Am Vorabend von Barbarossa II / update 09. Juli 2026

 

Am Vorabend von
Barbarossa II

 

Wir sind die Drehscheibe
Der „Operationsplan Deutschland“ soll das entscheidende Konzept der Bundesrepublik für den Verteidigungsfall sein, wirkt jedoch eher wie ein Programm zur Kriegsertüchtigung.
von Reinhard Faudt via Manova 30.06.2026 – weiterlesen!

 

 

 

Das bundesdeutsche politische Ziel ist die Überfalls- und Erstschlagstüchtigkeit, der Spannungsfall, der jegliche Kriegswirtschaft und den fließenden Übergang in den Krieg legitimiert.

 

 

Das gesamte gesellschaftliche Leben wäre beendet, die Bundesregierung wird ihr dreckigstes Gesicht zeigen, wir werden uns in einer Art Militärdiktatur wiederfinden, in der nur ein Gesetz gilt: das der Kriegstreiber.
Unser altes Leben ist schon jetzt beendet, der soziale Kahlschlag ist Teil des Krieges, nicht Teil einer gesellschaftlichen Debatte darüber, was „wir uns leisten können“.
Wir könnten uns ALLES LEISTEN, Schulen, Renten, Brücken, Klos, Bildung, Gesundheit, es wäre überhaupt kein Problem.
Aber die Bundesregierung ist im Krieg. Sie strebt ihn nicht an, sie ist mittendrin.
(Tom J. Wellbrock)

 

Da sitzen sie, unsere lokalen Politdarsteller, wie zufällig im Zentrum der Drehscheibe und es wird ihnen nicht mal schlecht.
Was verstehen sie, was publizieren sie, wo verorten sie sich derzeit?
Welcher Wahrnehmung, welchen Habitus‘ bedarf es, um Barbarossa II zu ermöglichen, bei diesen Ortsvertretern einer verwahrlosten Europa- und Bundespolitik, die später jegliches Wissen von sich weisen werden?

Wer sich derzeit fragt, was unser lokalpolitisches Spitzenpersonal in dieser verschärften Vorkriegszeit so umtreibt, ist bei der Definition der „Spitze“ unserer Leistungsträger nun mal leider auf deren drollige Selbstwahrnehmung zurückgeworfen.

 

Mit dem Foto ihrer Kandidatenliste schaute sich der Ole für facebook selbst über die Schulter und publiziert eben die Liste, die sie für ihre Kommunalwahl ausbaldowert haben. Die Reihenfolge Karin Emken, Fokko Saathof, Ole Willms, Erwin Freimuth, Dörthe Utesch, Heiko Willms, Kurt Zart, Silke Martens, Udo Folkerts, Thilo Thedinga, Helmut Eiben usf. usw. … ist auch ein Hinweis auf der Sozis Personalproblem.

 

Denn siehe, letztens waren die Parteien und Wählergruppen von der Verwaltung aufgefordert, bis 16.04.2026 Personen zur Besetzung der Wahlausschüsse und -vorstände für die Kommunalwahl im September zu benennen.
Da kam aber nix, die haben niemanden benannt!
Denn eine Mitgliedschaft im Wahlausschuß o. -vorstand schließt gem. NKWO eine Kandidatur aus bzw. umgekehrt!
Somit sieht deren Rollenverteilung vor, daß die Politdarsteller vorrangig auf Kandidatenlistenplätze drängeln anstatt beim Wahlablauf mitzuhelfen; hingegen ihre Wahl zu organisieren, behalten sie dem Bürger vor.

 

Widmen wir uns der Liste, denn sie versammelt die örtlichen Repräsentanten der Nationalen Kriegswirtschaft in zweifelsfreier trauter Einmütigkeit, und zwar als Dreierwette auf Emken, Saathoff, Willms.

 

N°1: MdL Karin Emken

 

So posierte kürzlich MdL Karin Emken in der Esenser Hausarztpraxis Nagel (u.a. Sprecher der Kassenärztl. Vereinigung Niedersachsen KVN, Kreisstelle Aur/Wtm und des Berufsverbands der Hausärzte sowie Vorsitzender des Ärztevereins des Landkreises Wittmund) zur Kritik an der Unterfinanzierung der Gesetzl. Krankenversicherung, an Leistungskürzungen, Unterversorgung, Honorardeckelung und Ärztemangel, ohne daß ihr aufgefallen wäre, daß dies Teil des sozialen Kahlschlags ist, der die Kriegsmedizin als Effekt fortschreitender Verwahrlosung ihrer Politik mitfinanziert. Ihre geteilte Sorge werde sie dem Landesgesundheitsminister vortragen und ihn um Einflußnahme in Berlin bitten.

 

Damit befeuerte sie lediglich die infantile Suggestion, es gäbe eine demokratische Teilhabe und sozialpolitische Willensbildung von unten nach oben: Kommune > Kreis > Land > Bund – die kürzere Adresse aber wäre ja ihre Polit-Kollegin Siemtje Möller, deren pervers-üppiger Wirkungsbereich, nämlich die deutsche Kriegspolitik, sämtliche Kürzungen in der Daseinsvorsorge der Bevölkerung verantwortet und hemmungslos vorantreibt. Beim Sozi-Grillabend haben beide gewiß noch lange darüber gelacht.

Und dann hat SPD-MdB Siemtje Möller (mit CDU-MdB Anne Janssen) selbstverständlich für die GKV-Reform votiert, weil sie die Beute aus dem Raubzug am Gesundheitssystem für ihre Kriegskasse zugunsten von Pistorius, Selenskij und Rheinmetall vorgesehen hatten.

 

Und im Kleide der Sorge um’s Patientenwohl beanstandete daselbst Ärzte-Funktionär und Genosse Wolfram Nagel die gesetzlich vorgesehene Honorardeckelung.

Dazu erzählte – auf meine Nachfrage nach etwaiger Involviertheit in die anstehende Kriegsmedizin – jüngst ein befreundeter Facharzt von jenem Fragebogen, der die Kriegstauglichkeit der Arztpraxen erfaßt, u.a. hinsichtlich Vorräten an Desinfektionsmitteln, Verbandmaterial, Medikamenten, OP-Besteck, Personalkapazität, Ausstattung, Notstromaggregat etc. Dies entsprach tatsächlich weitgehend der laufenden Zurichtung aller zivilen Arztpraxen auf Kriegserfordernis sowie einer schlichten KI-Abfrage, die ja auch nix als bereits Bekanntes wiedergibt.

 

Update dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=4f6CL160bl4&t=1185s

„Kriegstauglich?
Arztpraxen werden auf Kriegstauglichkeit überprüft:
In wie weit sind Arztpraxen auf einen Kriegsfall an der Nato-Ostflanke vorbereitet?
Welche Aufgaben können sie übernehmen und wieviele Verletzte können versorgt werden.
Diese Fragen stellt derzeit das Zentralinstitut der kassenärztlichen Versorgung den niedergelassenen Ärzten.

0:00​ Einführung
0:45​ Fragenkatalog
10:22​ Bereit für Atomkrieg?
10:50​ Akute Kriegsszenarien
11:10​ Verteidigung Ukraine
12:00​ Nato-Ostflanke
19:45​ Schweiz macht dicht!

 

Doppelter Trümmerbruch – Der Hippokratische Eid

 

Hat man von Ärztefunktionär Dr. Nagel, der ja während des Corona-Feldversuchs als wenig schüchternes, gar aggressives  Sprachrohr  für Verhaltensappelle und die Organisation der regionalen Ärzteschaft fungierte, dazu je ein Statement vernommen?
Hat man nicht.

Dabei fällt es in seinen besonderen Kompetenzbereich als Medizin-Ethiker, wenn die Kriegswirtschaft ihr Personal gleich mehrfach vom Hippokratischen Eid entbindet, indem die Zurichtung auf Kriegsmedizin sowie deren Verschweigen den Krieg erst ermöglichen,
und wenn die erzwungene Triage zugunsten der Vorrangbehandlung von Militärs (und Politik- u. Verwaltungsexponenten) unzweifelhaft und programmiert die unterlassene Hilfeleistung an der Zivilbevölkerung bedeutet …

 

Und abermals kommt Freude auf, wenn dann Karin Emken zusammen mit Olaf Lies vor dem Landtag gegen sich selber – pardon – gegen einen Sozialabbau „demonstriert“ , an dem sie selber insofern maßgeblich beteiligt ist, als die Kriegswirtschaft sich mit dem behaupteten propagierten „Sozialstaat“ nun mal nicht verträgt, sondern dessen Zerschlagung deren Prosperität erst weiter möglich macht.

 

Ein einfacher Kontext, den zwar ein Durchschnittsbürger verspürt und versteht, weil er ihn täglich reingezwiebelt kriegt, der den lachenden Sommerfest-„Demonstranten“ aber so fern ist, daß sie ihn mehrfach verfloskelt präsentieren müssen:

„Reformen sind notwendig“„Soziale Sicherungssysteme zukunftsfest machen“„pauschale Kürzungen darf es nicht geben“ – stattdessen sollen sämtliche Verschlechterungen und Plünderung der Sozialsysteme mit den „Betroffenen gemeinsam gestaltet werden“ – und unsere „Ziele bleiben“, selbst wenn Pistorius sich vor Lachen nicht mehr einkriegt …

Wir erinnern uns: „Der soziale Kahlschlag ist Teil des Krieges, nicht Teil einer gesellschaftlichen Debatte“ – somit dies längst keine Debattenbeiträge mehr sind, sondern Kriegsvorbereitung.

 

N°2: Fokko Saathoff, SPD-Vorsitzender

 

Fokko Saathoff, der Vorsitzende der Esenser SPD und Inhaber von Listenplatz zwo, hat dazu nun schon seit längerem sein politprogrammatisches Potenzial heruntergefahren und präsentiert ein irritierendes Kognitionsrätsel:

„Wir müssen die Kosten im Gesundheitssystem reduzieren.
Da wird es auch schmerzhafte Veränderungen geben.
Wir können nicht nach Reformen rufen, tragen aber Einschränkungen zum Teil nicht mit.
Wir sind eine Solidargemeinschaft und tragen alles gemeinsam.“

Dem möge folgen, wer Fokkos Kosten kennt, der als Beamter nie eingezahlt hat. Wen schmerzen Veränderungen? Wer kann nicht nach Veränderungen rufen und warum nicht? Wer trägt Teile von Einschränkungen und welche Teile nicht? Und daß Beamte und Abgeordnete eine Solidargemeinschaft sind und alles tragen? Hmm …

 

Auch die sonstigen fb-Kommentare des 1. Vorsitzenden unter beliebigen Posts kennzeichnen besorgniserregend das kognitive wie das politische Profil der Esenser Sozis. Fokko Saathoff wäre von der SPD-PR-Agentur besser beraten, vorzugsweise optisch präsent zu sein, anstatt zwanghaft-unablässig in fb-1-Satz-Kommentaren sein Hiersein anzuzeigen.

 

N°3: Ole Willms, Vorstandsmitglied, Juos-Vorsitzender

 


Gibt’s einen knallhärteren Beleg für den Jahrhundertmördersommer mit Hirnschmelze, als daß der Ole als SPD-Poolboy für den kommunalen Hitzeplan badet?
Oder Hufeisenplan?

So wie er im Rahmen des Wohnungsnot-Jahrhundertprojekts der Sozis nun als Makler den lokalen Immobilienmarkt befruchtet, wohin er seit geraumer Zeit umgesattelt hat und nun nach 25 erfolglosen Semestern Wirtschaftsdingens mit 32 Lebensjahren ein neues Pferd besteigt und weiterreitet und reitet und reitet, auf daß niemand mehr behaupten möge, er sei berufsunfähig.

Offen bleibt dabei die Anwartschaft (kommt von warten) auf ein Seniorenstudium an der Uni Oldenburg ab 45. Denn was sind schon 12 Jahre? Doch auch nicht mehr oder weniger als ein Heimschläfer-Wirtschaftsdingensstudium in Wilhelmshaven.

 

 

Herrje, diese SPD bewirtschaftet so viele Schachtelstrukturen (Stiftungen, PR-Agentur, Tinnef-Großhandel etc.), da sollte es doch möglich sein, beschützende Werkstätten zu unterhalten, wo sonderbegabte Lokalsozis in virtuellen Politikräumen vom realen Gemeinwesen ferngehalten werden.

 

Mit der weiteren Betrachtung des Listenplatzinhabers N°3 wird die sozialdemokratische Selbstverortung am Vorabend von Barbarossa II beizeiten fortgesetzt …

 

*

 

Ergänzung:

Eine schmerzhafte Klarstellung, von welchen Charakteren und Obrigkeiten sich deren bzw. regional-hiesige lokalpolitische Stellvertreter (von: SPD, CDU, Grüne, EBI, FDP …) als kommunale Geschäftsführer der Bundes-Exponenten de facto oder unwidersprochen ausgesendet sehen und in deren Bezug gesetzt zu sein, sie vor Stolz schwellen und platzen läßt, liefert Leo Ensel via NachDenkSeiten.
Da lohnt sich der politische Herkunftsabgleich unserer Ratsschönheiten für’s Grauen und Gänsehautfeeling zum Wochenende …
Weiterlesen!

 

Infrastruktur befeuert Kriegsbegeisterung

Das von der Bundeskampagnen-Agentur herausgegebene,
aktualisierte Volkskennwort lautet nun:
Infrastruktur“
und wirbt für den Krieg – aber es fehlt die Brandmauer!

 

 

 

 

 

 

 

 

Infrastruktur
befeuert
Kriegsbegeisterung

 

 

 

Im Akkord hatten sie ja gebrandmauert bis zum 23. Februar, im bewährten ~Kreuzverband wohl mit der Hoffnung auf 1000-jährige Gewährleistung (nach 11 Jahren hinfällig !), hie und da einen Sturz eingezogen – nämlich des Wählervotums – um nach dem Verfugen festzustellen, daß sie sich keinen Ausgang gelassen haben.

Zwar weist sie Löcher auf, die Brandmauer, aber es sind dies nur die Brschlöcher, die nun auf der Mauerkrone sitzen, Russenhetze-plus und neuen GroKo-Faschismus propagieren und praktizieren, besser als der AfD je zugeschrieben wurde, zur Einstimmung der Untertanen auf den alsbaldigen Russlandfeldzug.
Denn Krieg und Faschismus gehören zusammen wie Verrat und Sozialdemokratie.

 

 

Nun werben sie für Krieg, weil sie mit der Beute eben solchen Feldzugs kalkulieren, denn anders sind die phantastischen Kriegskredite, die sie Sondervermögen nennen, nicht kompensierbar (Deutschlands „Wirtschaftswunder“ konnte auch nur über’s geraubte Judenvermögen finanziert werden), und gewiß nicht mehr über Streichungen bei Bildung, Kultur, Wissenschaft, Forschung, Sozialem, Grundversorgung, Gesundheit, Wohnungsbau, Arbeits-, Bürger- und Grundrechten …

 

 

 

Die Zerschlagung beispielsweise des Gesundheitswesens begünstigt nun Kriegsmedizin und Lazarettwesen, der weitere Rückbau des Bahn-ÖPNV begünstigt nun Schienenertüchtigung mit EbTrsp-Flachwagen zum Panzertransport und Kühlwagen zur Leichenrückführung usw. usf.

 

Die mit dem Kriegskredit=Sondervermögen einhergehenden Daseinskürzungen und -Rückbauten dienen nicht nur der Gefügigmachung der Untertanen, der Repression zur Depression zur Akzeptanz der gelogenen Alternativlosigkeit, sondern mit der aufkommenden SPD-Reklametour gleichermaßen dazu, den Kriegswillen zum Überfall auf Russland als unverzichtbar bis ins letzte verschnarchte ostfriesische Kaff zu tragen.

Verbrämt wird’s als Infrastrukturförderung, die bis in die Regions- und Kreiszipfel wirke.

 

Wer vor 6 Wochen in den lokalen Referenzblättchen noch ironisch empfehlen wollte, VW möge doch wieder Kübelwagen und die Meyer-Werft Kriegsmarine produzieren, kriegte seinen Kommentar unter Verweis auf die Netiquette gelöscht, während deren Titelseiten diese Kriegswirtschaft als Konjunkturprogramm salonfähig machen.

 

Und die Siemtje Möller kommt wieder hervor und die Karin Emken – eigentlich ohnehin schon randvoll mit Solidarität für die israelischen Völkermörder, Frauen- und Kinderschlächter,  aber einer geht immer noch rein – zur Einstimmung auf „die zukünftigen Herausforderungen im [sog.] Katastrophenschutz“, wieder mal gute Gespräche also („Vielen Dank, lieber Friedhelm“), deren Inhalte der Überlieferung verborgen bleiben.
Wenn aber das Kriegsministerium ein Konjunkturprogramm auflegt, kommt Möller, die Friedenstaube, -blinde, -stumme  des ukrainischen Kriegsministers Pistorius, aufs Land und preist die örtlich relevanten Segnungen der Kriegskredite im Koalitionsvertrag.

Erst die toxische Kombination aus Konjunkturprogramm („Infrastruktur“) und Russenhass-Propaganda ermöglicht den Krieg, vorbehaltlos und begeistert.

 

Doch eine win-win-Situation zeichnet sich ab schon vor dem ersten Schuß:
Die Verheißung endlich blitzgenehmigter Vereins- und Feuerwehrhäuser im Außenbereich – eine Selbstverständlichkeit als Köder! – etc. bis zur Dauerverzahnung von Politik, Verwaltung, Schutz- und Einsatzkräften für die anzustrebenden Herausforderungen bei Katastrophen- und Krisenlagen – die sie selbst hervorrufen und behaupten.

 

Wo sich die Infrastruktursegnung mit der Kriegspropaganda paart, darf man auf ihre Fortentwicklung gespannt sein:

Gewiß leisten im Gegenzug die heimatschützenden Einsatzkräfte dann die ehrenamtliche Spurassistenz und „Verköstigung“ (Anzeiger-Kiesé) für die Auf- und Durchmarschtruppen: mit Gulaschkanone, schwerem technischen Gerät, Pannenhilfe des Maschinenrings, Verfügungsräumen in des Landvolks Maisäckern, selbstgebackenen Torten der Landfrauen, Konfirmandenfähnchen und mobilen ökumenischen Segnungsstationen bis an die nächste Landkreisgrenze – allerliebst in Kombination mit einem 450. Esenser Schützenfest – Extra-Clubschießen für durchziehende Garnisonen und – Welch ein historisch einzigartiger, feldmarschmäßig reality-getunter MegaUmzug! – Fahrgeschäfte mit Schnupperhaubitzen, Dieselgesprächen und Oldtimer-Panzern (SPz Marder, HS 30) zum Anfassen auch für die Kleinsten…

Auch geht bereits die Kunde, daß die obrigkeitlichen Unterhaltungsformate, jene woken Eventbarden [Kultur geht anders!]  sowie das erweiterte lokale shitbürgertum wieder erste Stimmungslieder einüben zur Truppenbetreuung (We shall overcome), wenn dann die Überfallsdivisionen („Parlamentsarmee“, Möller) durch die „Drehscheibe Niedersachsen“ zum Städele hinaus gen Osten ziehen, damit die Gedanken frei sind, auf daß ihnen ein angenehmer Durchmarsch gewährleistet sei.

Esenser Förderschüler mit Rechtschreib- und Leseschwäche lernen dann das Nato-Alphabet, was verwendungsperspektivisch plausibel ist, da auch die NIGE-Eliteschüler ja Geopolitik von drei Bundeswehr-Offizieren und den Gaza-Völkermord von einem israelischen Reiseleiter erklärt kriegen – somit einer gewendeten Zeit gar voraus.

Und wo  „Unternehmen Barbarossa“  als Historikerstreit um Kaisers Bart gilt, kürt man beim nächsten Halloween den „Rotbart Lobesam“ zum angesagtesten Kostüm.

 

Niemand hier hat bislang eine Stimme gegen die suizidalen Aufmarschhandlungen und Vorbereitungen zum Krieg gegen Russland erhoben – aber danach werden sie wieder anstehen nach Mitläufer-, Unbedenklichkeits- und Widerstandsstempeln – und später dann errichten sie wieder Gedenkstätten des Widerstands zu ihrer Wiedergutwerdung.

 

All das wirft abermals die Frage auf, wie dieses bizarre Krankheitsbild heißt und was mit diesen narkotisierten Leistungsträgern im anachronistischen Zug nicht stimmt, daß sie Krieg völlig ignorieren, dessen Vorbereitung und Durchführung nach Kräften mitbetreiben und die Kriegskredite als regionale Segnungen bewerben?

 

 

 

 

 

Zieh in den Krieg!
Patrik Baab appelliert an den 16-jährigen Theo, der in einer Talkshow angab, in seiner Freizeit Orgel zu spielen, nun aber entschlossen sei, zur Bundeswehr zu gehen.
Patrick Baab, 26.04.2025 via manova, Weiterlesen!

 

Laut einem Gutachten des Verfassungsschutzes soll die AfD nun „gesichert rechtsextremistisch“ sein, da deren „ethnisch-abstammungsmäßiges Volksverständnis“ nicht verfassungskonform sei. Augenscheinlich handelt es sich bei diesem Vorstoß um die Vorbereitung eines Verbotsverfahrens gegen die Partei.
Wolfgang Bittner, 05.05.2025 via RT, Weiterlesen!