SPD rettet
Esens, Sachsen-Anhalt
Schrumpfkopfs Geschichtsbuch

Die Zeitenwende- und Pistorius-Banausen, die per Sozialabbau und Wohlstandsvernichtung der AfD fortwährend den Steigbügel halten, zeigen dem Wahlvolk nun weiterhin robusten Größenwahn und gröbste Verpeilung an und rufen zum kommunalen Showdown – die SPD Esens nämlich bekundet, sie habe mit der friesischen Freiheit im Mittelalter die Demokratie erfunden, diese nach zwei Weltkriegen und zwei Diktaturen mühsam wiederaufgebaut und die Einwohnerschaft müsse mit diesen Sozis jetzt Weimarer Verhältnisse bekämpfen und vielleicht auch einer Gewerkschaft beitreten (vermutlich der IG Metall zur Stützung der Rüstungsindustrie und des Sozialplans Barbarossa bei VW).
Dieses Spitzenpersonal vermag mit solch schlichter Gemütslage immerhin ein Blütenfest oder die samstägliche Steinstraße zu dekorieren, das Köpfchen schief zu legen und in die Linse zu grinsen.
Aber im Kontext der Wahrnehmung dieser Reklamefuzzis, Seifenblasenspender und historischen Niedertrachtengruppe ist sonst bloß noch damit zu rechnen, daß der Schrumpfkopf („Tzantza“) den Bären als Wappentier ablösen könnte.
Lassen wir ihnen das häßliche Gemüt, betrachten wir den politischen Sachverhalt, folgen wir z.B. Dagmar Henn und, en detail, Rainer Balcerowiak:

Ein großer Umschwung und dann bleibt alles gleich? Das ist kein glückliches Ergebnis, auch nicht für die Demokratie, außer wir reden von „unserer“. Man würde sich gern freuen können, aber da sind noch zu viele, wie das von der Leyen nennt, „Werkzeuge“. von Dagmar Henn via Weltexpress, 07.09.2026 – Weiterlesen!

In den vergangenen Wochen konnte man mitunter den Eindruck gewinnen, dass in der – jedenfalls in der allgemeinen Wahrnehmung – eher unspektakulären Region rund um die Städte Magdeburg, Halle, Dessau, Stendal und Wittenberg am Sonntag über das mögliche Ende des politischen Gefüges in der Bundesrepublik Deutschland entschieden werde, weil dort der Faschismus an der Türschwelle stehe. Was natürlich Unfug ist, aber in der Tat hat die Wahl zu erheblichen Verwerfungen im Parteiengefüge geführt, deren Folgen für Sachsen-Anhalt, aber auch darüber hinaus noch nicht absehbar sind.
Von Rainer Balcerowiak via NachDenkSeiten, 07.09.2026 – Weiterlesen!

Gibt es Konsequenzen, die die Bundesregierung aus dem Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt zieht, und aus dem Zorn, der sich dahinter verbirgt? Durchaus. Aber es sind Konsequenzen, die sich gegen die verbliebenen demokratischen Reste richten dürften. von Dagmar Henn via Weltexpress, 09.09.2026 – Weiterlesen!
