! > UPDATE 17. März ! weiterlesen

Gedenkwirtschaft

        

Die Asche der Opfer
wird zu einem Diamanten gepreßt und ausgestellt;
die Täter werden mit einem Schweigegelübde sanktioniert.

 

 

Es mag den Cyrus Overbeck nun mancher als Belästigung empfinden, aber seine reizbasierten Hervorrufungen bei Obrigkeit, Untertanen und Bürgertum liefern immer wieder noch Grundierung für Erkenntnis und Volksaufklärung.
So war in der Niederschrift der Esenser Ratssitzung vom 17.06.2019 unter Bezug auf dessen Anregungen die Rede von einem „ökonomischen Arbeitskreis Christen und Juden“.
Der Freud’sche Versprecher (er wurde nach Hinweis im Folgeprotokoll korrigiert) trifft auf die Annahme, es gebe in Esens eine Gedenkökonomie, also eine wie auch immer geartete Gedenkwirtschaft, deren Aktiva, Passiva, Akteure, Affekte und Ziele einer sorgfältigen Betrachtung lohnen. Gedenkwirtschaft weiterlesen

Silberner Bärendienst

AfH, 13.01.2020, Ausschnitt

 

 

Silberner Bärendienst

 

 

Weitgehend erfolglos hatte ein Ex-Esenser Künstler die Bedeutung vorbehaltloser Akzeptanz völkischer Gebrauchskunst für die Faschisierung des Alltags zu thematisieren versucht und neben skurrilen Ratsbeschlüssen auch einen shitstorm („Stürmerscheiße“, H.L. Gremliza) verursacht. Silberner Bärendienst weiterlesen

Austherapiert !

 


Austherapiert !

 

 

Wer im Mai dieses Jahres beim Bensersieler Therapiezentrum mit einer ärztlichen Verordnung und der Erwartung einer sachgerechten Beratung und Behandlung vorstellig wurde, erhielt stattdessen ein Schmuddelblatt mit der Maßgabe, seine Auswahl zu treffen. Austherapiert ! weiterlesen